Anleihen heute im Fokus: ALNO, JDC Group, FCR Immobilien

Donnerstag, 11.01.2018 08:36 von BondGuide.de

Die Insolvenzverwaltung des Küchenmöbelherstellers ALNO informiert in einem Sachstandsbericht über den aktuellen Verfahrensverlauf und verkündet darin, den im Raum stehenden Verdacht der Insolvenzverschleppung genauer prüfen zu wollen. Unterdessen setzt Finanzdienstleister JDC künftig verstärkt auf die zukunftsweisende Blockchain-Technologie und FCR erwirbt ein Einkaufszentrum in Thüringen.

Insolvenzverwalter der ALNO AG informiert über aktuellen Verfahrensstand: In der Gläubigerversammlung (Berichtstermin) am 9. Januar legte Verwalter Prof. Dr. Martin Hörmann einen Bericht zum aktuellen Verfahrensstand vor. One Square Advisory und Rechtsanwalt Daniel Vos nahmen in ihrer Eigenschaft als gemeinsame Anleihevertreter der 45 Mio. EUR schweren 8,5%-Unternehmensanleihe 2013/18 (WKN: A1R1BR) bzw. der 8%-Wandelschuldverschreibung 2014/19 (WKN: A11QHW) über 14 Mio. EUR an der Versammlung teil und vertraten die Rechte der Bondholder. Nach der erfolgreichen Veräußerung wesentlicher Vermögenswerte an RiverRock, konnte eine konkrete Quotenschätzung bisher noch nicht formuliert werden. Vielmehr werde sich die Verwaltung zukünftig Anfechtungs- und Haftungsansprüchen widmen – Hörmann geht vorläufig davon aus, dass bereits Monate oder sogar Jahre vor dem Insolvenzantrag tatsächlich Insolvenzreife vorlag. Sollte sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung beim Küchenmöbelbauer tatsächlich bestätigen, dürfte eine Klagewelle auf ehemalige Manager und Vorstände des Unternehmens zurollen. Für Anleihegläubiger begründet ein solcher Insolvenzstraftatbestand mitunter mögliche Schadensersatzansprüche.

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