Mittwoch, 04.01.2017 16:05 von ARIVA.DE Redaktion | Aufrufe: 5561

Angriff auf Apple und Google: Neuer Amazon-Sprachassistent kommt

Der Siri-Sprachassistent auf Apples iPhone 5s - © istockphoto.com / Wachiwit

Wie das chinesische Technologieunternehmen Lenovo am Mittwoch im Rahmen der in Las Vegas stattfindenden Fachmesse Consumer Electronics Show (CES) mitteilte, arbeitet der weltweit größte PC-Hersteller gemeinsam mit dem Online-Versandhändler Amazon an einem neuen digitalen Assistenzsystem. Der „Smart Assistant“, dessen Verkaufspreis sich laut Lenovo auf 129 US-Dollar beläuft, soll auf Sprachbefehle zur Musiksteuerung und Internet-Recherche reagieren können. Dabei kommt das Amazon-System „Alexa“ zum Einsatz, das bereits für den Smart Speaker Amazon Echo verwendet wird. Amazon zufolge soll das neue Gerät im Frühjahr auf den Markt kommen.


Experten rechnen mit wachsender Bedeutung von Sprachassistenten

Digitale Sprachassistenten sind ein Zukunftsmarkt: Wie die Deutsche Presse-Agentur heute berichtete, rechnet der Chef-Ökonom des US-Elektronik-Branchenverbandes, Shawn DuBravac, mit einer rasch wachsenden Bedeutung der neuen Technologie. DuBravac erwartet, dass das Sprachverständnis von Computern in diesem Jahr erstmals dem von Menschen entsprechen könnte.

2017 könnten fünf Millionen Geräte verkauft werden

Längst haben Technologie-Riesen die wirtschaftliche Bedeutung des Sprachassistenten-Marktes erkannt: Amazon konnte bereits Ende 2014 mit dem Smart Speaker Echo ein System zur Steuerung von Haushalt und Medien am US-Markt etablieren – seit Jahresende ist Echo auch in Deutschland zu haben. Konkurrent Google präsentierte Ende 2016 sein „Home“-System, das seit November 2016 in den Vereinigten Staaten erhältlich ist – noch ist offen, wann der Smart Speaker auch hierzulande erscheinen wird. Neben Amazon und Google mischen auch Apple und Microsoft mit softwarebasierten Systemen im Markt der Sprachassistenten mit. Ökonom DuBravac prognostiziert laut dpa-Informationen deutliche Steigerungen bei den Verkaufszahlen: Nachdem bisher insgesamt fünf Millionen Systeme verkauft wurden, könnten dem Experten zufolge allein in diesem Jahr noch einmal fünf Millionen Geräte dazu kommen.

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