Freitag, 05.05.2017 11:39 von ARIVA.DE Redaktion | Aufrufe: 2280

Amazon Fresh startet: Online-Riese macht dem Supermarkt Konkurrenz

Mit Amazon Fresh können Kunden in Berlin und Potsdam nun ihren Wocheneinkauf online erledigen. - © istock.com/ronstik

Seit gestern steht Amazon Fresh für Kunden in bestimmten Gebieten in Berlin und Potsdam zur Verfügung. Darüber können Amazon Prime-Kunden ihren kompletten Wocheneinkauf aus mehreren Läden online erledigen und anschließend nach Hause liefern lassen. Mit dem Angebot will Amazon sein Lebensmittelangebot ausweiten und den Supermärkten Konkurrenz machen.


Großer Mehrwert für lokale Feinkostgeschäfte

Nicht nur Großmarken gehören zum Angebot von Amazon Fresh. Auch lokale, sogenannte ‚,Lieblingsläden‘‘  bieten ihre Produkte über Amazon Fresh an. Damit versprechen sich die ortsansässigen Feinkostgeschäfte eine Ausweitung ihres Kundenkreises. Alexander Sager, Inhaber einer Berliner Kaffeerösterei, möchte mit Amazon Fresh seine Produkte an einen größeren Kundenkreis bringen. Mit Amazon Fresh sollen laut Sager ,,deutlich mehr Feinschmecker‘‘ an die Kaffebohnen kommen, da diese nun auch nach Hause geliefert werden. Zu den „Lieblingsläden“, die mitmachen, gehören unter anderem auch mehrere Bäcker, das Rausch Schokoladenhaus Berlin sowie andere Feinkostgeschäfte.

Lebensmittel-Onlineversand ist kein Neuland

Der Online-Handel von Lebensmitteln ist kein neues Thema. Beispielsweise kann man bei Rewe schon seit langer Zeit Lebensmittel online bestellen und liefern lassen, allerdings oft bei einem begrenzten Angebot und relativ hohen Versandkosten. Hier will Amazon sich stärker aufstellen: Mit einem Angebot von etwa 85.000 Produkten sollen keine Wünsche offen bleiben. Neben Großmarken wie Coca-Cola und den „Lieblingsläden“ wie Sagers Kaffeerösterei gehören auch Bio-Artikel, Babyware und Tierbedarf zu dem neuen Angebot.

Auch für Amazon selbst ist der Online-Handel von Lebensmitteln kein Neuland. Bereits seit neun Jahren steht Amazon Fresh in einigen amerikanischen Städten zur Verfügung; auch in London und Tokio wird der Service bereits angeboten. Berlin und Potsdam gelten bislang als Testmärkte. In Zukunft sollen neue Märkte dazukommen; das genaue Zeitfenster dafür sowie die Städte, die mit dem Angebot erschlossen werden, sind allerdings noch unbekannt.

 

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