Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Prag und Moskau - Warschau schwächelt

Freitag, 06.12.2019 18:46 von dpa-AFX - Aufrufe: 229

Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild).
Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild).
© Juanmonino / E+ / Getty Images www.gettyimages.de

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die großen Börsen Osteuropas haben das positive internationale Aktienumfeld am Freitag nur teilweise aufgenommen. In Warschau knüpfte der Aktienmarkt nach nur einem Erholungstag wieder an seine jüngste Talfahrt an. Budapest schloss wenig verändert, in Prag und Moskau jedoch gab es Gewinne.

Der russische Leitindex RTSI kletterte in etwa gleichauf mit den westeuropäischen Börsen, die von starken US-Arbeitsmarktdaten profitierten, um 1,25 Prozent auf 1448,34 Punkte. Er verbuchte so den dritten Handelstag in Folge mit positivem Vorzeichen.

In Prag stieg der PX um 0,67 Prozent auf 1091,19 Punkte, auch er verbuchte den dritten freundlichen Handelstag. Bei den Einzelwerten setzten sich die Aktien des Softwarekonzerns Avast mit 2,3 Prozent an die PX-Spitze. Sehr fest tendierten außerdem die Titel des Spirituosenherstellers Stock und des Mobilfunkers O2 C.R. mit Kursgewinnen von 1,6 und 1,3 Prozent. Mit Moneta, Erste Group und Komercni Banka schlossen auch Finanzwerte mit bis zu 0,9 Prozent im Plus.

An der Budapester Börse zeigten sich Anleger zögerlicher. Der Bux legte nur geringfügig um 0,06 Prozent auf 44 207,50 Punkte zu, nachdem Daten aus der ungarischen Industrie eine Abschwächung des hohen Wachstumstempos zeigten. Für den Bux war es so aber ebenfalls der dritte positive Handelstag in Folge.

Die ungarischen Schwergewichte MOL , MTelekom und OTP Bank verzeichneten Kursaufschläge von bis zu 0,4 Prozent. Im Minus endete der Tag hingegen für die 1,1 Prozent schwächeren Papiere des Pharmakonzerns Gedeon Richter.

Der Markt in Polen kehrte nach dem Vortagsplus schon wieder in den Schwächemodus zurück. Der Wig-30 fiel um 0,49 Prozent auf 2380,65 Punkte, während der breiter gefasste WIG 0,61 Prozent auf 55 994,68 Punkte verlor. Damit verzeichnete der polnische Aktienmarkt zum achten Mal in den vergangenen neun Handelstagen Kursverluste.

Auf Unternehmensseite rückte in Warschau ein Übernahmeangebot in den Mittelpunkt. Der Öl- und Gaskonzern PKN Orlen hatte am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt, den Stromkonzern Energa vollständig übernehmen zu wollen. Die Energa-Aktien zogen als stärkster Wert im WIG-30 um 4,8 Prozent an. Die Titel von PKN Orlen dagegen gerieten mit 6,3 Prozent unter Druck./tih/men


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