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Aktien New York Ausblick: Wenig Bewegung erwartet nach Erholungsrally

Donnerstag, 21.02.2019 15:05 von dpa-AFX

Ein Candlestick-Chartvergleich (Symbolbild).
Ein Candlestick-Chartvergleich (Symbolbild).
pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street zeichnet sich am Donnerstag einmal mehr ein unspektakulärer Handelstag ab. Damit fehlt ihr nach der Erholungsrally seit Weihnachten weiter die Kraft für zusätzliche Gewinne.

Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial knapp eine Dreiviertelstunde vor dem Startschuss 0,05 Prozent tiefer bei 25 940 Punkten. Ob er es diesmal schafft, erstmals seit November wieder die runde Marke von 26 000 Punkten zu überwinden, bleibt abzuwarten. Positive Signale im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit gaben vorbörslich ebensowenig klare Kursimpulse wie durchwachsene amerikanische Konjunkturdaten.

In den Handelsgesprächen mit den USA bietet China informierten Kreisen zufolge höhere Agrarimporte an. Als Bestandteil einer umfassenden Vereinbarung würde China amerikanische Agrarprodukte im Wert von 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr zusätzlich einführen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit dem Vorschlag vertraute Personen. Zuvor hatte sie schon berichtet, dass beide Länder derzeit an mehreren Memoranden arbeiteten, die als Basis für ein endgültiges Handelsabkommen dienen sollen.

Seitens der Unternehmen war die Nachrichtenlage zunächst dünn. Die Aktien von Johnson & Johnson büßten vorbörslich gut anderthalb Prozent ein, nachdem der Pharmakonzern bekannt gegeben hatte, dass das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC weitere Informationen zu Babypuder-Produkten des Unternehmens angefordert haben. Man arbeite mit den Behörden zusammen und werde die entsprechenden Dokumente übermitteln.

Mitte Dezember waren die Aktien nach einem kritischen Medienbericht zu einem Babypuder von Johnson & Johnson binnen zwei Handelstagen um fast 13 Prozent eingebrochen. Seitdem haben sie sich wieder ein gutes Stück weit erholt - auch dank des angekündigten Aktienrückkaufprogramms./gl/fba