Aktien New York Ausblick: Kaum verändert nach zuletzt deutlichen Gewinnen

Donnerstag, 13.08.2020 14:57 von dpa-AFX - Aufrufe: 437

Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto)
Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto)
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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an der Wall Street dürften nach den deutlichen Gewinnen zur Wochenmitte erst einmal durchschnaufen. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn minimal tiefer auf 27 960 Punkte. Am Mittwoch hatten die Anleger noch neuen Mut gefasst und sich risikofreudig gezeigt.

Auch an diesem Donnerstag richtet sich der Blick auf frischen Daten vom Jobmarkt. Dort hat sich in der vergangen Woche die Lage etwas entspannt: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken stärker als erwartet. Derweil gibt es mit Blick auf die Verhandlungen über ein weiteres Corona-Hilfspaket zwischen Republikanern und Demokraten immer noch keine deutlichen Fortschritte.

Unter den Einzelwerten steht vor allem Cisco im Blick. Der Netzwerk-Spezialist enttäuschte die Anleger mit seiner Prognose für das laufende Quartal. Die schwache Prognose deutet darauf hin, dass Cisco entweder nicht von der Zunahme des Datenverkehrs durch Heimarbeit und Videokonferenzen in der Corona-Krise profitieren kann - oder der erste große Investitionsschub in der Branche vorbei ist. Ein großer Teil der Cisco-Erlöse kommt traditionell von Behörden sowie von kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Cisco-Aktien sackten im vorbörslichen US-Handel um mehr als sieben Prozent ab. Die Umsatzentwicklung des Netzwerkausrüsters habe sich im abgelaufenen Quartal weiter verschlechtre, schrieb Analyst Samik Chatterjee von der US-Bank JPMorgan. Die Auftragseingänge deuteten nur auf ein begrenztes Erholungspotenzial hin.

Die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft könnten derweil nach einem Rückschlag im Streit um den Status von Fahrern den Betrieb in Kalifornien aussetzen. Ein Richter hatte diese Woche per einstweiliger Verfügung angeordnet, dass auf den Plattformen aktive Fahrer in dem Bundesstaat gemäß einem Gesetz von 2019 als Mitarbeiter statt als unabhängige Unternehmer betrachtet werden müssen. Die Anteilsscheine von Uber fielen vorbörslich um 0,7 Prozent und die von Lyft um mehr als 2 Prozent./la/mis


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