Donnerstag, 30.06.2022 12:19 von dpa-AFX | Aufrufe: 884

AKTIEN IM FOKUS: Uniper-Hilferuf an den Staat schockt Anleger im Energiesektor

Stromleitung über einem Rapsfeld (Symbolbild). pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Energiekonzern Uniper hat mit seinem Hilferuf an den Bund und dem am Mittwochabend kassierten Gewinnziel für das laufende Jahr seine Anleger erneut schockiert. Die seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine schwer unter Druck geratene Aktie sackte am Donnerstag im frühen Handel zeitweise unter 13 Euro auf den tiefsten Stand seit Februar 2017. Denn: Nachdem schon im ersten Quartal bei den Düsseldorfern wegen ihres Russland-Engagements Milliardenverluste aufgelaufen waren, hat sich die Situation nun verschärft.

Durch die Verknappung russischer Gaslieferungen gerät der stark von diesen Lieferungen abhängige MDax-Konzern in finanzielle Bedrängnis. Daher spricht das Management nun mit der Bundesregierung über Stabilisierungsmaßnahmen und Möglichkeiten der Liquiditätssicherung.

Gegen Mittag gab das Papier etwas mehr als 16 Prozent auf 13,85 Euro ab, nachdem es am Morgen um bis zu 23 Prozent abgesackt war. Auch die Aktie der Versorger Eon und RWE wurden davon im insgesamt stark eingetrübten Marktumfeld in Mitleidenschaft gezogen und büßten jeweils 2,4 Prozent ein.

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