Aktien Frankfurt Schluss: Gegenwind aus USA sorgt für deutliche Verluste

Montag, 19.03.2018 17:46 von dpa-AFX

Blick auf den wichtigsten deutschen Finanzplatz: Frankfurt am Main.
Blick auf den wichtigsten deutschen Finanzplatz: Frankfurt am Main. pixabay.com
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag deutliche Verluste erlitten. Als Gründe machte Analyst Jasper Lawler vom Broker London Capital Group den Gegenwind von den US-Börsen sowie negative charttechnische Signale für den deutschen Leitindex aus.

Zum Handelsende büßte der Dax 1,39 Prozent auf 12 217,02 Punkte ein, womit er nur knapp unter seinem kurz davor erreichten Tagestief blieb. Damit zollte er auch seiner jüngsten Zwischenerholung Tribut. Zu den größten Verlierern gehörte Henkel (Henkel Aktie) nach Aussagen des Konsumgüterkonzerns zum ersten Quartal.

Neben den deutlichen Kursverlusten insbesondere an der US-Technologiebörse Nasdaq sah Experte Lawler die Zurückhaltung der Anleger vor der anstehenden Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed als Belastung für den Dax. Man wisse nicht, "ob sie Hinweise auf die zusätzliche vierte, vom Markt noch nicht erwartete Zinsanhebung in diesem Jahr bringen wird", ergänzte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Die Talfahrt an der Nasdaq hinterließ zu Wochenbeginn aber auch beim deutschen Technologiewerte-Index TecDax Spuren: Er büßte 1,08 Prozent auf 2650,85 Zähler ein. Etwas besser als Dax und TecDax hielt sich hingegen der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen, der lediglich um 0,19 Prozent auf 25 577,93 Punkte nachgab./gl/he

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