Freitag, 21.01.2022 12:13 von dpa-AFX | Aufrufe: 1512

Aktien Frankfurt: Dax mit nächstem Kursrutsch wegen Zinssorgen

Die Frankfurter Innenstadt, im Hintergrund die Skyline (Symbolbild). © querbeet / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktienanleger bleiben angesichts der erwarteten geldpolitischen Straffungen in den USA weltweit sehr nervös. Nach seiner jüngsten Stabilisierung gab es am Freitag für den Dax wieder deutliche Verluste. Der deutsche Leitindex sackte gegen Mittag um 1,34 Prozent auf 15 699,73 Punkte ab. Der MDax büßte zeitgleich 1,49 Prozent auf 33 827,24 Zähler ein.

An den beiden Vortagen hatte sich der Dax nur kurz etwas Luft verschafft. Mit dem Rückschlag gerieten wieder mittelfristige Unterstützungslinien in Gefahr, die aktuell im Bereich von 15 600 bis 15 900 Punkten eng beisammen liegen. Im Tagestief kam er mit 15 652 Zählern dem 200-Tage-Durchschnitt wieder näher, der aktuell am unteren Rand dieser Spanne verläuft. Bei diesem handelt es sich um einen beliebten Indikator für den längerfristigen Trend.

"Der Dax bleibt im Korrekturmodus und nähert sich dem unteren Rand seines kurzfristigen Schwankungsbandes", kommentierten der Charttechnik-Experte Andreas Büchler von Index-Radar. Er sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Leitindex schon bald eine noch niedrigere Unterstützung testen könnte, die er bei 15 500 Punkten sieht. Dann aber würden die Chancen auf eine längere Bodenbildung wieder langsam steigen, lautet seine These.

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Der größte Dax-Gewinner waren aber die Aktien der Deutschen Börse . Hier gehen Anleger offenbar davon aus, dass die derzeitigen Schwankungen an den Finanzmärkten für das Alltagsgeschäft des Börsenbetreibers von Vorteil sind. Die Aktien kletterten am Freitag um mehr als ein Prozent auf das höchste Niveau seit Sommer 2020. Im noch jungen Jahr 2022 sind sie der bislang beste Wert im deutschen Leitindex./tih/stk

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