Aktien Frankfurt Ausblick: Nach Rückschlag dürfte sich Dax stabilisieren

Dienstag, 26.03.2019 08:15 von dpa-AFX - Aufrufe: 674

Frankfurter Innenstadt und Skyline (Symbolbild).
Frankfurter Innenstadt und Skyline (Symbolbild).
© nantonov / iStock Editorial / Getty Images Plus / .

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten Rücksetzer am deutschen Aktienmarkt dürften sich die Kurse am Dienstag etwas befestigen: Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Leitindex Dax signalisierte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn einen Kursgewinn von 0,2 Prozent auf 11 371 Punkte. Zuvor hatte der Dax vom Hoch am Dienstag vergangener Woche fast 4 Prozent verloren.

Bereits an der Wall Street trat am Vorabend eine Stabilisierung ein, die am Morgen vor allem der japanische Nikkei fortsetzte. "Die Richtungssuche an der Börse geht weiter", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Einerseits suchten Schnäppchenjäger ihre Chance, andererseits sicherten sich Investoren aber auch gegen Kursverluste ab. "Es ist offensichtlich, dass mehr und mehr Anleger dem aktuellen Kursniveau misstrauen. Gleichzeitig haben viele Angst, ihre Aktienbestände zu früh zu reduzieren."

Das Brexit-Chaos sorgt derweil jedenfalls nicht für Beruhigung: Nach einer weiteren Schlappe für Premierministerin Theresa May wird das Unterhaus nun gegen den Willen der Regierung über Alternativen zum Brexit-Abkommen beraten.

Daten zum Immobilienmarkt in den USA im Februar und zum Verbrauchervertrauen im März können am Nachmittag neue Rückschlüsse auf den Zustand der US-Konjunktur geben und auch die Börsen bewegen.

Kursausschläge gab es im vorbörslichen Handel mit Nordex (Nordex Aktie) und der Deutschen Wohnen bei zwei Nebenwerten. Papiere von Nordex legten auf Tradegate um fast fünf Prozent zu im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Der Hersteller von Windkraftanlagen will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern.

Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen Aktie) verteuerten sich vorbörslich um 0,6 Prozent. Die Immobiliengesellschaft will den operativen Gewinn in diesem Jahr nochmals erhöhen.

Eine Abstufung der Zooplus-Aktien von "Halten" auf "Verkaufen" durch die Berenberg Bank ließ den Kurs des Tierbedarfhändlers vorbörslich um 4,4 Prozent nachgeben./bek/jha/


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