Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer - Berichtssaison allmählich im Fokus

Donnerstag, 17.01.2019 08:20 von dpa-AFX

Frankfurt am Main, die deutsche Finanzmetropole.
Frankfurt am Main, die deutsche Finanzmetropole.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt zeichnen sich am Donnerstag moderate Auftaktverluste ab. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Dax signalisierte knapp eine Stunde vor der Eröffnung ein Minus von 0,44 Prozent auf 10 883 Punkte. Damit bleibt der Leitindex trotz der Erholung vom Jahresanfang weiter unter der Marke von 11 000 Zählern, die sich zuletzt mehrfach als zu hohe Hürde erwiesen hatte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird zum Börsenstart ein halbes Prozent tiefer gesehen.

Eine klare Richtung sei beim Dax derzeit nicht zu erkennen, schrieben die Experten der Helaba mit Blick auf die enge Handelsspanne der vergangenen Tage.

Nach dem Brexit-Votum im britischen Parlament richtet sich der Blick der Anleger nun verstärkt auf die Quartals- und Jahresberichte von Unternehmen. Am Donnerstag stehen mit Umsatzzahlen Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) aus dem Dax und die Metro AG aus dem MDax im Fokus.

Der Umsatz der Metro (Metro Aktie) sei besser als erwartet ausgefallen, sagte ein Händler. Zudem bestätigte der Handelskonzern seine Prognose für 2018/19. Vorbörslich legten die Anteile auf der Handelsplattform Tradegate um mehr als 4 Prozent zum Xetra-Schluss zu. Die Anteile des Nivea- und Tesa-Herstellers Beiersdorf standen auf Tradegate knapp 1 Prozent höher nach einem leicht höheren Umsatzplus als prognostiziert.

RWE -Aktien fielen auf Tradegate nach einem verhaltenen Kommentar der Analysten der Bank Morgan Stanley um mehr als 1 Prozent.

Zunehmend Fahrt nimmt derweil auch die Berichtssaison an der Wall Street auf mit Zahlen der Finanzkonzerne Morgan Stanley und American Express (American Express Aktie) sowie des Filmstreaming-Anbieters Netflix .

Die US-Notenbank sieht die US-Wirtschaft derweil weiter auf Wachstumskurs. Das robuste Wachstum habe sich laut einer Umfrage zuletzt fortgesetzt, teilte die Federal Reserve (Fed) am Vorabend mit. Allerdings hätten Unternehmen wegen der jüngsten Schwankungen an den Finanzmärkten, steigender Zinsen und politischer Unsicherheiten weniger optimistisch als zuletzt in die Zukunft geschaut./ajx/mis