Aktien Frankfurt Ausblick: China-Daten helfen bei Stabilisierung

Freitag, 31.01.2020 08:25 von dpa-AFX - Aufrufe: 701

Eingang der Frankfurter Börse.
Eingang der Frankfurter Börse.
© Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/G.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinem Dreiwochentief vom Vortag dürfte der Dax am Freitag wieder etwas zulegen. Allerdings bleiben Anleger angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus durchaus verunsichert. Am Stichtag für den EU-Austritt Großbritanniens signalisierte der X-Dax für den deutschen Leitindex ein Plus von 0,4 Prozent auf 13 211 Punkte. Der EuroStoxx 50 wurde eine Stunde vor Handelsstart etwa ein halbes Prozent höher erwartet.

Das Coronavirus aus China breitet sich weiter aus und wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen als "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" eingestuft. Die Anleger setzen zu Wochenschluss aber dennoch auf Erholung. Dem Erholungstrend an der Wall Street schloss sich auch der japanische Markt an. In Hongkong war zumindest eine Stabilisierung erkennbar, während der Handel in Festlandchina wegen der Viruskrise weiter pausierte.

Wichtige Wirtschaftsdaten aus China hätten die Anleger etwas beruhigt, erklärte Marktanalyst David Madden von CMC Markets UK. Während die Stimmung der Einkaufsmanager in den chinesischen Industriebetrieben im Januar auf der Wachstumsschwelle von 50 Punkten blieb, überraschte der Schwesterindex für den Dienstleistungssektor positiv.

Abseits des Coronavirus steht zu Wochenschluss der Brexit auf der Agenda. In wenigen Stunden wird Großbritannien kein Mitglied der Europäischen Union mehr sein. An der Börse dürfte der Vollzug aber keine große Rolle mehr spielen, er markiert eher den Auftakt zu zähen Verhandlungen im Rahmen einer Übergangszeit. "Die Geschichte wird uns noch eine Weile erhalten bleiben", schrieb der Finanzmarktstratege Thomas Meißner von der LBBW.

Auf Unternehmensseite rückt am Morgen Bayer (Bayer Aktie) bei Anlegern ins Blickfeld. Auf der Handelsplattform Tradegate ging es hier um 1,7 Prozent hoch. Die US-Umweltbehörde EPA hält das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend. Bayer kann Unterstützung derzeit gut gebrauchen, der Konzern ist in den USA mit über 42 700 Klägern konfrontiert./tih/mis


Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Kurse

  
11.788,47
+1,12%
DAX Chart
3.097,23
+1,51%
Euro Stoxx 50 Chart
25.607,82
+1,81%
MDAX (Performance) Chart