Frankfurt am Main ist einer der wichtigsten Finanzplätze Europas. (Symbolfoto)
Dienstag, 25.06.2024 11:45 von | Aufrufe: 428

Aktien Frankfurt: Airbus und Merck belasten Dax - Gewinnwarnung und Pharma-Flop

Frankfurt am Main ist einer der wichtigsten Finanzplätze Europas. (Symbolfoto) ©pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Hiobsbotschaften von Airbus und Merck haben am Dienstag deren Kurse und auch den Dax schwer belastet. Der deutsche Leitindex büßte gegen Mittag gut ein Prozent ein auf 18 133 Punkte. Damit ist die in der vergangenen Woche begonnene Erholung zunächst beendet. Mittelfristig zeigt der Trend unverändert abwärts.

Airbus hat wegen einer Abschreibung in der Raumfahrtsparte und anhaltenden Problemen in den Lieferketten die Jahresziele gesenkt. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern dürfte im laufenden Jahr nur noch bei etwa 5,5 Milliarden Euro liegen statt zuvor erwarteter 6,5 bis 7,0 Milliarden. Zudem dürfte Airbus 2024 nur noch etwa 770 Flugzeuge ausliefern statt den zuvor angepeilten rund 800. Das ließ den Kurs des Dax-Schwergewichts um mehr als 11 Prozent einknicken.

Ein Händler sprach von einer "harschen Gewinnwarnung". Banken wie JPMorgan und UBS senkten die Kursziele für die Papiere und die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) gab ihre Kaufempfehlung auf. Die Papiere des Triebwerkherstellers MTU verloren im Sog der Airbus-Aktien fast 6 Prozent.

Eine Hiobsbotschaft gab es auch von Merck. Die Darmstädter nahmen den Misserfolg bei zwei weit fortgeschrittenen Studien zum Anlass, um das ganze Forschungsprogramm mit dem Krebsmittel Xevinapant einzustellen. Analysten hatten dem Medikament bislang ein Milliardenpotenzial eingeräumt. Merck-Aktien brachen um fast 10 Prozent ein. Peter Verdult von der Citigroup (Citigroup Aktie) sprach von einer "bitteren Pille".

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel verlor am Dienstag knapp ein Prozent auf 25 467 Zähler. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel das Minus geringer aus.

Bei dem Kunststoffhersteller Covestro (Covestro Aktie) begrüßten die Investoren Sparpläne. Das Unternehmen will bis Ende 2028 jährlich 400 Millionen Euro einsparen. Der Kurs, der am Vortag ein Hoch seit Februar 2022 erreicht hatte, stieg um 1,5 Prozent. Der Grund: Nach einer monatelangen Hängepartie spricht Covestro über eine Übernahme durch den staatlichen Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Unter den Nebenwerten gewannen die Anteile der Hornbach Holding 3,3 Prozent. Der Baumarktkonzern hat dank wärmeren Wetters im März und April zu Beginn seines neuen Geschäftsjahres den Umsatz gesteigert./bek/jha/

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---


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