Top-Thema

18.01.19
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow schafft vierte Gewinnwoche in Folge

Aktie von BMW büßt 0,89 Prozent ein

Montag, 14.01.2019 13:22 von ARIVA.DE

Unter der Haube: Ein Motor von BMW.
Unter der Haube: Ein Motor von BMW. - HASH(0x559d9b9a9378)

Das Emblem von BMW auf einem Lenkrad.
Das Emblem von BMW auf einem Lenkrad. unsplash.com
Am deutschen Aktienmarkt notiert die BMW-Aktie (BMW-Aktie) (Stammaktie) zur Stunde etwas leichter. Zuletzt zahlten Investoren für das Papier 71,19 Euro.

Ein Verlust von 0,89 Prozent steht gegenwärtig für das Wertpapier von BMW (Stammaktie) zu Buche. Das Wertpapier verbilligte sich um 64 Cent. Die Aktie von BMW kostet derzeit 71,19 Euro. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete der Anteilsschein von BMW am 23. Januar 2009. Seinerzeit kostete die Aktie 17,22 Euro, also 53,97 Euro weniger als aktuell.

Das Unternehmen BMW

Die BMW AG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Die Besonderheit des Unternehmens besteht darin, dass es eine reine Premium-Markenstrategie verfolgt: BMW entwickelt, produziert und vermarktet seine Produkte unter den bekannten Marken BMW, Rolls-Royce Motor Cars und MINI. Darüber hinaus bietet die Gruppe im Zusammenhang mit ihren Produkten Premium-Dienstleistungen für individuelle Mobilität. Neueste Geschäftszahlen will BMW am 20. März 2019 bekannt geben.

Das sind die Aktien von Konkurrenten

  BMW Daimler Peugeot Porsche Volkswagen
Kurs 71,19 48,76 € 20,23 € 54,96 € 142,62 €
Performance 0,89 -0,31% -0,59% -0,25% +0,31%
Marktkap. 46,8 Mrd. € 52,2 Mrd. € 18,3 Mrd. € 8,42 Mrd. € 29,4 Mrd. €

So sehen Analysten die BMW-Aktie

Die BMW-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für den Autobauer BMW von 71 auf 67 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Er habe angesichts der schwächeren Nachfrage in China und Europa seine Schätzungen für die Pkw-Absätze der Jahre 2018 bis 2020 sowie die Gewinne der Autoindustrie noch einmal reduziert, schrieb Analyst Thomas Besson in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Dabei bevorzuge er die Hersteller weiterhin gegenüber den Zulieferern und schätze die Aussichten der Reifenhersteller positiv ein. BMW zählt er aber zu seinen am wenigsten bevorzugten Titeln, da dem Konzern Gegenwind aus vielen Richtungen ins Gesicht blase. Besson rechnet für 2019 mit einem enttäuschenden Ausblick und einer stagnierenden operativen Gewinnmarge (Ebit) im Autogeschäft.

Das Analysehaus Jefferies hat BMW von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 95 auf 78 Euro gesenkt. Die Zeit, in der BMW seinen Rivalen Daimler mit besseren Margen und einem besseren freien Barmittelfluss hinter sich gelassen habe, scheine zu Ende zu sein, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Premium-Geschäftsmodelle der Autobauer hätten ihre Expansionsgrenzen erreicht und stellten nun auch BMW vor Herausforderungen.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.