AKTIE IM FOKUS: Gea weiter gefragt - Aktie bleibt aber unter Rekord

Freitag, 01.11.2013 11:20 von dpa-AFX - Aufrufe: 189

Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine mit Croissants (Symbolbild).
Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine mit Croissants (Symbolbild).
© genkur / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gea-Papiere sind vor dem Wochenende nach mehreren positiven Analystenstudien weiter gefragt gewesen. In einem nahezu unveränderten Markt blieben die Maschinenbautitel aber klar unter ihrem am Vortag im Verlauf erreichten Rekordhoch. Am Freitagvormittag lagen Gea im MDax zuletzt mit 0,31 Prozent im Plus bei 32,15 Euro, während der Index der mittleren Werte zeitgleich um 0,07 Prozent auf 16.001,56 zulegte.

Gea-Aktien hatten am Donnerstag nach der Präsentation guter Geschäftszahlen in der Spitze 33,18 Euro gekostet und waren damit so teuer wie noch nie. Eine hohe Nachfrage aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sorgte beim Maschinenbauer weiter für gute Geschäfte. Börsianer zeigten sich vor allem von der Entwicklung in der Sparte Food Solutions überrascht. Wegen des starken Euro hatte Gea allerdings seine Gewinnprognose eingeschränkt.

EXPERTE: CHANCEN FÜR HX-VERKAUF NUN BESSER

Die Marktreaktionen blieben gleichwohl auch vor dem Wochenende weiter positiv. So hoben etwa die Experten von Equinet in einer Studie vom Freitag ihre Empfehlung von "Hold" auf "Accumulate" an. Analyst Holger Schmidt traut der Aktie noch weiteres Aufwärtspotenzial zu. Er berechnete das Kursziel jetzt bei 38 (zuvor: 32) Euro und sieht die weitere Entwicklung nun deutlich positiver. Die beiden Bereiche Food Solutions und Farm Technologies hätten sich erholt, und die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf der Wärmetauscher-Sparte HX seien gestiegen. Für das Gea-Papier spreche zudem die attraktive Bewertung.

Analyst Glen Liddy von der US-Bank JPMorgan schrieb, die Auftragseingänge im Kerngeschäft des Maschinenbauers machten Mut. Er hält die Gefahr für gesunken, dass seine Gewinnprognosen für das kommende Jahr zu hoch liegen. Liddy hob das Kurziel von 29,50 auf 33,50 Euro an - also leicht über das aktuelle Rekordniveau - beließ die Einstufung aber auf "Neutral"./tav/ag


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