Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel

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Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel B Ghost
B Ghost:

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel

 
26.08.05 07:36
#1
Dow Jones le 26/08/2005 06:47
 dimap: Mehrheit erwartet Aufschwung nach Regier.-wechsel - Bild
DJ dimap: Mehrheit erwartet Aufschwung nach Regier.-wechsel - Bild

BERLIN (Dow Jones)--Die Mehrheit der Deutschen rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft nach einem Regierungswechsel wieder kräftig in Schwung kommen wird. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine dimap-Umfrage. Demnach erwarten 47% der Deutschen positive Impulse für die Volkswirtschaft im Falle eines Machtwechsels nach den Bundestagswahlen am 18. September.

Die Aussichten, dass Gerhard Schröder (SPD) Bundeskanzler bleibt, schätzt die Mehrheit der vom Meinungsforschungsinstitut Befragten schlecht ein. 60% gaben an, der Amtsinhaber habe "kaum noch" oder "überhaupt keine" Chancen, im Amt zu bleiben. Der Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) trauen hingegen 52% der Deutschen eine erfolgreiche Kanzlerschaft zu. Sie gaben an, Merkel hätte "das Zeug dazu, eine gute Bundeskanzlerin zu werden". Dimap-Chef Reinhard Schlinkert kommentierte die Studie mit den Worten: "Die Ergebnisse spiegeln die Kompetenz der Union in Wirtschaftsfragen wider." Sie zeigten ebenfalls, dass auch Nicht-CDU-Anhänger Merkel für eine gute Bundeskanzlerin halten.

DJG/hab

(END) Dow Jones Newswires

August 26, 2005 00:47 ET (04:47 GMT)

Copyright (c) 2005 Dow Jones & Company, Inc.

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel B Ghost
B Ghost:

DJG / Dow Jones beruft sich auf Bild? o. T.

 
26.08.05 13:32
#2
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SAKU
SAKU:

Sach doch einfach "up"

 
26.08.05 13:34
#3
Und um deine Frage zu beantworten: Scheinbar, ja.

;o)
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel B Ghost
B Ghost:

SAKU. Bist wohl reif fürs Wochenende??

 
26.08.05 13:35
#4

Du alter SakU


:-)
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SAKU
SAKU:

Ich bin immer reif fürs WE ;o) o. T.

 
26.08.05 13:58
#5
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel danjelshake
danjelshake:

47% der Deutschen

 
26.08.05 14:11
#6
die mehrheit??
gibts neue regeln in der mathmatik, von denen ich wissen sollte?

mfg ds
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel Apfelbaumpflanzer
Apfelbaumpfla.:

ds,

 
26.08.05 14:15
#7
schau's im Lexikon nach, falls du es nicht weisst...

Grüße

Apfelbaumpflanzer

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel 007Bond
007Bond:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil ...

 
26.08.05 14:15
#8
"Die Mehrheit der Deutschen .... demnach erwarten 47% der Deutschen positive Impulse."

Die Bild meint also, dass 53 % die Minderheit sind ;-)  
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Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel schnecke33
schnecke33:

es geht wohl um die einfache

 
26.08.05 14:22
#9
mehrheit, nicht die absolute

z.b.

47% erwarten....
30% erwarten nicht
18% denken weder noch
5% keine ahnung
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel 007Bond
007Bond:

@schnecke33

 
26.08.05 14:41
#10
30% + 18% + 5% bilden zusammen trotzdem die Mehrheit und nicht die Minderheit.
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel schnecke33
schnecke33:

das nennt

 
26.08.05 14:48
#11

man dann (zusammen) absolute mehrheit, du schlaumeier

in meinem beispiel sind die 47% die mehrheit - und zwar die einfache
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel 007Bond
007Bond:

Wieder einmal

 
26.08.05 14:56
#12
ein klasse Beispiel, wie man ein Meinungsbild durch eine geschickte Fragestellung ins falsche Licht rücken kann.

Warum die Frage "Rechnen Sie mit einem Aufschwung" nicht einfach mit einem klaren "ja" oder "nein" beantworten lassen?

hm, stimmt, dann gäbe es ja diese Diskussion nicht ...
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel schnecke33
schnecke33:

warum

 
26.08.05 15:08
#13

dann antworten auch 30% "keine ahnung"

ahnungslose gibt in deutschland ne ganze menge (im moment so ca. 30% ;-))
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel BarCode
BarCode:

Ich mach jetzt mal den Hellseher

 
26.08.05 16:08
#14
zur Wirtschaftsentwicklung:
Wir haben ja mit aller Wahrscheinlichkeit nur 2 Optionen: Schwarz-Gelb oder große Koalition.

Märkte: Kurzes Dax-Strohfeuer mit baldiger Rückkehr zu fundamentalen Daten. Es werden schnell wieder die Themen Weltwirtschaft, US-Entwicklung, Ölpreis in den Vordergrund rücken. Die sehr hoch bewerteten Solaraktien werden wahrscheinlich einen Hänger haben, bis sich geklärt hat, wie es mit dem EEG weitergeht (m.E. keine Änderung). Bio-Tech-Aktien werden profitieren.

Ansonsten mittelfristig: Der Osten wird weiter dahinsiechen, die Transfers bleiben hoch. Insgesamt werden sich die Bedingungen für die großen Firmen nicht wesentlich ändern, werden sich weiter entlang der Weltwirtschaft entwickeln. Die nächsten 12 Monate eher positiv. Liegt nicht in der Hand der Regierung. Wurden schon von der jetzigen ausgiebig mit Vorteilen bedacht.
Die Arbeitslosigkeit wird vorläufig Richtung 4 Millionen runter, solange die Konjunktur anhält. Das Wachstum wird sich kaum wesentlich beschleunigen. Die Situation der öffentlichen Haushalte bleibt prekär. Arbeitsmarkt und Wachstum werden sich nur dann positiv entwickeln, wenn es tatsächlich zu Neuinvestitionen in größerem Ausmaß auch und vor allem aus dem Ausland kommt - Neuansiedlungen, nicht Übernahmen. Das kann nur langfristig wirken. Dazu muss die Regierung mindestens die Steuerreform als großes Signal hinkriegen. Aber längerfristig wird eh der demografische Faktor die Arbeitslosigkeit senken.
Vom Binnenmarkt ist vorläufig nichts zu erwarten, da die "Kurzhaltepolitik" weiterläuft.

Das Fummeln an den Sozialsystemen wird weitergehen, der große Wurf ist nicht in Sicht. Zumal die Regierung mit großem Gegenwind rechnen muss. Der außerparlamentarische Widerstand wird deutlich zunehmen. Wir werden mehr Streiks kriegen. Die öffentliche Meinung wird davon stark beeinflusst werden. Dann wird sich erst zeigen, ob die Schwarz-Gelben wirklich den Mut zu Reformen haben - selbst wenn sie dann Wahlen verlieren. Schröder hat es vorgemacht - und sein Schicksal wird den anderen eine Lehre sein. Die Kopfpauschale ist unbeliebt, der Eingriff ins Kündigungsrecht wird Proteststürme entfachen. Die Gewerkschaften werden jede Zurückhaltung aufgeben, die sie gegenüber einer sozialdemokratisch geführten Regierung noch hatten. Das wird jedenfalls die Nagelprobe werden, vor allem für eine große Koalition. Da kann die Stimmung schnell wieder in den Keller rutschen - mit allen Folgen für das wirtschaftliche Klima. Den Bürokratieabbau werden die Ministerialbürokratien zu "managen" wissen...

Kurzum: Längerfristig werden uns alle Probleme, die wir jetzt schon haben, weiter begleiten mit hoffentlich ein paar wenigen Reform-Lichtblicken. Da wäre ich ja schon zufrieden. Die große Wende wird es nicht geben. Aber kleine Schritte in Richtung: attraktiverer Standort könnten schon kommen. Gab es aber schon in den letzten Jahren.

Gruß BarCode
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SAKU
SAKU:

@ bghost:

 
26.08.05 16:10
#15
Kalli macht sich da mehr Mühe, wenn er mich beleidigen will (also fast immer) ;o)
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Ich habe auch meine Signatur geändert.

 
26.08.05 19:25
#16
Und bitte um freundliche Beachtung.

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"Wir machen keine Schulden, dass haben wir immer klar gemacht, wir weichen nicht in Schulden aus.“
(Hans Eichel , 01.09.02, ARD-Sendung Christiansen)

"Wir machen keine unbezahlbaren Versprechungen, und wir rütteln nicht an den Kriterien des europäischen Stabilitätspaktes.“
(Gerhard Schröder am 19.06.2002 vor der Bundespressekonferenz in Berlin)


 

 

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

OK - ich werde darauf achten. Aber lass bitte...

 
26.08.05 19:29
#17
...kiiwii nochmal drüberlesen. Danke!
A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel BarCode
BarCode:

Toll SL, echt gelungen.

 
26.08.05 19:33
#18
Ästhetisch sehr ausgewogen. Und auch nicht zu lang. Mehr würde jetzt aber doch dann einen Tick zuviel bedeuten. Einziges Manko: Etwas altmodisch. Nicht trendy. Um die leise Kritik zart rüberzubringen: Erst seit 3 Jahren überholt...

Gruß BarCode
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Das sagen gerade die, ...

 
26.08.05 19:41
#19
... welche beständig auf Kohl und seine Verfehlungen hinweisen. Erstaunlich, wie unterschiedlich man da ansetzt. Einmal sind 7 Jahre praktisch nicht gewesen, dann wieder sind 3 Jahre quasi eine Ewigkeit? So leicht könnt ihr es euch nicht machen.
@BarCode: Es gibt noch soviel mehr, was man da zitieren könnte.

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"Wir machen keine Schulden, das haben wir immer klar gemacht, wir weichen nicht in Schulden aus.“
(Hans Eichel , 01.09.02, ARD-Sendung Christiansen)

"Wir machen keine unbezahlbaren Versprechungen, und wir rütteln nicht an den Kriterien des europäischen Stabilitätspaktes.“
(Gerhard Schröder am 19.06.2002 vor der Bundespressekonferenz in Berlin)


Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel AbsoluterNeuling
AbsoluterNeul.:

Also wegen mir kannst Du gerne aus 2002 zitieren.

 
26.08.05 19:50
#20

A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel zombi17
zombi17:

@SL, ich hätte auch prima Fussnoten für dich, z,B.

 
26.08.05 19:59
#21
Helmut Kohl: "Die Wiedervereinigung kostet keinen Pfennig!" oder Karnevalsjeck Norbi Blüm: "Die Rente ist sicher!"
Ist vielleicht noch nicht bis zu deinem Hirn durchgedrungen, Politikerversprechungen sind ganz grosses Kino.
Wirtschaftsaussichten nach Regierungswechsel SchwarzerLord

Ich kenne die Fußnoten, zombi.

 
#22
Nur scheinst du die anderen nicht zu kennen, die von der SPD zum Beispiel.

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"Wir machen keine Schulden, das haben wir immer klar gemacht, wir weichen nicht in Schulden aus.“
(Hans Eichel , 01.09.02, ARD-Sendung Christiansen)

"Wir machen keine unbezahlbaren Versprechungen, und wir rütteln nicht an den Kriterien des europäischen Stabilitätspaktes.“
(Gerhard Schröder am 19.06.2002 vor der Bundespressekonferenz in Berlin)




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