Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen?

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Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? Happy End
Happy End:

Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen?

 
08.06.03 15:47
#1
Und trotzdem:

Einzelhandelsverband fordert Total-Shopping

Bereits vor dem Ende des ersten extralangen Samstags unternimmt der Einzelhandelsverband einen weiteren Anlauf, das gesamte Ladenschlussgesetz zu kippen. Doch die Mehrheit der Mitgliedsunternehmen spielt nicht einmal beim Samstagseinkauf bis 20 Uhr mit.

Langer Samstag: Nur in City-Lagen interessant
 
Hamburg - Das Rückgrat des Gesetzes sei gebrochen, sagte der Präsident des Handelsverbandes HDE, Hermann Franzen, am ersten Samstag mit Ladenöffnungszeiten bis 20 Uhr. Der HDE "hätte auch nichts dagegen, wenn das Ladenschlussgesetz in toto abgesetzt würde", so Franzen im Deutschlandradio. Am Sonntag sollten die Geschäfte aber weiterhin geschlossen bleiben. Vom ersten langen Samstag erwartet der Handel zwar keinen Umsatzsprung, aber mehr Komfort für die Kunden.

"Der Samstagseinkauf ist nicht mehr ein Kampf gegen die Uhr", sagte HDE-Sprecher, Hubertus Pellengahr. Mit höheren Umsätzen rechne er nicht, unter anderem wegen der schwachen Konjunktur und weil der Pfingstsamstag traditionell nicht umsatzstark sei. "Zum Jahresende wird der lange Samstag aber seine Stärken beweisen."

Die Freiheit, früher zuzusperren

Während Franzen bereits vom Shopping rund um die Uhr träumt, bleibt selbst der Samstagseinkauf bis 20 Uhr in vielen Regionen vorerst eine Ausnahme. Einer Umfrage des HDE zufolge wollen zwar 42 Prozent der Geschäfte nach 16.00 Uhr geöffnet bleiben, die meisten schließen jedoch die Türen schon um 18.00 Uhr. Während die Kunden vor allem in den Innenstädten von den längeren Öffnungszeiten profitieren können, bleibt auf der grünen Wiese, in Vororten und den Stadtteilen vielerorts alles beim Alten. Auf dem Land will jeder dritte Händler später schließen.

Franzen räumte ein, dass die neuen Öffnungszeiten "wahrscheinlich doch Kunden verstärkt aus dem Umland in die City bringen" werden. Vor allem kleine Händler hatten dies befürchtet. Die Gewerkschaften nutzten den ersten langen Samstag, um Druck in den noch laufenden Tarifverhandlungen auszuüben. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen konnten mehrere Verbrauchermärkte nur mit Verspätung öffnen.

spiegel.de
Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

ICH! o. T.

 
09.06.03 10:26
#2
Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? HEBI
HEBI:

Ich befinde mich im Kaufrausch, deshalb:

 
09.06.03 10:31
#3

24 ours every day.

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macht es prima vor!

Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? preisfuchs
preisfuchs:

ich

 
09.06.03 10:36
#4
entlich zeit zum geld ausgeben
Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? big lebowsky
big lebowsky:

Happy,

 
09.06.03 10:37
#5
das Ladenschlussgesetz regelt nicht,wie lange Geschäfte geöffnet haben müssen,sondern wie lange sie geöffnet haben dürfen.Wir Deutschen sind eigentlich pervers:Wieso darf ich mein Geschäft nicht dann und so lange geöffnet haben wie ich will?

Oder anders:Weshalb gibt es kein Krankenhausschlussgesetz,oder Feuerwehr,oder Polizei,oder Bus,oder Fluglinien,oder Druckereischlussgesetz?

Das schöne daran ist,dass sich Bsirske jetzt selbst entsorgt: flüssig,flüssiger,überflüssig.
Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? roumata
roumata:

Demoralisation

 
09.06.03 10:41
#6
Ich habe mich mit den letzten Tagen mit einigen Angestellten in diversen Läden unterhalten.
Nur lange Gesichter. Es wir nirgends zusätlich Personal eingestellt.
Mehrarbeit oder Überstunden die "Fett" besteuert werden.
Da bleibt dem Verkäufer für die Samstagsstunden nach Steuern etwa 7,00€!

So sieht das aus, das ist die Schweinerei dabei!

Wenn es zusätlich Arbeitsplätze schaffen würde, fände ich das wirklich gut.
Aber so ist das nur ein weiterer Schritt in die Demoralisation in Deutschland.
 
Wer will eigentlich am Samstagabend einkaufen? big lebowsky

Unsinn

 
#7
das ist Vorwegnahme eines "Wunschergebnisses".Selbstverständlich werden die Geschäfte flexibel reagieren,genauso wie die Kunden.Arbeitszeit in Deutschland ist ein Thema,das ideologisch besetzt ist.Wieso dürfen/müssen viele Bevölkerungsschichten zu Zeiten arbeiten,an denen es anderen untersagt war.

Dienstleistung wird wohl weiterhin ein Fremdwort bleiben.


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