Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ?

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Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? Jorgos
Jorgos:

Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ?

 
12.01.09 19:16
#1
www.faz.net/s/...17B24C5BCF85EA5BF1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern?

Von Holger Steltzner


11. Januar 2009 Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern? In dieser Krise gibt es kein Halten mehr. Die Bundesregierung verspricht Milliardenhilfen für alle und alles. Rund 50 Milliarden Euro soll das zweite Konjunkturpaket umfassen, das der Koalitionsausschuss am Montagabend beschließen will. Die Hälfte davon soll bis 2010 in Bildung und Infrastruktur investiert werden, der Rest zu etwa gleichen Teilen für kosmetische Korrekturen am Steuertarif und für soziale Leistungen oder Sozialabgaben verwendet werden. Finanziert wird die fragwürdige Konjunkturspritze II natürlich wieder mit neuen Staatsschulden.

Außerdem will die Union nach dem Vorbild des 400 Milliarden Euro großen Rettungsschirms für Banken einen „Deutschland-Fonds“ über 100 Milliarden Euro auflegen, damit der Bund ins Firmenkreditgeschäft einsteigen kann, weil die Banken angeblich kaum noch Darlehen vergeben. Wer entscheidet, für welche Unternehmen der Staat bürgt? Inzwischen ist sogar die Verstaatlichung von Firmen kein Tabu mehr. Sollen nach Banken auch Autohersteller, Chemiefabriken oder Versicherer ganz oder teilweise vom Staat übernommen werden? Der drohende Zusammenbruch der Commerzbank mit schlimmen Folgen für das Finanzsystem wurde nicht als Grund für die neue Staatsbank in Gelb genannt. Viel wird dagegen über den Schutz vor Ausländern, die politisch gewünschte Übernahme der Dresdner Bank und über die Gefahr geredet, die Allianz könnte in den Bankenstrudel gezogen werden. Wenn solche Gründe für eine Verstaatlichung ausreichen, dann sind auch volkseigene Auto- und Chemiefabriken wieder denkbar.
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Wer das Geld mit vollen Händen ausgibt, darf sich über steigende Ansprüche nicht wundern. Im Krisen- und Wahljahr 2009 sitzen die Milliarden besonders locker. Doch sollten die Politiker im Rausch der Rettung nicht der Illusion erliegen, sie könnten jede Firma und jeden Arbeitsplatz retten. Ehrlicherweise kann niemand sagen, wie lange die Wirtschaftskrise dauern und welche Opfer sie fordern wird. Wer mit Milliarden Konzerne päppelt und Interessengruppen bedient, der sollte nicht länger wie Bundeskanzlerin Merkel im Wahlkampf der Mittelschicht eine Entlastung für die nächste Legislaturperiode versprechen. Der Steuerzahler weiß, dass er morgen die heute sprunghaft steigende Staatsschuld bedienen muss..................
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? pedrus
pedrus:

die einzigen

 
12.01.09 19:25
#2

die einzigen die uns retten können sind wir selber und zwar bei der anstehenden wahl. wer die cdu und spd wählt wird noch viel von den rettern hören. und wenn der bumerang der verschuldung zurückkommt, heißt es musste sein um die deutsche wirtschaft zu retten. so ähnlich wie mit riester-rente, ah ja von wem bekommt riester eigentlich seine geschenke www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/riester-walter/ Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ?

Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? Jorgos
Jorgos:

...und wer kann uns deiner Meinung nach retten ?

 
12.01.09 19:27
#3
...OSKAR ???
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? jezkimi
jezkimi:

Gibt es in Berlin ....

 
12.01.09 19:29
#4
auch Lebkuchenmesser.
Das könnte uns retten.
Kein Finderlohn für Linksschreipfehler
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? jezkimi
jezkimi:

Sorry, ....

 
12.01.09 19:30
#5
ein m zuviel.
Kein Finderlohn für Linksschreipfehler
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? pedrus
pedrus:

#3

 
12.01.09 19:33
#6
vorher soll ich das wissen. ich weis nur wer es uns nicht retten wird, über den rest muss jeder sich selber seine gedanken machen.
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? Jorgos
Jorgos:

Das ist doch mal ein interessanter Ansatz !

 
12.01.09 19:36
#7
:;)
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? pedrus
pedrus:

ich glaube

 
12.01.09 19:41
#8

manchmal ist es schon ein erster schritt sich zu informieren aber nicht über die mainstream medien. und dann sich fragen welche konsequenz man für sich zieht. www.nachdenkseiten.de/ wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/01/stellenabbau-von-2589-millionen-in-2008.html

 

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Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? sirus
sirus:

retten können wir uns nur selbst

 
12.01.09 19:44
#9
von politikern sollte man das nicht verlangen, die müssen sich um ihre lobby kümmern
Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern ? pedrus

...

 
#10

Die herrschende Politik und die Finanzwirtschaft stecken unter einer Decke - auch deshalb zahlen wir als Steuerzahler für die Zocker. (Teil II)

 Die Medien helfen meist mit, den Skandal unter der Decke zu halten. Von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen. Eine aktuelle Ausnahme: Selbst der Vorstandsvorsitzende der Springer AG, Mathias Döpfner, wundert sich und kritisiert, dass wir Steuerzahler mit den Milliarden für die Commerzbank-Rettung die „Zockerschulden der Bank begleichen“. Die Linkspartei prangere diese Enteignung der Bürger zu Recht an. Es ist eben leider nur die Linkspartei. Die anderen spielen das Spiel mit. Die Politik ist gerade auch jetzt in der Finanzkrise maßgeblich von den Interessen der Finanzwirtschaft bestimmt. Die Medien decken dies, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht auf. Das wird zum Problem, weil unter diesen Umständen die Sanktionen gegen die herrschende Politik auch bei den kommenden wichtigen Wahlen unterbleiben könnten. Die Umfragen, nach denen eine Mehrheit der Bundesbürger die „Leistung“ von Merkel, Steinbrück etc. würdigt, zeigen dies. Albrecht Müller

www.nachdenkseiten.de/



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