Weltwasserwoche in Stockholm

Beiträge: 7
Zugriffe: 229 / Heute: 1
Weltwasserwoche in Stockholm kleinlieschen
kleinlieschen:

Weltwasserwoche in Stockholm

5
18.08.08 10:16
#1
Mangel an Trinkwasser ein Hauptproblem der Menschheit

Täglich sterben tausende Menschen an Krankheiten, die auf schlechtes Trinkwasser zurückzuführen sind. Auf einer Konferenz in Stockholm, die heute eröffnet wurde, versuchen Experten, Lösungswege zu zeigen. Probleme mit der Wasserversorgung gibt es nicht nur in Entwicklungsländern.

Von Regina König, ARD-Hörfunkkorrespondentin Stockholm

Weltwasserwoche in Stockholm 4618381 Weltwasserwoche in Stockholm 4618381  [Bildunterschrift: Verunreinigtes Wasser ist die Hauptursache für die Ausbreitung der Cholera ]
 Verschmutzung, Verschwendung und Klimaveränderungen bedrohen die Süßwasser-Reserven der Erde. Wüsten dehnen sich aus und Wassermangel könnte unter anderem in Afrika in Zukunft zu einer Hauptursache für bewaffnete Konflikte werden. Täglich sterben nach Angaben der Vereinten Nationen rund 10.000 Menschen an Krankheiten, die durch verunreinigtes Trinkwasser verursacht werden.

Probleme mit der Wasserversorgung auch in den USA

Wasserprobleme gibt es jedoch keineswegs nur in Entwicklungsländern, sagt Anders Berntell. Er ist Direktor des Stockholmer Wasserinstitutes, das in diesem Jahr zum 16. Mal die internationale Weltwasserwoche ausrichtet. "Auch in der westlichen Welt gibt es Gebiete, in denen die Wasserversorgung schwierig und das Wasser qualitativ schlecht ist, zum Beispiel die Regionen um das Mittelmeer oder der Süden der USA", so Berntell. "Sehr reiche Städte wie etwa Houston und Sydney verbrauchen mehr Wasser, als die Natur ersetzen kann."

Südafrika als gutes Beispiel

Weltwasserwoche in Stockholm 4618381 Weltwasserwoche in Stockholm 4618381  [Bildunterschrift: Ein Brunnen in Kenia: Zugang zu sauberem Wasser ist für die Förderung der Gesundheit elementar  ]
 In den Industriestaaten ginge es nicht darum, aus falsch verstandener Solidarität Wasser zu sparen, so Berntell weiter. Dadurch hätten die Entwicklungsländer nicht mehr reines Trinkwasser. Die wasserreichen Staaten müssten eher darauf achten, dass keine giftigen Stoffe wie Nagellackreste, Reinigungs- und Autowaschmittel in die Kanalisation gelangen. Und sie müssten anderen Ländern finanziell, technisch und ideell zu Seite stehen. Südafrika sei ein gutes Beispiel für positive Veränderungen. "Von den Gesetzen über technische Investitionen bis hin zum Versuch, die Einstellung der Menschen zu ändern, ist dort in den letzten Jahren viel passiert", so der Direktor des Wasserinsitits. "Die zuständigen Minister in der Mandela-Regierung haben dafür gesorgt, dass in Südafrika 20 Millionen Menschen Zugang zu Wasser bekamen, den sie vorher nicht hatten."

Sauberer See als Ursprung der Weltwasserwoche

Mitten in Stockholm springen Kinder vergnügt in das Wasser des Mälaren-Sees; zahlreiche Angler starren stumm vor sich hin und verspeisen am Abend ihren Fang. Die Zeiten von Bade- und Angelverboten sind lange vorbei und die Gefahr, sich in Stockholm über das Wasser mit Cholerabakterien zu infizieren, liegt 100 Jahre zurück. Mit großem finanziellem und technischen Aufwand wurde das Wasser wieder gereinigt, wenn in den Bodenschichten auch Schwermetalle lagern, Überreste der Industrialisierung.

30 Jahre hat es gedauert, die dreckige Brühe des Mälaren wieder sauber zu bekommen. Die Freude darüber mündete Anfang der 90er Jahre in einem Fest, dem Stockholm Water Festival. Diese Straßenfete führte schließlich zu einer seriösen, anspruchsvollen und anerkannten Auszeichnung, dem Stockholm Water Prize, der am Donnerstag feierlich vergeben wird. Rundherum hat sich die Weltwasserwoche etabliert. Hydrologen, Wasserbauingenieure und Umweltpolitiker aus 100 Ländern versuchen, Lösungen für die großen Geißeln unserer Zeit zu finden: Armut, Krankheiten, Analphabetismus, Umweltzerstörung und Ungleichheit. Der Zugang zu sauberem Wasser kann der Einstieg sein, einen Teil dieser Probleme aus der Welt zu schaffen.

 

Weltwasserwoche in Stockholm 4618381 Weltatlas: Schweden

[Flash|HTML]

https://www.ostseepiraten.com
Weltwasserwoche in Stockholm kleinlieschen
kleinlieschen:

185 Liter Wasser in einer Tüte Chips

3
18.08.08 10:28
#2
Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

"Vom 17. bis 23. August 2008 treffen sich Experten, Politiker und Wirtschaftsvertreter in Stockholm zur Weltwasserwoche 2008. "Wassermangel ist eines der drängenden Probleme unserer Zeit und nicht nur eine Frage des reinen Vorhandenseins der Ressource, sondern auch des Zugangs und der Nutzung. Wir brauchen ein weltweites, international koordiniertes Wassermanagement", erklärt WWF-Experte Martin Geiger. "Generell gilt: Wasserverbrauch ist nichts schlechtes, sondern ein ganz natürlicher Vorgang. Wenn jedoch während einer Dürre noch Wasser abgezweigt und verschwendet wird und dann die Fischer stromabwärts ihre Lebensgrundlage verlieren, ist das nicht in Ordnung. Es kommt also drauf an, wann, wo und wie viel Wasser aus der Natur entnommen wird."
---
"Frühstücksei entspricht einer Badewanne Und das ist oft mehr, als zunächst vermutet: Wer hätte gedacht, dass hinter einem normalen Frühstücksei 135 Liter Wasser stecken? Das entspricht in etwa dem Fassungsvermögen einer Badewanne. Wer sein Ei mit einer Scheibe Brot genießen will, muss noch einmal 40 Liter hinzu addieren. Die Tasse Kaffee schlägt mit 140 Litern zu Buche, für die 10g-Scheibe Käse werden noch einmal 50 Liter berechnet. Und so stecken in einem kleinen Frühstück schon 365 Liter virtuelles Wasser. Das ist jedoch noch wenig im Vergleich zu den 2400 Litern, die für einen Hamburger aus Rindfleisch benötigt werden. Auch in der Tüte Kartoffelchips (200g) stecken beachtliche 185 Liter Wasser. Ein Computerchip von 2g Gewicht verbraucht im Laufe seiner Herstellung 32 Liter, das Baumwoll-T-Shirt benötigt 4100 Liter und ein Neuwagen verschlingt - durch hohen Rohstoff- und Materialaufwand - 450.000 Liter Wasser."

Originaltext: WWF World Wide Fund For Nature Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/6638 Pressemappe via RSS : www.presseportal.de/rss/pm_6638.rss2

www.finanznachrichten.de/...chten-2008-08/artikel-11538900.asp

Nachdenken schadet nicht :-)
www.ostseepiraten.com
Weltwasserwoche in Stockholm kleinlieschen
kleinlieschen:

Quiz - Wasser - Das Blaue Gold

 
18.08.08 12:37
#3
Ob zum Trinken, Waschen, Baden, Bewässern – der Mensch braucht Wasser. Deswegen ist sauberes Wasser auch ein Menschenrecht. Leider haben aber längst nicht alle genug davon. Dass Wasser wichtig ist, weiß jedes Kind. Was aber wissen Sie noch über das "blaue Gold" unseres Planeten? Wie viel kostet Wasser? Und wie viele Menschen haben überhaupt Zugang zu sauberem Trinkwasser?

tagesschau.de hat die – teils interessanten, teils erschreckenden – Fragen und Antworten.

spiel.tagesschau.de/quiz/index.php?id=253

:-)
www.ostseepiraten.com
Weltwasserwoche in Stockholm biergott
biergott:

wann issn endlich die Weltbierwoche?!?

 
18.08.08 12:39
#4
Ich hab totalen Biermangel!!!

;)
Weltwasserwoche in Stockholm Depothalbierer
Depothalbierer:

450 tonnen wasser, für eine neue karre?

 
18.08.08 13:04
#5
ziemlich viel finde ich.

komisch, daß immer noch soo vile glauben,daß der kauf von neuen autos gut für die umwelt ist.
Weltwasserwoche in Stockholm Grinch
Grinch:

Ich verbrauch kein Wasser!

 
18.08.08 13:05
#6
Waschen tu ich mich nie, Zahnbürsten hab ich auch keine und spülen tu ich nicht mal auffer Schüssel... von daher...

Ich leiste meinen Beitrag!
Dieses Posting sollte unbedingt moderiert werden! Es enthält mit grosser Wahrscheinlichkeit Beleidigungen!
Weltwasserwoche in Stockholm Hardstylister2

1 Jahr sauberes Wasser für 3,50

 
#7


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--