war ja vorauszusehen, früher oder später ;-)

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war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) etküttwieetkütt
etküttwieetkütt:

war ja vorauszusehen, früher oder später ;-)

11
05.10.09 14:15
#1
AHO Redaktion Grosstiere
5. Oktober 2009
TV-Tipp: Geheimsache Bio - was die Ökobranche verschweigt
Hamburg (aho/lme) - Wer Bio kauft, sucht die heile Welt und bezahlt gerne auch ein wenig mehr fürs gute Gewissen, für den Klimaschutz und Tierschutz, gegen Globalisierung und Agrarlobby und vor allem für die gute Gesundheit. Doch wehe, einer kratzt am goldenen Glanz von Bio. Dann können auch Biolobbyisten ganz schön ungemütlich werden. Über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bei Bioobst und -gemüse etwa schweigen die Verbände lieber, ebenso über kranke Schweine und hungrige Puten auf Biobetrieben.

An dieser Fassade kratzt “Panorama - die Reporter”, das investigative Politformat des NDR Fernsehens, am Mittwoch den 7.10.2009 um 22.35 Uhr im NDR.

Reporterin Anja Reschke machte bei ihren Recherchen in der Biolandwirtschaft erstaunliche Entdeckungen. So traf sie einen Bioanbauer, der ihr erklärte, wie oft man Biogemüse spritzen muss, damit man nicht eine ganze Ernte an Schädlinge verliert. Bei einem Putenbetrieb stellte sie fest, dass auch in der Biobranche die konventionellen Hochleistungshybriden der Rasse Big 6 gemästet werden. Der Chef eines Ökoverbandes übte Druck auf die Reporterin wegen ihrer Recherchen aus. Und auf einer Konferenz zu einer großen Biostudie musste ein renommierter Ökowissenschaftler sogar einräumen, dass man genauso gesund isst, wenn man konventionelles Gemüse kauft.

WWW: www.animal-health-online.de
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) Klappmesser
Klappmesser:

Ich bin sogar so beknackt ,daß ich

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05.10.09 14:21
#2
dem Kellner "ein Gespritztes bitte !" im Lokal zurufe.
Wenn mein Hintern nicht immer so sauber wäre , könnten mich alle mal am Ärmel zupfen
Ich bin imma ich selber. Ich bin womöglich  mehr Ich als Du Du bist, den ich kopier nichts von Dir und niemandem.
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) Willi1
Willi1:

Bald is Grünkohlzeit,

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05.10.09 15:19
#3
hab n eigenen Garten :)
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) BRAD P007
BRAD P007:

Auch "Biologische Kampfmittel" tragen ein

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05.10.09 15:20
#4
BIO im Namen  :-)
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) Hill
Hill:

2

 
05.10.09 15:21
#5
aus em Geribbde?
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) Dunsany
Dunsany:

Nichts geht über den Biojournalismus

 
05.10.09 15:25
#6
der ARD. Da zahlt man auch gerne mehr für.
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) BarCode
BarCode:

Nicht, dass ich nicht glaube,

2
05.10.09 15:28
#7
dass sich im Biomarkt nicht auch ne ganze Menge Trittbrettfahrer rumtreiben würden.
Ich glaube auch nicht unbedingt, dass konventionelle Lebensmittel durchweg schlechte Qualität haben.
Aber das macht die auf chemische Kampstoffe und Gentechnik setzende Agrarindustrie auch nicht sympathischer und umweltfreundlicher...

Die zitierte web-site macht mir da ehrlich gesagt keinen sonderlich "neutralen" Eindruck. Um es mal ganz lieb auszudrücken...
"Wo die Verfügungsgewalt über Eigentum an Produktionsmitteln
zu Herrschaft über Menschen führt, ist ihre demokratische Kontrolle durch Mitbestimmung geboten."
Aus dem FDP-Programm von 1972
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) Der Donaldist
Der Donaldist:

Gibt es auch Bio-Linsen, oder werden

 
05.10.09 15:31
#8
die Schadstoffe eh durch die Zugabe von Essig neutralisiert?
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war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) BarCode
BarCode:

Sowohl als auch

 
05.10.09 15:40
#9
www.muellers-muehle.de/de/produktwelt/...dukte/bio-linsen.html
"Wo die Verfügungsgewalt über Eigentum an Produktionsmitteln
zu Herrschaft über Menschen führt, ist ihre demokratische Kontrolle durch Mitbestimmung geboten."
Aus dem FDP-Programm von 1972
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) etküttwieetkütt
etküttwieetkütt:

Ergänzung zu #1

 
15.10.09 16:48
#10
war ja vorauszusehen, früher oder später ;-) etküttwieetkütt

Wer wird 2020 noch melken? ICH,

 
#11
weil ich selbst keinen Hof finanzieren muss  ;-)


"Im kommenden Jahr werden deutlich mehr Milcherzeuger im Norden die Produktion einstellen als in diesem Jahr. Der während der „Hochpreisphase“ 2007/08 verzögerte Strukturwandel wird in 2010 nun nachgeholt. Bis zum Jahr 2020 werden sich die durchschnittlichen Herdengrößen nahezu verdoppeln. Das ist das Ergebnis einer Studie des vTI Braunschweig.
Um abzuschätzen, wie sich die Milchproduktion in Niedersachsen, im „deutschen Milchland Nummer 1“, bis zum Jahr 2020 entwickeln wird, haben Birthe Lassen und Gesa Busch vom vTI Braunschweig drei unterschiedliche Szenarien diskutiert:

■Milchpreis 25 Ct/kg, Weizenpreis 14 €/dt, konstante Pachtpreise
■Milchpreis 30 Ct/kg, Weizenpreis 18 €/dt, leicht steigende Pachtpreise
■Milchpreis 35 Ct/kg, Weizenpreis 22 €/dt, deutlich steigende Pachtpreise
Ergebnis: Langfristig wird das Milchaufkommen (in Niedersachsen) nur zu halten sein, wenn sich der Milchpreis bei 35 Cent (3,7 % Fett; 3,4 % Eiweiß zzgl. MwSt.) einpendelt. Nur bei diesem Preisniveau dürfte der Strukturwandel im bekannten Tempo weiter fortschreiten (Niveau 2003 bis 2007; Halbierung der Milchviehbetriebe in 10 Jahren). Aussteigen werden vor allem kleinere und mittlere Betriebe, die keinen Hofnachfolger finden. Trotz der Betriebsaufgaben könnte das Milchaufkommen sogar um bis zu 17 % zulegen, da die verbleibenden Milcherzeuger die Milchproduktion kräftig ausweiten werden.

40 bis 60 % der Milcherzeuger werden die Produktion einstellen, sollten sich die Milchpreise bei 30 Ct/kg einpendeln, die Weizenpreise auf 18 €/dt ansteigen. Laut Expertenaussagen reicht der Milchpreis nicht aus, um den Investitionsstau, der auf vielen Höfen aufgelaufen ist, abzubauen. Trotz des Einbruchs bei den Erzeugern dürfte die Milchmenge aufgrund des Herdenwachstums aber nur um 6 % sinken.

Pendelt sich der Milchpreis hingegen auf einem niedrigen Niveau von nur 25 Cent ein, so muss damit gerechnet werden, dass im Vergleich zu 2009, ca. 60 bis 70 % der Milcherzeuger die Kühe abschaffen. Unterm Strich wird in diesem Fall der Milchausstoß um knapp 30 % sinken. Selbst in den typischen Milchregionen (entlang der Küste) dürfte bei diesem niedrigen Preisniveau weniger Milch produziert werden.

Unabhängig vom Milchpreisniveau der kommenden Jahre wird erwartet, dass 60 bis 90 % der Haupterwerbsbetriebe mit kleineren Herden die Produktion aufgeben werden. Vielerorts werden die Ausstiegsraten vom Alter der Betriebsleiter bestimmt und weniger vom Milchpreis. Die heute schon „Großen“ müssen weiter produzieren, da sie sich durch Investitionen an die Kühe gebunden haben oder aber da ihnen das Kapital fehlt, in alternative Betriebszweige zu investieren. Diese Betriebe werden auch bei geringen Milchpreisen weiter moderat ihre Herden aufstocken, um die Festkosten besser zu verteilen. Langfristig wird denn auch der Trend zu größeren Einheiten fortschreiten (gilt für alle 3 Szenarien!). Die durchschnittlichen Herdengrößen werden sich nach Einschätzung der Experten bis 2020 nahezu verdoppeln.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie auf www.agribenchmark.org/dairy.html

news.lv-h.de/ff/ch.php?cmd=go309117590&vas=400188819


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