Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...?

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Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

SPD am Boden - wirklich?

 
10.07.04 20:18
#30
SPD am Boden
Miese Werte, flotte Worte

Der Regierung steht das Wasser bis zum Hals. In Umfragen sinkt die SPD auf immer neue historische Tiefstände. Deshalb war die Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg, bei der Rot-Grün Halbzeitbilanz zog, trotz der malerischen Kulisse keine Vergnügungsveranstaltung. "Die Lage ist alles andere als einfach", räumte Vizekanzler Joschka Fischer am Samstag ein. Bundeskanzler Gerhard Schröder beschwor den Reformkurs.
Im Kabinett herrsche Teamgeist und die Entschlossenheit, die beschlossenen Reformen auch umzusetzen, betonte der Kanzler. "Wir werden kampfbereit in die zweite Hälfte der Legislaturperiode gehen, mit dem Ziel die dritte zu gewinnen", verkündete Schröder allen Umfragen zum Trotz.

Und Fischer, dessen grüne Partei im Gegensatz zur SPD in der Meinungsforschung glänzend abschneidet, wiegelt Spekulationen um einen Seitenwechsel ab. "2006 wird es keine neue Farbenlehre geben", unterstrich er. Die Wahl laute nach wie vor Rot-Grün oder Schwarz-Gelb. Im Kräutergarten des Schlosses gab er seine Loyalität zu Protokoll: "Wir wollen diese Politik, und wir wollen diesen Kanzler." Schröder hatte zu Beginn der Tagung am Freitag die Parole zum Kurshalten ausgegeben, obwohl die Zustimmung zu den Reformen in der Bevölkerung nur verhalten bleibe. "Unser Kurs ist richtig. Wir wackeln nicht", unterstrich er. Gleichzeitig warnte er: Die Reformagenda 2010 verlange zwar allen etwas ab, aber sie dürfe auch "keine 'Verlierer' produzieren". Gerechtigkeit sei der Maßstab bei der Verteilung der Lasten.

Kommunen zum Ausbau der Kinderbetreuung ermahnt

Neben der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sieht die Regierung eine große Herausforderung in der Familienpolitik. "Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, dass es Dauerarbeitslosigkeit gibt und dass junge Alleinerziehende einen Schein vom Sozialamt erhalten", sagte Fischer. Nur wenn das Betreuungsangebot für Kleinkinder grundlegend ausgebaut werde, werde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert, meinte Schröder. Er erwarte, "dass die Kommunen ihre Verweigerungshaltung aufgeben" und das Geld, das durch die Zusammenlegung von Arbeits- und Sozialhilfe zusätzlich in ihre Kassen gespült wird, für den Ausbau von Betreuungsplätzen ausgeben. Auch Fischer mahnte die Gemeinden, dass das durch Hartz IV freiwerdende Geld "unbedingt bei der Ganztagsbetreuung ankommen muss".

Merkel: Ende der Volkspartei SPD

Die schwer angeschlagene SPD veranlasst die politische Konkurrenz zu mitfühlenden und besorgten Kommentaren. Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Günther Oettinger bemerkte am Samstag, die SPD werde derzeit in Umfragen teilweise zu Unrecht "abgestraft". CDU-Chefin Angela Merkel sieht für die SPD allerdings das Ende als Volkspartei nahen.
Tatsächlich müssen die Sozialdemokraten in Wählerumfragen neue Tiefststände verkraften. Wie eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des "Spiegel" ergab, erreicht die SPD derzeit nur noch 23 Prozent. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) persönlich schneidet schlecht ab. So wünschen nur 39 Prozent der Befragten, dass Schröder künftig eine "wichtige Rolle" spielt. Dies sei ein Minus von sechs Punkten und der schlechteste ermittelte Wert seit Beginn seiner Regierungszeit, schreibt das Magazin.

Die Kanzlerpartei SPD verliert in der Umfrage vier Prozentpunkte. Die Union liegt mit 45 Prozent weiter klar vorne. Allerdings wird auch die Arbeit der Opposition von den Bürgern kritisch beurteilt. Die CDU-Vorsitzende Merkel verliert drei Prozentpunkte, CSU-Chef Edmund Stoiber vier Punkte. Aus Sicht Merkels hat die SPD eine strategische Neuausrichtung verpasst. Als Volkspartei der Industriegesellschaft habe die SPD viel geleistet. "Aber heute, wo sich Beschäftigungsstrukturen dramatisch ändern, kommt die SPD nicht hinterher", sagte Merkel. Der Stuttgarter CDU-Fraktionschef Oettinger merkte zur Lage der SPD an, die Partei mache zwar viel falsch, aber nicht so viel, wie es die Umfragewerte glauben ließen. Er betonte: "Die SPD wird auch für notwendige Entscheidungen abgestraft."

Eppler warnt vor Stunde der Demagogen

Der SPD-Politiker Erhard Eppler mutmaßte, dass die Union im Falle eines Regierungswechsels "spätestens 2008 mit ähnlichen Verlusten leben" müsste wie die SPD heute. Er warnte: "Dann wäre die große Stunde der Demagogen und Extremisten gekommen." Eppler fügte hinzu, die Leute erwarteten nichts mehr von der SPD, "aber auch nicht viel mehr von der Union". Auf das Problem der mangelnden Akzeptanz der Parteien machte auch Bundespräsident Horst Köhler aufmerksam. Die berechtigte Kritik in der Öffentlichkeit an der Reformpolitik hänge auch "mit dem Eindruck zusammen, dass die Politik insgesamt abgewirtschaftet hat". Die Bürger hätten "vom ständigen Herumtaktieren gründlich die Nase voll".

(N24.de, AP, ddp)

Quelle: www.n24.de/politik/inland/index.php/a2004071017005221732
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Nichts Neues von den Instituten.

 
13.07.04 14:41
#31
Es bleibt vorerst alles beim alten.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

SPD stabilisiert auf niedrigem Niveau

 
25.07.04 12:14
#32
Quer durch alle Institute ungefähr diese Ergebnisse:

UNION 44-46%
SPD 23-26%
GRÜNE 11-13%
FDP 7-8%
PDS 5-7%
Sonstige 4-6%

Quelle: www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? kiiwii
kiiwii:

Gott sei Dank

 
25.07.04 15:58
#33
Ein paar Überzeugungstäter mit rotem Rückgrat gibt es noch.
Dachte schon, die hätten jetzt alle ihre sozialistische Seele (samt Parteibuch) an der Garderobe abgegeben.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? DarkKnight
DarkKnight:

@SL: rate mal, warum ich in diesem Thread

 
25.07.04 16:35
#34
so gut wie überhaupt nicht poste?

Ich habe keine Argumente.

Das ist erschütternd.

Aber noch schlimmer ist meine Vision einer Alternative. Meine Alternative lautet: "Gründet eine Thunfischfängerpartei, für all die verirrten und verlorenen linken Seelen".

Aber: Himmelnochmal, wo in Bayern gibt es Thunfische?


Und damit sind wir bei der SPD: wo es keine Wähler gibt, gibt es auch keine Thunfische.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Aber DK.

 
25.07.04 17:51
#35
Zum Wählen benötigt man doch keine Argumente! Nur 1 Flut, 1 Irakkrieg oder eine milungene Agenda 1765. Das reicht um die Gegner nach oben zu hieven. Ich hatte aber doch mit einem verstärkten Trend von REP zur NPD gerechnet, oder ist Treuherz gesperrt?
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? kiiwii
kiiwii:

Hör mal DK, wenn Du nicht posten mußt,

 
25.07.04 18:22
#36
dann hast Du ja jetzt Zeit, endlich den Kühlschrank aus dem Maisfeld raus- und den Kohleofen aus meinem schönen Heimatland bei Nufringen-Süd abzuholen, Du "Saboteur".
Also, mach hinne!
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

SPD ist in Bayern immer noch unter 20%.

 
29.07.04 11:44
#37
CSU 62% (+1,3)
SPD 19% (-0,6)
GRÜNE 9% (+1,3)
FDP 3% (+0,4)
Sonstige 7% (-2,6)

Quelle: wahlrecht.de/umfragen/landtage/bayern.htm
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Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? MadChart
MadChart:

Die SPD ist in Bayern

 
29.07.04 11:49
#38
traditionsgemäß eine Splitterpartei.

NRW ist das größte Problem. Dort regieren seit 50 Jahren die Sozis und wirtschaften das Land herunter.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? Happy End
Happy End:

@MadChart: Wir haben aus berechtigten Gründen

 
29.07.04 11:59
#39
bislang keine Bundeskanzler aus Bayern gewählt. Denn sonst ginge es Deutschland aller Wahrscheinlichkeit nach heute wesentlich schlechter... :-p
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? ottifant
ottifant:

Wie alt SL??

 
29.07.04 12:02
#40
InstitutQuelleBefragteDatum CSUSPDGrüneFDPSonstige
Infratest-
dimap
Bayrischer
Rundfunk
1.000
21.07.-25.07.
28.07.2004 58 %17 %12 %5 %8 %
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? MadChart
MadChart:

Nun, Happy End, darüber

 
29.07.04 12:07
#41
lässt sich trefflich streiten.

Als kleine gedankliche Anregung möchte ich aber mal die Tatsache erwähnen, dass es in Deutschland keine Probleme geben würde, wenn alle Bundesländer die bayerische Arbeitslosenquote oder das bayerische Haushaltsdefizit hätten.

Leider hat Herr Strauß durch sein grobschlächtiges Auftreten dafür gesorgt, dass die meisten nicht-Bayern immer noch Angst vor einem bayerischen Kanzler haben.
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? Happy End
Happy End:

Ob Strauß, Streibl, Stoiber o.ä.

 
29.07.04 12:18
#42
Amigomäßig hätten sie sicherlich vortrefflich in eine Reihe zu Kohl gepasst.

Da hast Du allerdings Recht: die wirtschaftliche Lage in Bayern hat wirklich  politische Gründe - wer war denn über Jahre Nettoempfänger im Lastenausgleichsverfahren? Und dass Unternehmer einer CDU/CSU-geführten Regierung eher zugeneigt sind, ist auch keine Neuigkeit.
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? MadChart
MadChart:

Schwaches Argument, Happy End

 
29.07.04 12:24
#43
Was Bayern vor zig Jahren im Länderausgleich kassiert hat, ist mittlerweile schon mehrfach zurückbezahlt. Fällt Dir nichts stichhaltigeres ein?

Davon abgesehen ist die Feststellung, dass Unternehmer "einer CDU/CSU-geführten Regierung eher zugeneigt sind" durchaus richtig. Wundert auch keinen. Bekanntlich sind Unternehmer -respektive Arbeitgeber- in den Augen der Sozis und Gewerkschaften böse, raffgierige Ausbeuter, die nichts anderes zum Ziel haben, als auf Kosten des kleinen Mannes fette Gewinne zu scheffeln und keine Steuern dafür zu bezahlen.
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? Cashmasterxx
Cashmasterxx:

wie immmer ein "nazi-board"!

 
29.07.04 12:32
#44
also die wählerischen absichten der arivaner sind mir
doch teilweise nicht nachvollziehbar!
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? Kritiker
Kritiker:

@ cashmasterxx, ist doch logisch,

 
29.07.04 13:47
#45
so wie es Aktionäre gibt, die an ihrem Titel noch festhalten, wenn der Gerichtsvollzieher längst den letzten Schreibtisch gepfändet hat, so gibt es auch Wähler, die halten an "ihrer" Partei noch fest, wenn der Hausmeister schon das Licht abgedreht hat. Also, was wundert Dich? - Kritiker.
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Und wieder geht ein Monat zuende.

 
31.07.04 12:15
#46
Zeit für eine Bilanz:
Wahlbeteiligung auf sehr niedrigem Niveau, woran liegt es? Aussortierung vieler Doppel-IDs, Enttäuschung über die Politik der Bundesregierung?
Rotrotgrün verfügt weiterhin über keine Mehrheit, die FDP verliert deutlich.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? chartgranate
chartgranate:

Du hast mal wieder

 
31.07.04 12:19
#47
geschickt selektiv eine Möglichkeit unterschlagen......Enttäuschung über die Polizik und ihre Kasper im Allgemeinen (nicht nur der Bundesregierung) ! Ich denke das triffts eher auf den Punkt.
Oder vielleicht sogar Abnutzungserscheinungen Deine sich thematisch permanent wiederholenden Abstimmungen betreffend.....hm.....
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Das ist aber doch wie im realen Leben.

 
31.07.04 13:22
#48
Auch da sinkt die Wahlbeteiligung. Wo ist da der Unterschied?
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? chartgranate
chartgranate:

es gibt keinen Unterschied...

 
31.07.04 13:33
#49
da bin ich bei Dir.Im realen Leben ist halt nur der erst meiner beiden angeführten Gründe alleinig dafür verantwortlich.....das ändert ja nichts am Inhalt meines obigen Postings das Du diesen bei Deinen Begründungsangeboten gezielt vorenthälst(in dem ich allerdings im Nachhinein gerne ein "z" durch ein "t" ersetzen würde......)!
Bei einer alleinigen Enttäuschung bzgl.der Politik der Bundesregierung müsste doch eigentlich die Anzahl der Wahlwilligen, die dieses Chaos endlich stoppen und die Verursacher an einer Weiterführung hindern wollen,permanent steigen......
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? SchwarzerLord
SchwarzerLor.:

Ich kann natürlich nur spekulieren.

 
31.07.04 15:24
#50
Und meine Interpretation ist oben gegeben. Wer anderer Meinung ist, darf diese gern äußern.  
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? ROTGRÜNEHEUCHLER
ROTGRÜNEHE.:

Linksextreme PDS bei 25%! NPD bei 5%

 
02.01.05 20:37
#51
zusammen kommen als die extremen auf 30%.

wahnsinn!


was wenn sich diese schrecklichen demokratiefeinde wieder vereinen, zu einer partei?



gruß
rgh
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? Kicky
Kicky:

diesen Unsinn kann doch nur proxicomi fabrizieren

 
02.01.05 20:50
#52
wer die inzwischen schon fast als bürgerliche Partei zu wertende PDS,die immerhin in einigen Ländern der Neuen Länder bereits mit am Ruder ist,noch immer als demokratiefeindlich bezeichnet,der kann doch nur als völlig realitätsfern angesehen werden.Ich würde mich jedenfalls hüten die beträchtliche Anzahl von Bürgern in der ehemaligen DDR,die die PDS gewählt haben,als demokratiefeindlich zu betrachten,nein die sind nur sauer wegen der sozialen Verschlechterungen und da ist die PDS wahrlich das kleinere Übel zur NPD oder wie sie sonst heissen
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? ROTGRÜNEHEUCHLER
ROTGRÜNEHE.:

Linksextremradikale PDS ist bürgerlich?

 
02.01.05 20:58
#53
nur weil du dein sed-parteibuch mit dieser pds-karte getauscht hast, ist diese blutbesudelte ideologie, nicht sauberer geworden.


vor allem leute aus der ehemaligen ddr, kann ich hier jede objektivität absprechen. sind sie doch befangen.


gruß
rgh
Wahlumfrage 07/2004: Wenn am Sonntag BTW wäre...? ROTGRÜNEHEUCHLER

PDS wird durch den Verfassungsschutz beobachtet!

 
#54
pikant ist hierbei, das die linskexremisten hilfe bei ihren geistigen metastasen(spd, "grüne") suchten.
um von der lsite gestrichen zu werden.

klüngel oder vetternwirtschaft???




gruß
rgh

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