Vom Kanzler zum Abkanzler


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Vom Kanzler zum Abkanzler

 
06.02.02 21:03
Von Thomas Hanke

Nach drei Jahren Enthaltsamkeit gibt sich der Kanzler wieder als Raubein: Er verdächtigt die EU-Kommission, aus anderen als sachlichen Gründen auf einer Defizit-Frühwarnung für die Bundesrepublik zu bestehen.

Machtpolitische oder - auch die Variante war in Berlin schon zu hören - gar parteipolitische Motive stünden hinter dem Vorgehen der Kommissare. Als Bürokraten pöbelte der Kanzler sie auch noch an.

Andere Gründe als die Finanzpolitik gibt es in der Tat - allerdings sind sie noch viel peinlicher für die Regierung als das hohe Defizit: Der EU-Kommission und einigen Mitgliedsstaaten geht langsam die Geduld mit Deutschlands mickriger wirtschaftlicher Performance aus. Das miserable deutsche Wachstum, so sagen führende EU-Beamte, trage viel zur Verstimmung über Deutschland bei, weil alle Mitgliedsstaaten darunter leiden. Umso geringer ist die Lust, für Deutschland eine Ausnahme von den Stabilitätsvorschriften zu machen.

Die Unzufriedenheit der Partner mit dem deutschen Wachstumsbremser ist politisch wesentlich brisanter als die Frühwarnung. Die ist nur einem kleinen Kreis von Experten verständlich, die Kritik an Deutschland als Schlusslicht beim Wachstum versteht dagegen jeder. Der Vorwurf wirkt wie eine Bestätigung der CDU/CSU-Wahlkampfthese, dank Rot-Grün trage die Bundesrepublik in der EU die rote Laterne.

Kranker Mann Europas

Längst hat sich das Urteil, Deutschland leide an chronischer Wachstumsschwäche und ziehe die EU nach unten, auch international durchgesetzt. Beim World Economic Forum (WEF) ging vielen Ökonomen die Metapher mit großer Selbstverständlichkeit über die Lippen, Deutschland sei der "kranke Mann" Europas. Will Schröder all diese Kritiker auch als Wasserträger der Opposition darstellen?


Es war schon fast rührend, wie der Kanzler in New York die Leistungen seiner Regierung zu verkaufen suchte: Steuerreform, internationale Präsenz mit Soldaten, Greencard. Lauter alte Bekannte. Nur über die Zukunft verlor der Kanzler kein Wort, obwohl die Zuhörer gerade darüber etwas hören wollten: Wie überwindet Schröder die Wachstumsschwäche?

Der Kanzler sitzt einem verhängnisvollen Trugschluss auf: Er vergleicht die Leistungen seiner Regierung permanent mit den letzten Amtsjahren seines Vorgängers. Aber nicht Kohl ist der Maßstab, sondern die internationalen Wettbewerber Deutschlands. So verdienstvoll vieles von dem ist, was Rot-Grün geschaffen hat: Das Tempo reicht nicht, um international mithalten zu können. Kohl war in seinen letzten Jahren schlecht. Aber Schröder ist auch längst nicht gut genug.

Dabei geht es nicht darum, die alte Standort-Leier noch einmal zu spielen, die wir aus den 80er und 90er Jahren kennen. Die Bundesrepublik ist nicht sklerotisch, ihre Unternehmen sind hoch leistungsfähig. Im World Competitiveness Report des WEF besetzt Deutschland deshalb bei der Innovationskraft den dritten Rang. Diese gute Platzierung geht aber auf die Forschungsaufwendungen der Unternehmen, auf ihre Internationalisierung und auf alte Stärken des Landes wie eine relativ hohe Zahl an Patentanmeldungen zurück.

Der Staat hingegen bleibt seinen Teil der Innovations-Anstrengung auf vielen Gebieten schuldig: Informations- und Kommunikationstechnologien genießen bei anderen Regierungen eine viel höhere Priorität, Deutschland liegt hier im internationalen Vergleich nur auf Rang 35. Im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Wissenschaftlern und Ingenieuren, eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine moderne Volkswirtschaft, rangieren wir an 32. Stelle. Bei der IT-bezogenen Qualifizierung sieht es nur wenig besser aus: Platz 19. Was die Internetanbindung von Schulen angeht, liegen 21 Länder vor der Bundesrepublik, beim Anteil von Studenten an der Bevölkerung sind es 15, darunter Korea und Spanien. Das alles sind Faktoren, die wesentlich vom Staat bestimmt werden.

Man fragt sich, ob die Regierung das Problem überhaupt wahrnimmt. Wettbewerbsfähigkeit scheint sie immer noch durch eine veraltete Brille zu sehen: Steuern senken, Infrastruktur modernisieren, Arbeitskosten vermindern. Das ist alles richtig, stammt aber aus dem Lastenheft der 80er und 90er Jahre. Es ist bedauerlich, dass die Bundesrepublik das damals nicht abgearbeitet hat. Es ist aber umso schlimmer, wenn die heutige Regierung diese Aufgaben nur teilweise erledigt und dann schon die Hände in den Schoß legt.

Staat versagt

Denn in der Gruppe der höchstentwickelten Länder entscheiden nicht mehr die Arbeitskosten darüber, ob ein Staat bei Forschung und marktfähigen Produkten die Nase vorn hat. Da kommen eher die oben genannten Einflussfaktoren zum Zug. Wer dabei gut ist, erreicht eine hohe Arbeitsproduktivität und hohe Wachstumsraten. Wer es nicht ist, dem geht es wie Deutschland: Er wächst kaum, schafft weniger Arbeitsplätze als andere und wird für einen integrierten Wirtschaftsraum wie die EU zur Belastung. Wie wäre es, wenn sich der Kanzler zur Abwechslung mal damit befassen und ein Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation vorlegen würde? Dann müsste er nicht mehr die "EU-Bürokraten" abkanzeln.

© 2002 Financial Times Deutschland
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Schnorrer:

Die rechte Politpresse funktioniert auf jeden Fall

 
06.02.02 21:08
Nach 16 Jahren Kohl ist nichts mehr zu retten hier. Nur noch über mafiöse Machenschaften, derer sich Schröder ebenso galant bedient wie Stoiber oder Späth.

Ich bin für Späth. Warten wir noch den BSE-Skandal in Bayern ab. Da werden die keinen Deckel mehr draufkriegen. Stoiber ist fällig, die Zeit ist gekommen für Späth.

Immerhin kann der auch mal über seinen Schatten springen.
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Karlchen_I:

So ist es nun einmal......................

 
06.02.02 22:50
Als gelernter Marxist würde ich nun mal sagen, dass die Presse der Bourgeoisie Recht hat. Unsere opportunistischer Kanzler hat einerseits auf eine Steuersenkung für Unternehmen (die allerdings die Gemeinden in die Knie zwingt) sowie auf "moderate" Lohnabschlüsse gesetzt und andererseits auf Maßnahmen zur Stärkung der Gewerkschaften (Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes, Kündigungsschutz etc.) Und nun wundert sich das Schroeder, dass es zwischen allen Stühlen sitzt.

Aber wenn es nur das Problem wäre: Unsere Parteien sind immer mediennaher und immer volksfremder. Wenn ich mir ansehe, wieviele Jugendliche noch in den Parteien sich engagieren, dann muß man die Parteien immer mehr als Saurier ansehen. Und die Menschen jüngeren Alters, die sich noch in den Parteien engagieren, scheinen mir von ihrem Habitus her schon ziemlich alt zu sein.

Wir sollten uns darüber klar werden, dass die Parteiendemokratie alten Musters ein Auslaufmodell ist. Was danach kommt.... ich hoffe nichts Übles..........  
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mod:

Was danach kommt? Haben wir doch schon alles!

 
06.02.02 23:12
Gerhard könnte mit grossem Erfolg

Gottschalk bei "Wetten das" ersetzen.

Was wir haben?

Mediendemokratie, Medienkanzler,
mediengerechte Entscheidungen,...

ALLES nicht so wichtig wie die EINSCHALTQUOTEN:

Wann öffne ich mediengerecht mein Jacket usw.
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Reila:

... danach kommen knallharte Interessengruppen,

 
06.02.02 23:20
die sich Partei nennen und Klientelpolitik machen. Das Ganze wird populistisch verkauft durch Marketingleute, die ihr Handwerk wirklich verstehen. Am Ende gibts nur noch Republikaner und Demokraten und keine Alternativen sowie Arme und Reiche. Das Gemeinwohl interessiert keine Sau. Und auf welcher Seite der Armutsgrenze wir stehen, wird von unserer Bauernschläue abhängen. Der Übergang zu diesem Zustand ist schleichend und hat schon begonnen.

Tröstlich dabei: Unseren Armen geht's noch gut.

R.
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Schnorrer:

Ihr seid zu überheblich.

 
06.02.02 23:27
Kleine Geschichte aus dem Nähkästchen:

Eine Mitarbeiterin von mir war 10 jahre persönliche Assistentin eines jetzigen SPD-Landesfürsten.

Das Angebot auf einen sicheren Frauenquotenplatz im EU-Parlament (30.000 DM netto mind.) hat sie abgelehnt.

Dieses Land krankt an den über 16 Jahren hinweg gemachten Geschenken von Kohl an Lobbyisten, Verbände und sonstige Einflußträger. Damit er wiedergewählt wurde.

Da kann keine SPD oder Grüne Partei etwas dafür. Deren Aufgabe ist es, in den nächsten 12 Jahren, das zu korrigieren. Sofern sie an der Macht bleiben. Das geht aber nur dann, wenn der total verblödete Wähler in dem maße mit Schlagzeilen aus der Bildzeitung gefüttert wird, daß er entgegen seiner faschistischen Einstellung das beste für sich selber wählt.

Und das kann nur SPD oder CDU mit Lothar Späth sein.

Aber das gleaubt mir sowieso keiner ... beim schnorren singe ich immer ein Loblied auf Stoiber ... geniale Einnahmen ...
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mod:

schnorrer hat noch nie in seinem kurzen Leben in

 
06.02.02 23:35
einer SPD-regierten Kommune oder einem SPD-regierten Bundesland gelebt:
Da werden systematisch die Pöstchen an altverdiente Genossen verteilt. Qualifikationen spielen da keine Rolle. Das ist so wie bei den Gewerkschaft; siehe Riester und Co.

Schnorre lieber in Ba-Würt. weiter; da gibt es noch was zu schnorren.
Woanders  ..... ?
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Reila:

schnorrer, das ist doch nur die halbe Wahrheit.

 
06.02.02 23:35
Wer hat denn gerade Steuergeschenke für Beteiligungsgesellschaften gemacht? Es gab mal einen SPD-Wahlslogan: "Konzerne wählen CDU. Sind sie ein Konzern?" Da hat sich wohl einiges geändert. Denk mal drüber nach. Und die Haltung von Schröder zu den Liberalisierungsplänen Montis zum Automobilmarkte ist verbraucherfeindlich. Ich bin übrigens Verbraucher und nicht AUDI oder Daimler. Aber vielleicht lernen wir demnächst, daß Protektionismus wieder etwas gutes ist. Wir ersetzen mangelnde Fortschrittsfähigkeit durch Abschottung (oder Regulierung). Die SPD hat auch keine Lösungen, nur pseudostaatstragende Gesten.

R.
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Reila:

mod, danke. Man muß bloß mal gucken,

 
06.02.02 23:37
was da für Leute in den Stadtwerken pensionieren.

R.
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preisfuchs:

schnorrer ich gleaube dir

 
06.02.02 23:42
und will dich nicht weiter ärgern ;-)
keep smilling :-))
ich köpf jetzt noch eine flasche 95er borolo auch wenn er 2 std zuvor geöffnet werden sollte. scheiss egal!.
gute nacht
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Schnorrer:

mod? ..... ????

 
06.02.02 23:44
Also, jetzt mal im Ernst. So etwas kann man doch nicht behaupten?

Ich war längere Zeit in Hannover.

Aber ich werde mich nicht rechtfertigen. Norway.

Ich erwarte eine zustimmende Form der versachlichten Beippflichtung zu den unabrückbaren CDU-Tatsachen, ohne weiter darauf herumzureiten, daß ich jetzt beleidigt sein könnte.

Falls nicht, auch gut. Ich kann mich auch mit RAF - Leuten unterhalten. Habe ich schon hinter mir. Bist Du ein solcher?
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preisfuchs:

was ist nun das wieder ? Beippflichtung o.T.

 
06.02.02 23:47
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Reila:

Hannover? War ja quadratmetermäßig teurer

 
06.02.02 23:51
als die deutsche Einheit. Da konnte man doch über Politik richtig was lernen. Der niedersächsische Ministerpräsident Schröder - war der aus der CDU?

Sorry, ich kann das schon noch selbst reflektieren, was ich hier schreibe. Aber die SPD als Hoffnung für Deutschland? Das würde ich nur glauben, wenn ich SPD-Minister wäre und besoffen.

R.
Antworten
Reila:

... meinte die Geschichte der EXPO. o.T.

 
06.02.02 23:51
Antworten
Schnorrer:

Konfuzius sagt: Wer in der ehemaligen DDR

 
06.02.02 23:58
eine blühende Landschaft sehen will, muß Laseroptik von Zeiss-Jena kaufen oder einen Call auf die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen kaufen: jeder Waren-Grenzübergang von Berlin nach Peking wird steuerbefreit.
Antworten
Reila:

schnorrer,auch wenn es nur wenige verstehen werden

 
07.02.02 00:06
sag einfach DDR. Dann weiß ich, was gemeint ist. Meine ehemaligen Großeltern sind nämlich tot, wohingegen es meine ehemalige Schule noch gibt. Die ehemalige Bundesrepublik, das war die glückliche, die mit dem Wirtschaftswunder. die heutige Bundesrepublik, das ist die schwächelnde, die mit mir und Schröder. Aber wer interessiert sich noch für Linguistik mach Mitternacht und mehr als 0,8 Promille? Hier ist doch nicht das Forum für exaktes Denken.

R.
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Reila:

... und auch nicht für korrektes Schreiben. Prost. o.T.

 
07.02.02 00:18
Antworten
Schnorrer:

Re Reila: dein fertiges Weltbild in allen Ehren,

 
07.02.02 00:23
bewundert und immer gelesen vom .... schnorrer.


Du rennst offene Türen ein: Abschottung ist genau der richtige Begriff: ob Schröder oder Stoiber, alles deutschland-AG-Förderer und Quasi-Mafia-Im Sinne-des-Kapitals ... spannend ist nur folgendes .... um mit zit zu sprechen:

Heard in Berlin last week from des Kanzlers Mouth:

"Wir werden keinen Skandal hochholen, außer, die fangen selbst an"

Tippe auf 50 % SPD bei der Wahl im Herbst.
Antworten
ernu:

@Reila

 
07.02.02 00:23
Zur Expo! Nur Dummschwätzer und Neidhammel, die nie auf der
EXPO waren können so dümmliche Sprüche los lassen.
1.) Zu der EXPO-Zeit hieß der Ministerpräsident Gabriel!
2.) Die quadratmeter Preise sind nicht gestiegen, sondern
   im Umland erheblich gefallen! Das gleich gilt für
   Mieten!
3.) Ehe man hier was hinfaselt muß man mal in Hannover     gewesen sein!
4.) Die EXPO war für die meisten Besucher ein     Jahrhunderterlebnis von dem sie begeistert waren!

Gruß

ernu... wieder
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Schnorrer:

ernu: das hat kurze Beine, was Du gepostet hast.

 
07.02.02 00:27
Sorry, aber ich erlaube mir den Luxus, Dich nicht auseinander zu nehmen.

Keep on believing in God and Claudia Schiffer.
Antworten
ernu:

Entschuldigung,

 
07.02.02 00:30
das ich mich in die Unterhaltung von Intelektuellen ein-
gemischt habe! Bin halt nur ein einfacher ungehobelter Bayer (Unterfranke)!

Gruß

ernu... wieder
Antworten
BizzBabe:

ich war auf der Expo -

 
07.02.02 00:33
erinnere mich nur noch an kilometerlange Warteschlangen (der anderen, ich wurde an den Schlangen vorbeigelotst) und unermessliche Langeweile . . .
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Schnorrer:

Nein, ernu, ICH muß mich entschuldigen.

 
07.02.02 00:35
Baden-Württemberger können alles ... außer Hochdeutsch. Ist doch bekannt?

Aber die unmittelbare Nähe zu des Kanzlers Flüstern hat mich leider anderes hören lassen.

Im Prinzip ist es mir egal.

Solange der serbische Feuertopf nicht mehr als 3 Euro kostet in meiner Stammkneipe.
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ruhrpottzocker:

Diejenigen, die die 16 Jahre zu verantworten haben

 
07.02.02 00:37
gehören hinter Gitter !!

Volkes Meinung !
Antworten
Reila:

@ernu, @schnorrer

 
07.02.02 00:39
ernu, als über die Expo entschieden wurde, hieß der Ministerpräsident nicht Gabriel. Daß die EXPO interessant war steht außer Zweifel. Die Wirkung der EXPO war zu gering. Und um Ironie zu erklären: Die Verluste der EXPO pro Quadratmeter guten hannoveraner Bodens dürften höher liegen als die Transferzahlungen des Bundes für die neuen Länder. Natürlich nur auf den Quadratmeter gerechnet. Daß die Bodenpreise in Hannover nicht gestiegen sind, ist ja eher ein Zeichen für die fehlende Anschubwirkung der Ausstellung auf die Region. Was Bodenpreise aussagen, kann gern mal in Frankfurt/M oder München nachgefragt werden oder auch in der Bundeshauptstadt ;-(.  

schnorrer, statt irgendwo Deine Zeit mit dem Anhören von Kanzlerrreden zu verplempern, hätten wir lieber gepflegt ein Bier trinken können. Vielleicht sollte ich den Kanzler aber mal zum Ring Deutscher Makler einladen. Dann würde ich endlich mal ein Wort über die wichtige Rolle der Makler und die Notwendigkeit steigender Mieten hören.

R.
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