Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern?

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Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Mabuti
Mabuti:

Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern?

2
21.10.10 21:56
#1
Hallo,

ich habe mal eine Frage, die mir schon seit längerem durch den Kopf schwirrt:

Wenn ich zum Beispiel 200.000 Euro auf der hohen Kante hätte und keinen weiteren Job, und ich dann nur noch mit meinem Geld trade: wie ist das mit den Steuern?

Ist mit der Abgeltungssteuer wirklich alles abgegolten? Wenn ich zum Beispiel 100.000 Euro "ertrade", davon zieht mir meine Bank 25% plus Soli und ggfls. Kirchensteuer ab und überweist es ans Finanzamt, kann ich dann den Rest behalten oder muss ich am Jahresende darauf sonst noch irgendwelche Steuern bezahlen, da ich im Normalfall ja eine Einkommensgrenze erreicht hätte, bei der ich mind. 40% Einkommenssteuer zahlen müsste.

Muss ich dem Finanzamt da irgendwas erklären? Oder ist mit der Abgeltungssteuer dann wirklich alles abgegolten?
Und wie erkläre ich dem Finanzamt in so einem Fall eigentlich, wovon ich lebe? Ist es ratsam, dass ich das Traden NICHT als meinen Beruf anmelde? Oder MUSS ich ihn sogar als Beruf anmelden, da ich sonst ja keine Verdienste vorzuweisen habe?

Vielleicht sind das blöde Fragen, aber ich kenne mich damit nicht aus.
Wäre klasse, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? rotgrün
rotgrün:

Du mußt eine ganz normale Steuererklärung machen

3
21.10.10 21:58
#2
da Du ja Geld verdienst, oder auch nicht :))
Ich bin nur der Koch hier.
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Mabuti
Mabuti:

Aber

 
21.10.10 22:10
#3
... ich dachte, mit der Abgeltungssteuer ist dann alles abgegolten.
Ich hatte mal gelesen, dass man seine Gewinne dadurch sogar nicht einmal mehr in der Steuererklärung aufführen muss.

Weiß jemand Näheres zu diesem Thema?

Viele Grüße
Mabuti
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? aktienbär
aktienbär:

Hier

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21.10.10 22:43
#4
schlau machen:

www.frag-steuertipps.de/451/...FB69F58529105261B055E6091648A5E
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Mabuti
Mabuti:

Danke!

 
21.10.10 22:55
#5
Vielen Dank für den Link aktienbär.

Bin nun etwas schlauer, aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich denn ein Gewerbe anmelden und meine Gewinne höher versteuern MUSS.

Wenn ich zum Beispiel Freiberufler (ohne Gewerbeschein) bin und damit 20.000 Euro jährlich einnehme und normal versteuere, und ich nebenbei zum Beispiel noch mal 60.000 Euro mittels Tradinggewinne einfahre, MUSS ich dann zwangsläufig ein Gewerbe anmelden?

Oder wenn ich gar nichts anderes außer Traden mache?
Wann sind die Grenzen der privaten Vermögensverwaltung überschritten, sodass die Abgeltungssteuer nicht mehr greift und ich dann steuerlich weitaus höher eingestuft werde und mit Nachzahlungen rechnen muss?
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Karlchen_V
Karlchen_V:

Mal so gesagt: Wer öffentlich erklärt, dass

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21.10.10 22:58
#6
er von Day Trading leben will, sollte schon  eine Steuererklärung machen - da kann man sich die Verluste anschreiben lassen. Für den Fall, dass man später tatsächlich mal Gewinne macht.
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Wärna
Wärna:

Daytraden ist kein Beruf

 
22.10.10 11:42
#7
Daytraden ist das, was in der Tierwelt Parasiten machen.
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Mabuti
Mabuti:

Hmmm

2
28.10.10 18:49
#8
Als Daytrading-Parasit lässt es sich aber verdammt gut leben. ;-)
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Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? 2teSpitze
2teSpitze:

Wie macht man an der Börse

2
28.10.10 19:23
#9
ein kleines Vermögen?

Indem man mit einem großen anfängt.
"An der Börse verdient man nur Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld." (A. Kostolany)
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Ralfus
Ralfus:

Wenn es Dir ernst ist - schick mir eine Boardmail

6
10.11.10 00:37
#10
Lass die Spinner schwafeln ->  25% Abgeltungssteuer + Solizuschlag sind der Traum jedes Spekulanten.
Angela Merkel sei dank (aber das darfst Du nicht laut sagen)
Selbst mein Steuerberater kriegt das blanke Zweifeln,da er vollkommen überflüssig für meine Börsengeschäfte geworden ist.
Früher war ja mal ein Jahr warten - dann Spekulationssteuerfrei.
Aber warum ein Jahr warten - wenn es in Sekunden viel schneller geht??? - und ich "nur" 25% dafür zahlen muß und gleich weitermachen kann.

Deutschland wurde damit definitiv zum Abschuss freigegeben.Soviel zu der Heuschreckendiskussion.
In den Medien wurden die HedgeFonds zerrissen und in Wahrheit hat die Politik einen Kniefall gemacht.
Wer als "kleiner" Daytrader daran profitieren möchte,dass unsere Regierung ihre Fahne nach den Wind ausrichtet , sollte zocken,was das Zeug hält.
Ich war jung und brauchte das Geld.
short term index tracking high frequenz trader
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? aktienbär
aktienbär:

aber nur

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10.11.10 00:49
#11
erfolgreich.
und dazu muss er permanent auf der Hut,  d.h. anwesend sein.

Ich hab hier seit 1999 schon viele Trader sterben sehen.
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? Ralfus
Ralfus:

selbstverständlich permanent auf der Hut,oder läßt

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10.11.10 21:44
#12
Du Deine Brieftasche im Supermarkt ohne Aufsicht liegen.
Leute - wir reden hier über >>> Geld <<< und nicht über bunte Murmeln...
@Mabuti hast mir nicht geantwortet.Schade...
da Deine Denkansätze grundsätzlich richtig sind.
Abgeltungssteuer 25% plus Soli und ggfls. Kirchensteuer werden von der Bank / Broker (inländisches Institut !!!) für gewöhnlich sofort nach Verkauf mit dem Finanzamt verrechnet.
Ausländische Institute sind aufgefordert auf Jahresbasis die Abrechnung zu erstellen.
Angenehm das ganze Jahr lang,da Dir mehr zu Verfügung steht,als Dir als steuerehrlichen Anleger in D zur Verfügung steht.Solltest Du allerdings am jährlichem Zahltag dann voll investiert sein,kann es auch erhebliche Überraschungen geben.
Hier auch wichtig ( bei ausländ. Institut) auf welcher Liste das jeweilige Heimatland des Institutes steht - Schwarz - Grau - Weiß

Warum möchtest Du Dich gerade dem Finanzamt als Plaudertasche darstellen ???
Wenn Deine Vorstellungen sich realisieren sollten - möchte JEDER an Deinem Glück teilhaben,warum möchtest Du Dich da aber ständig dem Fiskus mit überflüssigen Fragen aufdrängeln.Lass doch die armen gequälten Beamten/Steuereintreiber in Ruhe und kümmere Dich um die schicken Autos + junge Mädels + tolle Klamotten + Reisen + Kultur + Hobbys + alles was sonst noch so richtig Spass macht. Tssssssss
Gewinne sind auch nicht in der Steuererklärung notwendig (inländ. Institut)

Gewerbe anmelden - diese Problematik habe ich auch ganz intensiv mit meinem Steuerberaten abgeklopft.
Bringt doch nur etwas,wenn Du die 25,...Prozent an fälligen Steuern noch unterbieten möchtest.
Das klappt allerdings nicht mit einer deutschen Staatsbürgerschaft in Deutschland.
(Ausweich also Steuerparadise mit der dortigen Staatsbürgerschaft - viele Promis lassen grüßen)
Spätestens hier müßte jeden klar werden,wie ich bereits im ersten Posting schrieb,daß die Abgeltungssteuer ein wahrer Segen für Gewinn orientierte Anleger (Spekulanten / Daytrader / Powertrader  /HFT's / "Parasiten" oder wie auch immer) ist.
Ich war jung und brauchte das Geld.
short term index tracking high frequenz trader
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? C.Gekko
C.Gekko:

.

 
21.11.11 19:38
#13
DayTrading ist das beste was es gibt warum soll ich mich kaputt arbeiten und früh  auf stehen für 2000 euro wenn ich im im monat 6000 bis mehr machen kann
Vom Daytrading leben: wie ist es mit den Steuern? saba
saba:

#1 Mabuti

 
21.11.11 19:50
#14

definitiv: wenn du 200T Euro hast und mit diesen zockst und sonst keinerlei Einnahmen (Vermietung und Verpachtung oder sonstwas) dann brauchst du lediglich die 25% AbgSt plus Soli abzuführen. 

Noch ein Rat, bleib bei einer Bank mit deinen Trades. Beim Broker  CortalConsors werden die Verluste mit den Gewinnen automatisch über  Jahre verrechnet.

Viel Glück beim Traden.

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#15



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