Viagra verleiht Vielfliegern Flügel - loooool

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Viagra verleiht Vielfliegern Flügel - loooool Zwergnase
Zwergnase:

Viagra verleiht Vielfliegern Flügel - loooool

 
22.05.07 10:03
#1
22. Mai 2007

Hamsterhart! Viagra verleiht Vielfliegern Flügel

Wenn aus etwas Kleinem etwas Großes wird, sollte man genauer hinsehen. Das muss auch für Pharmaprodukte gelten dürfen, und erst recht für Viagra, auch wenn hier der Vorwurf der Schleichwerbung latent in der Luft liegt, dieser sich aber wegen der inzwischen zahllosen gleichwertigen Alternativprodukte gewissermaßen von selbst erledigt. Viagra also, oder besser: sein Wirkstoff Sildenafil ist auf dem besten Weg, vom Nischenpräparat zur Steigerung krankhafter Erektionsstörungen endgültig zum Lebenselixier des Mannes und der Frau (!) von Welt zu werden. Viagra nämlich wirkt - offenbar geschlechtsneutral - gegen den Jetlag nach langen Flügen.

Woher man das weiß? Nein, nicht von den vielen rastlosen Kosmopoliten, den neopotenten Herren, die mit ihrem pharmakologischen Erfahrungsschatz doch lieber hinterm süßen Berg halten. Nein, diesmal verdanken wir dieses unschätzbare Wissen einer Schar Hamster in einem argentinischen Forschungslabor. Genauer: im Labor dreier Chronobiologen der Nationaluniversität von Quilmes in Buenos Aires. Dort drehen die fidelen Nager besonders gerne das Rad im Dienste der Wissenschaft. Sie laufen, laufen und laufen, es sei denn, sie schlafen.

Vom Potenzmittel zur Allzweckwaffe

Diese bemerkenswerte Ausprägung des Schlaf-Wach-Rhythmus hat man sich auf der Suche nach einem potenten „Chronobiotikum“, einem Anti-Jetlag-Mittel, zunutze gemacht. Dass die Forscher dabei über Viagra gestolpert sind, ist keine große Überraschung. Der Wirkstoff hat seit seiner Zulassung als Potenzmittel vor zehn Jahren derartige Karrieresprünge gemacht, dass er im Begriff ist, Blockbustern wie Aspirin nachzueifern. Seine durchblutungsfördernde, gefäßerweiternde Wirkung hilft gegen Lungenhochdruck, Bergsteigern soll er zur zweiten Luft verhelfen, Frauen mit dünnhäutigem Uterus könnte es die Empfängnis ermöglichen, ja selbst im Kampf gegen Krebszellen wird das Mittel erprobt. Nun also der Jetlag.

Und damit sind wir im Gehirn. Hier nämlich vermag das Vielseitigkeitspräparat in den Schrittmacher für unsere innere Tagsuhr einzugreifen. Im „Suprachiasmatischen Nukleus“ bremst Viagra eine Reaktionskaskade, was dazu führt, dass sich dort Moleküle namens cGMP ansammeln und, angestoßen durch einen kurzen Lichtimpuls, das Schlafbedürfnis massiv verringern - und zwar doppelt so effektiv wie etwa Melatonin. Wie auf Knopfdruck radelten die Hamster Stunden früher im Käfig. In die andere Richtung funktioniert das Prinzip allerdings nicht. Ein bequemes Hinauszögern der „Nacht“ geht nicht. Viagra wäre also nur etwas für lange Ostreisen. Kopfzerbrechen könnte allerdings noch ein Nebenbefund bereiten, der die Forscher früh zur Feinjustierung zwang: Die ideale Anti-Jetlag-Dosis lag exakt im „potenzsteigernden Fenster“. Mit anderen Worten: Die Hamster radelten schon nach der ersten blauen Pille mit Dauererektion. Ein unhaltbarer Zustand.

Quelle: www.faz.net/s/...108D22D6371421C223~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Viagra verleiht Vielfliegern Flügel - loooool lassmichrein

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#2
:( Hammerhart :(

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