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Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte

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Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

China hat massig Dollar-Guthaben, kaum Schulden

2
21.01.19 13:17

Dies gilt für den Staat China als Ganzes. Die Schuldenquote Chinas lag 2018 bei nur 51 %. Damit würde China (unter diesem Kriterium) sofort die Beitrittsbedingung für die Eurozone erfüllen ;-)

(Griechenland hingegen hatte beim Eurozonen-Beitritt eine Schuldenquote von über 100 %, die nur mit Goldmans "Hilfe" (Schulden-Versteckspiel) auf die maximal zulässige Beitritts-Schuldenquote von 60 % "gesenkt" werden konnte. Das Fiasko war in GR also vorprogrammiert.)

Verschuldet sind in China nur etliche Bürger "nach innen" - über das Schattenbanksystem und in Yuan. So wurden u. a. viele Eigentumswohnungen, die in China als "Betongold" gelten, zu völlig überteuerten Preisen auf Schattenbank-Kredit gekauft.

Größter Dollar-Schuldner der Welt sind die USA. Damit sind die Amis beim "großen Knall" am Feinsten raus, siehe dazu # 172.

China weiß gar nicht wohin mit seinen vielen US-Dollars aus den gigantischen (US-)Exporten. Das hatte ich bereits vorgestern im USA-Bärenthread detailliert beschrieben.

In der Bankenkrise 2008 ff. hatten die Chinesen begriffen, dass sie mit ihrer bis dato gefahrenen Strategie, die vielen Dollars aus ihren Exporterlösen in US-Staatsanleihen zu investieren, einen buchstäblich kapitalen Fehler gemacht hatten. Denn wenn der Dollar - wegen Überschuldung der USA - wertlos würde, gälte dies auch für US-Staatsanleihen. China würde dann im Nachhinein um den Gegenwert vieler Jahre Arbeit von Milliarden Chinesen betrogen.

Deshalb hat China 2009 die neue Ponzi-Marschrichtung festgelegt, auf Pump in Sachwerte (statt in grünes Klopapier) zu investieren, die ich - satirisch überspitzt - in # 172 beschrieben habe.

(Verkleinert auf 51%) vergrößern
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte 1092416
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

chinas millarden $

 
21.01.19 13:41
ein zweisschneidiges schwert...

www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/...r-dollar-waffe-31063616

Seine Dollar-Milliarden sind für China also ein zweischneidiges Schwert. Die Lehre, die Peking aus dieser Situation gezogen hat, dürfte in der Erkenntnis bestehen: Wirklich reich ist nicht ein Land, dass über Milliarden in einer weltweit akzeptierten Währung wie dem Dollar verfügt. Wirklich reich und mächtig ist nur ein Land, dessen eigene Währung weltweit unmittelbar akzeptiert ist. Dieses Ziel strebt Peking aktiv an. In internationalen Abkommen vereinbart es mit anderen Ländern Zahlung in chinesischer Währung – und versucht so, den US-Dollar schrittweise durch Chinas Renminbi zu ersetzen. Damit unterminiert es wirksam einen Grundpfeiler amerikanischer Weltmacht: die Vorrangrolle des Dollar.

china ist sehr stark in dollar verschuldet, die niedrigen zinsen der letzten jahrzehnte ... da wurde ordentlich zugegriffen ( natürlich getauscht  in china währung )  
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte MyDAX
MyDAX:

@Murmel

 
21.01.19 13:45
"ich sehe es eher so das es für china zum einem deutlich teurer wird seine in $ aufgenommen schulden zu begleichen ..."

Ähemm, und wieviele Auslandssschulden hat China? Oder ist es nicht vielmehr so dass China einen gigantischen Berg an US-Staatsanleihen besitzt?
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte MyDAX
MyDAX:

@AL

 
21.01.19 13:50
". Denn wenn der Dollar - wegen Überschuldung der USA - wertlos würde, gälte dies auch für US-Staatsanleihen. "

Auf den Tag, an dem der Dollar wertlos wird, auf den werden wir aber noch sehr sehr lange warten müssen.  
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

chinas schulden

 
21.01.19 13:57
und chinas währungsreserven , ein betrag von dirk müller dazu

https://www.youtube.com/watch?v=CRWOZY8FIWA
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

mydax

 
21.01.19 14:07
... schön für china wenn es der größte gläubiger der usa ist - als druckmittel allerdings nicht zu gebrauchen. die fed kann jederzeit dollar in unbegrenzter höhe ausgeben. ( wie die ezb auch ) ....Ähemm
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

# 177

 
21.01.19 14:19
Im verlinkten Artikel der Berliner Zeitung steht:

"Gleichzeitig hat Peking allerdings ein Pfund in der Hand: Es ist größter ausländischer Gläubiger Washingtons. Nach offiziellen Zahlen hat China den USA etwa 1200 Milliarden geliehen, tatsächlich dürften es 200 bis 400 Milliarden Dollar mehr sein."

A.L. Mein Reden in den letzten Postings. Das Gerede von Chinas "Überschuldung" ist für die Tonne, auch hinsichtlich Chinas Staatschuldenquote von nur 51 % (# 176)
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

Ein "Finanzkrieg" zwischen China

 
21.01.19 14:33
und USA dergestalt, dass China seine vielen US-Staatsanleihen auf den Markt wirft, ist zwar "unwahrscheinlich" (BZ), aber dennoch nicht ausgeschlossen. Diese Aktion entspräche einem Finanz-Atomschlag - auch gegen den US-Dollar, der seine Eigenschaft als Weltleitwährung verlieren könnte.

Auch die Briten, die bis 1945 mit dem Pfund die Weltleitwährung stellten, mussten nach Ende des 2. Weltkrieges feststellen, dass diese Privileg nicht in Stein gemeißelt war. Es gab in der Geschichte sogar Zeiten, in denen Portugals Escudo die Weltleitwährung war...

China würde sich mit einem Massenverkauf von US-Staatsanleihen zwar selber sehr schaden, aber den Amis womöglich noch mehr.

Zu dieser Waffe könnte China - als ultima ratio - greifen, wenn die Amis mit konventionellen Waffen/Schiffen Drohgebährden aufbauen, wie letztes Jahr vor Nordkorea.

Im Zweifel ist immer der Gläubiger (China) der Mächtige, und nicht der Schuldner (USA). Weil nämlich nur der Gläubiger aktiv handeln kann (auf Finanzebene). Die Amis als Schuldner können nur bangen und hoffen, und (auf Nicht-Finanzebene) womöglich mit Militärgewalt bis hin zu Atomschlägen drohen.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Fillorkill
Fillorkill:

dass 16-20 jährige sich nen Spaß draus machen

 
21.01.19 14:35
Was steht denn in diesem Gesicht ? Etwa folgendes: 'Das ist unser Land. Wir, die weissen Wölfe, die white Suprematics, können - und werden - mit euch verfahren wie immer wir wollen. Du weisst es, ich weiss es. Das ist das nackte reale Kräfteverhältnis im Survival of the Fittest. Egal, was der Lehrer, der Pfarrer oder die Zeitung dazu an humanistischen Verblendungszusammenhang konstruieren'. Das muss dem jungem Wolf* gar nicht weiter gross bewusst sein, repräsentiert seine Physiognomie doch eine nach apokalyptischer Gewalt dürstende kollektive Mentalität.

* Dieser Wolf erhält auf Youtube Zusimmungsquoten oberhalb der 99%. Der gedemütigte alte Indianer erntet hingegen Shitstürme.
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

natürlich

 
21.01.19 14:38
können die chinesen auch unbegrenzt renminbi drucken für ihre schulden, nur die welt(wirtschaft) tickt in $ und € und kein schwein interessiert sich für renminbi
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

Wenn du dem zynischen 16-Jährigen

 
21.01.19 14:39
seinen ideologischen Ziehvater Trump wegnimmst, wird ihm das hämische Grinsen schnell vergehen.

Ich sehe in Trumps Regentschaft eine vorübergehende Entgleisung, aber keinen Paradigmenwechsel.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

# 185 Die Stärke einer Währung

 
21.01.19 14:48
hängt von der Wirtschafts- und Militärmacht des jeweiligen Landes ab, nicht von der Schnelligkeit der Druckerpresse.

In punkto Wirtschaft hat China in den letzten 15 Jahren rasant aufgeholt. In spätestens 20 Jahren (eher 10 Jahren) wird USA meiner Meinung nach nicht mehr die Nr. 1 sein.

Ob die Amis aus Frust darüber vorher den ganzen Planeten wegbomben, muss sich noch zeigen.

Aktuell bleiben den Amis nur die Optionen, militärisch mit dem Säbel zu rasseln und/oder China über Strafzölle (eine Methode aus der Zeit Kaiser Wilhelms) in Schach zu halten.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

A.L.

 
21.01.19 14:55
...was wäre den wenn die Fed die gesamten schulden von china einfach aufkauft wenn sie denn mal als druckmittel  auf den markt geworfen werden ?  genau... der dollar geht in die knie und china bekommt deutlich weniger (geldwert) für seine anleihen zurück und usa hat eine trillion mehr schulden bei der fed.

so macht es die ezb doch auch und japan schon sehr lange. die haben mittlerweile fast alle schulden aufgekauft und sind fast 100% gläubiger.  

es ist ein teufelskreis bzw. schneballsystem. den letzten beissen die hunde , mal sehen wer das sein wird, china, usa oder europa.  
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

die stärke einer währung

 
21.01.19 14:59
...ist vor allem verlässlichkeit  das schulden bedient werden! ( militärische macht begünstigt natürlich verlässlichkeit )
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

# 188

 
21.01.19 15:01
Begreifst du nicht, dass China weit weniger Schulden hat als USA? (siehe # 176)

Wie soll USA da "Chinas Schulden aufkaufen". Das ist eine Diskussion für die Sandkiste.

Es gäbe auch für die US-Politik keinerlei Rechtfertigung, die Notenbank-Bilanz weiter aufzublasen, um "Chinas Schulden aufzukaufen". Solche Ideen grenzen an Irrsinn, sorry.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Fillorkill
Fillorkill:

Die Schuldenquote Chinas lag 2018 bei nur 51 %

 
21.01.19 15:01
Die isolierte Betrachtung der Staatsschuldenquote ist auch im Falle Chinas wie immer irrelevant. Diese Quote reflektiert primär die Kreditbewegungen des Privatsektors. In dem Masse, wie der sich verschuldet, entschulden sichnotwendig  die anderen Sektoren Staat und oder Ausland. Umgekehrt umgekehrt. Auch die Piigs-Staaten sahen bei einer historisch hohen Privatverschuldung nahezu ausgeglichene öffentliche Haushalte, im Zuge der Kreditkrise drehte sich dann das Blatt. Chinas Private sind mittlerweile auf Crash-Niveau verschuldet, ihre mit dem Platzen dieser Kreditblase einsetzende Entschuldung wird mit einer entsprechend höheren Staatsverschuldung einhergehen. Dollars aufnehmen muss dafür jedoch keiner.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte 1092420
seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

QE (aka "Gelddrucken") zielt ja gerade darauf ab,

 
21.01.19 15:05
die Zinslast auf die eigene Staatsverschuldung zu senken bzw. nach unten zu manipulieren.

Dazu muss die Fed EIGENE Staatsanleihen aufkaufen, und nicht etwa chinesische.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

A.L.

 
21.01.19 15:07
...sorry da hast du wohl was falsch verstanden - ich meinte natürlich die u.s. anleihen die china hält -

mit anderen worten...also wenn die fed die amerikanischen schulden von den den chinesen aufkauft , so wie z.b. die ezb die schulden italiens aufkaufte

Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

# 191 - ebenfalls Unsinn

2
21.01.19 15:24
Fill: "Die isolierte Betrachtung der Staatsschuldenquote ist auch im Falle Chinas wie immer irrelevant. Diese Quote reflektiert primär die Kreditbewegungen des Privatsektors."

A.L.: Die Staatsschuldenquote ist das Verhältnis der Staatsschulden zum jährlichen BIP, in Prozent. Die Privatverschuldung fließt da mit keinem Cent ein.

Eine zu hohe Privatverschuldung kann aber - im Zuge von Bankenrettungen - zu einer erhöhten Staatsschuldenquote führen. So hatte Spanien in den Nuller Jahren noch eine Vorzeige-Staatsschuldenquote von nur 40 %. Die Privaten (Firmen und Haushalte) hatten sich in der Immo-Blase jedoch stark überschuldet. Nach der Rettung der verzockten Banken, die unter nicht eintreibbaren Privatschulden litten, stieg Spaniens Staatsschuldenquote dann auf bis über 100 %.

Es gibt auch noch den Terminus Gesamtschuldenquote. Der gibt die Summe aus staatlicher und privater Verschuldung. Seit 2016 ist die chinesische Gesamtschuldenquote höher als die der USA.  
(Verkleinert auf 44%) vergrößern
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte 1092422
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

Die Vermögenssituation eines Landes

 
21.01.19 15:59
wird in der Gesamtschuldenquote überhaupt nicht berücksichtigt.

So haben z. B. die deutschen Privathaushalte Schulden in Höhe von 1,75 Billionen Euro. Dem stehen jedoch knapp 5,9 Bio. an Ersparnissen sowie Immobilien und weitere Sachvermögen gegenüber.

"Im Mittel" sieht es also ganz gut aus. Doch sind in D. knapp 7% der Haushalte überschuldet, d. h. sie werden in absehbarer Zeit ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können und haben auch keinen Kreditspielraum mehr.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

# 193

 
21.01.19 16:06
"Eigene Staatsanleihen vom Markt zurückkaufen" wäre dann die treffendere bzw. präzise Bezeichung gewesen.

D.h. China schmeißt seine US-Staatsanleihen zwar auf den Markt, aber die Fed kauft sie (via QE 3.0) genauso schnell wieder ein, so dass Marktverwerfungen (außer psychologischer Natur) im Prinzip nicht auftreten.
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

A.L.

 
21.01.19 16:16
ja so meinte ich das !  
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

solange

 
21.01.19 16:29
der dollar die weltleitwährung ist,  sind die usa  aus meiner sicht in der deutlich besseren position und die der gedanke das china aufgrund seiner  gehaltenen u.s . anleihen druck ausüben kann würde ich daher bezweifeln. und was die währungsreserven anbetrifft - die gehen schneller als sie gekommen sind wenn das wirtschaftswachstum nachläßt bzw. die u.s. zinsen steigen. d.h. für mich eher das die ami´s die chinesen unter druck setzen können, was sie seit trump auch tun.



Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Anti Lemming
Anti Lemming:

Statt der Fed scheint das Land Belgien

 
21.01.19 16:41
(insgeheim?) damit beauftragt zu sein, auf den Markt geworfene US-Staatsanleihen "krisenvorbeugend" aufzukaufen. Als Russland 2014 einen Großteil seiner US-Staatsanleihen abstieß, erhöhte sich die Bestände in Belgien fast spiegelsymmetrisch.

Dies erregte bereits 2014 Stirnrunzeln:

www.finanzen100.de/finanznachrichten/...r-_H1533278072_66695/

Normalerweise schauen sich die Daten des US-Finanzministeriums zum Anleihenbesitz nur Finanzprofis an: Sie wollen vor allem sehen, ob China, der mit weitem Abstand weltgrößte Eigentümer derartiger Papiere, möglicherweise weiter auf der Verkäuferseite steht. Nach massiven Verkäufen im Dezember hatten die Chinesen ihre Bestände im Januar um lediglich 3,5 Mrd. Dollar auf 1273,5 Mrd. Dollar aufgestockt. Ursprünglich hatte das US-Finanzministerium ein Plus von 14 Mrd. Dollar gemeldet. Die Daten für Japan wurden ebenfalls angepasst. Statt eines gleichbleibenden Bestands ist er im Januar um 18,9 Mrd. Dollar auf 1201,4 Mrd. Dollar angestiegen.

Wegen der Russland-Krise stehen die Daten aber deutlich stärker als sonst im Fokus der Investoren. Denn Investoren versuchen herauszufinden, ob Russland - wie kolportiert - Anleihen im Wert von 100 Mrd. Dollar verkauft oder zumindest von der US-Notenbank weg verlagert hat. Laut den Daten des Finanzministeriums ist der Bestand Russlands im Januar allerdings um lediglich 6,8 Mrd. Dollar gesunken.

Viel auffälliger als die Daten zu Russland waren einmal mehr jene zu einem anderen kleinen Land aus Europa: Laut dem US-Finanzministeriums hat Belgien seine Bestände im Januar um 53,5 Mrd. Dollar auf 310,3 Mrd. Dollar aufgestockt. Damit hat das Land die Region „Karibische Bank-Zentren", sprich die Bestände von Hedgefonds, vom dritten Platz verdrängt. Seit August 2013 sollen die Bestände Belgiens um 143,5 Mrd. Dollar (104 Mrd. Euro) hochgeschossen sein. Dabei hatte das Land 2013 ein Bruttoinlandsprodukt von lediglich rund 376 Mrd. Euro. Woher hat Belgien plötzlich die 100 Mrd., um die Anleihen zu kaufen?...
Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte Murmeltierchen
Murmeltierch.:

Leben mit Marx und Mercedes

 
21.01.19 16:46
www.n-tv.de/politik/...ichen-Kommunismus-article20091563.html

...Xi Jinping habe einmal das große chinesische Reich mit dem riesigen Ozeandampfer "Titanic" verglichen, erzählt Professor Willy Lam von der Chinesischen Universität in Hongkong. Die Führung dürfe sich keinen Fehler leisten, der die Herrschaft der Partei gefährden könne, zitiert er den Parteichef, der noch hinzugefügt habe: "Wenn die "Titanic" einmal sinkt, wird sie einfach untergehen."...

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