Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft!

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Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft! Rubensrembrandt
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Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft!

2
11.07.14 21:54
#1
Anscheinend wird nach dem Motto verfahren: Nicht mehr in den Medien berichten!
Das ist natürlich Schwachsinn. Auch wenn man über den Krieg z. B. in Syrien nicht
mehr berichtet, so existiert er weiterhin. Gleiches gilt für die Schuldenkrise!

www.cashkurs.com/kategorie/...ldenrestrukturierung-benoetigen/

Denn der Verschuldungsgrad unter den meisten Regierungen hat seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise noch stark zugenommen. Doch nicht nur das, auch die ausstehenden Schulden der Privathaushalte und Banken sind ebenfalls weiter in die Höhe geklettert. Nun, es handelt sich hierbei eben um das oft zuvor beschriebene Rad des an den Finanzmärkten unter Banken und Regierungen gedrehten Ponzi. Mehr lässt sich dazu nicht sagen.
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Keine Verbesserung seit 2010

 
11.07.14 21:58
#2
www.cashkurs.com/kategorie/...ldenrestrukturierung-benoetigen/

Nichts hat sich seit Ausbruch der Schuldenkrise in der Eurozone seit Mai 2010 verbessert. Im Gegenteil sind die Probleme nur durch eine Liquiditätsflutung seitens der EZB temporär aus dem Fokus der Finanzmarktteilnehmer verbannt worden. In vielen finanziell angeschlagenen Ländern haben die Staatsregierungen zwischenzeitlich überhaupt nichts unternommen, um die horrenden Schieflagen und Ungleichgewichte in ihren Wirtschaften zu adressieren.  
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Da die Staatsschulden immer weiter wachsen,

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11.07.14 22:27
#3
werden bestimmte Ausgaben einfach nicht berücksichtigt. Das bedeutet nichts anderes,
als dass der Schuldenstand einfach gefälscht wird! Das ist natürlich keine Lösung.

www.wiwo.de/politik/europa/...ise-wird-vernebelt/10149388.html

Derartige Tricksereien sind kein Einzelfall. Schon seit Längerem wird rund um die Schuldenfrage manipuliert. So behauptete die EU-Kommission kürzlich, Griechenland habe 2013 einen Primärüberschuss von 0,8 Prozent vom BIP erzielt – während die EU-Statistikbehörde Eurostat ein Primärdefizit von 8,7 Prozent auswies. Das Primärdefizit wird von allen Ämtern der Welt als jenes Haushaltsdefizit definiert, das entsteht, wenn die Zinszahlungen des Staates nicht in die Rechnung einfließen.

Die EU-Kommission benutzte aber ihre eigene Definition und ließ als einmalig deklarierte Ausgaben auch noch weg. Als das ifo Institut die unterschiedlichen Definitionen öffentlich machte, entfernte Eurostat noch am gleichen Tag die Variable „Primärdefizit“ sämtlicher EU-Länder aus seiner Datenbank. Pech nur, dass der Anhang der Frühjahrsprognose der EU-Kommission, die Anfang Mai herauskam, noch immer die Eurostat-Zahlen zum Primärdefizit enthielt.
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Banken-System der €-Zone de facto insolvent

 
12.07.14 12:33
#4
Es kann nur durch ein Täuschungs-System der EZB aufrecht erhalten werden.
Wie lange noch?

www.wiwo.de/finanzen/boerse/...er-dax-erschrickt/10189246.html

Das Bankensystem der Eurozone ist überdimensioniert, unterkapitalisiert und de facto insolvent. Daran wurden Anleger in der vergangenen Woche wieder erinnert. Wegen der hohen Bedeutung von Bankaktien für die europäischen Börsen, tauchten die Aktienindizes ab.  

Die Liste der Banken im Euro-Raum, die vor dem Aus stehen und vom Steuerzahler gerettet werden müssen, droht immer länger zu werden.
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Draghi verschiebt den Crash auf 2018

 
14.07.14 16:24
#5
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...en-crash-auf-2018/

Neue Geldschwemme: Draghi verschiebt den Crash auf 2018
Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Joachim Jahnke  |  Veröffentlicht: 14.07.14, 12:11  |  12 Kommentare

Mit einer neuen Geldschwemme will Mario Draghi versuchen, den Crash auf 2018 zu verschieben. 700 Milliarden Euro an billigem Geld erwarten die Märkte von der EZB. Doch die Analyse der Fakten zeigt: Wenn die neuen Kredite zurückzuzahlen sind, dürfte es richtig unangenehm werden.  
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Es müssen wieder Banken gerettet werden

 
16.07.14 23:44
#6
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-bankenrettung-13049630.html

Bulgarien macht neue Milliardenschulden, um die ins Trudeln geratene CorpBank zu retten. Bis zu 3,4 Milliarden Lew (rund 1,7 Milliarden Euro) müssten an den Finanzmärkten im In- und Ausland aufgenommen werden, teilte Finanzminister Petar Tschobanow am Mittwoch mit. Dadurch dürfte sich das Haushaltsdefizit auf 2,7 Prozent von bisher geplanten 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausweiten.
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Crash-Gefahr in Portugal

 
16.07.14 23:46
#7
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...k-kredite-faellig/


Banken-Krise
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Crash-Gefahr in Portugal: Japaner stellen Skandal-Bank Kredite fällig
Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 14.07.14, 18:06  |  Aktualisiert: 14.07.14, 18:11  |  24 Kommentare

Die japanische Nomura-Bank hat der Skandalbank Espirito Santo einen Kredit in Höhe von 100 Millionen Euro fällig gestellt. Diese Forderung könnte die Pleite der Bank auslösen - mit unabsehbaren Folgen für Portugal und einer möglichen Ansteckung in Europa.  
Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft! Black Pope
Black Pope:

geilr Charts interessanter Artikel

 
16.07.14 23:53
#8
Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft! Einzahler
Einzahler:

Superchart!

 
17.07.14 00:53
#9
Und ich bin schon wieder nicht long dabei ;-)
Verschuldungskrise in Euro-Zone massiv verschärft! BarCode

Die so genannten "Wirtschaftsnachrichten"

 
#10
schreiben mal wieder einen Scheiß zusammen, der sich gewaschen hat.
Nicht die portugiesische Bank "Espirito Santo" steht vor irgendeiner pleite, sondern Holdings/Großaktionäre in Luxemburg stecken in Schwierigkeiten. Die portugiesische Bank ist aber eine eigenständige AG.
Die Bank wäre zwar von Problemen der Holdings betroffen, weil sie an die Holdings ne gute Milliarde an Krediten ausstehen hat, was für die portugiesische Bank zwar ein Verlust, aber nach Lage der Dinge null Existenzbedrohung bedeuten würde.

Auch der fällig gestellte Nomura-Kredit betrifft die Luxemburger Holding. Und die ist keine Bank, sondern eben ne Holding, die Bankanteile hält und fällt damit weder unter den ESM noch unter irgendwelche Rettungsaktionen.

Besonders lustig der Satz: "Die Portugiesen hatten das Geld dazu verwendet, 4 Prozent der Anteile zu verkaufen – mutmaßlich als Sicherheit für den Kredit von Nomura, wie Bloomberg berichtet. "
Seit wann braucht man Geld, um was zu verkaufen?
Richtig ist: Die Luxemburger Espirito-Santo-Holding, für die der Nomura-Kredit fällig gestellt wurde und die ca. 25% an der portugiesischen Bank hält, hat offenbar massenhaft Anteile an der Bank auf den Markt geworfen, um flüssig zu werden, weshalb es zu dem Kurssturz kam.

Des weiteren hat eine andere Luxemburger Holding  - wiederum Shareholder der Espirito-Holding - ebenfalls Probleme, ihre Kredite zu bedienen. Auch das betrifft letztlich nicht die portugiesische Bank direkt.

Eine "Familie" gibt es weit und breit nicht hinter der Bank.

Daraus mal wieder eine "Crash-Gefahr" in Portugal auszurufen, ist typisch für Panikhansel wie die Wirtschaftsnachrichten und ihre Follower.

Würdest du dich bei einigermaßen sachkundigen Medien informieren (oder im Thread bei Ariva zu der Bank), müsstest du nicht solche peinlichen "Wirtschaftsnachrichten", die von Wirtschaft offensichtlich null Ahnung haben, weiterverbreiten...
Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel Gewaltfreier Kommunikation!


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