Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008

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Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 Kritiker
Kritiker:

Merkels Logik:

2
29.04.08 14:05
#26
Der Tiefpunkt liegt in der Ebene des G8-Gipfels! - ?

Und - bevor die Bahn privatisiert wird, fährt sie mit Biosprit dorthin, damit der Mais nicht weniger wird, weil die Rente nicht hinaufsteigen kann auf die Höhe der Erbschaftssteuer.
Schließlich kann ein ausgemerkelter Rentner seine Rente nicht wählen, nur, wenn er mehr verdient!

Nur Familienbetriebe müssen sich jeden Tag der Globalisierung stellen.
Und wegen diesem Käse, fliegt sie jetzt in die Schweiz.

Und ich dachte immer, "die" sieht nur so aus.

* "Ceterum censeo Angelam esse delendam!"

Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight
DarkKnight:

Würden Sie von diesem Menschen nen Gebrauchtwagen

 
07.05.08 09:57
#27
kaufen?

Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 4268189d.yimg.com/i/ng/ne/ddp/20080506/15/...-csu-steuerpolitik.jpg?" style="max-width:560px" >

de.news.yahoo.com/ddp/20080506/...samkeit-mit-csu-b6c1e5d.html


"Mehr Netto für alle" stellt diese Frau fest, und meint gleichzueitig: damit habe man den "Nerv der Menschen" getroffen.

Jetzt bin ich aber platt ... die wissen, was uns bewegt? Jetzt erst?

Okay, damit ist wenigstens die Politik der letzten 30 JKahre verständlich geworden ...
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 oliweleid
oliweleid:

NIEMALS!

 
07.05.08 10:11
#28
oliweleid
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight
DarkKnight:

Dalai Lama, Faschismuskompatibiltät und Ignoranz

4
08.05.08 13:30
#29
gewidmet: der besten Kanzlerin, die wir je hatten ....


Bewusstsein ohne Gehirn: Internationaler Ignoranzpreis für Merkel


de.news.yahoo.com/afp/20080501/...ngen-karlspreis-c1b2fc3.html

".... Linden dankte der Kanzlerin dafür, dass sie im September 2007 den Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, empfangen hatte. Die Europäische Union müsse "verdeutlichen, dass Außenpolitik zugleich Friedenspolitik" sei, sagte Linden, das Treffen Merkels mit dem Dalai Lama sei ein "wichtiges Signal".
An dem Festakt nahmen eine Vielzahl früherer Preisträger teil, darunter Spaniens König Juan Carlos I. Der Karlspreis wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern zählen die CDU-Kanzler Konrad Adenauer (1954) und Helmut Kohl." (Bemerkenswerte Liste)



Quelle im folg.: konkret 9/2000, in Auszügen und erweitert ...


Nicht erst im Jahr 2008 sonnen sich deutsche Spitzenpolitiker im Glanz seiner Heiligkeit, des Dalai Lama.

Zugegeben, der Mann ist ein Phänomen. Dutzende von Büchern sind über ihn geschrieben und Filme gedreht worden, ganzen Generationen und Kontinenten gilt er als Inbegriff von Friedfertigkeit, Güte und in stoischem Gleichmut ruhender Erkenntnis. Er rage, wie es in einer der zahllosen Hymnen über ihn heißt, über die Menschheit hinaus "wie der Himalaya über alle anderen Gipfel unseres Planeten: zeitlos, gigantisch, respektvoll, tolerant, geduldig, bescheiden, schlicht, humorvoll, herzlich, sanft, geschmeidig, erdhaft, harmonisch, transparent, rein und immer wieder lachend und lächelnd".

Ein Phänomen ist der Mann, weil er all das eben gerade nicht ist. Und weil, wie weiland in Andersens Märchen von den neuen Kleidern des Kaisers, niemand sich zu sagen traut, daß Seine Heiligkeit, Oberhaupt der Gelbmützen und ozeanischen Weistums gepriesen, parbleu!, einen Stuß daherschwatzt, daß die Lichter ausgehen. Kaum ein Satz, den er zum besten gibt - sieht man von jener Handvoll Spruchblasen ab, die Petra Kelly ihm eintrichterte - , enthält auch nur ein Gran Sinn: "Daß Erscheinungen unter letztgültiger Analyse nicht gefunden werden können, zeigt an, daß sie nicht wirklich existieren. Da sie leer sind in bezug auf die konkrete Existenzweise, in der sie erscheinen, ist klar, daß sie im Kontext und Wesen der Leere in bezug auf inhärente Existenz existieren. Daß etwas nicht gefunden werden kann, heißt also, daß es nicht nicht existiert, sondern daß es nicht wirklich existiert." Derlei Erkenntnis, so die große Leuchte der Weisheit, sei freilich nicht innerhalb eines einzelnen Menschenlebens zu gewinnen. Es bedürfe Tausender aufeinanderfolgender Leben über eine Spanne von "Trillionen und aber Trillionen von Jahren", um in solch schwindelnde Höhen des Geistes vorzudringen.

Aber er, Jamphel Yeshe Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, Herrscher über das Land des Schnees und Bewahrer des rechten Glaubens; Wiedergeburt seiner dreizehn Vorgänger im Amte und zugleich Emanation der höchsten Gottheit auf dem Dache der Welt, des elf-, gelegentlich auch sechzehnköpfigen und tausendarmigen Chenrezig, der in grauer Vorzeit und in Gestalt eines Affen die weibliche Gottheit Tara bestiegen und so das Volk der Tibeter gezeugt haben soll - er glaubt wirklich daran.

Nein, Tenzin Gyatso ist keineswegs ein Komiker, obwohl seine enorme Popularität im Westen vor allem den Hanswurstiaden zuzuschreiben ist, die er fortlaufend veranstaltet. Wenn er bei seinen Vorträgen unmotiviert loskichert oder auf seinem Thron hin- und herschaukelt, daß es aussieht, als werde er jeden Augenblick herunterfallen, gerät sein Publikum regelmäßig in Verzückung. Auch wenn er sich - rituell? - beidhändig unter den Achseln kratzt.

Niemand hat bisher die Frage gestellt, ob dieser Mensch noch richtig tickt, eine Frage, die bei Päpsten, Gurus und Ayatollas ansonsten durchaus und berechtigt gestellt wird. Millionen gilt er als Hoffnungsträger und Lichtgestalt. Stars und Sternchen sonnen sich in seinem Glanz, von Tina Turner bis Mutter Beimer, kaum ein Politiker, der sich nicht danach drängte, von ihm einen Glückswedel umgehängt zu bekommen. Vorneweg Otto Graf Lambsdorff, der sich als besonderer Gönner und Förderer des tibetischen Buddhismus geriert, gefolgt von Solms, Gerhard, Westerwelle und anderen, die ihm Bergkristalle schenken. Erwartungsgemäß ergriff der solchermaßen Geehrte sofort die Gelegenheit, den tieferen Symbolgehalt des Geschenks zu erörtern: "Dieser Stein symbolisiert die spontane Natur unseres Geistes, welcher frei ist von jedweden Verunreinigungen. Wenn von außen auf den Kristall Lichtstrahlen treffen, dann entstehen verschiedene Farben. Was bedeutet das? Das bedeutet, daß unser klarer makelloser Geist ungeheure Energie freisetzen kann." Daß im tibetischen Buddhismus der Begriff des "Wunscherfüllenden Juwels" für etwas ganz anderes steht, nämlich für den Phallus (des Lama), verschwieg der "höchste Lehrmeister des Tantra", der sich im Westen publikumswirksam als zölibatärer Mönch präsentiert, wohlweislich.

Eine Ahnung, worum es dem Gottkönig tatsächlich geht, hat kaum jemand in seiner hiesigen Fangemeinde. Ein "Free-Tibet"-Aufkleber auf dem Kofferraumdeckel, und schon ist man zum Gutmenschen mutiert. Konsequent wird alles unterdrückt, was das Bild des Dalai Lama ankratzen, liebgewonnene Projektionen zum Platzen bringen könnte. Um so frenetischer der Applaus, je platter dessen Phrasen, je durchsichtiger seine Selbstdarstellung als Friedensfürst, als heroischer Vorkämpfer für Menschenrechte und demokratische Prinzipien. Selbst der größte Unsinn bleibt unwidersprochen.

Man muß nicht lange kratzen an der Fassade des Gottkönigs, um zu entdecken, was dahintersteckt. Plötzlich erscheint er als das, als was ER sich vorkommt: als Vajradhara, Weltenführer und höchster der Buddhas, dem es um nichts anderes geht als um das Erringen unumschränkter und allumfassender Macht; um den zielstrebigen Ausbau von Einfluß und letztlich (auch wenn das noch ein paar Inkarnationen dauern sollte) um die Errichtung einer weltenumspannenden Buddhokratie. Shoko Asahara läßt grüßen, der japanische Giftgasguru, der mit ganz ähnlichem Anspruch daherkam: Der Sarin-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn vom 20. März 1995 war nur der Auftakt zu einem bis ins Detail ausgearbeiteten Plan, mit Hilfe eines gigantischen Arsenals an Waffen und Kampfstoffen (vor allem aus Beständen der ehemaligen Sowjetunion) eine buddho-faschistische Weltherrschaft zu errichten, ein tausendjähriges Reich, mit ihm, Asahara, als Regenten und Meister. Seine Ideen bezog er aus "Mein Kampf" sowie dem Shambala-Mythos des tibetischen Buddhismus; seine Legitimation aus zwei Empfehlungsschreiben, mit denen Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama ihn ausgestattet und hochoffiziell zum "kompetenten religiösen Lehrer" erklärt hatte.

Bestritten wird prinzipiell alles, was die Faschismuskompatibilität des tibetisch-buddhistischen Okkultwesens belegt; mit Nachdruck insbesondere dessen Nähe zur Theosophie Helena Blavatskys, deren Rassenlehre, empfangen angeblich auf übersinnlichem Wege von tibetischen Lamas, zur Grundlagenliteratur alter und neuer Nazis zählt. Himmlers enormes Interesse an Tibet - er halluzinierte von einer "okkulten Achse Berlin-Lhasa" - basierte wesentlich auf Blavatskys Schriften. Daß der Dalai Lama sich ständig in Theosophenzirkeln aufhält und unlängst erst die Neuherausgabe eines Blavatsky-Bandes mit einem lobenden Vorwort versehen hat, wird einfach ausgeblendet.

1939 erreichte eine von Himmler persönlich protegierte Expedition Lhasa. Zu den Unterredungen, die die Angehörigen dieser Expedition, geleitet von dem Biologen und Ahnenerbeforscher Ernst Schäfer, mit den Regenten des Dalai Lama führten - dieser selbst war zwar schon im Amt, allerdings als kleiner Junge und ohne reale Machtbefugnis - , verweigert der Gottkönig bis heute jegliche Auskunft. Nachgewiesen sind die regen Kontakte, die er nach seiner Exilierung mit den Überlebenden jener SS-Delegation pflegte, etwa mit dem seinerzeitigen Hauptsturmführer Bruno Beger, der 1971 als NS-Kriegsverbrecher ("Rassenspezialist von Auschwitz") verurteilt wurde, aber nur eine kurze Haftstrafe abzusitzen hatte. Bis in die 90er Jahre hinein traf man einander mehrfach zu herzlichen Gesprächen.

Fragen nach den undemokratischen Strukturen und autokratischen Herrschaftsmustern in der exiltibetischen Kommune, nach der Unterdrückung religiöser Minderheiten, der Unterschlagung von Spendengeldern, der bewußten Fälschung tibetischer Geschichte, nach der vorsätzlichen Verschärfung der Konflikte mit Peking kamen ebensowenig vor wie Fragen nach dem Mißbrauch von Kindern bei der Rekrutierung monastischen Nachwuchses, der sexuellen Ausbeutung von Mädchen und Frauen, der Repression gegen Homosexuelle, der Rechtfertigung von Todesstrafe und Euthanasie. Wer solche Fragen stelle, so Otto Schily, habe "Haß im Denken", mit solchen Leuten gebe er sich grundsätzlich nicht ab.
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 zombi17
zombi17:

Darki, das möchte ich nicht unbelohnt lassen

 
08.05.08 13:39
#30
Welchen Stern schlägst du vor, ich kann mich nicht entschliessen:-(

Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight
DarkKnight:

sexuell inkompatibel?

2
08.05.08 13:41
#31
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 etküttwieetkütt
etküttwieetkütt:

wer hat das noch mal gesagt?

 
08.05.08 18:58
#32
Es ist kein Garantieschein für den Frieden zweier Völker, wenn sich ihre Politiker öffentlich umarmen... oder so ähnlich ;-)
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight
DarkKnight:

update: Vermerkelung, Stand 10/2015

 
13.10.15 14:09
#33
Themen (s.0.):

1. Ende der Lähmung Europas  FAILED
2. Bahn-Privatisierung              FAILED
3. Rentenkürzungen                 DONE
4. 10% Biosprit                        ???
5. Energiesparen                      FAILED

Mehr Ziele sind mi nicht bekannt.

Eine Bilanz, über die man reden kann (wenn man will).
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 Bundesrep
Bundesrep:

Über ihre Bilanz

 
13.10.15 14:23
#34
lässt sich streiten, aber wer es als Unionspolitiker schafft sämtliche Gutmenschen hinter sich zu bringen ...

... wenn sie so alt werden würde, würde ich sagen, beste Vorausetzungen für ein Tausendjähriges Reich.  
Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight
DarkKnight:

Es wird Zeit, sich Gedanken zu machen über

2
31.08.16 14:13
#35
die korrekte Begrifflichkeit des kommenden Abgesangs. Dtld. ist

ausgemerkelt

entmerkelt

merkellos

post-merkelinisch

Andere Vorschläge?

Vermerkelungs-Thread - Tag 1: 24.4.2008 DarkKnight

update 2018 zur allumfassenden Vermerkelung

 
#36
Tja, es gibt an sich nichts neues zu berichten. Stand unverändert wie 2015:

Ziele seit 2008:

1. Ende der Lähmung Europas    FAILED
2. Bahn-Privatisierung                    FAILED
3. Rentenkürzungen                       DONE
4. 10% Biosprit                                 FAILED
5. Energiesparen                             FAILED

Was die Lähmung Europas angeht: da hat man noch draufgelegt. Griechenland ist ein siechender Zombie, Italien steigt gerade aus allen Verpflichtungen aus und Portugal hat die Wende geschafft, weil dieses Land eben KEINE der EU-Auflagen erfüllt hat und eine sozialistische Regierung hatte.

Da erhebt sich die Frage heute: was macht Fr. Merkel in Afrika?

Gut, vor obigem Hintergrund möchte man meinen: in Dtld und auch in Europa kann sie sich nicht mehr auf die Straße trauen. Außerdem ist Afrika ein Kontinent mit vielen Ländern, wo es einigen noch ganz gut geht ... da kann jede Menge kaputt gemacht werden.

Vielleicht sehen wir sie bald als UN-Entwicklungshilfebotschafter in Nigeria oder im Süd-Sudan: da gibt's Öl (das die Amis für lau wollen)m, aber die Amis wollen ihre Truppen ja abziehen ... da brauchts ne Geheimwaffe als Alternative.

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