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SCHWARZ PHARMA (WKN 722190) - Umsatzrueckgang wie erwartet

 Fuer die ersten 9 Monate des Jahres 2004 meldete die Schwarz
 Pharma Gruppe einen Umsatzrueckgang um 43 % gegenueber dem Ver-
 gleichszeitraum des Vorjahres auf 711,8 Mio. Euro. Ursache war
 der wie erwartet stark gesunkene Umsatz des Omeprazol-Generikums
 in den Vereinigten Staaten. Hier hatte sich die Konkurrenzsitua-
 tion entsprechend negativ fuer Schwarz Pharma veraendert. Das
 Unternehmen meldete ferner deutlich hoehere Forschungs- und Ent-
 wicklungskosten in Hoehe von 140,7 Mio. Euro. Dennoch blieb un-
 ter dem Strich ein Betriebsergebnis von 16,3 Mio. Euro bzw. ein
 bereinigter Konzerngewinn von 2,1 Mio. Euro. Im 3. Quartal (Juli
 bis September) verringerte sich der Umsatz des Unternehmens um
 17,9 % gegenueber dem Vorjahreszeitraum auf 221,4 Mio. Euro, das
 Betriebsergebnis ging um 51,3 % auf 7,7 Mio. Euro zurueck. Das
 Konzernergebnis reduzierte sich um 26,1 % auf 1,8 Mio. Euro.
 Fuer das Gesamtjahr 2004 rechnet man von Unternehmensseite mit
 einem Umsatz von gut 850 Mio. Euro sowie einem marginal positi-
 ven Jahresueberschuss.


MERCK (WKN 659990) - Umsatz und Gewinn gesteigert

 Die Darmstaedter Merck KGaA konnte fuer das 3. Quartal eine
 Steigerung des Konzernumsatzes um 7,2 % auf 1,4 Mrd. Euro mel-
 den. Nicht enthalten ist im Zahlenwerk die Veraeusserung des

 Labordistributionsgeschaefts VWR International im 2. Quartal.
 Wie der Pharma- und Spezialchemiekonzern weiter verlauten liess,
 betrug die organische Wachstumsrate 9,8 %. Die Umsatzrendite,
 ohne VWR, kletterte deutlich auf 15,8 % gegenueber 11,9 % im
 Vorjahresquartal. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital lag
 bei 17,8 % gegenueber einem Vergleichswert im Vorjahr von 12,1
 %. Die Zielvorgaben des Konzerns bei jeweils 15 % sind damit
 uebertroffen. Das EBIT inklusive VWR legte im 3. Quartal um 20 %
 auf 212 Mio. Euro zu, das Ergebnis nach Steuern und Fremdantei-
 len legte um 43 % von 81 Mio. auf 116 Mio. Euro bzw. von 0,43
 Euro je Aktie auf 0,61 Euro je Aktie zu. Die Erwartungen fuer
 das Gesamtjahr liegen (ohne VWR) beim Umsatzwachstum im einstel-
 ligen prozentualen Bereich, beim operativen Ergebnis im hohen
 einstelligen prozentualen Bereich. Das Ergebnis nach Steuern
 koenne um 150 % wachsen.


HYPOVEREINSBANK (WKN 802200) - managt Zahlungsverkehr fuer Muen-
 chener Rueck und Ergo

 Die HVB wickelt zukuenftig den kompletten Zahlungsverkehr fuer
 die Muenchener Rueckversicherung sowie das Tochterunternehmen
 Ergo ab. Die Transaktionen haben ein Volumen von etwa 200 Mrd.
 Euro pro Jahr. Dies bedeute einen Sprung beim Zahlungsverkehrs-
 volumen der HVB um ueber 25 %, berichtet die Mitarbeiterzeit-
 schrift des Kreditinstituts. Das Unternehmen werde zugleich
 Hauptdepotbank fuer die Versicherungsgruppe und verwalte fortan
 deren Depots mit einem Volumen von 30 Mrd. Euro. Fuer die Hypo-
 Vereinsbank bedeutet der Auftrag eine bessere Auslastung der
 technischen Kapazitaeten im Zahlungsverkehr. Allein im Inlands-
 geschaeft geht es um die Abwicklung von mindestens 50 Mio.
 Transaktionen wie Lastschrifteinzuegen oder Leistungszahlungen
 mit einem Volumen von 120 Mrd. Euro jaehrlich. Das Volumen beim
 Auslandszahlungsverkehr betraegt 87 Mrd. Euro.


CONTINENTAL (WKN 543900) - EU-Kommission gibt Weg fuer Phoenix-
 Hochzeit frei

 Die Kommission der Europaeischen Union hat entschieden, den Weg
 fuer den Zusammenschluss der Continental AG mit der Phoenix AG
 freizugeben. Die Uebernahme kann nun vollzogen werden, weil Con-
 tinental zugesagt hat, die von der Phoenix AG gehaltenen Anteile
 an Vibracoustic sowie die Phoenix-Fertigung von Luftfedern fuer
 die Nutzfahrzeug-Erstausruestung zu verkaufen. Zudem versicherte
 Continental, dass man eine Produktionslinie fuer schwere Foer-
 dergurte abgeben werde. Fuer die beiden Veraeusserungen wurden
 bereits Vorvertraege mit Interessenten abgeschlossen, die auch
 von der Kommission gebilligt wurden.


THYSSENKRUPP (WKN 750000) - Tochterunternehmen betaetigt sich im  
 Reich der Mitte

 Die ThyssenKrupp-Sparte ThyssenKrupp Automotive hat sich mit 34
 % an dem chinesischen PKW-Kurbelwellenhersteller Huizhou Sumikin
 Forging Co. Ltd. beteiligt. Die weiteren Gesellschafter des
 Joint Ventures sind die japanischen Gesellschaften Sumitomo Me-
 tals Industries Ltd. und die Sumitomo Corp. Noch im November
 2004 wird Huizhou Sumikin Forging die Produktion von geschmie-
 deten Pkw-Kurbelwellen mit einer 6.000-t-Pressen-Linie beginnen.
 Insgesamt werden 100 Mitarbeiter beschaeftigt, um pro Jahr
 800.000 Kurbelwellen zu fertigen. ThyssenKrupp staerkt mit der
 Beteiligung seine Marktposition in Asien und will so am Boom
 chinesischer, koreanischer, japanischer und europaeischer Fahr-
 zeugmodelle partizipieren. Insgesamt produziert ThyssenKrupp
 Automotive jedes Jahr rund 12 Mio. Kurbelwellen an Standorten in
 Frankreich, Deutschland, Brasilien und den Vereinigten Staaten.


HAWESKO (WKN 604270) - Gewinnsteigerung trotz Konsumflaute

 Trotz der allgemeinen Zurueckhaltung der Konsumenten sowie der
 saisonal bedingten Schwaeche konnte die Hawesko Holding AG eine
 Steigerung des Gewinns im dritten Quartal vermelden. Der Wein-
 vertrieb verbuchte ein EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) in
 Hoehe von 1,2 Mio Euro. Dies war gegenueber dem Vergleichszeit-
 raum des Vorjahres, als man 1,0 Mio. Euro erwirtschaftete, ein
 Anstieg um 21 %. Nach Steuern und Minderheitsanteilen verblieb
 ein gegenueber dem Vorjahreszeitraum um 60 % gestiegenes Netto-
 konzernergebnis von 0,15 Mio. Euro. Der Umsatz des Unternehmens
 stieg im Berichtszeitraum um 2,0 % auf 60,1 Mio. Euro. Vor die-
 sem Hintergrund bestaetigte Hawesko die Prognosen fuer das Ge-
 samtjahr. Man erwartet sowohl beim Umsatz als auch beim operati-
 ven Gewinn einen Zuwachs gegenueber dem Vorjahresergebnis.


IDS Scheer (WKN 625700) - nimmt Umsatzprognose zurueck

 IDS Scheer meldete fuer die ersten 9 Monate 2004 einen im Ver-
 gleich zum Vorjahreszeitraum um 33 % gestiegenen Umsatz von
 200,5 Mio. Euro. Ohne Waehrungseinfluesse lag das Wachstum bei
 35 %. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschrei-
 bung der immateriellen Vermoegenswerte (EBITA) legte um 19 % auf
 25,2 Mio. Euro zu. Damit sank die EBITA-Marge des IT-Dienstleis-
 ters von 14 % im Vorjahr auf nunmehr 12,6 %. Das EBIT kletterte
 indes um 15 % auf 23,5 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 11,7
 % entspricht. Hierin sind Abschreibungen auf Kundenstaemme der
 akquirierten Gesellschaften in Hoehe von 0,7 Mio. Euro enthal-
 ten. Fuer das Geschaeftsjahr 2004 prognostiziert IDS Scheer ei-
 nen Umsatz rund 5 % unter der avisierten Marke von 290 Mio. Eu-
 ro. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von ca. 24 %. Beim Er-
 gebnis rechne man aber damit, die geplante EBITA-Marge von 12 %
 zu uebertreffen.


VOLKSWAGEN (WKN 766400) - Prognose trotz Gewinnrueckgang bestae-
 tigt

 Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen hat die Geschaefts-
 zahlen fuer die ersten 9 Monate des laufenden Geschaeftsjahres
 veroeffentlicht. Es kam dabei zu einem starken Rueckgang beim
 operativen Gewinn. Dennoch bestaetigte das Unternehmen die Ein-
 schaetzungen fuer das Gesamtjahr. Der Umsatz des Konzerns stieg
 um 5,1 % von 64,11 Mrd. auf 67,40 Mrd. Euro. Beim operativen Ge-
 winn vor Sondereffekten musste der Automobilkonzern einen Rueck-
 gang von 20,7 % auf 1,47 Mrd. Euro hinnehmen. Das operative Er-
 gebnis nach Sondereffekten ging um 28,2 % von 1,73 Mrd. Euro auf
 1,24 Mrd. Euro zurueck. Der Vorsteuergewinn war ebenfalls rueck-
 laeufig und wurde mit 765 Mio. Euro beziffert. Dies waren 44,5 %
 weniger als im Vorjahr, als noch 1,38 Mrd. Euro verbucht wurden.  
 Das Nachsteuerergebnis ging von 813 Mio. Euro auf 459 Mio. Euro
 zurueck. Trotz des starken Ergebnisrueckgangs bekraeftigte
 Volkswagen die Prognose fuer das Gesamtjahr mit einem Gewinn von
 1,9 Mrd. Euro beim operativen Ergebnis vor Sondereffekten.


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