Unsere dämlichen Politiker

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Unsere dämlichen Politiker Maxgreeen
Maxgreeen:

Unsere dämlichen Politiker

4
06.12.08 20:26
#1
Jeden Tag neue Vorschläge für Konjunkturprogramme ohne zu sagen wie es finanziert werden soll. Frau Schawan will den Uni 500.000 Euro geben und den Schulen 100.000 für Investitionen. Was Frau Ministerin eigentlich wie lange es in Deutschland dauert bis man Baupläne erstellt, eingereicht, genehmigt und Angebote von Firmen eingeholt hat?
Auch der Strassenbau soll verstärkt werden. Warum erhöht man ab 1.1.2009 die Maut um ca. 18%!!! ? Schön das man Strassen bauen will aber die Speditionen kaputt macht.
Und zur Stärkung der Binnenkonjunktur hat man den Gesundheitsfond erfunden, kostet mehr als es bringt und entzieht ca. 90% der Arbeitnehmer Geld vom Netto. Schön das wieder ein paar Beamte ein gut beheizten Arbeitsplatz erhalten, so ein Fond will ja verwaltet werden.

Und es war doch schon vor 12 Monaten klar das harte Zeiten auf uns zu kommen, man hätte Konjunkturprogramme schon längst planen können ( die Sache mit "aus der Schublade ziehen" )

Und die Aufsichtspflicht über die Landesbanken wurde stark vernachlässigt, unnötige Risiken wurden eingegangen.  Man hat sich durch hohe Vergütungen "kaufen" lassen. Schon 2003 wollte Herr Ackermann eine Bad  Bank gründen, es war damals schon bekannt das die deutschen Banken zu hohe Risiken in ihren Büchern haben.

Und die hohen Steuereinnahmen der letzten Jahre wurde nicht genutzt um für schlechte Zeiten vorzusorgen.

Und die Politiker der verschiedenen Parteien können einfach in dieser Krisenzeit nicht zusammenarbeiten weil ständig irgendwelche beschissen wahlen kommen. Es wird endlich Zeit das alle Landtagswahlen und die Bundestagswahl auf einen Tag ( oder ein Jahr ) gelegt werden. Dann können die Damen und Herren mal 3 Jahre hineinander sich ihrer eigentlichen Aufgabe widmen.

Ich habe fertig!
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Unsere dämlichen Politiker Nassie
Nassie:

Das beste Konjunkturprogramm

 
06.12.08 20:58
#2
ist dafür zu sorgen, das die Bürger mehr Geld zur Verfügung haben. Also runter mit der staatlichen Abgabenquote.
Unsere dämlichen Politiker scalper1
scalper1:

ich sag nur weg mit Madame No!

 
06.12.08 21:09
#3
ganz schlimm das weib, wer konnte die nur wählen, aber gut jeder bekommt das was er wollte, muß gleich kotzen, brech!
gruß scalper
Unsere dämlichen Politiker zertifix
zertifix:

Politik - ein schwieriges Geschäft

 
06.12.08 21:41
#4
und deshalb für die Entscheider auch nicht einfach zu managen, noch dazu in einer Demokratie mit seinem Lobbyismus. Und so wie "scalper1" in die Sahne haut, da kann man nur staunen, wieviel Dilletantismus hier zum Vorschein kommt. Und der Vorschlag von Nassie, mehr Geld den Bürgern zu geben, damit der Konsum angekurbelt wird, das funktioniert auch nicht wirklich. Für die Keynesianischen Theorieansätze aus den 60er und 70er Jahren spricht zwar sehr vieles, aber eben auch nicht alles. Vor allen Dingen sind die Rahmenbedingungen der Wirtschaft heute ganz andere als vor 40 Jahren. Denn  -  gerade in Zeiten großer Unsicherheiten würden die Leute das Geld eher sparen und für weniger gute Zeiten vorsorgen, z. B. auch für den Fall einer evtl. Arbeitslosigkeit, anstatt das Geld zu konsumieren. Maxgreen hat Recht mit dem was er sagt. Aber - die Mehreinnahmen von Steuern wurden zum Schuldenabbau verwendet, weil die vorherige SPD-Regierung die Maastricht-Kriterien über mehrere Jahre mißachtet und sich darüber hinweg gesetzt hat. Im übrigen - die SPD konnte auch noch nie so recht mit Geld umgehen. Richtig ist auch, da hat Nassi völlig Recht, dass die Probleme schon länger bekannt waren, aber keiner darauf gedrungen hat, die Probleme zu lösen. So bedurfte es einer Lehmann Bank, die den Anstoß gab, weltweit ein Chaos auszulösen mit einem Domino-Effekt, der seinesgleichen bisher sucht. Ich bin zwar kein Fan von Frau Merkel, aber in einem Punkt gebe ich ihr Recht - verantwortungsvoll mit den Steuermilliarden der Bürger umzugehen und keine populistischen, sondern vernünftige und sinnvolle Entscheidungen zu treffen.  Besonnes Überlegen ist sicherlich keine Dämlichkeit.
Unsere dämlichen Politiker zertifix
zertifix:

Politik und überlegtes Handeln

 
06.12.08 22:01
#5
das ist wirklich nicht einfach. Deine Anmerkungen - "scalper!" - können nur durch ihren Dilletantismus überzeugen, den du damit an den Tag legst. Und ob "Nassie" mit seinen Überlegungen ins Schwarze trifft, ist auch mehr als fraglich. Gäbe man den Leuten mehr Geld, gedacht um den Konsum anzukurbeln, das Gegenteil wäre doch der Fall. In diesen unsicheren Zeiten, bei solchen Schockwellen, bei Horrormeldungen über Massenentlassungen würden die Leute das Geld doch nicht konsumieren, sondern sparen, damit sie ihr Auskommen haben, wenn sie z. B. tatsächlich von Arbeitslosigkeit heimgesucht würden. Wirtschaftspolitisch führt auch der Keynesianismus nicht weiter, weil die Rahmenbedingungen aus den 60er und 70er Jahren heutzutage komplett andere sind als vor 40 Jahren. Also was wäre richtig in der jetzigen Situation? Sicherlich hat "MAXgreen" Recht wenn er sagt, dass die Probleme doch längst bekannt waren und die Steuermehreinnahmen nicht für Konjunkturprogramme eingesetzt wurden. Da war doch was mit den Maastricht-Kriterien, die die SPD insbesondere in der Person Schröder über Jahre mißachtet hat und nur ein konsequenter Sparkurs wieder alles in die Reihe gebracht hat. Im übrigen - die SPD konnte noch nie so richtig mit Geld umgehen, was an vielen politischen Entscheidungen der letzten Jahre nachvollzogen werden kann. Deshalb sollte "scalper1" nicht so in die Sahne hauen, jedenfalls führen deine Überlegungen nicht so wünschenwerten und erfolgreichen Ergebnissen für die Betroffenen. Und wenn Frau Merkel sagt, sie wolle mit den Steuergeldern verantwortungsvoll umgehen und Lösungen finden, die auch was bringen - dann kann man da keineswegs von Dämlichkeit der Politik reden.
Unsere dämlichen Politiker zertifix
zertifix:

Politik und überlegtes Handeln

 
06.12.08 22:11
#6

das ist wirklich nicht einfach. Deine Anmerkungen - "scalper1" - können nur durch ihren Dilletantismus überzeugen, den du damit an den Tag legst. Und ob "Nassie" mit seinen Überlegungen ins Schwarze trifft, muss offen bleiben. Gäbe man den Leuten mehr Geld, gedacht um den Konsum anzukurbeln, das Gegenteil wäre doch der Fall. In diesen unsicheren Zeiten, bei solchen Schockwellen, bei Horrormeldungen über Massenentlassungen würden die Leute das Geld doch nicht konsumieren, sondern sparen, damit sie ihr Auskommen haben, wenn sie z. B. tatsächlich von Arbeitslosigkeit heimgesucht würden. Wirtschaftspolitisch führt auch der Keynesianismus nicht weiter, weil die Rahmenbedingungen aus den 60er und 70er Jahren heutzutage komplett andere sind als vor 40 Jahren. Also was wäre richtig? "MAXgreen" hat Recht mit der Fragestellung, dass die Probleme doch längst bekannt waren und weshalb Steuermehreinnahmen nicht für Konjunkturprogramme eingesetzt wurden. Stichwort Maastricht-Kriterien, die die SPD insbesondere in der Person Schröder über Jahre mißachtet haben und nur ein konsequenter Sparkurs wieder alles in die Reihe gebracht hat. Deshalb sollte "scalper1" nicht so in die Sahne hauen, jedenfalls führen seine Überlegungen in keine brauchbaren Ergebnisse, jedenfalls habe ich sie nicht erkannt. Und wenn Frau Merkel sagt, sie wolle mit den Steuergeldern verantwortungsvoll umgehen und Lösungen finden, die auch was bringen - dann kann man keineswegs von Dämlichkeit der Politik reden.

Unsere dämlichen Politiker daiphong
daiphong:

warum

 
06.12.08 22:15
#7
sollten die Politiker in der Frage Kriseneinschätzung/-Begrenzung ein besseres Bild geben als die wilden Spekulationen  hier? Es geht ihnen doch nicht besser, die spielen aber nicht mit ein paar Musen, die stehen schwerer unter Stress. Erst hinterher werden alle wissen, was richtig gewesen wäre, und dass sie so schon immer dachten.

Solange nicht klar ist, wie weit es runter geht und wann es wieder rauf geht und durch welche Täler man zwischendurch geht, ist Politik auch reine Spekulation.
Die einen wollen jedes Wehwehchen pflastern, die anderen eine Katastrophe verhindern.
Die einen wollen alles, was man hat, jetzt in die Dämme hauen, die anderen arbeiten längst an den Dämmen der 2. und 3, Welle und wollen Material zurückhalten für die Bruchstellen.
Zur Zeit versuchen alle, Risiken auf Dritte und den Staat abzuwälzen. Mit der Garantie aller Einlagen hat sich Merkel schon weit aus dem Fenster gelehnt. Dass D. am Ende keinen EU-Rettungsschirm allein bezahlen will, der bei der ersten Tsunamiwelle schon weg ist, ist vielleicht eine gute Idee. Briten, Griechen und andere werden andere Ideen haben, wer sie retten soll. Merkel wird gut daran tun, sich beim Retten der Welt, der EU, des Konsums zurück zu halten.
Die Argumente der Bürger, die Schaum fahren, weil nichts so läuft, wie sie es sich denken, sind gerade in der Krise im Durschnitt allemal noch viel blöder als die der Politiker.
Unsere dämlichen Politiker zertifix
zertifix:

Dämliche Politiker oder nur einfach kritisch

 
06.12.08 22:17
#8
Politik ist wirklich nicht einfach. Deine Anmerkungen - "scalper1" - können nur durch ihren Dilletantismus überzeugen, den du damit an den Tag legst. Und ob "Nassie" mit seinen Überlegungen ins Schwarze trifft, muss offen bleiben. Gäbe man den Leuten mehr Geld, gedacht um den Konsum anzukurbeln, das Gegenteil wäre doch der Fall. In diesen unsicheren Zeiten, bei solchen Schockwellen, bei Horrormeldungen über Massenentlassungen würden die Leute das Geld doch nicht konsumieren, sondern sparen, damit sie ihr Auskommen haben, wenn sie z. B. tatsächlich von Arbeitslosigkeit heimgesucht würden. Wirtschaftspolitisch führt auch der Keynesianismus nicht weiter, weil die Rahmenbedingungen aus den 60er und 70er Jahren heutzutage komplett andere sind als vor 40 Jahren. Also was wäre richtig? "MAXgreen" hat Recht mit der Fragestellung, dass die Probleme doch längst bekannt waren und weshalb Steuermehreinnahmen nicht für Konjunkturprogramme eingesetzt wurden. Stichwort Maastricht-Kriterien, die die SPD insbesondere in der Person Schröder über Jahre mißachtet haben und nur ein konsequenter Sparkurs wieder alles in die Reihe gebracht hat. Deshalb sollte "scalper1" nicht so in die Sahne hauen, jedenfalls führen seine Überlegungen in keine brauchbaren Ergebnisse, jedenfalls habe ich sie nicht erkannt. Und wenn Frau Merkel sagt, sie wolle mit den Steuergeldern verantwortungsvoll umgehen und Lösungen finden, die auch was bringen - dann kann man keineswegs von Dämlichkeit der Politik reden.
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Unsere dämlichen Politiker minicooper

madam no wird international schon

 
#9
nicht mehr ernst genommen.
die franzosen und englaender machen sich schon ueber unsere tolle kanzlerin hinter vorgehaltener hand lustig
und das zu recht.
mit der jetzigen haltung der bundesregierung werden wir international im abseits stehen und auch kuenftig unsere stellung in der eu schwaechen.
uebreall werden vernuenftige konjunkturprogramme aufgelegt und die buerger entlastet. nur nicht in deuitschland. und zu alledem blockiert unsere regierung die programme zur konjunkturbelebung innerhalb der eu.....
eine aengstiche kanzlerein kann deutschlad in diesen zeiten nicht gebrauchen. ich hoffe das aendert sich noch und die regierung sorgt dafuer dass z.b. die mehrwertsteuer wieder reduziert wird.


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