UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung

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UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung ottifant

UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung

 
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GENF - Laut dem UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) in Genf hat die Schweiz nur bescheidene Fortschritte im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gemacht. Das Gremium empfiehlt schärfere Massnahmen gegen Rassendiskriminierung.

Besorgt zeigt sich die Kommission in ihren gefassten Empfehlungen unter anderem über «Volksinitiativen, die das Prinzip der Nicht-Diskriminierung in Frage stellen» - ohne diese explizit aufzuzählen. Sie bedauert auch, dass das Antirassismus-Gesetz in der Schweiz von verschiedenen Seiten in Frage gestellt wird.

Im föderalistischen System der Schweiz müsse der Bund eine Führungsrolle übernehmen und die Kantone und Gemeinden veranlassen, ihre Rechtssprechung mit den Antirassimus-Konventionen in Einklang zu bringen. Bislang hätten erst 10 Kantone Gesetze gegen Rassendiskriminierung verabschiedet.

Beunruhigt zeigt sich das CERD über die Rolle, die «gewisse Parteien und politische Organisationen» bei der wachsenden Fremdenfeindlichkeit spielten. Bei allem Respekt vor der Meinungs- und Redefreiheit solle die Schweiz Gesetze erlassen, mit denen rassistische Organisationen verboten werden könnten.

Übergriffe der Polizei insbesondere gegen Personen dunkler Hautfarbe müssten unterbunden werden. Die Kommission empfiehlt unter anderem besondere Ausbildungsprogramme für die Polizei und die Rekrutierung von Minderheiten in die Polizeikorps.

www.blick.ch/news/sda?newsid=20080815brd044
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