Überall kriminelle Staatsoberhäupter

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Überall kriminelle Staatsoberhäupter BRAD PIT
BRAD PIT:

Überall kriminelle Staatsoberhäupter

 
07.01.03 12:21
#1
Nach der dubiosen Wahl in den USA, Berlusconi in Italien und vielen anderen Beispielen, gesellt sich nun auch Sharon zum erlesen Kreis fragwürdiger Staatsoberhäupter.

Ihr werdet vielleicht sagen: "So etwas kommt vor". Aber niemals war es so weit verbreitet wie heute, finde ich.

Hier der Beitrag:

Israel

Ermittlungen gegen Scharon und Söhne

Israels Ministerpräsident Ariel Scharon und seine beiden Söhne stehen unter dem Verdacht, Scharons innerparteilichen Wahlkampf 1999 illegal finanziert zu haben. Bei Ermittlungen soll er darüber hinaus die Polizei belogen haben.

 
AP

Ariel Scharon


Tel Aviv - Die israelische Tageszeitung "Haaretz" berichtet, die Staatsanwaltschaft habe eine Untersuchung gegen Scharon und seine beiden Söhne Gilad und Omri eingeleitet. Der Familie Scharon wird unter anderem vorgeworfen, sie habe Scharons innerparteilichen Wahlkampf 1999 gegen den damals amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu illegal finanziert. Scharon habe mehr als fünf Millionen Schekel (mehr als eine Million Euro) von verschiedenen Spendern über Schein-Firmen erhalten.

Als er im Oktober 2001 vom Chef des israelischen Rechnungshofs aufgefordert wurde, einen Großteil des Geldes zurückzuzahlen, nahm er dafür zunächst einen Kredit und eine Hypothek auf seine Schafsfarm auf. Nachdem die Bank später Kredit und Hypothek wieder zurückzog, sprang ein südafrikanischer Geschäftsmann Scharon zur Seite. Von ihm habe der Ministerpräsident knapp 1,5 Millionen US-Dollar erhalten.

Laut "Haaretz" wird Scharon zudem vorgeworfen, bei einer polizeilichen Vernehmung im vergangenen Jahr nicht die Wahrheit über die Herkunft des Geldes gesagt zu haben. Zuvor hatte sein Sohn Omri, Scharons wichtigster persönlicher Berater, die Aussage über die Herkunft des Geldes mehrfach verweigert. Nach Angaben von "Haaretz" hat das Büro des Ministerpräsidenten jede Stellungnahme zu der Untersuchung abgelehnt.

Neben Scharon steht die ganze Likud-Partei zur Zeit im Mittelpunkt von Untersuchungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Korruption bei der Wahl der Kandidaten für die Parlamentswahl am 28. Januar 2003.






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Überall kriminelle Staatsoberhäupter Karlchen_I

Noch einer. Der mußte unbedingt Präsident werden.

 
#2
magazine.orf.at/report/int/sendungen/001004/001004_2.htm


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