Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte

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Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Talisker
Talisker:

Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte

10
04.02.13 10:37
#1
Heute Morgen betrat ich den Raum einer 5. Klasse (ich hab, nebenbei gesagt, schon Feierabend, ihr Tulpen) und da stand Karl-Egon* an der Tafel. Er hatte ein Strichmännchen, noch nicht ganz fertig, angezeichnet und daneben geschrieben: Titten.
Was tun?
Ein präpupertärer Herrenwitz? Also mitlachen?
Völlig daneben und sexistisch? Also umhauen, den Jungen, und ab zum Direktor?
Was tun?



*Name geändert
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

#61 Das ist vielleicht ein sehr guter Artikel

2
08.02.13 15:53
#63
und auch ziehmlich Interssant.

Überhaupt ist diese Schule sehr interessant.

Der ehemalige Musiklehrer Michail Petrowitsch Schetinin (auch: Mikhail Petrovich Shchetinin) hat dort ein Wald-Internat aufgebaut, das ein völlig anderes Konzept von Schule verwirklicht: die Shkola Akademika Schetinina.

Was über die Schule berichtet wird, klingt unglaublich: Einige der Kinder lernen nach Aussage der Schule und zahlreicher Besucher aus aller Welt in einer Geschwindigkeit, die aus traditioneller Sicht unerklärlich scheint. 13-jährige Absolventen studieren da angeblich schon mal im zweiten Semster Psychologie, während sie weiter Lehrbücher und Lehrmethoden für die Schule entwickeln und zum Teil ältere Kinder unterrichten. Wobei sie eben genau das nicht tun: Unterrichten.

Denn alle Kinder sind sowohl Lehrer als auch Schüler. Die Schüler finden in Lerngruppen mit allen Altersstufen von 8 bis 22 Jahren zusammen und erarbeiten selbständig gemeinsam Lösungen zu konkreten Fragestellungen. Es wird immer nur an einem Thema gearbeitet, bis es gelöst ist oder vollständig verstanden ist. Es gibt keine verschiedenen Fächer, sondern nur Wissen, dass zur Lösung einer Frage benötigt wird. Das Ganze ist mehr ein Rätsel-Club als irgendetwas, das herkömmlichem Unterricht ähnlich sieht.

Hier geschieht hauptsächlich die Annäherung. Wenn uns das Treffen gelingt, dann können sie gemeinsam das Ziel erreichen, dass in 10 Tagen der Mathematikstoff der ganzen Mittelschule erfasst wird. Also auf 11 Jahre geteilte Mathematik, in 10 Tagen. Die ist die Aufgabenstellung. Das geschieht momentan mit solchen Schülern, denen es gelingt, sich mit anderen Schülern zu treffen, welche dieses Wissen schon haben. Das liegt am offenen, freien Miteinander. Wenn die polaren Strukturen (Kräfte) sich berühren, dann wird Wissen weitergegeben. Das ist bekannt. Beobachtungen an Liebespaaren zeigen, wie sie sich fast ohne Worte verständigen können. Kaum sagt einer etwas, schon hat es der andere bereits aufgenommen."

iese Wissens-Osmose funktioniert nur unter einer bestimmten Bedingung, glaubt Schetinin:

"Es ist es sehr wichtig, dass in den Lehrern kein Gedanke existiert, dass die Schüler ohne Wissen wären. Wenn ein Lehrer etwas so erklärt , als ob die Schüler ohne Wissen wären, dann werden die Schüler auf Dauer kaum etwas behalten können. Das zweite ist das gemeinsame Treffen auf der Ebene der Aufgabenlösung. Das Lernen geht dann wie von ganz allein. Die Aufmerksamkeit muss auf die Lösung gelenkt werden, statt auf das Auswendiglernen. Man muss den Gedanken von „Lernen" völlig aufgeben und sich auf das Lösen konkreter Aufgaben ausrichten. Durch die Leichtigkeit der gemeinsamen Aufgabenlösung löst sich die Differenz von Schüler und Lehrer auf und dabei wird das wichtige Wissen aufgenommen. Es ist praktisch wie das Erinnern an etwas Eingeschlafenem. Der Mensch weiß alles!"

Aber auch wenn viele der Berichte über die Schule, vor allem das Lerntempo hervorheben - den Kindern selbst ist die Geschwindigkeit gar nicht wichtig:

"Jeder hat sein Tempo. Es ist egal, ob jemand in ein oder in vier Jahren fertig ist. Das innere Wachstum ist das, was zählt. Wenn spirituelles Wachstum stattfindet, ist Schul-Sachen zu lernen sehr, sehr einfach." erklärt eine gerade mal 14-jährige wie selbstverständlich.



Alle Kinder sind Genies

Wer die Kinder reden hört, mag sich fragen, wo Schetinin bloß so viele Genies aufgetrieben hat. Aber das hat er gar nicht.

"Wir testen keinen IQ. Wenn das Herz eines Kindes offen ist, ist es ein Genie. Wenn du sein Herz öffnest, seine Komplexe, alle Anspannung und Angst entfernst, dann wirst du ein Genie sehen, dass schon auf seinem ganz eigenen Weg ist", legt Schetinin sein Pädagogik-Konzept dar.

Das Ziel seiner Arbeit, ist die spirituelle und persönliche Reifung der Kinder, die von Anfang an als Wissende, gleichwürdige Genies behandelt werden, als die Zukunft und der nächste Schritt der Menschheit und der neue Höhepunkt der Evolution. Wie sollte die letzte Stufe der Evolution die nächste unterrichten? Die Kinder tragen in seinen Augen alles Wissen in sich, auch neues Wissen, dass sie erst in die Welt bringen. Deshalb ist es so wichtig, dass sie sich gegenseitig und selbst unterrichten, nach ihrem eigenen System.

Der schönste Moment für Schetinin? "Das Kind stellt eine neue Frage und beantwortet sie sich selbst. Dabei entdeckt es Wissen, dass den Erwachsenen noch nicht bekannt war. Das ist das höchste Ziel, das Bildung erreichen kann."
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

Bin auch der Meinung

2
08.02.13 15:57
#64
das alle Kinder kleine Genies sind, wenn man sie das machen läßt vor allem wenn man sie mit ihrer eigenen Lerngeschwindigkeit und ihren eigenen Interessen, Neugierig sein läßt

Schließlich wenn sie etwas wissen wollen, und zuerst dafür etwas anderes lernen müssen, machen sie das auch. Aber vorgegeben Stoff im aller Gewalt und Notendruck reindrücken zu wollen, obwohl sie vielleicht selber grad ganz aufgeregt was anderes lernen, so sieht es in den Schulen aus

Letzter Absatz hat mir besonders gefallen:
Wie viele anderen freien Schulen weltweit ist auch diese Schule ein Licht, welches unser gängiges Schulsystem eigentlich augenblicklich in sich zusammenstürzen lassen sollte. Denn was die herkömmliche Schule derzeit mit unseren Kindern tut, ist weder mit diesem Wissen, noch mit aktuellen Erkenntnissen aus Lerntheorie und Neurobiologie noch länger vertretbar.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

Befreiung der Kinder

 
08.02.13 16:00
#65
das sollten wirklich Ziel und Bildungspolitik sein

Schulen der Zukunft: Die Befreiung unserer Kinder

Wir kommen neugierig und wissensdurstig auf diese Welt, voller Lust nach Erfahrung und Erforschung. Gleich nach unseren körperlichen Bedürfnissen scheint das geistige Bedürfnis zu lernen einer unserer stärksten Antriebe zu sein.

Kinder fragen, forschen, untersuchen, verstehen, probieren und beobachten unablässig - zu lernen ist die natürliche Beschäftigung eines Kindes. Schon so mancher Erwachsener hat vor so viel Wissensdrang nach dem 4568sten "Warum?" des Tages kapituliert. Wenn Lernen aber unsere Natur ist, wie kommt es dann, dass Schule für den Großteil der Menschen eine solche Qual ist?


Fortgesetzte Grausamkeit

Es ist eine Qual, weil unsere Schule mit Lernen wenig zu tun hat. Unser Schulsystem tut vor allem eines: Es lässt unsere Kinder geistig und emotional verkümmern. Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass uns die ganze Grausamkeit dieses Vorganges schon gar nicht mehr ganz bewusst wird - es ist normal geworden. Äußert man solche Kritik an der Schule, erntet man oft beschwichtigende Kommentare (...mal nicht übertreiben..). Ich aber glaube, dass uns die ganze Tragweite des historischen Fehlers, den unser Schulsystem darstellt, erst ganz langsam wirklich klar wird.

Schule ist heute wie ein Feld mit zarten Pflanzenkeimen, dass von schweren Stiefeln niedergetrampelt wird. Es ist der Ort, wo uns die Neugier, die Lust auf das Leben, die Leidenschaft und tiefe Freude des Lebendigseins auf das Gründlichste abtrainiert wird.

Und es ist der Ort, an dem wir Angst lernen. An dem wir lernen, dass wir nur gut genug sind, wenn wir Leistung bringen, dass unsere Bedürfnisse nicht achtenswert sind, dass unsere Kreativität von der Welt nicht gewollt ist, dass wir nicht unserer Leidenschaft folgen dürfen, sondern den Erwartungen entsprechen müssen. Es ist der Ort, an dem wir gebrochen werden.

Wir lernen Resignation, wir lernen gehorchen, wir lernen der Masse zu folgen, wir lernen, die leise Stimme in unserem Herzen abzustellen. Wir lernen still sitzen, wenn wir springen und lachen mögen. Wir lernen Dinge aufzunehmen und zu wiederholen, die keinerlei Bezug zu unserem Herzen haben. Wir verlernen, ein Kind zu sein. Und damit verlernen wir auch das Lernen.

Darunter, das sollte auch gesagt werden, leiden nicht nur die Schüler, sondern genauso auch immer mehr Lehrer, die sich bemühen, innerhalb der gegebenen Möglichkeiten einen anderen Umgang mit den Schülern zu finden. Nicht umsonst sind Stress und Burn-Out unter Lehrern weit verbreitet.



Auch die Neurobiologie, die Soziologie und die Psychologie wissen heute: Was wir da mit unseren Kindern machen, ergibt nicht den geringsten Sinn. Es widerspricht allem, was wir über das Gehirn, die Entwicklung und das Lernen wissen. Es ist ein grausamer, fortgesetzter Wahnsinn.

"Wenn man die modernen Erkenntnisse der Hirnforschung zusammenfasst, kommt man zu einer ganz katastrophalen Schlussfolgerung für das gegenwärtige Schulsystem. Und diese Schlussfolgerung heißt: Es war eine falsche Vorstellung, die wir hatten, als wir dachten, man könne Kinder, man könne andere Menschen unterrichten", sagt Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe an der Universität Heidelberg.

Die Schule, so meint Hüther, erzeuge "funktionalisierte Menschen", die durch ein System aus Belohnung und Bestrafung so "abgerichtet" wurden, dass sie sich in einer gewünschten Weise verhalten. Das sei aber aus der Sicht wirklichen Lernens "hirntechnischer Unsinn", eine Quälerei und eine "Vergeudung von Potenzial, wie sie sich eine moderne Gesellschaft nicht mehr leisten kann."

"Worauf es wirklich ankäme, ist doch nicht, dass man den anderen dazu zwingt, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten, oder sich Wissen anzueignen, das man selbst für wichtig hält, sondern es geht doch darum, dass der andere eingeladen, ermutigt und inspiriert wird, sich das Wissen anzueignen, das in der Welt vorhanden ist. Dass man Kinder und Jugendliche darin begleitet, Entdecker und Gestalter dieser Welt zu sein", so der Professor.

Wenn dies die Aufgabe der Schule ist, dann versagt sie darin tatsächlich katastrophal.



Gute Schulen machen hungrig, nicht satt

"Gute Schulen machen hungrig, nicht satt", meint auch der Journalist Reinhard Kahl vom "Archiv der Zukunft". Heute machen Schulen meist nicht mal satt, sie machen nur Bauchweh.

Wieso glauben wir noch immer, Schule müsste so sein? Wieso nehmen wir das hin, lassen zu, dass dies mit unseren Kindern gemacht wird. Haben wir so wenig Phantasie?

Dabei gibt es sie schon: Schulen ganz ohne Unterricht, in denen Kinder in einem sicheren und geregelten Rahmen einfach ihrer natürlichen Neugier folgen - und dabei freudvoll, spielerisch und mit Begeisterung alles Lernen, was sie für ihr Leben brauchen. Diese als "Freilernen" oder "Unschooling" bezeichneten Ansätze versuchen nicht, den Kindern Wissen mit Gewalt einzutrichtern, sie ermutigen sie, ihrer natürlichen Natur entsprechend Wissen wie ein Schwamm aufzusaugen. Und vor allem geht es hier auch ganz zentral darum, das zur Entfaltung kommen zu lassen, was längst im Kind vorhanden ist. Das Kind wird nicht von außen gebildet, es wächst aus seinem eigenen Inneren.

Kinder haben ihren eigenen Rhythmus, wir können sie nicht zwingen, an einem bestimmten Tag mit dem Sprechen oder Laufen anzufangen. Sie tun es einfach, in ihrer Zeit. Und wenn, dann lernen sie in einer Geschwindigkeit, die atemberaubend anzusehen ist. Genau das stellen auch die Pädagogen in alternativen Schulsystemen fest: Wenn Kinder aus einer eigenen Motivation, aus eigenem Interesse etwas lernen, dann lernen sie schnell, konzentriert und nachhaltig. Denn das Gehirn kann überhaupt nichts lernen, was unser ganzes Wesen als irrelevant ansieht, wozu wir keine Verbindung haben - oder es kann schon, aber eben nur mit Gewalt. Natürlicherweise lernt unser Gehirn eben das, was wir wichtig und interessant finden, unnützes Wissen wird aussortiert.

www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/...-unserer-kinder.html
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

Unnützes Wissen wird von Natur aus

 
08.02.13 16:07
#66
von jeden anders und eigens aussortiert

Ja um Himmels willen

Was lernen den Kinder heutzutage wirklich in den Schule ?
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Bundesrep
Bundesrep:

Aber die Lösung,

 
08.02.13 16:27
#67
wie unser Lehrer diesem Sexabenteuer entkommen ist, fehlt trotz Ankündigung immer noch. Erinnert mich ein wenig an diesen Spruch, man werde sich bemühen die Arbeiten schnellst möglich zu korrigieren. Auf das Ergebnis wartete man dann für gewöhnlich auch drei Wochen später noch.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Multiculti
Multiculti:

Hallooooo

 
08.02.13 16:33
#68
Wir haben eine BILDUNGS-ministerin die ist für solch knifflige Fragen zuständig
soll ich euch auch noch Ihre email geben? Echt Heee
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Bundesrep
Bundesrep:

#65

 
08.02.13 16:41
#69
Hört sich alles gut an, klingt für mich jedoch wieder zuviel nach Versuch und Utopie. Ich gebe mich da für den Anfang mit viel kleineren Brötchen zufrieden. Die Lehrpläne entrümpeln, sich auf das Wesentliche konzentrieren, denn mehr braucht (in der Schule) für gewöhnlich kein Mensch.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

#69

 
08.02.13 19:00
#70
Das wäre ja mal ein Anfang

Den Kindern mehr Freiräume schaffen damit sie selber Anfangen zu lernen.
Weniger Leistungen von den Kindern fordern, dafür die Kinder mehr fördern
in Musik, Turnen, Kulter, Endecken der eigenen Inneren Stärken,
in selbständigem denken und mehr Zeit für Aufklärung und vor allem mehr trainieren
trainieren des abdrehens von verblödeten lernen  auch trainieren wie man nicht h vor bescheuerten Ami spielen sitzt
Die Kinder darin unterstützen und nicht schimpfen wenn sie am Händy tippen
sondern bessere Möglichkeiten bieten wie PC Spiele, Fernsehen, Händy und vor allem sinnlose Hausaufgaben vermeiden
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Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte mikkki
mikkki:

Habe

 
08.02.13 19:02
#71

heutebei Mitfahrgelegenheit nen paar Leute mitgenommen. Die meinten es gibt vieleFrauen die nur Frauen als Mitfahrer mitnehmen. Ist das nicht auch irgendwie Sexismus? Aufschrei 2.0

 

Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Talisker
Talisker:

Nee, is klar

 
08.02.13 19:10
#72
"Die Kinder darin unterstützen und nicht schimpfen wenn sie am Händy tippen
sondern bessere Möglichkeiten bieten wie [...] Händy [...]"

Und was ne wohlfeile Forderung: "Die Lehrpläne entrümpeln, sich auf das Wesentliche konzentrieren, denn mehr braucht (in der Schule) für gewöhnlich kein Mensch."
Und, was ist das Wesentliche? Was nicht? Was braucht man nicht so gewöhnlich als Mensch?
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte boersalino
boersalino:

Jetzt mal Butter bei die Fische, Talisker ...

2
08.02.13 19:21
#73
Vorlagen für'n Abseitstor hab ich dir genug geliefert!
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Talisker
Talisker:

Schrieb ich doch

 
08.02.13 19:43
#74
irgendwo weiter oben, ich hätte gerne noch die kompetente Einschätzung des Großraumbüros, nach all seiner Unterrichtserfahrung mit Jung und Alt.
Du schreib mir endlich die versprochene BM...
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte boersalino
boersalino:

Kannste denn dichthalten?

 
08.02.13 19:56
#75
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Talisker
Talisker:

Aber ja doch,

2
08.02.13 20:05
#76
ich bin ja vereidigt.
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte georgina
georgina:

boersa: Merkst du nicht, der ist doch offen

3
08.02.13 20:39
#77
sichtlich total besoffen?

Sein Tag ist rum. Schreib dem bloß keine BM - wer weiß, was dann ins laufen kommt...

Ich schwöre jeden Eid, der könnte jetzt nicht mal mehr das dumme kleine Gedicht aufsagen,  das er so gern hat, und das dem Autor dummerweise zu lang geraten ist. -
Dem Gernhardt ist wahrscheinlich auch ein Großraumbüro dazwischengekommen und dabei die Tinte ausgelaufen. Die Verschen lesen sich zwar, als seien sie die letzten gewesen, aber da hat man sich wahrscheinlich auch zu früh gefreut. - (Zu spät.)
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

Super Beiträge Talisker

2
09.02.13 08:30
#78
die du hier zu dem Thema Kinder und lernen bietest.
Du hast wohl grad Wochende, schnell die Schularbeiten korregieren und ja nicht weiter darüber nachdenken !
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte snappline
snappline:

Ist aber verständlich

2
09.02.13 08:55
#79
wenn Kinder mehr spielraum bekommen und sich selber besser zu entwicklern, ja sogar selber Interessen für Lehrstoff entwicklen, dann braucht man die Lehrer vor allem die die Ihren Frust an die Klassen abliefern nicht mehr in so einer Überzahl.

Verständlich das Talisker dagegen ist.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte boersalino
boersalino:

Das mit dem Wochenende ist richtig erkannt

3
09.02.13 08:55
#80
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte georgina
georgina:

Auch das folgende enthält...

2
09.02.13 09:38
#81
viel Richtiges. Nur die Mitteilung ist in der Aufregung, unter dem Einfluß einer
obskuren Quelle (#61), und wahrscheinlich aus Respekt vor einer in Wirklichkeit gar
nicht vorhandenen Autorität etwas ins Stolpern geraten.

Gut angekommen ist es aber trotzdem -  bei mir jedenfalls. Vor allem hat mir gefallen,
dass "Schmidts Katze" dem Lehrer  die Krallen gezeigt hat.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Bundesrep
Bundesrep:

#72

 
09.02.13 11:30
#82
Lieber Lehrer, nun stell dich mal nicht so dumm, das bist du ja eigentlich nicht.

Erklär mir lieber folgendes: Wie  kann man den Hottentotten-Spruch nicht nur rassistisch finden, sondern deswegen auch noch ein unbehagliches Gefühl empfinden? Und nein, ich brauche keine Nachhilfe in dt. Kolonialgeschichte. Aber der eigentliche Hammer ist ja, das man für sein eigenes "Fehlverhalten" die Schüler mit einer Zusatzaufgabe beglückt. So gesamt gesehen, kann so doch nur ein Lehrer ticken.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Multiculti
Multiculti:

Also Talisker ist Lehrer

2
09.02.13 13:42
#83
und ich bin ne Zuhälterin,frage wer is der bessere Mensch grübl grübl :-))
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte georgina
georgina:

Mit einer Überforderung des Lehrers,

3
10.02.13 10:12
#84
wie sie sich hier abzeichnet, ist niemandem gedient, zumal wenn er sein Wissen auch noch in der Freizeit einer in weiten Teilen renitenten community zur Verfügung stellt.
Wenn er den Kopf schon voll hat mit überbordenden Lehrplänen, dann sollte man ihm die Teilhabe an der allfälligen Entrümpelung nicht auch noch aufbürden.(#66)
Diese Aufgabe wird im wesentlichen von Bürokraten höheren Orts erledigt. In Bayern hat man z.B. unlängst Unterrichtskonzepte für die Beschäftigung mit der mittelalterlichen Ständegesellschaft im Geschichtsunterricht deftig zusammengestrichen. Ich als Lehrer würde dafür nicht geradestehen wollen. Der Lehrer hat also nicht ganz zu Unrecht auf die Last der Verantwortung für restriktive Maßnahmen diskret hingewiesen.(#72)

Auch mit threadübergreifenden Themen, die laterales Denken erfordern, sollte man ihn nicht behelligen. (#82)
Davon abgesehen, wäre vielleicht eine Delegierung des Hottentotten-Problems an den für Musik zuständigen Kollegen erwägenswert gewesen, um die Gefühlsseite der Schüler mit mehr Erfolg ansprechen zu können.
http://www.youtube.com/watch?v=MBOIYYOb_sI

Auch den Lehrer mit einer Zuhälterin zu konfrontieren - wo gibt´s denn so was ? - erscheint als unziemliche Zumutung, lediglich dazu angetan, Verwirrung zu stiften.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte boersalino
boersalino:

Phall zwo

 
01.12.14 19:59
#85
Es begab sich vor nicht allzu langer Zeit, dass vor Beginn der ersten Stunde ein Schüler (nennen wir ihn einmal Elmar, Elmar Lot) einer Jahrgangsstufe, in der Muttern noch das Pausenbrot schmiert und einpackt*, zur Tafel schritt und dort ein überdimensionales Gemächt, welches über sich hinausgewachsen war, zu zeichnen begann (lassen wir die Motive für diese Tat einfach mal im unordentlichen Dunkeln praepubertärer Ausrichtungen sexueller Neurosen), als sich pünktlich mit dem Gong die Tür öffnete.
Eine Woge jähen Verstummens brandete durch die Bankreihen, schlug zuletzt an die erste und zerstob dort, erreichte aber unseren Künstler nicht.
Noch einige Augenblicke zeichnete er gekonnt weiter, bis ihm sei Unterbewusstsein signalisierte, dass er nur noch das Kratzen der Kreide auf der Tafeloberfläche hörte.
Vorsichtig drehte er den Kopf über die Schulter und blickte in zwei sehr schöne Augen. Ruckartig folgte der Restkörper, dann sank Elmar leicht in sich zusammen und erstarrte schließlich.
Hereingekommen war nun nicht wie (verspätet) erwartet die Englischlehrerin, die solche Werke mit müder Resignation wegwischt, auch nicht ein spochtlicher Junglehrer, der mit federndem Schritt solche Hürden locker nehmen kann, hereingekommen war die Zierde der Pünktlichkeit (privat eher nicht so), die sich selbst, weil Not am Mann war, unbürokratisch rasch die Vertretung in dieser Doppelstunde Englisch gegeben hatte.

Es ist unschwer zu erraten, dass Elmar sich nicht für die Augen erwärmen konnte, auch mögen ihm Gedanken durch den Kopf geschossen sein, die Erde möge sich auftun, was sie aber nicht tun wollte... kurz: er hatte die Arschkarte gezogen und dummerweise fehlte es ihm an der nötigen Reife oder Erfahrung, um einen beschwichtigenden Spruch wie "Es ist nicht das, wonach es aussieht, Schatz!" anzubieten.
Man hätte das Summen eines Smartphones hören können (die sind aber hier verboten), endlich aber begann folgender Dialog:
"Du weißt, wer ich bin?!". Bedeutungsschweres Nicken.
"Nenne mir bitte deinen Namen!". Klappte beim 2. Anlauf.
"Wisch jetzt die Tafel, setz dich dann wieder auf deinen Platz und in der ersten großen Pause sehen wir uns in meinem Büro!".

Damit nun niemand glaubt, jemand verfolgte hier aus purem Sadismus künstlerisch begabte Talente, der höre nun auf den letzten Satz, der dort gesprochen wurde:

"Der Hausmeister beklagt solche Zeichnungen auf den Jungen-Toiletten, und der Landkreis würde sich freuen, einen Verantwortlichen zu finden, der die kostenintensive Reinigung bezahlt."


* Was die korrekte Anonymisierung von schulbezogenen Daten anbelangt, muss unser geschätzter Talisker den Schulinspektoren mal genauer über die Schulter blicken.
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte BarCode
BarCode:

Also wenn solche Lapalien

 
01.12.14 20:11
#86
den Schulalltag bestimmen und sowas diese angeblich unhaltbaren Zustände von Aufruhr und Disziplinlosigkeit ausmacht, bin ich doch einigermaßen beruhigt...
Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel Gewaltfreier Kommunikation!
Über Taliskers persönliche Sexismusdebatte Astragalaxia1

tsts, tali

 
#87
du enttaeuschst mich...was macht man in so ner situation? konfrontation...

lass den jungen schoen sein bildchen zuende malen, die klasse nimmt platz und im anschluss erlaeutert karl hochrot der klasse, was er mit seinem gemaelde zum ausdruck bringen wollte..

danach haste ruhe...

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