Börsentag auf einen Blick: Knapp behauptet
DEUTSCHLAND: - KNAPP BEHAUPTET -
Der Deutsche Aktienindex DAX DAX.ETR wird am Montag voraussichtlich knapp behauptet in den Handel starten. IG Index sieht den Leitindex zum Börsenauftakt bei 4.984 Zählern. Am Freitag war er um 0,31 Prozent auf 4.995,24 Punkte gesunken. Der Dow Jones hatte am Freitag nach Xetra-Schluss noch rund 40 Punkte zugeleggt. Die Flut der anstehenden Quartalszahlen wird die Anleger in der kommenden Börsenwoche in Atem halten. Quer durch alle Branchen gewähren namhafte Unternehmen einen Blick in ihre Bücher. An der Frankfurter Börse wird der Deutsche Aktienindex DAX nach Aussage mehrerer Händler "weiter mit der Marke von 5.000 Punkten kämpfen".
USA: - FREUNDLICH -
Hin- und her gerissen vom unterschiedlich interpretierten Arbeitsmarktbericht für Oktober schlossen die US-Börsen am Freitag im Plus. Zuvor hatten die US-Indizes INDU.IND überwiegend im Minus tendiert. Einige Marktteilnehmer hätten den überraschend schwachen Anstieg der Beschäftigung in den Fokus gestellt, sagten Händler. Andere hätten sich über den deutlicher als erwartet ausgefallenen Anstieg der Stundenlöhne gefreut. Der Markt hoffe zudem auf eine Jahresendrally, nachdem der Oktober enttäuschend verlaufen sei.
JAPAN: - KNAPP BEHAUPTET -
Der Tokioter Aktienbörse hat am Montag knapp behauptet geschlossen. Der Nikkei-225-Index N225.FX1 verlor 0,10 Prozent auf 14.061,60 Punkte. Am Freitag war das Börsenbarometer erstmals seit Mai 2001 über die psychologisch wichtige Marke von 14.000 Punkten gestiegen.
DAX 4.955,24 -0,31%
Stoxx50 3.257,68 -0,14%
EuroSTOXX 50 3.355,28 -0,10%
DJIA 10.530,76 +0,08%
S&P 500 1.220,14 +0,02%
NASDAQ 100 1.628,03 +0,52%
Nikkei 225 14.061,60 -0,10%
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL RENTEN: - TENDENZ - Der US-Anleihenmarkt hat am Freitag nach einem volatilen Handel nahezu unverändert geschlossen. Zunächst habe sich die Aufmerksamkeit auf den überraschend schwachen Anstieg der Beschäftigung in den USA im Oktober gerichtet, sagten Händler. Die erzielten Kursgewinne seien mehr als vollständig wieder abgegeben worden, nachdem der Markt sich auf den deutlicher als erwartet ausgefallenen Anstieg der Stundenlöhne konzentriert habe.
Bund-Future 119,54 -0,23%
T-Note-Future 107,72 +0,01%
T-Bond-Future 110,69 +0,03%
DEVISEN: - ETWAS SCHWÄCHER - Der Euro-Kurs EURUS.FX1 ist am Freitag bis auf den tiefsten Stand seit mehr als eineinhalb Jahren gefallen. Im New Yorker Schlusshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1817 US-Dollar, am Morgen in Asien handelte der Euro bei gut 1,18 Dollar.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,1805 +0,02%
USD/Yen 117,88 -0,38%
Euro/Yen 139,18 -0,35%
ROHÖL: - LEICHTER - Anhaltend milde Temperaturen in den USA und Europa haben den Ölpreis am Montag sinken lassen. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen drücken Experten zufolge die Nachfrage nach Heizöl. Kurzfristig bleibe der Ölpreis deshalb unter Druck, sagte Analyst Victor Shum von Purvin and Gertz. Er rechne aber nicht mit Preisen von deutlich unter 60 Dollar.
WTI (NYMEX) 60,31 -0,27 USD (7:15 Uhr)
Gruß Moya 