Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen

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Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen

35
21.03.07 14:26
#1
Sehr geehrter Herr Obermann, Herr Höttges und Herr Welslau,
sehr geehrte Herren in den Vorstandsetagen

durch Ihre wiederholten Mitarbeiterbriefe verschiedenen (und
letztlich doch gleichen) Inhalts haben Sie mich zum Schreiben dieses
Briefes motiviert.

Letzter Auslöser war ihre wiederholte Forderung, bei uns Mitarbeitern
eine größere Bindung zum Unternehmen zu erzeugen. Dazu kann ich ihnen
nur erwidern, dass ich und die meisten meiner Kollegen im kleinen
Finger mehr Unternehmensbindung haben, als ihre ganze Führungsriege
zusammen. Ich werde ihnen auch sagen warum.

Diese Telekom ist und war immer mein Leben. Ich habe mein Berufsleben
hier begonnen und wollte es auch hier beenden. Ich habe gesehen, wie
aus der Post die Telekom und aus Teilnehmern Kunden wurden, aber
leider auch, wie aus unserer Firma, in der jeder für jeden da war,
ein Unternehmen geschaffen wurde, in dem jeder nur noch an sich denkt
(denken muss); wo jeder Unternehmensteil nur noch versucht, den
eigenen Bereich sauber zu halten und aus den anderen Teilen so viel
wie möglich abzuschöpfen, auch wenn dort viel größere Lücken gerissen
werden, als jemals wieder zu stopfen wären. Ich habe erlebt, wie aus
uns Mitarbeitern Humankapital wurde und wie wir alle nur noch als
Kostenfaktoren angesehen werden, von denen man sich – so schnell es
nur geht – trennen muss und will.

Sie und ihre Vorgänger jedoch geben sich im Vorstand die Klinke in
die Hand; sie kommen und gehen. Von Unternehmensbindung kann hier
wohl kaum die Rede sein.
Sie kommen, strukturieren um, und das mit einer Arroganz und
Selbstherrlichkeit, ohne auf warnende Hinweise zu hören, dass sich so

die Qualität und die Zuverlässigkeit nicht mehr halten lassen kann,
geschweige denn besser wird. Es kümmert sich auch niemand von ihnen
um die Folgen ihrer Entscheidungen. Sie ziehen mit vollgestopften
Taschen weiter, um im nächsten Unternehmen das Gleiche zu tun und sie
hinterlassen skrupellos einen immer größer werdenden Scherbenhaufen.

Wenn wir, die wir immer gute, kompetente und hochmotivierte Arbeit
geleistet haben, immer die Wünsche der Kunden zu erfüllen wussten und
wir lange Zeit das mit Abstand beste Kommunikationsunternehmen waren
und uns dann von ihnen sagen lassen sollen, dass wir zu schlecht, zu
teuer, nicht motiviert, faul und unproduktiv seien, dann steigt ob
dieser Unverschämtheit eine ungeahnte Wut in uns auf.

Doch als wenn es ihnen nicht reicht, uns so zu beleidigen, verbreiten
sie das auch noch in aller Öffentlichkeit und fügen so unserem
Ansehen und somit natürlich auch unserem Aktienkurs einen immensen
Schaden zu. Sie beschmutzen rücksichtslos das eigene Nest, nur um
kurzfristig ihre (oder wessen auch immer) Abbau- und
Auslagerungspläne durchsetzen zu können und von den Fehlern ihrer
Vorgänger abzulenken. Das ist eine Unglaublichkeit sondergleichen und
ein Vertrauensbruch, der durch nichts zu entschuldigen und wieder gut
zu machen ist.

Sie vermissen Respekt in diesem Brief? Wem gebührt denn Respekt? Uns
Mitarbeitern, die wir uns unser Leben lang für die Telekom und unsere
Kunden engagiert haben, die wir immer und immer wieder unser
Privatleben den Interessen der Telekom und der Kunden untergeordnet
haben und dies noch tun?  Uns, die wir die Telekom zum besten,
kompetentesten, kundenfreundlichsten und leistungsfähigsten
Kommunikationsunternehmen gemacht haben?
Oder erwarten sie allen Ernstes Respekt dafür, was sie und ihre
Vorgänger uns und unserer Telekom angetan haben?
Sie und ihre Vorgänger haben uns im Laufe der letzten Jahre immer
mehr Fesseln angelegt, sie haben uns funktionierender Werkzeuge
beraubt und uns blind gemacht, indem sie uns Systeme aufgezwungen
haben, die nicht die Arbeit erleichtern, sondern nur die Kontrolle
verbessern, dafür aber massiv die Effektivität einschränken. Sie
haben die interne und die externe Kommunikation zerstört, indem sie
funktionierende Rufnummern und Hotlines rigoros abgeschaltet und
durch nicht funktionierende Sammelnummern und unsinnige
Überlaufkonzepte ersetzten, und sie haben so die interne und externe
Erreichbarkeit gegen Null gefahren. Sie haben massiv Wissen,
Kompetenz und Arbeitsplätze an Stellen vernichtet, wo das alles
unverzichtbar war, indem sie durch Umstrukturierung hochqualifizierte
Mitarbeiter in gänzlich neue und unbekannte Arbeitsbereiche oder nach
Vivento versetzt haben oder sie zum Vorruhestand, zur Altersteilzeit
oder einer Abfindung „überredet“ haben.
Ihre Vorvorgänger haben (natürlich wieder entgegen aller Warnungen
der Fachleute) durch die Schließung hunderter T-Punkte und den Abbau
tausender qualifizierter Mitarbeiter diese kompetenten Schnittstellen
zum Kunden vernichtet und unsere Kunden so in Scharen in die Arme
unserer Konkurrenz getrieben und jetzt rühmen sie sich mit der
Schaffung neuer T-Punkte und der Einstellung von ein paar Hundert
neuen Kräften, jetzt wo das Kind längst in den Brunnen gefallen ist,
wo wir viele Kunden längst verloren haben. Halten Sie uns wirklich
für so dumm, dass wir ihnen dafür Anerkennung zollen?

Es wurde weiter (mit der gewohnten Überheblichkeit und wieder gegen
alle Warnungen) an der Serviceannahme – der zweiten direkten
Schnittstelle zum Kunden – Personal in Größenordnungen abgebaut,
sodass die Abfragewerte auf die schlechtesten Werte sanken, die
jemals zu verzeichnen waren. Die billige Lösung war, unmotivierte und
unwissende externe Kräfte mit keinerlei Firmenbindung (!) an Stelle
der vorher gründlich „entfernten“ Kollegen zu setzen und sich dann
über das immer größer werdende Chaos und immer unzufriedenere Kunden
zu wundern.

Nun wollen sie mit dem Service auch noch die dritte direkte
Schnittstelle zu unseren, noch verbliebenen Kunden kastrieren, auch
hier wieder massiv Personal reduzieren und den Rest mit weniger
Gehalt und längeren Arbeitszeiten zu besserem Service motivieren.
Wo das hinführt, liegt wieder einmal auf der Hand, doch da in ihrer
Etage Entscheidungen grundsätzlich nie zurück genommen werden, selbst
wenn man weiß, dass man einen großen Fehler begeht, werden der
Service und die Leistungsfähigkeit ein weiteres Mal, mit dem schon
schrottreifen Wagen gegen die Wand gefahren. Auf die Einzelteile, die
sie dann hinterlassen, warten schon die Geier, die den dann noch
verbliebenen Mitarbeitern den Todesstoß versetzen! Aber das erleben
sie sicherlich nicht mehr hautnah, da sie dann schon auf dem Weg zur
nächsten Firma sind ...

Sie ziehen immer wieder gerne das „marktübliche Lohnniveau“ als
Vergleichsgröße heran und vergleichen uns mit meist ungelernten
Hilfskräften, mit Dilettanten, die weder diesen Beruf gelernt haben,
noch irgendeinen Bezug zur Telekom oder zu unseren Kunden haben. Mit
viel Glück sind das ehemalige Elektriker, uns sind aber auch schon
Rollrasenverleger (keine Lüge) und ähnliche „Spezialisten“ im HVt
begegnet.
Das ist, als wenn sie einen Mercedes besitzen möchten, bezüglich des
Preises aber einen Trabbi als Vergleich heranziehen und diesen auch
nur bezahlen wollen.

Wir würden lieber heute als morgen die Telekom wieder an die Spitze
bringen! Wir wissen auch, wie es geht und was verändert werden muss!
Wir sind für Veränderungen, die den Service und die
Kundenfreundlichkeit verbessern! Wir wissen, was die Kunden wollen
und wie wir es ihnen bieten können! Wenn sie es ernst meinen mit der
Forderung, wieder das beste Kommunikationsunternehmen zu sein, reden
sie mit uns! Ideen haben wir genug, Motivation auch! Wir kennen die
Kunden und die Firma und wir wissen, wo es knackt im Gebälk! Wir
wissen auch, wo viel zu viel Geld verschwendet wird, wo Personal
falsch eingesetzt wird und Wissen sinnlos verpufft oder Prozesse
angepasst werden müssten! Nehmen sie uns mit auf dem Weg zu einer
besseren Telekom! Nutzen sie unsere Ideen, unser Engagement, unsere
Bereitschaft für Veränderungen und unsere Flexibilität!

So lange ihre Zielvorgaben für Führungskräfte auf
Personalabbauzahlen, Entstörindex und schnelle Abfragewerte aufsetzen
und nicht auf Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Generierung neuer
Geschäftsfelder (z.B. TK goes IT) und damit auf Steigerung der
Einnahmen und Sicherung der Arbeitsplätze, so lange wird es keinen
wirklichen Fortschritt bei uns geben und keine Chance, am Markt zu
bestehen.

Ich bin mir jedoch (leider) ziemlich sicher, dass das gar nicht ihr
Ziel ist, dass alle ihre schönen Sprüche nur Worthülsen sind, um die
Ausgliederung vorantreiben zu können und dass sie für sinnvolle
Vorschläge gar nicht offen sind, da sie die nächsten und übernächsten
Schritte schon in der Schublade haben und auch, dass sie niemals
einmal getroffene Entscheidungen überdenken oder gar rückgängig
machen wollen oder können.
Sie hören lieber auf externe Berater wie z.B. McKinsey, die nicht das
geringste Interesse an der Telekom  haben und jeder Firma den
gleichen Mix aus Zerteilung und Personalabbau überstülpen und immer
wieder frustrierte und arbeitslose Mitarbeiter hinterlassen. Wenn das
also so ist, dann haben sie wenigstens den Mut, mit offenen Karten zu
spielen. Verkaufen sie uns nicht weiter für dumm und stehen
wenigstens, so lange sie noch unsere Firma leiten, in der
Öffentlichkeit hinter uns Beschäftigten, und treten sie bitte nicht
auch noch mit Füßen nach uns.
Als Vorstand und Führungsmannschaft dieses Unternehmens haben sie
nicht nur eine Verantwortung gegenüber den Aktionären (der sie mit
ihren angekündigten, kontraproduktiven Maßnahmen auch nicht
nachkommen) sondern auch eine soziale Verantwortung uns Mitarbeitern
gegenüber! Wir Mitarbeiter sind das Unternehmen! Wir haben den
Zustand der Telekom nicht zu verantworten. Uns darf man nicht eiskalt
in den beruflichen, sozialen und finanziellen Abgrund treiben, dass
verbietet das soziale Gewissen! Ich befürchte aber, dass dieser
Appell bei ihnen und erst recht bei McKinsey verhallt.

Wundern sie sich aber nicht, wenn sie, nachdem sie das immer
schneller sinkende Schiff Telekom – wie ihre Vorgänger sicherlich mit
einer großzügigen Abfindung für ihre hervorragenden Verdienste für
die Telekom – verlassen haben, beim Blick in den Spiegel eine
Heuschrecke sehen.

Ich könnte noch lange so weiterschreiben, da mir noch viel am Herzen
liegt, doch ich möchte diesen Brief nicht mit bösen Worten beenden.
Deshalb biete ich ihnen zum Schluss noch einmal meine/unsere
Unterstützung bei der Bewältigung der vor uns liegenden
Herausforderungen an. Nutzen sie unsere Kompetenz und unseren
Überlebenswillen, um uns am Mark wieder zu etablieren, wir haben
daran ein weitaus größeres Interesse als sie, da auf uns keine neuen
Vorstands- oder Aufsichtsratsposten, sondern Existenz bedrohende
Niedriglöhne und/oder Arbeitslosigkeit warten.

www.heise.de/newsticker/foren/...g_id=12424553&forum_id=114292
www.heise.de/newsticker/foren/...g_id=12424602&forum_id=114292
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Thomastradamus
Thomastrada.:

So Recht er tlw. hat....

3
21.03.07 14:48
#2

...dies hier halte ich mindestens für fragwürdig - meine Anmerkungen in Klammern:

"Wenn wir, die wir immer gute, kompetente und hochmotivierte Arbeit geleistet haben [das Image spricht eine andere Sprache], immer die Wünsche der Kunden zu erfüllen wussten [meine und die Erfahrung anderer sagt was anderes] und wir lange Zeit das mit Abstand beste Kommunikationsunternehmen waren [stimmt, solange bis die Konkurrenz kam] und uns dann von ihnen sagen lassen sollen, dass wir zu schlecht, zu teuer, nicht motiviert, faul und unproduktiv seien [...könnte was dran sein, s.o.], dann steigt ob dieser Unverschämtheit eine ungeahnte Wut in uns auf."

Gruß,
T.

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen admin
admin:

der brief ist klasse!

3
21.03.07 14:50
#3
da ist mehr richtiges bei wie falsches und den firmennamen telekom kann man sicher auch durch den ein oder anderen ersetzen...

==================================================
Was ich gelernt habe, habe ich vergessen; das wenige, was ich noch weiß, habe ich erraten. (Nicholas Chamfort)

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3169638

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Disagio
Disagio:

Dieser Brief könnte leider von vielen Mitarbeitern

2
21.03.07 15:02
#4
aus diversen AGs stammen.

Irgendwie läuft es fast überall gleich ab.
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen admin
admin:

das muß nicht zwingend ne AG sein...

 
21.03.07 15:05
#5
==================================================
Was ich gelernt habe, habe ich vergessen; das wenige, was ich noch weiß, habe ich erraten. (Nicholas Chamfort)

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3169695

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Disagio
Disagio:

Shareholder value, AG hopping, Quartalsdenken usw.

 
21.03.07 15:15
#6

Ich schätze diese Globalplayerwunschsülzriege kann sich fast nur in AGs richtig ausleben.
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen wobzi
wobzi:

Tisch?

 
21.03.07 15:20
#7
Jedenfalls ist die Frage ob er überhaupt in der entsprechenden Etage auf dem Tisch zur Diskussion liegt, bzw diskutiert wird. Als Obermann müsste man sich nun Fragen, ob er bald gehn will, oder länger bleibt. Aktienkäufe von hochranigen Telekommanagern gehören auch der Vergangenhzeit an, oder?
Habe lange nichts gelesen, dass Obermann mal 10.000 T Aktien kauft oder so, hat wohl selber kein Vertrauen...
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Die Führungsetage ist austauschbar, ohne jede

3
21.03.07 15:20
#8
Verbindung zum Unternehmen und dessen Tätigkeitsfeld.

Ist halt wie in der Politik - bei ner Kabinettsumbildung wird die Familienministerin Justizministerin, der Landwirtschaftsminister bekommt die Verteidigung aufs Auge gedrückt und was grad gar nicht passt, wird aufgelöst oder zusammengelegt.

Irgendwelche fachbezogenen Qualifikationen, soweit überhaupt vorhanden, sind da nicht zu berücksichtigen.

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3169791 ©

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
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Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen MadChart
MadChart:

Doc, so schlimm wie in der Politik

 
21.03.07 15:26
#9
ist es in der Wirtschaft dann doch nicht. Kai-Uwe Ricke z.B. kann ebenso auf viele Jahre Telekom-Konzernerfahrung zurückblicken wie Rene Obermann.

Genützt hat es Ricke freilich nicht viel...

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3169816
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen vega2000
vega2000:

Netter Brief

 
21.03.07 15:30
#10
Fragt sich nur ob der Vorstand den jemals zu lesen bekommt bzw. sich ein Umdenken damit in den oberen Etagen erreichen läßt.
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Thomastradamus
Thomastrada.:

Da mittlerweile die Medien den Brief aufge-

 
21.03.07 15:42
#11
griffen haben, stehen mE die Chancen besser, dass er vom Vorstand gelesen wird.
Umdenken halte ich allerdings für utopisch - wenn das Geldsäckl stimmt, juckt auch so ein Brief nicht viel...

Gruß,
T.
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Disagio
Disagio:

Es wird sich doch keiner dieser "Kollegen" gegen

 
21.03.07 15:46
#12
die Empfehlungen der bekannten Beraterfirmen stellen.

Viel zu hohes Risiko zu scheitern und damit seine Chance auf den nächsten Vorstandsposten zu verspielen.

Also lieber auf die Berater hören ( ihnen die unpopulären Entscheidungen
in die Schuhe schieben ) und gut is.
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Hallo vega2000,

 
21.03.07 21:01
#13
kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Thomastradamus
Thomastrada.:

Es gab schon eine Antwort!

 
21.03.07 21:12
#14
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,473093,00.html

OBERMANNS ANTWORTMAIL

"Es ist Mode, sich über uns lustig zu machen"

Kurz vor Beginn der Sanierungsgespräche mit der Gewerkschaft Ver.di hat Telekom-Chef René Obermann auf eine kritische Mitarbeitermail geantwortet. SPIEGEL ONLINE dokumentiert hier das Schreiben, das an alle Konzernmitarbeiter gemailt wurde.

21. März 2007

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über die neue Strategie und die daraus abgeleiteten Maßnahmen wurde in den vergangenen Wochen sehr intensiv diskutiert. Nicht zuletzt macht sich das bemerkbar in den zahlreichen kritischen Mails, die meine Vorstandskollegen und ich erhalten haben. Im Moment wird sehr heftig über einen Brief diskutiert, der von einem T-Com Mitarbeiter aus Berlin verfasst und öffentlich gemacht wurde. Vielfach geht es in diesen Äußerungen nicht nur um Sachargumente oder um Fakten, sondern darum, der Verärgerung über die geplanten Veränderungen Luft zu machen. Mir ist es wichtig, dass Sie meine Sicht der Dinge kennen.

Eines vorweg: Kritik ist stets willkommen und sei sie noch so kontrovers. Vor der Beleidigungsgrenze sollten wir aber halt machen. Diese Grenze wurde in den jüngsten Briefen mehrfach überschritten. Lassen Sie uns fair miteinander umgehen, auf einer sachlichen Ebene und vor allem intern diskutieren. Auch in den kommenden Wochen wird der Vorstand sich vor Ort der Diskussion mit Ihnen stellen.

Zurück zu den angesprochenen Punkten:

Ein Vorwurf lautet, der Vorstand habe keine Bindung zum Unternehmen. Dies weise ich entschieden zurück. Ich bin seit fast neun Jahren im Konzern und fühle mich dem Unternehmen, seinen Beschäftigten, Kunden und Aktionären sehr verbunden. Das gilt ebenso für meine Kollegen im Vorstand. Nur aus dieser Verbundenheit heraus wollen wir die absolut dringenden Reformen im Konzern machen und müssen akzeptieren, dafür öffentlich beschimpft zu werden.

Uns geht es darum, dass der Konzern wieder erfolgreich ist. Wir müssen dem negativen Markttrend etwas entgegen setzen, wenn wir nicht eines Tages ohne Kunden dastehen wollen. Dazu muss nicht nur die Innovationsseite und die Servicequalität, sondern dringend auch die Kostensituation verbessert werden. Wenn es uns ums schnelle Geld ginge, gäbe es sicher andere, einfachere "Jobs". Für meine Kollegen und mich ist es eine sehr, sehr wichtige Aufgabe, die uns völlig vereinnahmt.

Für unseren Markterfolg arbeiten wir mit aller Kraft, wobei keiner behaupten wird, fehlerfrei zu sein. Wir tun dies nicht aus Eitelkeit oder Narzissmus, sondern um den Unternehmenswert - gerade im Interesse der Beschäftigten - zu steigern. Weil die Markt- und Preisentwicklung kritisch ist, müssen wir die Kosten senken. Dass wir das auch im Personalbereich schaffen, wird am Kapitalmarkt gelegentlich angezweifelt. Dort hören wir sehr häufig sogar die Forderung nach weitaus drastischeren Personal-Sparmassnahmen.

Da wir nicht von Steuergeldern leben, sondern von Kunden, kann nur der Marktpreis unser Maßstab sein. Unser Preisabstand zu den Wettbewerbern darf nicht mehr als ein paar Prozent betragen, sonst wandern die Kunden ab. Also müssen wir wettbewerbsfähige Preise bieten, was wiederum entsprechende Produktivität und Servicequalität voraussetzt. Das hat nichts mit der Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen zu tun, sich zu engagieren. Diese zweifeln wir überhaupt nicht an - im Gegenteil! Es ist vielmehr eine Frage von effizienten Prozessen, besserer IT-Unterstützung und innovativen Produkten - aber eben auch den Arbeitskosten pro Stunde.

Objektiv gemessen, ob uns das gefällt oder nicht, liegen wir in einigen Bereichen bis zum Dreifachen über den Fremdkosten, die bei externen Anbietern pro Stunde für vergleichbare Leistung entstehen. Schlicht falsch ist übrigens die Aussage, dass die Mitarbeiter externer Dienstleister alle unqualifiziert sind. Richtig ist, dass bei uns überdurchschnittliche Qualifikationen vorhanden sind. Deshalb wollen wir mit Telekom Service auch möglichst viel Arbeit im Konzern halten, statt sie extern vergeben zu müssen. Die Alternative zu unserem Konzept wäre mehr Fremdvergabe von Arbeit und ein zusätzlicher, signifikanter Personalabbau - und genau das wollen wir vermeiden!

Ein weiterer Vorwurf lautet, ich würde unseren Service schlecht reden. Wir können doch nicht die Augen davor verschließen, dass sich viele Kunden täglich über unsere Performance beschweren. Zumal die Fakten wie beispielsweise Erreichbarkeit, Termintreue, Problemlösung im Erstkontakt oder Wartezeit im T-Punkt einfach sind, wie sie sind: unbefriedigend. Wir sind bevorzugtes Gesprächsthema in den Kneipen der Republik - es ist seit geraumer Zeit in Mode, sich über uns lustig zu machen. Das macht mich sehr betroffen.

Also bekennen wir uns zur Situation und tun unser Bestes, um die vordringlichsten Themen schnell zu verbessern und zugleich die strukturellen Defizite anzugehen.

Das häufig zu hörende "zig Umorganisationen der Vergangenheit, deshalb jetzt alles lassen wie es ist" hilft überhaupt nicht weiter. Wir müssen uns kontinuierlich weiter entwickeln, um den Kunden Angebote unterbreiten zu können, die ihn in allen Belangen überzeugen. Dass schaffen wir zurzeit leider nicht oft genug. Damit sich das ändert, arbeiten wir an notwendigen Veränderungen. Von Sozialpartnerseite hören wir nur, was nicht verändert werden darf. Übrigens ist es derselbe Sozialpartner, der mit unseren Konkurrenten Tarifverträge schließt, für exakt die gleiche Art der Arbeit wie bei uns - aber zum halben Telekom-Gehalt. Das kann kein Unternehmen auf Dauer durchhalten. An dieser Stelle noch einmal: wir wollen niemandem die Hälfte des Gehalts wegnehmen, wie oftmals in der Öffentlichkeit behauptet wird. Wir wollen durch eine Kombination verschiedener Schritte, unter anderem auch durch eine Arbeitszeiterhöhung, die Kosten pro Stunde senken. Die Kunden zahlen für unsere Kostendefizite nicht, und die Regulierung nimmt darauf auch keine Rücksicht, weder in Bonn noch in Brüssel.

Ich bitte Sie, über meine Argumente nachzudenken und weiterhin den Dialog mit den Führungskräften und den Vorständen zu suchen. Aber diese Diskussion sollte intern geführt werden. Sie können sicher sein: Ich kämpfe für eine Telekom, die national wie international erfolgreich ist und ihre weitere Entwicklung selbst bestimmt.

Ihr

René Obermann

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Thomastradamus
Thomastrada.:

...und...

 
21.03.07 21:15
#15
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,473075,00.html

STREIT ÜBER SANIERUNG

Telekom-Chef reagiert auf Mitarbeiter-Brandbrief

Von Matthias Streitz

Einen solchen Fall hat es in einem deutschen Großkonzern wohl noch nicht gegeben: Die Protest-Mail eines Telekom-Mitarbeiters brachte den Frust der Kollegen so gut auf den Punkt, dass sie sich verbreitete wie ein Kettenbrief. Jetzt sah sich Vorstandschef Obermann persönlich zur Antwort veranlasst.

Hamburg - Fast zwei Wochen sind vergangen, seit ein Techniker der Festnetzsparte T-Com aus Frust über den Spar- und Sanierungskurs im Konzern eine Mail an René Obermann, die Gewerkschaft und andere Empfänger abschickte. Von der "Arroganz und Selbstherrlichkeit" des Managements war darin zu lesen, das "skrupellos einen immer größeren Scherbenhaufen hinterlasse" und hinterher mit "voll gestopften Taschen" weiter ziehe wie "Heuschrecken".

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3171078 AP

Telekom-Chef Obermann (auf der Cebit): "Es ist seit geraumer Zeit in Mode, sich über uns lustig zu machen. Das macht mich betroffen."

Die Mail traf einen Nerv - denn in diesen zwei Wochen wurde sie erst konzernintern tausendfach weiter und weiter verschickt, bis sie schließlich auch im Internet gepostet und in einem links orientierten Berliner Blatt abgedruckt wurde.

Eine Erwiderung auf seine Kritik erhielt der Techniker nicht - bis zum frühen Mittwochnachmittag. Und dann ging die Antwort nicht nur an ihn, sondern an den ganz großen Verteiler. Denn Konzernchef Obermann schickte nicht nur eine Replik an den Berliner Angestellten - auch sämtliche anderen Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3171078 erhielten einen ähnlichen Brief.

"Die Beleidigungsgrenze überschritten"

"Im Moment wird sehr heftig über einen Brief diskutiert, der von einem T-Com-Mitarbeiter aus Berlin verfasst und öffentlich gemacht wurde", bemerkt Obermann da - und es habe noch "zahlreiche" andere kritische Mails gegeben. Die "Beleidigungsgrenze" sei "in den jüngsten Briefen mehrfach überschritten" worden. Der Konzernvorstand wolle sich gerne auch kritischen Diskussionen stellen, aber nur "auf einer sachlichen Ebene".

ZUM THEMA IN SPIEGEL ONLINE

Dass sich ein Konzernchef nach einer Mail-Debatte unter Angestellten auf diese Weise zur Stellungnahme veranlasst sieht, dürfte wohl beispiellos sein. Es zeigt, dass Mitarbeiter über Intranet, interne Mails und Blogs ein neues Medium des Protestes gegen ihre Vorstände gewonnen haben - ohne das der Berliner Techniker wohl kaum zum Sprecher für Tausende Kollegen geworden wäre.

Der Streit im Fall Telekom entzündet sich an Obermanns Plan, rund 50.000 Mitarbeiter in die neue Konzerntochter T-Service auszugliedern. Dort sollen sie weniger verdienen, länger arbeiten - und zu "flexibleren" Zeiten eingesetzt werden. Auch der Berliner T-Com-Techniker gehört nach eigenen Angaben zu den Betroffenen.

Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE bestätigte er, er habe den Brief seines Vorstandschefs erhalten. Er wolle Obermann nun direkt antworten und öffentlich erst einmal keine Stellung zum Inhalt der Mail beziehen.

Gespräche mit Ver.di ab Donnerstag

In seiner Mail wehrt sich Obermann unter anderem gegen den Vorwurf, er und seine Vorstandskollegen hätten "keine Bindung zum Unternehmen". Er schreibt: "Ich bin seit fast neun Jahren im Konzern. ... Nur aus dieser Verbundenheit heraus wollen wir die absolut dringenden Reformen ... machen und müssen akzeptieren, dafür öffentlich beschimpft zu werden."

Ebenfalls unrichtig sei, dass er den Service der Telekom schlecht rede, um den Druck auf die Mitarbeiter zu erhöhen. Es sei vielmehr unbestreitbar, dass sich viele Kunden über "unsere Performance" beschweren würden. "Wir sind bevorzugtes Gesprächsthema in den Kneipen der Republik - es ist seit geraumer Zeit in Mode, sich über uns lustig zu machen. Das macht mich sehr betroffen."

Er finde es "richtig, dass das Management auf die Mail reagiert hat", sagt Wolfgang Borkenstein, Gesamtbetriebsratschef bei der Festnetzsparte T-Com. "Denn das beschäftigt die Mitarbeiter sehr." Gerade erst sei er bei einer Betriebsversammlung in Hannover mit fast 2000 Telekom-Beschäftigten gewesen. Auch dort sei der Berliner Brandbrief ein Thema gewesen. "Es hat eine breite Diskussion darüber gegeben, mehrere Kollegen haben bei der Versammlung daraus zitiert. Viele Leute haben sich darin wieder gefunden."

"Diese Diskussion sollte intern geführt werden", schreibt Obermann am Schluss seiner Mail. Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist zweifelhaft - der Streit über Sparkurs und Konzernumbau ist längst zu emotionsbeladen. Dabei fängt er erst an: Am Donnerstag beginnt das Management seine Sanierungsgespräche mit der Gewerkschaft Ver.di.

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen moneylefttoburn
moneylefttobu.:

reaktion obermann

2
21.03.07 21:47
#16
ok,

- er ist auch seit 9 jahren im konzern, hat aber nur die führungsetage gesehen.

- ich finde den brief sachlich genug, etwas beleidigendes kann ich nicht finden.

- er möchte keine öffentliche diskussion. -der brief wurde vor zwei wochen verfasst, hätte er gleich darauf geantwortet, wäre das ganze warscheinlich nicht so eskaliert.


- wird der vorstand bald in eine T-vorstand GmbH ausgegliedert mit flexiblen arbeitszeiten, besserem service und weniger lohn?


Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen
Knappschafts.:

#14 und 15 Ich kann beim besten Willen

5
21.03.07 22:17
#17
im Brief unter #1 keine Beleidigungen erkennen. Diese Herren Manager sind beim einprügeln auf die Mitarbeiter wahre Weltmeister und wehe es leckt ihnen keiner den Arsch dann ist seine Majestät auch gleich beleidigt. Ich keine einige Vorstände und man genießt wirklich ihr Star-Allüren oder in ihren Weltbild gibt es nur eine Mitte, und das ist sein Bauchnabel
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen MadChart
MadChart:

Was? Du kennst einige Vorstände?

3
22.03.07 09:36
#18
Das überrascht mich jetzt aber doch. Bei Dir hätte ich gewettet, Du kennst Sie alle. Persönlich.


Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3171926
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Hehe,

3
22.03.07 09:39
#19
bitte übertreibe nicht so schamlos!!!!


Ich kenne nur ein paar!
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen admin
admin:

in anbetracht der situation

 
22.03.07 09:48
#20
finde ich den brief noch sehr sachlich.

und ein einem hat #16 recht, wenn der vorstand seine servicezeiten/antwortzeiten optimiert hätte, dann wäre die diskussion noch immer intern :-)

der fisch stinkt vom kopf her oder wie sagt man?

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Was ich gelernt habe, habe ich vergessen; das wenige, was ich noch weiß, habe ich erraten. (Nicholas Chamfort)

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 3171976

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen lindsay
lindsay:

Privatleben den Kunden unterordnen

 
22.03.07 10:43
#21
die leiden wohl unter Realistätsverlust. Und kämpfen für den Erhalt ihrer 34,5 h Woche! Ich glaubs einfach nicht.

Ab in den Wettbewerb mit denen. Ich suche mir auch gerade einen besseren Telefon-und Internetanbieter.

Lindsay
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Der Baum brennt lichterloh!

3
10.05.07 19:51
#22
Am Freitag beginnt der große Telekom-Streik
Der erste große Streik bei der Telekom steht unmittelbar bevor: 96,5 Prozent der befragten Gewerkschaftsmitglieder haben sich in einer Urabstimmung für den Arbeitskampf ausgesprochen. Der Ausstand beginnt am Freitag - die Kunden werden das zu spüren bekommen.

Die Deutsche Telekom steht vor dem größten Arbeitskampf seit ihrer Privatisierung vor zwölf Jahren. Bereits ab Freitag werden bundesweit 10.000 Beschäftigte wegen der Pläne von Telekom-Chef René Obermann die Arbeit niederlegen, kündigte die Gewerkschaft Ver.di in Bonn an. Am Mittag hat Ver.di das Ergebnis der dreitägigen Urabstimmung über Streiks beim Bonner Konzern bekannt gegeben. 96,5 Prozent der befragten Gewerkschaftsmitglieder haben sich für den Arbeitskampf ausgesprochen - nötig wäre eine Zustimmung von mindestens 75 Prozent gewesen. Mit dem Ausstand wollen sich die Beschäftigten gegen die geplante Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen in Service-Gesellschaften wehren. Nach dem Willen der Telekom-Führung sollen die betroffenen Mitarbeiter in der T-Service länger arbeiten und weniger Geld erhalten.

Ver.di stellt sich auf wochenlangen Arbeitskampf ein

Es sei eine Zumutung, dass die Betroffenen auf neun Prozent Lohn verzichten und länger arbeiten sollen, sagte Ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder am Donnerstag in Bonn bei der Bekanntgabe des Ergebnisses über die Urabstimmung bei der Telekom. „Wir werden jetzt in den Arbeitskampf gehen und Druck machen“, betonte er. Ver.di stellt sich auf einen wochenlangen Arbeitskonflikt ein. Zu der Abstimmung aufgerufen waren die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder unter jenen rund 50.000 Service-Mitarbeitern der Telekom, die ausgegliedert werden sollen. Die Telekom plant, diese Mitarbeiter für weniger Geld länger arbeiten zu lassen. Insgesamt beteiligten sich laut Verdi 22.114 Beschäftigte an der Urabstimmung. Dies entspricht demnach einer Wahlbeteiligung von 93 Prozent. Von 21.951 Beschäftigten, die gültige Stimmen abgaben, votierten 21.175 für einen Streik, sagte Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder. Der Ausstand beginnt am Freitag. „Wir hoffen, dass das Management der Telekom jetzt zügig zur Besinnung kommt“, sagte Schröder.

Streik soll Einschränkungen für Kunden bringen

Telekom-Kunden müssen sich wegen des erwarteten Streiks auf Einschränkungen einstellen. „Man wird es deutlich spüren“, sagte Ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Schwierigkeiten werde es zum Beispiel geben, wenn man ein neues Telefon anmelden wolle. Ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm schloss nicht aus, dass auch der G-8-Gipfel Anfang Juni von den wahrscheinlichen Streiks betroffen sein kann. In Regelarbeit würden zwei Niederlassungen die Telekommunikationsinfrastruktur für den Gipfel aufbauen, „und wenn die beiden Niederlassungen sich im Streik befinden, dann kann natürlich diese normale Regelarbeit auch nicht stattfinden“.

Obermann fordert Ver.di zu weiteren Verhandlungen auf

Unterdessen hat Telekom-Chef René Obermann hat die Gewerkschaft Ver.di aufgefordert, in der Frage des umstrittenen Stellenumbaus an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Ein Streik nützt niemandem“, sagte er am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Bonn. Statt kurzfristig auf die Wahrung von Besitzstände zu pochen, sollte Ver.di gemeinsam mit dem Management langfristige Perspektiven für das Unternehmen und seine Mitarbeiter erarbeiten.

Quelle: Aus der Welt

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen DeathGirlie
DeathGirlie:

Seiler & Partner wird sich auch freuen

 
10.05.07 19:56
#23
bei dem Chaos, das dadurch wieder entstehen wird *rotfl*
Wohl dem, den es nicht mehr trifft
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Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen calimera
calimera:

Lindsay...

 
10.05.07 20:04
#24

"...Ich suche mir auch gerade einen besseren Telefon-und Internetanbieter...."

 

...frag doch einfach bei der Regulierungsbehörde nach, die können dir sicher irgendjemanden benennen...

Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte !

Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen Knappschaftskassen

Jetzt versteht man wohl die kleinen Mitarbeiter

3
#25
bei der Deutschen Telekom!

Ein bisschen Stasimetoden, ein bisschen Akltenvernichtung, einbißchen 007, ein bisschen Steuerflucht, ein bisschen Paronoidität und fertig ist der Top Manager der Deutschen Telekom mit Persilschein und Unterstützung vom Schäuble!
Telekom-Mitarbeiter feiern Kollegen 166841


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