Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit

Beiträge: 8
Zugriffe: 520 / Heute: 1
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit Hungerhahn
Hungerhahn:

Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit

6
21.01.11 15:16
#1
www.n-tv.de/politik/...uer-Unabhaengigkeit-article2421051.html

Freitag, 21. Januar 2011

Fast 100 Prozent
Südsudan stimmt für Unabhängigkeit
Das Referendum für die Unabhängigkeit des Südsudans wird mit überwältigender Mehrheit angenommen. Nach Auszählung eines Großteils der Stimmen liegt die Zustimmung bei fast 99 Prozent. Damit spaltet sich der ölreiche Süden nach Jahren des Streits und einem blutigen Bürgerkrieg vom Norden ab.

Die Bevölkerung im Südsudan hat mit überwältigender Mehrheit für die Loslösung der ölreichen Region vom Norden gestimmt. Nach ersten amtlichen Ergebnissen sprachen sich fast 99 Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit aus.

Das Resultat basiert nach Angaben der Wahlkommission auf der Auszählung von mehr als 80 Prozent der Stimmen im Südsudan. In anderen Teilen seien die Stimmen vollständig ausgezählt worden.

Die Volksabstimmung über die Unabhängigkeit war Teil des Friedensabkommens von 2005, das einen mehr als 20 Jahre dauernden Bürgerkrieg beendete, in dem mindestens zwei Millionen Menschen ums Leben kamen. Das Endergebnis des Referendums soll im Februar verkündet werden.

Bei dem Referendum geht es nicht nur um politische Selbstständigkeit, sondern auch um reiche Erdölvorkommen und Bodenschätze. So paradox es klingen mag, doch die Teilung des Landes kann nur gelingen, wenn beide Seiten enger zusammenarbeiten. Im Sudan liegen Schätzungen zufolge rund sechs Milliarden Barrel Öl. Drei Viertel davon liegen im Süden oder in der Grenzregion zwischen Norden und Süden. Für das Öl gibt es aber nur einen Weg aus dem Land: über eine Pipeline durch den Norden bis zur Hafenstadt Port Sudan am Roten Meer. Zwar gibt es auch Überlegungen, vom Süden aus eine Pipeline nach Kenia zu errichten; Analysten halten das aber für zu teuer. Zudem würde der Bau Jahre dauern.

Kampf ums Öl
Der Süden des Landes will seine Unabhängigkeit - politisch, und was die Öleinnahmen betrifft.
(Foto: dpa)
Die Ölfelder waren schon während des Bürgerkrieges von 1983 bis 2005 ein bedeutender Faktor. Die Rebellen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) kämpften nicht nur für eine größere politische und religiöse Unabhängigkeit des überwiegend christlich geprägten Südens vom muslimisch geprägten Norden, sondern auch für eine größere Beteiligung an den Öleinnahmen. Die Regierung des autoritären Präsidenten Omar el Baschir in Khartum setzte auf arabische Nomadenmilizen, um sich den Zugriff auf die Ölfelder zu sichern. 2005 setzte ein "Umfassendes Friedensabkommen" dem Bürgerkrieg ein Ende, in dem zwei Millionen Menschen starben. In dem Abkommen ist festgelegt, dass das Öl beiden Seiten zu gleichen Teilen zugute kommen soll.

Derzeit verhandeln der Norden und der Süden darüber, wie genau eine Teilung der Öleinnahmen aussehen könnte. So könnte der Norden Gebühren für die Nutzung der Pipeline erheben. Für beide Seiten geht es jedenfalls um sehr viel: Öl ist die wichtigste Quelle für Deviseneinnahmen des sudanesischen Staates, Khartum bereitet sich bereits auf sinkende Einnahmen vor. Der Süden erzielt seine Einnahmen zu 98 Prozent aus Ölgeschäften. Sollte es nach einer Abspaltung vom Norden zu einem neuen Konflikt kommen, käme insbesondere der Süden in Schwierigkeiten, warnt ein Beobachter: "Ohne Pipeline können die Südsudanesen nichts mit ihrem Öl anfangen. Außer vielleicht es zu trinken."

Um gewaltsame Konflikte zu vermeiden, muss der Norden das Ergebnis des Referendums ohne Bedingungen anerkennen und in den noch strittigen Fragen Kompromissbereitschaft erkennen lassen. Der Süden wiederum darf sich nach der endlich erreichten Unabhängigkeit nicht zu stark von Karthum ab- und den südlichen Anrainern zuwenden. Und die Sudanesische Volksbefreiungsarmee darf über die Auseinandersetzungen mit dem Norden nicht vergessen, im eigenen Land demokratische Verhältnisse zu schaffen, die den Ölreichtum zur Bekämpfung der Armut und den Ausbau der Infrastruktur nutzen. Sonst droht die Gefahr weiterer vom Norden unterstützter separatistischer Bewegungen.

Wichtig ist nicht das Posting an sich, sondern der ultraweise "ceterum censeo"-Spruch, der als Signatur am Ende steht.
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit cumana
cumana:

Südsudan?

 
21.01.11 15:18
#2
Liegt das in Bavaria?
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit preis
preis:

das is die frau vom Peter Sudan .

 
21.01.11 15:19
#3
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit Hungerhahn
Hungerhahn:

@cuman, versucht du gerade, witzig zu sein?

2
21.01.11 15:19
#4
Wichtig ist nicht das Posting an sich, sondern der ultraweise "ceterum censeo"-Spruch, der als Signatur am Ende steht.
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit cumana
cumana:

Nein!!

2
21.01.11 15:24
#5
Bin vor 3.Tagen aus der 3.oder4.Welt gekommen
hab noch Inform-Probleme.
Cumana
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit preis
preis:

ey , wiese bekommt cumana 5 grüne und ich

 
21.01.11 15:50
#6
nen schwarzen ? der hat angefangen , und
ich bin auch mal aus der 3. welt gekommen , als ich durch bayern gefahren bin .
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit Hungerhahn
Hungerhahn:

Dafuer habe ich Dir anderswo gruene gegeben

3
21.01.11 15:58
#7
Das mit Bayern muss sehr lange her gewesen sein.
Wichtig ist nicht das Posting an sich, sondern der ultraweise "ceterum censeo"-Spruch, der als Signatur am Ende steht.
Suedsudan stimmt fuer Unabhaengigkeit Hungerhahn

Koennen wir endlich zur Sache kommen?

2
#8
Wichtig ist nicht das Posting an sich, sondern der ultraweise "ceterum censeo"-Spruch, der als Signatur am Ende steht.
Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem
wöchentlichen Marktüberblick
von ARIVA.DE!
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--