Steuervorteile für Kinderschänder?

Beitrag: 1
Zugriffe: 298 / Heute: 1
Steuervorteile für Kinderschänder? ottifant

Steuervorteile für Kinderschänder?

 
#1

Finanzamt fördert Sex-Verein
Gießen/Wiesbaden. Von den Internet-Seiten des «Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität» (AHS) trieft der Sex in Wort und Bild. Exhibitionisten stellen ihre Bilder ins Netz und stehen auch unmittelbar zum elektronischen Erfahrungsaustausch bereit; gleich daneben steht der Link zur «AG-Pädo», deren selbst formuliertes Ziel es ist, «die Akzeptanz einvernehmlicher Sexualität zu erreichen, unabhängig vom Alter oder Altersunterschied und dem Geschlecht der Beteiligten». Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als die Vermittlung sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern, was die meisten der Beiträge im angeschlossenen Diskussionsforum auch eindeutig unterstreichen.

Die Sex-Seiten kommen wohlgemerkt nicht von einem anonymen Anbieter, der mit der Lust ein paar schnelle Euro machen will, sondern von einem honorigen Verein aus Gießen. So honorig, dass das Finanzamt der mittelhessischen Stadt der AHS schon vor mehr als 20 Jahren die Steuerbefreiung erteilte, weil es der Verein offenbar schaffte, über alle Prüfungen hinweg seine Eintragung ins Vereinsregister durchzusetzen und seitdem das Marken-Kürzel «e. V.» tragen darf. Damit sind auch Spenden an die Gruppierung steuerlich absetzbar.

Das ARD-Magazin «Report München» berichtete am Montag über den Fall und präsentierte dabei eine offensichtlich ziemlich aufgeregte AHS-Funktionärin namens Marianne Beyer, die den Vereinszweck als Hilfestellung für die Wahl eines besonderen «Liebesobjekts» hinzustellen versuchte. Als der Reporter darauf hinwies, dass im Vorstand der AHS immer wieder vorbestrafte Pädophile auftauchten, von denen einer wegen sexuellen Missbrauchs sogar zu vier Jahren Haft verurteilt worden war, brach die Vereinsvertreterin das Interview ab.

Viel auskunftsbereiter war gestern auch Finanzministeriums-Sprecher Jürgen Harrer nicht, der bei der Frage nach der Steuerbefreiung für den Kindersex-Klub mit Bedauern auf das Steuergeheimnis verweist, das keinerlei Auskünfte über vergangene oder zukünftige Maßnahmen zulasse. Immerhin ist das Geschäftsfeld der Arbeitsgemeinschaft den Behörden alles andere als unbekannt. Die Gießener Staatsanwaltschaft muss sich seit Jahren mit Anzeigen gegen die AHS auseinandersetzen, nachdem bundesweit arbeitende Vereine, die gegen Kindesmissbrauch kämpfen, auf den Internetseiten immer wieder Aufrufe zum sexuellen Missbrauch von Kindern oder pornografische Inhalte auszumachen glaubten. Die Verfahren wurden jedoch alle eingestellt.

Dass die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität außerhalb der Landesgrenzen weit intensiver beobachtet wird, zeigt ein Blick über die Landesgrenzen. So wurde in München der Koordinator der Jungen-Beauftragten der städtischen Schulen im Juli dieses Jahres sofort suspendiert, nachdem seine Mitgliedschaft in der AHS bekannt geworden war; die bayerische Familienministerin Christa Stevens (CSU) bezeichnete die AHS-Forderungen nach einem «einvernehmlichen Geschlechtsverkehr» zwischen Kindern und Erwachsenen «indiskutabel, sittenwidrig und pervers». 12 Mitglieder der Münchner «AG Pädo» wurden bereits vor rund einem Jahr vorübergehend festgenommen und verhört. In Hessen, wo der Verein zu Hause ist, weht der Wind dagegen weit weniger scharf.


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--