Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank

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Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank Happy End
Happy End:

Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank

5
23.09.09 11:12
#1
Steuern hinterzogen - und die Bank soll büßen

Hätte die LGT-Bank ihn rechtzeitig gewarnt, wäre er durch eine Selbstanzeige straffrei geblieben: Mit diesem Argument zieht ein deutscher Steuersünder vor Gericht.

Wer Steuern hinterzieht, muss die Zeche zahlen - sofern er erwischt wird. Im Fall eines deutschen Steuersünders ist das jedoch anders. Er möchte für sein Vergehen die liechtensteinische LGT-Bank zur Verantwortung ziehen und hat deshalb Klage eingereicht, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD).

Der Vorwurf: Das Geldinstitut, das sich im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein befindet, habe ihn nicht über den Datendiebstahl informiert, der im Jahr 2008 zu spektakulären Ermittlungen gegen etwa 700 deutsche Steuersünder wie den Ex-Postchef Klaus Zumwinkel geführt hat. Der deutsche Unternehmer argumentiert, hätte die Bank ihn rechtzeitig gewarnt, hätte er sich selbst anzeigen und damit straffrei bleiben können.

13 Millionen Euro gefordert
In der kommenden Woche wird der Fall vor dem Landgericht Vaduz verhandelt. Das Verfahren gilt als Musterprozess. In Liechtenstein wird davon ausgegangen, dass der Kläger durch alle Instanzen gehen wird. Auch andere Steuersünder prüfen bereits Klagen gegen die LGT.

Der deutsche Unternehmer fordert dem FTD-Bericht zufolge 13 Millionen Euro Schadenersatz von der Bank. Zudem hätten die deutschen und liechtensteinischen Kläger-Anwälte eine Klageschrift mit mehreren Punkten vorbereitet, in denen der LGT "zahlreiche Versäumnisse" und "fehlerhafte Beratung" angelastet werden.

Dem Zeitungsbericht zufolge handelt es sich bei dem Kläger um einen deutschen Immobilienunternehmer, dessen Verfahren im Sommer 2008 als erstes in der sogenannten LGT-Affäre verhandelt wurde. Die Richter verurteilten den damals 66-Jährigen demnach zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe von 7,5 Millionen Euro.

www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/210/488605/text/
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank Go2Bed
Go2Bed:

Scheiße bauen, aber die

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23.09.09 11:14
#2
Anderen sind Schuld.

Typisch!
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank lassmichrein
lassmichrein:

*Ungläubig Kopfschüttel*

 
23.09.09 11:26
#3
Manche sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten.....
Shice Firewall *Grml*
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank Gadric
Gadric:

unglaublich...

2
23.09.09 11:31
#4
Was in so einem Gier-Hirn vorgeht ist wohl nicht mehr zu toppen...
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank lassmichrein
lassmichrein:

Ist doch überall so...

2
23.09.09 11:54
#5
Einer meiner Kunden hatte jahrelang fette Gewinne (hoher 5stelliger Bereich) mit Optionsscheinen gemacht, und als er dann mal mit einem Schein Verlust gemacht hat (800 € !!!) , machte er einen auf armen unwissenden Kunden der ja überhaupt nicht wusste, worauf er sich da einlässt.

"Natürlich" hat der Drecksack auch noch recht bekommen.....
Shice Firewall *Grml*
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank Multiculti
Multiculti:

Der hat m.M.keine chance

 
23.09.09 12:38
#6
auf Entschädigung noch dazu in dieser Höhe.Man sollte den Sack nachtr.
einsperren.Multiculti
Steuerhinterzieher verklagt LGT-Bank Happy End

Westerwelle kassierte Honorar von LGT

 
#7
Heikle Nebeneinkünfte
Westerwelle kassierte Honorar von Liechtensteiner Bank

Guido Westerwelle hat die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß deklariert: 35 Vorträge für Firmen und Verbände, juristisch alles einwandfrei. Politisch brisant sind solche Jobs aber doch - wenn es sich beim Auftraggeber um eine Liechtensteiner Bank handelt, bei der deutsches Schwarzgeld versteckt wurde.

weiter: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,679617,00.html


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