*sternschnuppenfeuerwerk am Sonntagmorgen******


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sir charles:

*sternschnuppenfeuerwerk am Sonntagmorgen******

 
15.11.01 14:33
Sternschnuppenfeuerwerk am Sonntagmorgen: Die Leoniden ziehen vorbei

Seit Mittwoch regnet es Sternschnuppen. Die stärksten Schauer gibt es am Wochenende.

SHINGTON/HAMBURG (ag.). Einen der spektakulärsten Sternschnuppenregen des Jahrhunderts erwarten Astronomen für das Wochenende. Seit Mittwoch sind die sogenannten Leoniden am Morgenhimmel zu sehen. In Europa ist es zum Leonidenmaximum allerdings Tag. Die Astronomen erwarten dennoch bis zu 200 Sternschnuppen am frühen Sonntag- und Montagmorgen. Mehr Wünsche gehen wohl in Ostasien in Erfüllung: Dort sollen bis zu 6.000 Sternschnuppen pro Stunde den Himmel erleuchten.    

"Dreck" eines Kometen

Wenn eine Sternschnuppe vom Himmel fällt, heißt es auch, "ein Stern putzt sich". Diesmal putzt sich der Komet Tempel-Tuttle. Alle 33 Jahre kommt er der Sonne etwas zu nahe. Sie taut seinen gefrorenen Schwanz auf und löst Bruchstücke heraus. Jahre später rasen diese Bruchstücke, manche sandkornklein, manche tennisballgroß, in die Erdatmosphäre und verglühen: Es regnet Sternschnuppen.

Satelliten gefährdet

Menschen sind durch die Erdatmosphäre vor den Minimeteoriten geschützt, doch vor allem am Sonntagabend geraten Satelliten über dem amerikanischen Kontinent in die Wolke der Kometenbruchstücke. Die Leonidenschauer der vergangenen Jahre überstanden sie glimpflich, doch noch nie sei das Kollisionsrisiko so groß wie jetzt gewesen, meint der Weltraumwissenschaftler Neil McBride. Auch im kommenden Jahr sollen Kometenbruchstücke die Bahn der Erde kreuzen. Der Vollmond wird dann aber viele Sternschnuppen überstrahlen.

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LASUX:

hurra

 
15.11.01 14:34
dann wünsch ich mir was
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Traumfrau:

Au ja, da werde am Wochenende auf Jagd gehen!!! o.T.

 
15.11.01 14:44
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MOTORMAN:

@sir: endlich mal ein echt informativ Posting.

 
15.11.01 14:46
Werde auch unbedingt drauf achten, als alter MIR-Fan

m o t or m a n
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sir charles:

@alle bei 6000 Sternschnuppen könnt ihr euch

 
15.11.01 14:48
schon eine lange Wunschliste parat legen "ggg"
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Tanzender Dax:

Habe vor ein paar Wochen gelesen

 
15.11.01 14:50
das es bei uns gegen morgens um 11 Uhr und abends gegen 19 Uhr passieren soll, aber aufgrund der dann vorhandenen Konstellation soll bei uns eigentlich nichts oder leider nur ganz wenig zu sehen sein. Schade schade
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Luki2:

und wieder Sternschnuppenregen am Sonntag Abend

 
10.08.03 14:59

Sternschnuppenregen in warmen Sommernächten

*sternschnuppenfeuerwerk am Sonntagmorgen****** 1128469
 © NASA Bild-Zoom-Funktion  Der Ursprung der Perseiden sind Staubteilchen des Kometen Swift-Tuttle
Die warmen Sommernächte bieten von Sonntag an ein besonderes Freilicht-Spektakel: Der Sternschnuppenstrom der Perseiden erstrahlt am Himmel und wird sein Maximum am frühen Mittwochmorgen erreichen. Die Lichter scheinen aus dem Sternbild Perseus im Nordosten zu strömen, sind aber am gesamten Himmel zu sehen.

Nicht direkt zum Mond schauen
Allerdings seien die schwächeren der Leuchtspuren in diesem Jahr schwer zu erkennen, erläutert Wolfgang Steinicke, Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde (Heppenheim). Der helle Vollmond werde die Zahl der sichtbaren Sternschnuppen reduzieren. "Schauen Sie nicht direkt zum Mond", rät Bill Cook von der US-Weltraumagentur NASA. Das könne den Gesamteindruck der Nacht ruinieren. "Durch die Hitze wird zudem derzeit vom Boden her viel Staub in die Atmosphäre getragen, was die Sicht ebenfalls trüben kann", ergänzt Steinicke. "Man muss etwas Geduld haben." .

Auch Mars jetzt gut sichtbar
Derzeit tritt noch ein weiterer Mitspieler im Himmels-Schauspiel hervor. Der Mars ist von etwa 23 Uhr an als heller ockerfarbener bis rötlicher Punkt tief am Südosthorizont zu erkennen. "Zu Einbruch der Dunkelheit steht er bei ausgestrecktem Arm etwa eine Faustbreit über dem Horizont", erklärt Martin Neumann, Redakteur des Magazins "Sterne und Weltraum" (Heidelberg). "Bis Mitternacht steigt er etwas höher - etwa eine Handbreit über den Horizont." Unser Nachbarplanet erscheint gerade besonders hell: Ende August erreicht er seinen nächsten Punkt zur Erde seit rund 60.000 Jahren.

Ursprung ist der Komet Swift-Tuttle
Ursprung der Perseiden sind Staubteilchen und Bruchstücke des Kometen Swift-Tuttle. Auf ihrer Bahn um die Sonne kreuzt die Erde dessen Staubspur jedes Jahr Mitte August. Die Lichtstreifen entstehen, wenn die winzigen Teilchen in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Viele sind nur so groß wie Sandkörner. Die Perseiden-Staubkörner seien über ein relativ großes Gebiet verteilt. "Daher verteilen sich die Sternschnuppen über einige Nächte", erläutert Steinicke. Beim Perseidenstrom im vergangenen Jahr hatten Hobbyastronomen in Japan und Griechenland bis zu 150 Meteore pro Stunde gemeldet.

Auch Laurentius-Tränen genannt
Im Volksmund sind die Perseiden auch als Laurentius-Tränen bekannt, nach dem Märtyrer, der der Legende zufolge am 10. August 258 nach Christus in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde. Sternschnuppen müssen nicht in einem Strom auftauchen. "Auf der Erdbahn sind immer einzelne Krümel, die ein Komet hinterlassen hat", sagt Steinicke.

Q: http://www.stern.de/wissenschaft/natur/...html?id=511430&nv=hp_rt  

 

Gr. luki2

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sbroker:

hatte am freitag abend

 
10.08.03 15:17
später am abend erstaunt in den himmel geschaut (info: OWL) ...über den abend hinweg schossen etwa 8-10 von mir als satelliten erkannte Geschosse über den himmel...
könnten eigentlich auch keine sternschnuppen gewesen sein, da es keinen wirklichen schweif gab sondern ein sehr schnelles gleichbleibendes licht, flugzeuge usw. ausgeschlossen weil die dinger so enorm schnell waren...

war aber sehr cool!
s.broker
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