"Steinbrück lieferte lächerliche Analyse ab"

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cziffra:

"Steinbrück lieferte lächerliche Analyse ab"

18
09.10.08 11:52
#1
Linke-Chef Oskar Lafontaine hat mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung auf dem Finanzmarkt abgerechnet. Der Kanzlerin warf er Unwissenheit vor, dem Finanzminister Untauglichkeit für sein Amt.

Die Krise sei viel zu lange verharmlost worden, sagte Lafontaine am Dienstag im Bundestag. Direkt griff er Peer Steinbrück (SPD) an: „Der Finanzminister hat die Lage völlig falsch eingeschätzt.“ Steinbrück habe eine „lächerliche Analyse“ der Krise abgeliefert. Mit Gerede über eine angebliche Abwicklung der Hypo Real Estate habe Steinbrück dem Dax-Konzern weitere Probleme eingebrockt, sagte Lafontaine. Die von der Regierung angekündigte Staatsgarantie für alle privaten Spareinlagen bezeichnete er als Zirkus. Schon im Vorfeld der Bundestagsdebatte hatte die Linkspartei der Bundesregierung Dilettantismus im Kampf gegen die Finanzkrise vorgeworfen. Die Regierung wisse noch nicht einmal, wie hoch die von Kanzlerin Angela Merkel gegebene Garantie für private Spareinlagen sei, sagte Lafontaine. Wenn man die Höhe nicht kenne, könne man auch keine Antwort darauf geben, wie eine solche Garantie funktionieren könnte.

„Steinbrück für sein Amt nicht geeignet“

Steinbrück werde damit zitiert, dass er sich nicht habe vorstellen können, dass Finanzprobleme in Island auf Deutschland übergreifen könnten, sagte Lafontaine. Dies sei der Beweis, dass das notwendige Wissen nicht vorhanden sei, um geeignete Maßnahmen zu treffen. Das zeige, dass der SPD-Politiker für sein Amt nicht geeignet sei.


www.focus.de/politik/deutschland/...analyse-ab_aid_338886.html

cziffra:

Finanzkrise ist natürlich

5
09.10.08 11:54
#2
Wasser auf die Mühlen der Linken!

Wenn das mal nicht bei der Wahl
2009 schiefgeht...
aktienbär:

Wie

3
09.10.08 11:58
#3
recht er hat.
Dacapo:

oscar,läuft vor jeder Verantwortung weg,aber wo er

2
09.10.08 12:01
#4
Recht hat,
da hat er recht
Tipfehler bzw.Rechtschreibfehler
dürfen selbstverständlich von euch eingerahmt werden....
Go2Bed:

Mit Oskar dem Starken am Schalthebel

2
09.10.08 12:01
#5
wüßten wir heute nicht mal, was eine Finanzkrise überhaupt ist.

Der hat die Weisheit nämlich mit Löffeln gefressen. Der weiß nämlich sogar, wo Island ist.
cziffra:

die aktuelle Vertrauenskrise

6
09.10.08 12:03
#6
spielt doch den Linken die verunsicherte
Wählerschaft spielend in die hände.

Die Leute wollen sicherheit und das weiß
Lafontain geschickt mit seinen reden zu
nutzen.

objekt tief:

der aus Hameln

4
09.10.08 12:05
#7
Nurmalso:

Mit Lafontaine hätte es

7
09.10.08 12:09
#8
weder die Zulassung von Hedgefonds noch von Kreditverbiefungen gegeben. Dann wäre Deutschland weitestgehend von der aktuellen Finanzkrise verschont geblieben. Was er vermutlich auch nicht verhindern hätte können, wären die Sale-and lease-back- Geschäfte einiger Kommunen, die jetzt Pech haben, weil die Depotbanken wie Lehman im Eimer sind.

Im übrigen ging er damals, weil er sich gegen Schröder nicht durchsetzen konnte. Der Stil war mangelhaft, aber der Inhalt war konsequent.
aktienbär:

1999

5
09.10.08 12:09
#9
Ich kann mich noch gut erinnern:
Nach seinem Antritt als Bundesfinanzminister forderte er
eine stärkere internationale Kontrolle der Kapitalmärkte,
da diese unkontrolliert ausufern könnten.

Siehe auch:
"Viel Kritik erfuhr Lafontaine Anfang 1999 für seine Vorstöße an die Europäische Zentralbank zur Senkung des Leitzinses, die im Februar 1999 erfolgte, und zur Kontrolle der internationalen Finanzmärkte.

Er schlug eine Regulierung des kurzfristigen Kapitalverkehrs zur Eindämmung der Spekulationsgewinne von Hedge-Fonds und stabile Wechselkurszielzonen durch internationale Absprachen vor. Diese Ideen stammten vom US-Notenbankpräsidenten Paul Volcker, wurden aber von seinem Nachfolger Alan Greenspan skeptisch betrachtet."
aus:
de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine
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SWay:

Das Üble an der Sache ist das das Volk das durch

 
09.10.08 12:11
#10
den Wunsch getrieben etwas ändern zu wollen Die Linke und ihre Rattenfänger wählt genau das Gegenteil davon erreicht denn wenn die Linke nur stark genug wird, werden wir wieder eine große Koalition bekommen und ich habe ehrlich gesagt KEINEN Bock mehr auf diesen Krampf des Unvereinbaren.

Ich will mir nicht mehr mitansehen müssen wie "sie" vier weitere Jahre versuchen im runden Raum in die Ecke zu kacken. Schluss JETZT es reicht.

Wer Kanzler wird ist mir egal.

Mach die FDP stark !
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
derkompetente:

@ SWay auch ich mache den Hampelmann für jeden

 
09.10.08 12:22
#11
aber wer daran zieht, bestimme ich!
.Juergen:

die unfähigkeit und dekadenz

3
09.10.08 12:28
#12
haben die regierenden in deutschland doch nun lange genug bewiesen

in vielen gebieten sind wir in europa nur noch schlußlicht
geiz ist geil und abzocke mentalität wo man hinguckt
was ist nur aus unserem deutschland geworden?

jeder der dennoch gegen die linken polemisiert
hat es aber anscheinend imer noch nicht begriffen.

we will see,
jedes volk verdient die regierung die es wählt.....
mal sehen wie leidensfähig wir noch sind
SWay:

Wenn der Kommunismus so toll ist, warum ging und

2
09.10.08 12:36
#13
geht es den Menschen im Kommunismus denn dann nicht ebenfalls toll !?

Nein, es gibt eine Wahrheit die in der Mitte liegt.

Arbeit muss sich wieder lohnen, mehr netto für brutto und von Hartz IV darf man sich KEINE Urlaube leisten können und KEIN französisches Biokalbfleisch vom Metzger.

Hartz IV = Grundabsicherung ! basta !!!
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
Just1:

jedes

 
09.10.08 12:41
#14
volk bekommt die regierung die es verdient, basta!
Börse ist nicht 2+2=4
Börse ist -1+5=4
aktienbär:

Wer

2
09.10.08 12:42
#15
plädiert hier eigentlich für "Kommunismus "?
Alter:

Lafontaine und KfW

2
09.10.08 12:43
#16
Lafontaine tritt auf wie Jesus. Und er weiss alles besser, flüchtet aber, wenn er Verantwortung übernehmen
muss.

Apropos KfW: Was meint ihr, wer im Verwaltuingsrat (Aufsichtsrat) der KfW sitzt und damit all die Probleme auch nicht gesehen bzw. mit abgesegnet hat? Ein Herr mit dem Namen Oskar Lafontaine.

Darüber wird in der Presse und im Fernsehen aber nie gesprochen. Haben wir etwa schon eine von den Linken
kontrollierte Presse?
SWay:

Ah ja stimmt, ich hatte vergessen das Die Linke ja

 
09.10.08 12:44
#17
eine demokratische Partei ist, sorry.

Ist wie mit der CDU nach dem Krieg, cie CDU hat ja sofort alle Nazis entfernt und die Die Linke alle Kommunisten.

Wie gesagt, mein Fehler.

Ich hole Dir mal eben einen Thread hoch Bär....
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
Jorgos:

Die DDR wäre von der Finanzkrise auch nicht betrof

3
09.10.08 12:44
#18
fen. Aber denen ging es dafür immer so als hätten sie ein Finanzkrise.
Ich habe generell nichts gegen linke Politik, wenn sie z. B. von der SPD gemacht wird.

Aber die Politik der Linken würde Deutschland mit Sicherheit ins Abseits treiben.
Lafontaine versteht es doch privat auch gut seine Millionen zu vermehren. Aber diese verdient er auf Kosten der Bürger, die er durch seine rhetorisch versicherte Bauernfängerei einlullt.
Jorgos:

Die DDR wäre von der Finanzkrise auch nicht betrof

 
09.10.08 12:44
#19
fen. Aber denen ging es dafür immer so als hätten sie ein Finanzkrise.
Ich habe generell nichts gegen linke Politik, wenn sie z. B. von der SPD gemacht wird.

Aber die Politik der Linken würde Deutschland mit Sicherheit ins Abseits treiben.
Lafontaine versteht es doch privat auch gut seine Millionen zu vermehren. Aber diese verdient er auf Kosten der Bürger, die er durch seine rhetorisch versicherte Bauernfängerei einlullt.
.Juergen:

#13,aha linke und kommunismus...sed....pds...linke

2
09.10.08 12:45
#20
erstaunlich das die ehemaligen ddr und jetzigen cdu politiker
noch nicht den kommunismus bei uns eingeführt haben... *lol*

denken kann für manche so eifach sein...
SWay:

Gell Jürgen, Du würdest Dich wundern...

 
09.10.08 12:46
#21
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
aktienbär:

Ich glaube,

 
09.10.08 12:48
#22
eine funktionierende Demokratie braucht ein kontollierendes Gegengewicht
gegenüber dem Einheitsbrei "CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNEN".
Die Spuren der SED innerhalb der Linken machen mich allerdings sehr stutzig.
SWay:

Dann liess den Artikel mal Aktienbär,

 
09.10.08 12:52
#23
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."
BarCode:

Die vielen Gebiete,

3
09.10.08 12:53
#24
wo wir Schlusslicht sind in Europa, erschließen sich mir nicht.
England hat grade still und leise über 600 Mrd. Staatshilfe und -Garantien locker gemacht. Das ist natürlich Spitze...

Und Lafontaine hat gut reden: Er muss ja nix verantworten. Diese Sprechblasen zu Regulierung der Finanzmärkte sind ja schon seit Jahren in aller Munde.
Und man hat es ja versucht. Merkel z.B. in Heiligendamm. Oder von mir aus auch Lafo in seiner kurzen Zeit als Finanzminister. Aber auch er hat sie ja nicht durchsetzen können. Womit will man drohen, wenn die anderen nicht mitmachen? Mit "Regime Change" ala Bush?
Attac fordert auch schon lange bessere Regelungen.
Aber die Kunst der Politik besteht nunmal nicht darin, lauthals das offensichtlich Falsche anzuprangern und damit hausieren zu gehen, sondern in zähen Prozessen etwas durchzusaetzen. Herr Lafontaine hatte seine Chance an entscheidender Stelle als Finanzminister. Aber das Geschäft war ihm offensichtlich zu mühsam. Er reißt lieber die Klappe auf. Nach dem Motto: Es ist einfach bequemer, anderen in den Vorgarten zu scheißen als sich selbst ein Klo zu bauen...

Nationale Regelungen hätten übrigens wenig genutzt, um die Bankenkrise zu verhindern. Allenfalls dazu, die Finanzaktivitäten deutscher Banken dorthin zu verlagern, wo sie möglich sind. Wir leben nicht in Kleinkleckersdorf.
Das deutsche Bankensystem hatte eh strengere Regeln als das US-System oder das GB-System. Deshalb steht es immer noch besser da, als die genannten. Aber ein Exportland wie D kann sich ja nicht aus allem raushalten.
Wie sollen da die Finanzierungen für den Export laufen?

Lafo ist und bleibt ein Großmaul.
This is the way the world ends
Not with a bang but a whimper.
(T. S. Eliot)
aktienbär:

Als BundeskanzlerIn

 
09.10.08 13:06
#25
muss man es eben  - auch international -
immer wieder versuchen,
wenn man das Problem erkannt hat.
(Daran hab ich meine Zweifel bei der Physikerin, wenn ich
mir ihre neoliberale Vertrauten ansehe).
Jedoch auch national lässt sich etwas machen.
clearance:

Lafontaine hätte

 
09.10.08 13:09
#26

zwar vielleicht für Bundesbürger die Geldanlage in Hedgefonts verhindern können, wenn es ihm wirklich wichtig gewesen wäre. Aber er hätte niemals effektiv verhindern können, daß Hedgefonts mit Aktien deutscher Unternehmen spekulieren. Denn dafür müsste der Besitz sämtlicher Aktien in D reguliert werden, was zur Folge hätte, daß etliche Firmen nicht mehr in der Lage wären, das für den Geschäftsbetrieb notwendige Kapital zu beschaffen.

aktienbär:

Vorher lief die Finanzierung wie?

 
09.10.08 13:13
#27
Zur Erinnerung:

"In Deutschland waren bis 2004 Hedge-Fonds generell nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Eine Lockerung erfolgte erst mit dem Investment-Modernisierungsgesetz, das am 1. Januar 2004 in Kraft trat und jetzt den Vertrieb von „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“ unter bestimmten Auflagen zulässt. Diese haben nicht viel mit den großen internationalen Hedge-Fonds gemeinsam; sie gehören zur Gruppe der Investmentfonds und sind Anlageinstrumente. Sie dürfen die Instrumente des Leerverkaufes (short selling) und des Einsatzes von Fremdkapital (leverage) nutzen. Anteile an solchen Fonds dürfen in Deutschland nicht öffentlich vertrieben werden, sondern nur im Rahmen von sogenanntem Private Placement, etwa für Einlagen durch institutionelle Anleger."
de.wikipedia.org/wiki/Hedgefond#Hedge-Fonds_in_Deutschland

Dagegen ist die Einlage in Dachhedgefonds für Privatanleger seit 2004 erlaubt."
SWay:

2004 ? Wer war da gerade an der Regierung ?

 
09.10.08 13:18
#28
"One fool can ask more questions than seven wise men can answer."

@ Nurmalso, etc.

6
#29
da überschätzt du die geplanten Regulierungsmechanismen
aus dem Hause Lafontaine.

Die Finanzmärkte sind inzwischen so eng vernetzt, wie der gesamten Geld
und Interbankenmarkt, daß sich Deutschland auf keinen fall der aktuellen
Krise hätte entziehen können!


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