Spuck- und Lügenaffäre

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Spuck- und Lügenaffäre ottifant

Spuck- und Lügenaffäre

 
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Dr. Ulrich Fässler
Luzerner Jurist untersucht Spuck- und Lügenaffäre


MURI – Jetzt ist der externe Mann gefunden: Dr. Ulrich Fässler (61) untersucht die Spuck- und Lügenaffäre im Schweizer Fussballverband.

Dr. iur. Ulrich Fässler soll abklären, ob Mitglieder der offiziellen Delegation unter SFV-Präsident Ralph Zloczower und/oder Mitglieder der technischen Delegation (u.a. Nationalcoach Köbi Kuhn) bereits vor der Veröffentlichung der entlarvenden Bilder von SF DRS gewusst haben, dass Alex Frei seinen Gegenspieler Steven Gerrard angespuckt hatte. Fässler wird auch untersuchen, ob Personen aus diesem Kreis Einfluss auf Frei und dessen Aussagen genommen hatten.
Bislang gilt gemäss einem früheren SFV-Communiqué, dass SFV-Kommunikationschef Pierre Benoit von Frei ins Vertrauen gezogen worden war, die Delegationsleitung aber nicht informiert hatte.

Wie lange die Abklärungen des heute freiberuflich tätigen Ulrich Fässler dauern werden, lässt sich nach Angaben von SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron nicht sagen. «Wir haben Herrn Fässler keine bestimmte Frist vorgegeben», so Gilliéron. «Die Untersuchung soll so schnell wie möglich und so gut wie möglich durchgeführt werden.»

Die Uefa wird sich am 14. Juli in Nyon mit dem Fall Frei befassen. Alex Frei war von der Berufungsinstanz am 21. Juni provisorisch für 15 Tage (bis zum Ablauf der EM) gesperrt worden. Ihm droht eine Sperre von fünf Wettbewerbsspielen für die Nationalmannschaft.

Gemäss Gilliéron erfüllte Ulrich Fässler für den SFV-Zentralvorstand die drei massgebenden Kriterien für die Wahl: persönliche Qualifikation, Unabhängigkeit und sofortige Verfügbarkeit. Fässler war selbständiger Anwalt und von 1990 bis 2003 FDP-Regierungsrat des Kantons Luzern (Vorsteher des Militär-, Polizei- und Umweltdepartements bis 1999, Bildungsdirektor bis 2003).



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