Spielabbruch im DFB-Pokal

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Spielabbruch im DFB-Pokal Happy End
Happy End:

Spielabbruch im DFB-Pokal

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25.10.06 22:47
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Der Pokalabend wird von einem Spielabbruch überschattet. Die Partie Stuttgarter Kickers gegen die Hertha wurde beim Stand von 0:2 abgebrochen, nachdem Schiedsrichter-Assistent Voss von einem Gegenstand getroffen worden war.

Das Spiel befand sich bereits in der Schlussphase. Nach 86 Minuten führte die Götz-Elf durch Okoronkwo und Bastürk (Handelfmeter) mit 2:0 und war auf dem besten Weg ins Achtelfinale. Beide Mannschaften mussten jeweils eine Rote Karte hinnehmen (Steinle - Cairo). Im Zuge von Tumulten wurde dann Schiedsrichterassistent Kai Voss von einem Gegenstand am Kopf getroffen, sank zu Boden und musste in die Kabine geführt werden. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen.
Spielabbruch im DFB-Pokal Happy End

Skandalspiel in Stuttgart

 
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Skandalspiel in Stuttgart

Die Zweitrundenpartie zwischen Regionalligist Stuttgarter Kickers und Bundesligist Hertha BSC geht als Skandalspiel in die Annalen des DFB-Pokal ein.

Beim Stand von 2:0 für die Gäste wurde die Partie in der 86. Minute von Schiedsrichter Michael Weiner abgebrochen, nachdem kurz zuvor dessen Assistent Kai Voss von einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde. Der Schiedsrichter-Assistent aus Großhansdorf sank nach dieser Attacke aus dem Tribünenbereich zu Boden, wurde einige Zeit behandelt und musste dann in die Kabine geführt werden. Äußere Anzeichen einer schlimmeren Verletzung waren zunächst nicht zu erkennen, Weiner brach die Partie nach diesem schlimmen Zwischenfall aber sofort ab.

Am Grünen Tisch wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeitnah zu klären haben, wer für diesen Vorfall verantwortlich ist. Gastgeber Stuttgarter Kickers muss aber neben dem voraussehbaren Pokal-Aus auch mit einer empfindlichen Strafe rechnen, da die Hausherren für einen ausreichenden Ordnungsdienst verantwortlich sind. Sollte der Gegenstand allerdings nachweislich von einem Hertha-Fan Richtung Spielfeld gefeuert worden sein, könnte auch den Berlinern Ungemach drohen.

Hart geführte Partie

Was Weiner in seinem Zusatzbericht vermerkte, war kurz nach dem Abbruch noch nicht bekannt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Hertha das Achtelfinale bereits dicht vor Augen. Beim Vierten der Regionalliga-Süd, der zuvor den Hamburger SV ausgeschaltet hatte, führten die Hauptstädter nach Treffern des Nigerianers Solomon Okoronkwo (58.) und Yildiray Bastürk (74.) per Handelfmeter scheinbar sicher mit 2:0.

Mit zwei Platzverweisen in einer hart geführten Partie hatte Weiner aber schon für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Denn nachdem sich die Gäste lange Zeit sehr schwer im Degerloch-Stadion getan hatten, erhielten die Berliner kurz vor der Pause unfreiwillige Unterstützung vom Unparteiischen. Weiner stellte den Stuttgarter Außenverteidiger Moritz Steinle wegen einer angeblichen Notbremse gegen Marko Pantelic vom Platz, womit er sich auf den Rängen bereits viele Feinde machte. Denn mit seiner Entscheidung lag der Referee falsch, da Steinle klar erkennbar den Ball gespielt hatte.

Handelfmeter sorgte für vermeintliche Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel konnte der Erstligist seine numerische Überlegenheit zunächst nicht in etwas Zählbares ummünzen. Die Kickers hielten auch mit zehn Mann das Spiel offen. Erst der Treffer Okoronkwos brach den Bann für die Berliner, die kurz danach ebenfalls dezimiert wurden. Ellery Cairo sah Rot nach einer Tätlichkeit gegen Mirnes Mesic (63.). Elf Minuten später sorgte Bastürk mit seinem sicher verwandelten Handelfmeter für die vermeintliche Entscheidung


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