SPD will Spekulation mit Aktien erschweren

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SPD will Spekulation mit Aktien erschweren buran
buran:

SPD will Spekulation mit Aktien erschweren

2
28.02.08 09:18
#1
Massenentlassungen
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren
Angesichts der Entlassungswelle bei deutschen Unternehmen fordert die SPD Änderungen im Aktienrecht und bei der Managerbezahlung.


Trotz glänzender Zahlen streicht BMW 8100 Jobs"Wir sollten die Bezahlung von Managern mit Aktienoptionen begrenzen“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Wend, der „Berliner Zeitung“ vom Donnerstag. Zudem müsse überlegt werden, die Spekulationsfrist für Aktien zu verlängern und das Stimmrecht für Aktionäre an die Haltefrist zu knüpfen. „Wir müssen Anreize setzen, um kurzfristige Spekulationen zu reduzieren“, sagte Wend. Es sei problematisch, dass Unternehmen immer mehr dazu übergingen, sich nur an der nächsten Aktionärsversammlung zu orientieren, statt sich mittel- und langfristig aufzustellen. ZUM THEMA
Henkel:
3000 Entlassungen trotz Rekordgewinn
Dax-Konzerne:
Weniger Jobs, mehr Gewinn?Unions-Fraktionsvize Michael Meister (CDU) sagte dem Blatt, es sei nicht nachvollziehbar, dass die Unternehmen einerseits über Fachkräftemangel klagten, andererseits aber Mitarbeiter entließen. „Langfristiges Denken wäre es, wenn die Mitarbeiter entsprechend qualifiziert werden“, sagte Meister. Die Unternehmen müssten ihre Kommunikationsstrategie überdenken. „Es ist nicht vermittelbar, wenn gleichzeitig Gewinne und Entlassungen verkündet werden“, sagte Meister.

Trotz massiver Stellenstreichungen bei deutschen Großkonzernen wie BMW, Henkel und Siemens geht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) von weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen aus. „Wir gehen unverändert davon aus, dass die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt um 300 000 auf 3,4 Millionen sinken wird“, sagte IW-Direktor Michael Hüther laut „Bild“-Zeitung. Gerade im Mittelstand meldeten fast alle Unternehmen Beschäftigungsaufbau und berichteten von Schwierigkeiten, genügend Fachkräfte zu finden.

Verständnis und Kritik

Hüther sagte, der zuletzt angekündigte Personalabbau bei mehreren DAX-Konzernen sei erforderlich, weil der starke Euro deutsche Produkte auf dem Weltmarkt immer teurer mache. „Deshalb stehen exportabhängige Firmen wie BMW oder Henkel unter Kostendruck. Sie müssen jetzt sparen, um nicht später sanieren zu müssen“, wird Hüther zitiert.

Kritik an den Konzernen kam dagegen vom Direktor des Instituts für Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen, Rudolf Hickel. Der Rendite-Druck werde immer stärker, und viele Konzerne gäben dem nach, weil sie durch radikale Kostensenkungsprogramme noch mehr Gewinn ausweisen wollten, um für die Börse attraktiv zu bleiben. „Ob das auf Dauer gut geht, ist aber äußerst zweifelhaft“, wird Hickel zitiert. uq/ddp/AP
www.focus.de/politik/deutschland/...tlassungen_aid_263083.html
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren Jabl
Jabl:

oh Mann - wie praxisfremd kann man nur sein?

 
28.02.08 09:36
#2
hauptsache man bekommt Aufmerksamkeit in der Presse, so verworren die Gedanken auch sein mögen. Der liebe Herr sollte sich mal mit dem Mittelstand beschäftigen. Dort sind über 60% aller Erwerbstätigen beschäftigt und der Hauptteil der Steuern kommt auch von dort. Was die DAX Konzerne machen ist nicht entscheidend für die Gesellschaft aber bringt natürlich Aufmerksamkeit
des Waldes Dunkel zieht mich an
doch muss zu meinem Wort ich stehn
und Meilen gehn
bevor ich schlafen kann
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren lassmichrein
lassmichrein:

Boah... Iss scho recht...

 
28.02.08 09:39
#3
Je mehr ich Aktienspekulationen erschwere, desto weniger Leute werden entlassen.....

Auf welchem Mond leben eigentlich Leute, denen solche Hirnfürze im Kopp rumschwirren ???
Für den Smiley, der sich hier immer befand habe ich leider keine Einverständniserklärung des Urhebers. Bevor mein Posting gelöscht wird, lass ich den Smiley lieber weg.
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren Mistsack
Mistsack:

da kann man wenigstens mal wieder schimpfen

 
28.02.08 09:43
#4
und wird auch als letzter Hinterbänkler mal in der Presse erwähnt. Je obskurer dabei der Vorschlag, desto besser.

Das die Herren Politiker sich mit ihrer Unfähigkeit den Scheiß selber eingebrockt haben und hier zum Großteil auch marktwirtschaftliche Entwicklungen vor sich gehen, erkennen die sowieso nicht. Marktwirtschaft und freier Wettbewerb scheinen für 75% der Abgeordneten eh nur Fremd- und noch mehr Schimpfworte zu sein. Die sehen immer nur, wie sie möglichst schnell noch mehr Macht an sich zerren können. Ich warte schon auf den Vorschlag für ein Behörde, die prüft, ob Unternehmen überhaupt entlassen dürfen und am besten wird das dann auch noch vom Arbeitsminister persönlich genehmigt.

Germany at it´s best.
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren CaptainAmerica
CaptainAmeri.:

Hae...?

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28.02.08 09:51
#5
Spekulationsfrist fuer Aktien verlaengern...? Merken die bei der SPD denn gar nichts mehr? Die Spekulationsfrist wird mit Einfuehrung der Abgeltungssteuer 2009 komplett gestrichen. Erschreckend wie dumm anscheinend unsere Politiker sind.  
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren Mistsack
Mistsack:

egal

 
28.02.08 09:54
#6
Hauptsache man hat mal wieder irgend nen Scheiß vom Stapel gelassen und war dabei sozialer als alle anderen Parteien.
SPD will Spekulation mit Aktien erschweren Thomastradamus
Thomastrada.:

NSP würde besser passen...

2
28.02.08 09:58
#7
Neidschürerpartei. Das passt doch schon wunderbar zu Die Linke.
Die Annäherungsphase hat also gereits begonnen!

Gruß,
T.
Gruppenlos glücklich.
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SPD will Spekulation mit Aktien erschweren CaptainAmerica
CaptainAmeri.:

Und

2
28.02.08 10:00
#8
der das gesagt hat, ist auch noch wirtschaftspolitischer Sprecher der Genossen. Da wird's mir ganz anders. Ich habe ja schon die ganze Zeit die Vermutung, dass die Politiker, von wirtschaftlichen Zusammenhaengen komplett unbeleckt, ueberhaupt nicht merken, was sie durch ihren Staatsdirigismus alles anrichten. Die Abgeltungssteuer wird ein Desaster fuer die Aktienkultur in Deutschland. Ich rechne allerdings fast damit, dass durch die fallenden Aktienkurse der Schuss fuer den Finanzminister nach hinten los geht und die Abgeltungssteuer schneller wieder eingepackt wird als sie kam.
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SPD will Spekulation mit Aktien erschweren Mistsack

Vielleicht sollte der Bürger mal durchstzen,

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#9
dass die von ihm an die Parteien vergebenen Bundestagsmandate wie in der Privatwirtschaft endlich nach Leistung und nicht Parteikumpanei vergeben werden. Dann würden vielleicht auch einmal Personen mit Sachverstand im Parlament Einzug halten. Unsere momentanen Volksvertreter sind ja nur abgehalfterte Lehrer, weggelobte Beamte und Anwälte die mit der von ihnen verbockten komplizierten Gesetzgebung quasi den eigenen Arbeitsplatz sichern.

Im übrigen ist eine Abgeltungssteuer im Sinne der Steuervereinfachung ja ein vernünftiges Konzept. Nur hat man in Deutschland es natürlich mal wieder fertiggebracht, einen guten Ansatz mittels fauler Komprisse gekonnt zu versauen. Die Abschaffung der Spekulationsfrist war ein Fehler ohnegeleichen, da er langfristiges Aktiensparen aboslut unattraktiv macht und gerade das spekualtive Element der Akteinanlage fördert. (ganau das, was der SPD Kasper weiter oben kritisiert)


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