Schwerer Störfall in KKW

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Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

Schwerer Störfall in KKW

29
03.08.06 15:52
#1

Schwerer Störfall in Kernkraftwerk:

Fünf Reaktoren in Schweden abgeschaltet

03. Aug 15:47

In Schweden sind nach einem

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.netzeitung.de/vermischtes/429708.html
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Moderator: Peet
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Schwerer Störfall in KKW Knappschaftskassen
Knappschafts.:

#81 Ich würde mal sagen das ein Transformator

5
28.06.07 17:35
#82
selbst in Solar oder bei den Windräder nötig ist. Und wie ich die EVU's kenne haben die alle noch die veralterte Öltrafos in Betrieb. Was ein Trafo mit der Form der Energiegewinnung zu tun hat kannst Du mir sicherlich ganz genau erklären. Oder ist das geanuso wie beim SO2 das diese Kraftwerke laut Beck erzeugen und aus dem Wasserdampf nach dem politischen Willen zum SO2 transformiert wird.
Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

Naja, Krümmel ist

5
28.06.07 17:43
#83
kein Beispiel an Verfügbarkeit und sauberen Betrieb:

,,,
Nach dem Jahresbericht des Bundesumweltministeriums hat es 2006 die meisten "meldepflichtige Ereignisse" - nämlich 15 - im Kernkraftwerk Krümmel gegeben. Meldepflichtig sind auch schon kleine Zwischenfälle wie der zeitweilige Ausfall von Pumpen oder Stromsystemen.

Immer wieder wurde über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Radioaktivität und der in der Umgebung von Geesthacht festgestellten Häufung von Leukämie-Erkrankungen diskutiert.

...


Quelle:
www.sueddeutsche.de/,tt1m3/wissen/artikel/59/120904/
Schwerer Störfall in KKW Depothalbierer
Depothalbierer:

hopperla,gut,daßich von jedem kkw mind.130 km

 
28.06.07 19:43
#84
wegwohne.

die sollten auf gleichstrom umsteigen,dann brauchense auch keine trafos,höhöhöh.
Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

Zwei Kraftwerke stehen still

5
28.06.07 20:04
#85

Schleswig-Holstein

Zwei Kraftwerke stehen still

Im Atomkraftwerk Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht ist ein Brand ausgebrochen. Der Reaktor wurde aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Kurz zuvor war auch das Kraftwerk Brunsbüttel abgeschaltet worden - wegen einer Überlastung des Netzes.

   

Schwerer Störfall in KKW 3386501

       
                                                     
AKW Krümmel
      Atomkraftwerk Krümmel: Mehr als hundert Feuerwehrleute waren mit dem Löschen des Feuers beschäftigt.
Foto: dpa
 

             

Im Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht östlich von Hamburg ist ein Feuer ausgebrochen.

In einer großen Trafostation habe sich Kühlflüssigkeit entzündet, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Eine Gefahr für den Nuklearbereich des größten Siedewasserreaktors der Welt bestand nach Angaben des Betreibers Vattenfall Europe aber zunächst nicht.

"Es erfolgte eine automatische Schnellabschaltung, weil der Reaktor vom Netz getrennt wurde", sagte der Sprecher von Vattenfall Europe, Ivo Banek.

Am frühen Nachmittag war zuvor bereits das Atomkraftwerk Brunsbüttel an der Unterelbe nach einem Kurzschluss in einer Schaltanlage heruntergefahren und vom Netz getrennt worden. Wann Krümmel wieder ans Netz gehen kann, war nicht bekannt.

Keine erhöhte Radioaktivität

Verletzte hat es nach Feuerwehrangaben bei dem Brand in Krümmel nicht gegeben. "Es sah dramatischer aus, als es offenbar war", sagte ein Sprecher der Feuerwehr Geesthacht. Nach Berichten von Augenzeugen hüllten riesige schwarze Rauchwolken das Atomkraftwerk ein. Über die Trafostation wird der Strom in das Netz eingespeist.

Weil die Station von dem eigentlichen Kraftwerk getrennt sei, habe keine Gefahr bestanden, sagte der Vattenfall-Sprecher. Nach Ansicht der Umweltorganisation Greenpeace hätte sich der Brand aber auch über Kabeltrassen in den Reaktor ausbreiten können. Es habe daher eine Gefahr bestanden.

Eine Messung ergab keine erhöhte Radioaktivität in der Umgebung. "Wir haben mit einem Geigerzähler einen schnellen Test gemacht, um erste Anhaltspunkte zu bekommen", sagte Greenpeace-Experte Thomas Breuer. "Wir konnten keine erhöhte Radioaktivität feststellen."

Das Kraftwerk Krümmel liefert nach Angaben des Betreibers Vattenfall Europe rund 30 Prozent des in Schleswig-Holstein erzeugten Stroms. Die Anlage lief mit voller Leistung, als der Brand ausbrach. Die Abschaltung habe aber zu keinerlei Stromausfällen geführt. Über das europäische Verbundnetz könnten solche Ereignisse ausgeglichen werden, sagte Banek.

Grünen fordern sofortige Aufklärung

Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Gut hundert Feuerwehrleute bekämpften den Brand mit Schaum. Das Atomkraftwerk Krümmel war 1984 nach zehnjähriger Bauzeit in Betrieb genommen worden. Es produziert pro Jahr etwa 10,5 Milliarden Kilowattstunden Strom.

Schon kurz nach dem Bekanntwerden des Zwischenfalls setzte die politische Diskussion ein. "Ich fordere sofortige und umfassende Aufklärung des Brandes. Der Vorfall darf nicht heruntergespielt werden", sagte der Grünen-Vorsitzende Reinhard Bütikofer. Schleswig-Holsteins Innenminister Ralf Stegner (SPD) bekräftigte die Grundsatzhaltung seiner Partei, am beschlossenen Atomausstieg strikt festzuhalten.

Nach dem Jahresbericht des Bundesumweltministeriums hat es 2006 die meisten "meldepflichtige Ereignisse" - nämlich 15 - im Kernkraftwerk Krümmel gegeben. Meldepflichtig sind auch schon kleine Zwischenfälle wie der zeitweilige Ausfall von Pumpen oder Stromsystemen.

Immer wieder wurde über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Radioaktivität und der in der Umgebung von Geesthacht festgestellten Häufung von Leukämie-Erkrankungen diskutiert.

           

(dpa/AP)

http://www.sueddeutsche.de/,tt5m4/wissen/artikel/59/120904/

Schwerer Störfall in KKW Knappschaftskassen
Knappschafts.:

#84 Bei Gleichspannungsgeneratoren gibt es

5
28.06.07 23:12
#86
ganz andere Probleme und die Rentner von heute können noch ein Lied davon singen!

Ich Frage mich ob es so einfach ist eine 380KV Gleichspannung zu erzeugen und dann auch noch per Überleitung von Punkt A nach B zu transportieren?

Nicht umsomst wurde die Sinusförmige Wechselspannung weltweit eingeführt!
Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

Dominoeffekt?

7
29.06.07 11:15
#87

AKW-STÖRFÄLLE

Löste Brunsbüttel-Abschaltung Brand in Krümmel aus?

Sobald die Hitze im Inneren des Traforaums es zulässt, wollen Brandexperten untersuchen, was das Feuer im Kernkraftwerk Krümmel ausgelöst hat - und ob es einen Zusammenhang mit dem Kurzschluss im Atommeiler Brunsbüttel gibt. Die zuständige Ministerin kritisiert die alten Reaktoren.

Nach den Störfällen in den beiden norddeutschen Kernkraftwerken  Krümmel und Brunsbüttel am gestrigen Nachmittag (mehr...) läuft die Suche nach den Ursachen - und Atomkraftkritiker fordern eine Schließung. Hat gar das Herunterfahren von Brunsbüttel den Brand in Krümmel ausgelöst? "Wenn ein großer Einspeiser wie Brunsbüttel vom Netz geht, dann kommt es zu Spannungsschwankungen", sagte Ivo Banek, Sprecher des Kraftwerksbetreibers Vattenfall. Möglicherweise hätten diese Schwankungen sich auf Krümmel ausgewirkt.

Noch hält Hitze von mehreren hundert Grad die Experten von Untersuchungen vor Ort ab. Denn warum genau am gestrigen Nachmittag kurz nach 15 Uhr ein Feuer in der Transformatorenhalle neben dem Reaktor in Krümmel ausbrechen konnte, ist nach wie vor unklar. Mehrere technische Erklärungen seien möglich, "aber Spekulationen helfen uns jetzt nicht weiter", sagte die Kieler Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) am heute dem Radiosender NDR Info. Sie nimmt für das Land Schleswig-Holstein die Atomaufsicht wahr.

Auf die Aussage, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestanden habe, wollte die Ministerin sich indes nicht festlegen lassen. Bisher stehe lediglich fest, dass bei dem Brand keine Menschen zu Schaden gekommen seien, und dass bei dem Unfall keine Radioaktivität freigesetzt worden sei. Dies bestätigte inzwischen auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace nach eigenen Messungen. Alles Weitere, sagte die Ministerin, müsse die laufende Untersuchung klären.

Sachverständige des TÜV Nord, des Germanischen Lloyd und des Ministeriums seien vor Ort, sagte Trauernicht. Sie rechne aber nicht vor dem Wochenende mit ersten Ergebnissen. Ihr Ministerium habe dem Betreiber Vattenfall einen umfangreichen Fragenkatalog übergeben. Der Vorfall zeige, dass der Atomausstieg richtig sei, sagte die SPD-Politikerin. Es werde immer aufwendiger, die Sicherheit der alten Anlagen weiter zu gewährleisten. Der in zehnjähriger Bauzeit errichtete Reaktor von Krümmel speist seit Herbst 1983 Strom ins deutsche Netz.

Große Hitze - Brandexperten warten

Das am gleichen Tag zwei Vattenfall-Kraftwerke heruntergefahren werden mussten, fand selbst Vattenfall-Sprecher Banek ungewöhnlich. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir das schon mal hatten", sagte er am Rande der Löscharbeiten in Krümmel (mehr...).

Heute sollen die Experten das Trafohaus erstmals besichtigen können - sobald die Hitze im Inneren dies zulässt. Über Nacht waren nach Angaben des Sozialministeriums noch 30 Feuerwehrleute mit der Brandsicherung beschäftigt. Ein Brandherd in der Trafohalle werde noch mit Wasser gelöscht. Es sei unklar, wann die beiden Kraftwerke wieder ihren Betrieb aufnehmen können, sagte Banek. Die Schadenshöhe im KKW Krümmel könne noch nicht beziffert werden.

Grüne fordern Stilllegung

 

ATOMKRAFTWERKE IN DEUTSCHLAND

Standorte...

SPIEGEL ONLINE

Grünen-Politiker fordern unterdessen die Stilllegung des Kernkraftwerks - spätestens zum im Atomkonsens vereinbarten Zeitpunkt. "Die Vorfälle zeigen: Es ist unverantwortlich, an den Sicherheitsfragen achtlos vorbei zu gehen, wie es die Atomlobby gern täte", sagte der Parteivorsitzende Reinhard Bütikofer der "Neuen Presse" aus Hannover. Eine Laufzeitverlängerung, wie von Unionspolitikern und Kraftwerksbetreibern angestrebt, nannte er "politisch inakzeptabel".

Die Grünen-Europaabgeordnete Rebecca Harms bezeichnete Krümmel als einen jener Reaktoren, "für die es gute Gründe gibt, sie stillzulegen". Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE verwies Harms auf eine Studie aus dem Mai 2007. In ihrem Auftrag hatte ein internationales Expertenteam sich mit Störfällen in Kernkraftwerken beschäftigt - insbesondere mit schwerwiegenden Pannen im nichtnuklearen Bereich der Anlagen.

In der Studie, die  online verfügbar ist, fassen die Autoren zusammen, "dass viele sicherheitsrelevante Ereignisse Jahr für Jahr, überall in der Welt, in allen Atomanlagentypen und in jedem Reaktordesign geschehen". Diese würden oft erheblich unterbewertet. Fazit dieser Arbeit: " Solange Atomkraftwerke und Anlagen betrieben werden, wird es ein Restrisiko geben. Vorläuferereignisse können nicht ausgeschaltet, die Möglichkeit eines zukünftigen schweren Unfalls kann nicht ausgeschlossen werden."

Greenpeace-Kernkraftexperte Thomas Breuer sagte: "Es ist auffällig, dass immer wieder Reaktoren der Betreiber Vattenfall und E.on pannenanfällig sind." Er verwies auf die Störfälle im schwedischen Forsmark und Ringhals im vergangenen Jahr. "Krümmels Pannenquote wird nur von Biblis übertroffen", sagte Breuer. In einer Pannenstatistik des Bundesumweltministeriums für das Jahr 2006 liegt Krümmel dagegen sogar an der Spitze der Störfallliste (mehr...). Die Aussagen zur geringen Gefährlichkeit eines Transformatorbrands seien zudem nicht richtig, meint Breuer. "Über die Kabeltrassen kann sich der Brand sehr wohl dem Reaktor nähern."

stx/ddp/dpa

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,491362,00.html

 

Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

schwerer beschädigt als bekannt

7
04.07.07 10:17
#88

KRAFTWERKS-BRAND

Atomreaktor Krümmel schwerer beschädigt als bekannt

Das Feuer im Atomkraftwerk Krümmel hat mehr Schäden verursacht, als zunächst bekannt. Nach den ersten Untersuchungsergebnissen war nicht nur ein Trafo, sondern auch der Reaktor selbst betroffen.

Schwerer Störfall in KKW 3397917

Kiel - Fünf Tage nach dem Brand des Atommeilers östlich von Hamburg suchen Experten weiter nach Ursachen für den Zwischenfall. Mittlerweile steht aber fest: Im Reaktor selbst haben sich mehrere Ventile unplanmäßig gelöst, außerdem fielen dort mehrere Wasserpumpen aus. Dies teilte das Kieler Sozialministerium am Montagabend mit.

 

Schwerer Störfall in KKW 3397917 Schwerer Störfall in KKW 3397917 DPA

Schwerwiegend: Feuer im Atommeiler Krümmel

 

Der Kraftwerk-Betreiber Vattenfall hatte bislang erklärt, dass der Reaktor selbst nicht vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden sei. "Trotz dieser Auffälligkeiten war die Sicherheit der Anlage gewährleistet", hieß es heute aus dem Ministerium.

Seit dem vergangenen Sonntag untersuchen Gutachter den Brandort in Krümmel. Die Experten stellten schwere Feuerschäden an dem in Flammen geratenen Transformator fest. Vermutlich ist der defekte Trafo nicht mehr reparabel, sondern muss komplett ersetzt werden.

Die Fachleute haben inzwischen auch einen zweiten, vom Feuer nicht direkt betroffenen Transformator untersucht. Noch sei unklar, ob auch dieser Trafo ebenfalls beschädigt ist, sagte ein Behördensprecher. Möglicherweise müssten aber die Kabel, die Kraftwerk und Trafo verbinden, ausgetauscht werden. Vattenfall möchte den Meiler mit dem zweiten Transformator wieder mit halber Leistung laufen lassen. Wann der Reaktor wieder ans Netz gehen kann, ist allerdings unklar.

 Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich am Donnerstag in einem Transformator des 1983 in Betrieb gegangenen Atomkraftwerks das zur Kühlung genutzte Öl entzündet. Der Reaktor war daraufhin heruntergefahren worden. Die genaue Ursache für diese Panne steht noch nicht fest. Vattenfall hatte einen Kurzschluss und entzündete Kühlflüssigkeit als Brandursache genannt.

Das ebenfalls am vergangenen Donnerstag wegen einer Panne abgeschaltete Atomkraftwerk Brunsbüttel ist seit Sonntag wieder in Betrieb.

amz/dpa/ddp

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,492241,00.html

 

Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Ventile, Wasserpumpen - lauter unnützes Zeug,

 
04.07.07 10:23
#89
ohne das das Kraftwerk wahrscheinlich noch viel stabiler laufen würde.

Für wie blöd halten die einen eigentlich?


Schwerer Störfall in KKW 3397936Schwerer Störfall in KKW 3397936
Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst
Schwerer Störfall in KKW Tequilaman
Tequilaman:

Kernschmelze, Kleinigkeit

 
04.07.07 10:27
#90
ist ja alles nicht so schlimm. Klar Vattenfall, wie wäre eine Expansion als Betreiber von Tschernobil. Ist ja auch so ein sicheres Kraftwerk.
Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Oh ein Druck- und Füllstandsabfall beim Kühlwasser

 
04.07.07 14:37
#91

Das müssen wir doch glatt übersehen haben.

Ministerium hielt Informationen über Reaktor-Zwischenfall zurück

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,492332,00.html
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Moderator: jo
Zeitpunkt: 04.07.07 15:00
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Schwerer Störfall in KKW Tequilaman
Tequilaman:

leider bleibt es immer bei Drohungen

 
04.07.07 14:40
#92
und die Betriebserlaubnis bleibt doch. Vattenfall wird erst aufwachen wenn sie ein zweites Tschernobil verursacht haben.

Und vermutlich würden sie selbst dann Informationen zurückhalten!  
Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

Kommunikations-Chaos in Krümmel

7
04.07.07 19:49
#93

                   
04.07.2007    17:09 Uhr      Quelle: www.sueddeutsche.de/,tt4m4/wissen/artikel/1/121839/ 
Trennlinie

Nach Brand in Atomkraftwerk

Kommunikations-Chaos in Krümmel

Nur scheibchenweise kommt ans Licht, welche Pumpen plötzlich ausfielen und welche Notsysteme sich einschalteten. Das macht Angst und erschüttert jedes Vertrauen - in die Kernkraft, aber auch in die Politik.
Von Ralf Wiegand

 

Kernkraft spaltet - physikalisch mag das unzulässig verkürzt sein, weil Kernkraft ja schon das Produkt der Atomspaltung ist. Aber im übertragenen Sinne traf das schon immer zu: In Schleswig-Holstein ist derzeit wieder schön zu beobachten, wie sich Gegner und Befürworter der je nach Sichtweise mal umweltfreundlichen, mal lebensbedrohlichen Energie aus dem Reaktor positionieren und den Brand im Atomkraftwerk Krümmel interpretieren.

Alles im grünen Bereich oder doch Alarmstufe rot? Kleines Feuerchen oder großer Störfall?

Seit dem Zwischenfall in der nur einen Steinwurf von der Millionen-Metropole Hamburg entfernt gelegenen Anlage ist ein Informationsvakuum entstanden, das alle Ängste der Atomgegner ebenso schluckt wie die Beschwichtigungen der Befürworter. Der besorgte Bürger darf von der Politik im Land nicht allzu viel Aufklärung erwarten.

In der Großen Koalition im Kieler Landeshaus sitzen, wie in Berlin, in ein und derselben Regierung sowohl diejenigen, die Atomanlagen wie geplant abschalten wollen, als auch diejenigen, die die Laufzeiten der Reaktoren gerne verlängern würden.

Entsprechend stellt das SPD-geführte Sozialministerium, die Aufsichtsbehörde für Reaktoren, sehr kritische Fragen zu einer laut CDU-Fraktion doch völlig unauffälligen Schnellabschaltung.

Klar ist nur, dass in der Elbmarsch nicht nichts passiert sein kann. Dazu passt die Informationspolitik der Betreiber zu sehr ins Schema früherer Störfälle überall in Europa. Nur scheibchenweise kommt ans Licht, welche Pumpen plötzlich ausfielen und welche Notsysteme sich einschalteten. Das macht Angst und erschüttert jedes Vertrauen - in die Kernkraft, aber auch in die Politik.

(SZ vom 5.7.2007)

Schwerer Störfall in KKW Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Wurde da auch mal ein Crashtest gemacht?

7
05.07.07 13:11
#94
Das Wort wird bei allen Kraftwerksbetreiber oder bei ähnliche Anlagen in der Industrie oder bei Militär gemieden wie der Teufel das Weihwasser meidet! Dann wird versucht durch kreative Wortschöpfung es als Life-Reality- oder Transfertest zuverkaufen und massiv einzuschränken!

Wir haben ein sehr großes Problem nicht nur in Deutschland das ganz Kraftwerke egal welchen Types nicht Realitätsnahe getestet werden. Dei Atomkraftwerke müßte so ein Test jedes Jahr gemacht werden aber wie wir hier an AKW Krümmel sehen scheint niemand ganz genau zu wissen was den passiert wenn es mal richtig kracht im Netz. Simulationen sind schön aber auch realitätsfremd. Man kann davon ausgehen egal bei welchen Kraftwerktyp auch immer, dass  in Deutschland es keine Crashtest gegeben hat. Die Gründe liegen in der Politik und bei den Beamten, die vor lauter Angst vor Kunden dies ihm zu erklären müssen, dass während der Testphase durchaus das ganze Netz komplett zusammmenbrechen kann. Man hat Angst vor Schadenersatzansprüche und geht den bequemsten Weg dann  halt keinen Crashtest zumachen.

In Deutschland ist man bereits an einen Punkt angekommen, wo der Politiker oder Beamter  zu feige ist Verantwortung zu tragen noch will man das Volk richtig informieren. Und es ist kein Zufall das sich jetzt Politiker, Beamte und Kraftwerksbetreiber gegenseitig decken.


Gerade AKW's und auch die andere Kraftwerke kann man nur dann betreiben wenn man wirklich alles tut sie richtig zu warten, erneuern und zu testen! Aber es beschleicht einen immer wieder das Gefühl das vor lauter Geldgier bei allen drei von mir genannten Interessengruppen dass man lieber alles verrotten läßt bevor man handelt!


Fazit: Wie will man jemals erfahren welche Fehler beim Bau einen Kraftwerkes gemacht wurden wenn es keine echte realitätsnahe Test gibt?  
Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Ähm

 
05.07.07 14:28
#95
War nicht eine Art Crashtest der Auslöser der Tschernobyl-Katastrophe?
Auch irgendwie riskant, solche Test "in Echt" durchzuführen...

Schwerer Störfall in KKW 3401466Schwerer Störfall in KKW 3401466
Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst
Schwerer Störfall in KKW Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Siehste, du bestätigst meine Meinung zu 100%

4
05.07.07 14:31
#96
Strom kommt halt einfach nur aus der Steckdose! Oder besser in deinen Worten zu sagen: "Das ist mit einfach zu flach!"
Schwerer Störfall in KKW Tequilaman
Tequilaman:

Abschalten oder sterben...

2
05.07.07 14:37
#97
wir haben die Wahl. Die Dinge sind Zeitbomben deren Zündzeitpunkt unbekannt ist....
Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Was soll der Quark?

 
05.07.07 14:46
#98
Ich habe nur gesagt, dass diese Tests nicht so ohne weiteres durchführbar sind.

Meine Erinnerung hat mich übrigens nicht getrogen:
http://www.quarks.de/dyn/28005.phtml

"Der Schichtleiter hatte seinen Posten in der Leitzentrale des Reaktorblocks 4 schon bezogen. Neben ihm am Schaltpult stand an diesem 25. April 1986 der junge Reaktoroperator Leonid Toptunow, das Oberkommando der Nachtschicht hatte Chefingenieur Anatolij Djatlow. Djatlow will einen Sicherheitstest durchführen. Der Test soll zeigen, was passiert, wenn im Kraftwerk der Strom ausfällt: Funktioniert die Kühlung des Reaktors dann noch? Können die auslaufenden Turbogeneratoren noch so lange genügend Strom für die Kühlpumpen liefern, bis die Notstromaggregate bereit sind? Denn bis diese Dieselgeneratoren anspringen, vergehen immerhin fast 50 Sekunden, in denen der Reaktor noch in Betrieb ist und gekühlt werden muss. Doch der Test hätte eigentlich am Tag vorher stattfinden sollen, die Nachtschicht ist kaum darauf vorbereitet. Und so beginnt am 25. April 1986 kurz vor Mitternacht der Countdown zum ersten Super-GAU in der Geschichte der Kernkraft."

Schwerer Störfall in KKW 3401555Schwerer Störfall in KKW 3401555
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Schwerer Störfall in KKW Malko07
Malko07:

AKW-Leitstelle in Krümmel war voller Rauchgas

6
06.07.07 21:42
#99

NEUE UNFALL-DETAILS

AKW-Leitstelle in Krümmel war voller Rauchgas

Neue haarsträubende Details über den Unfall im Atomkraftwerk Krümmel: Jetzt wurde bekannt, dass bei dem Trafo-Brand gefährliches Rauchgas in die Leitwarte des AKW eingedrungen ist - ein Mitarbeiter musste eine Gasmaske tragen. Auch Daten sollen verlorengegangen sein.

Kiel/Berlin/Hamburg - Während des Trafo-Brands beim Atomkraftwerk Krümmel vor gut einer Woche ist nach neuen Erkenntnissen der Atomaufsicht Rauchgas in die Leitwarte des AKW eingedrungen. Das zuständige schleswig-holsteinische Sozialministerium teilte am heutigen Freitag mit, dass der Mitarbeiter eine Gasmaske aufsetzen musste, um seinen Dienst fortsetzen zu können.

 

Weiter unter: www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,493011,00.html

Schwerer Störfall in KKW kiiwii
kiiwii:

mein Büro ist voller Rauchgas

 
06.07.07 22:08
wenn ich mal eine Cohiba rauche...



MfG
kiiwii

Schwerer Störfall in KKW polyethylen
polyethylen:

Also ich rauche meine Cohiba nur,

 
06.07.07 22:15
wenn sicher gestellt ist, dass sie an den Oberschenkeln einer Kubanerin gedreht wurde.

---------------------------------
Kiiwii,friewo oder das farbige Wölfchen  
bitte Korektur lesen!
          ↑
(Für alle Dumpfbacken, das gehört so!)

Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Die Schnellabschaltung wurde per Hand vorgenommen.

 
06.07.07 22:17
Da herrschte wohl Panik - Erinnerungen an Tschernobyl werden wach.




Schwerer Störfall in KKW 3406401Schwerer Störfall in KKW 3406401
Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst
Schwerer Störfall in KKW polyethylen
polyethylen:

kiiwwi

 
06.07.07 22:17
wie oft rauchst du und nennst du das dann auch "einen Störfall" ? *g*


---------------------------------
Kiiwii,friewo oder das farbige Wölfchen  
bitte Korektur lesen!
          ↑
(Für alle Dumpfbacken, das gehört so!)

Schwerer Störfall in KKW kiiwii
kiiwii:

ich fühle mich durch den Rauch nie gestört...

 
06.07.07 22:21


MfG
kiiwii

Schwerer Störfall in KKW LarsvomMars
LarsvomMars:

Noch mehr Pannen

 
08.07.07 19:20
Nach Angaben des Kieler Sozialministeriums kam es beim Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brunsbüttel am 1. Juli gleich zwei Mal offenbar durch Fehlbedienungen des Personals zu ungewollten Absperrungen im Reaktorwasserreinigungssystem. Das meldepflichtige Ereignis sei der Reaktoraufsichtsbehörde von Betreiber Vattenfall erst «auf den letzten Drücker» am Freitag gemeldet worden, teilte ein Ministeriumssprecher am Sonntag mit.

...


Im Fall Brunsbüttel hatte ein Mitarbeiter der Aufsichtsbehörde nach Angaben des Ministeriumssprechers bereits am vergangenen Montag bei der Werksleitung explizit nachgefragt, ob es beim Wiederanfahren zu besonderen Vorkommnissen gekommen sei. Der stellvertretende Werksleiter habe dies verneint. «Der Vorfall wird in die Gesamtbewertung des Ereignisses in Brunsbüttel einbezogen», betonte der Sprecher.

http://www.zeit.de/online/2007/28/brunsbuettel
Schwerer Störfall in KKW 3408097Schwerer Störfall in KKW 3408097
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Außenkolonienkontaktdienst
Schwerer Störfall in KKW Malko07

In Brunsbüttel droht Explosion

4

In Brunsbüttel droht Explosion  

Nach den Pannen Ende Juni macht der Atomreaktor Brunsbüttel erneut Schlagzeilen und muss auf 25 Prozent heruntergefahren werden. Zuvor hatte der Energiekonzern Vattenfall angekündigt, ab sofort alle Berichte über Fehler in seinen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel im Internet zu veröffentlichen.

Schwerer Störfall in KKW 3410665

Brunsbüttel müsse nach dem Bekanntwerden eines weiteren Zwischenfalls auf ein Viertel seiner Leistung heruntergefahren werden, teilte die zuständige Aufsichtsbehörde am Montag in Kiel mit. Die Betreibergesellschaft Vattenfall hatte die Aufsichtsbehörde nach deren Angaben über Probleme an der Messleitung zur Überwachung des Reaktorfüllstands informiert. Offenbar entstehe zunehmend Wasserstoff. Dies könnte eine Explosion auslösen. "Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden", sagte Staatssekretär Hellmut Körner. Bereits 2001 habe eine Wasserstoff-Explosion in einer Rohrleitung einen schweren Schaden verursacht.

Das Sozialministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde hatte nach eigenen Angaben am Wochenende eine intensive Prüfung der festgestellten Mängel unter Beteiligung des Gutachters Tüv Süd in Brunsbüttel durchgeführt. Es habe den Betreiber aufgefordert, eine Spülung des betroffenen Bereichs der Reaktorfüllstandsmessung und Änderungen an der Füllstandsmessung vorzunehmen. Dies habe Geschäftsführer Bruno Thomauske zugesagt. Hierzu müssten die Anlagenleistung verringert und der Druck im Reaktorbehälter gesenkt werden.

Weiter unter: www.ftd.de/unternehmen/industrie/...sb%FCttel%20Explosion/223528.html


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