Schröders Woche

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Schröders Woche Trader
Trader:

Schröders Woche

 
16.11.02 10:20
#1


Von ULRICH REITZ, RP

I n einer Umfrage des Davoser Weltwirtschaftsforums platzierten 5000 Manager weltweit Deutschlands Wirtschaftspolitik auf Rang 22 - hinter Malaysia. Beim Wachstum wird Deutschland laut Sachverständigenrat in diesem Jahr den letzten Platz einnehmen - hinter Portugal. Die deutsche Ökonomie wächst nur halb so schnell wie Europas Durchschnitt. Es gibt noch gute Nachrichten - siehe VW. Aber sie sind selten geworden wie Schnee zu Weihnachten. Kapital fließt in Milliarden aus Deutschland ab. In- und ausländische Manager wollen hier nicht mehr in Neues investieren. Die Rente ist sicher - morgen niedriger als heute. Krank werden sollte man besser unterlassen. Die Deutschland AG fährt gerade vor die Wand.

Und Schröder? Noch nie hat ein deutscher Kanzler eine solche Woche hingelegt. Abkassierer, Schuldenmacher, Wahrheitsverbieger: Die Schelte reichte für einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde. Medien überbieten sich mit negativen Superlativen. Die seriöse FAZ schreibt von "Räuberstaat" und rät gar zur Subversion. Und kein Aufbruch ist in Sicht, nicht einmal eine schlüssige Rezeptur.

Und dennoch - verzweifelt wirkt Schröder nicht. Nicht einmal zerknirscht. Vielmehr trotzig. Die miesen Umfragen sind ihm egal. Das lässt sich sogar nachvollziehen. Seit der letzten Wahl ist der Kanzler um eine Schlüssel-Erfahrung reicher: Man kann drei Jahre und zehn Monate regieren ohne Fortune. Im Endspurt dann eine Angstkampagne fahren aus der Welt der Mythen und Märchen, und schwupps: wählen sie einen wieder, diese Deutschen.

Gruß
Trader
Schröders Woche wachstum
wachstum:

Schroeder

 
16.11.02 10:37
#2
Leider hat Trader voellig recht. - Nur wen trifft die Schuld? Sind es die Demagogen oder die "Dummen und Ahnungslosen"  die diese Nichtskoenner an der Regierung gelassen haben.
Nein vielleicht hilft tatsaechlich nur eins:
eine Koalition der Beitragszahler die bei 15 Prozent Krankenkassenbeitraegen und 23 Prozent Rentenversicherung - mit der Unterstuetzung der Arbeitgeber - die Ueberweisung an die Kassen einstellen? (vergl. FAZ vom 16. 11. 02, R. Hank)
Schröders Woche Trader
Trader:

Hier noch ein Kommentar aus der WELT

 
16.11.02 10:47
#3
Verdienter Absturz

Statt notwendiger Reformen betreibt Rot-Grün Flickschusterei. Warum die Wähler bereits von der neuen Bundesregierung die Nase voll haben - Kommentar

Von Ulrich Clauss

Eine unverdient gewonnene Wahl kann schwerer zu bewältigen sein als eine verdient verlorene. Wie mit der Aktentasche über dem Kopf schlich diese rot-grüne Bundesregierung durch eine Woche der wirtschaftlichen Katastrophenmeldungen und parlamentarischen Notoperationen. Und nun bekommt diese Regierung auch noch Umfragezahlen mit ins Wochenende, die den härtesten Absturz einer frisch gewählten Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik markieren.

Die Umstände dieses Absturzes sind dabei noch schlimmer als der Akzeptanzverlust selbst. Denn es sind nicht unpopuläre, aber notwendige Strukturentscheidungen, die dem Volk seine frisch gewählte Regierung verleiden. Es sind die Unwahrhaftigkeiten des SPD-Wahlkampfes in Verbindung mit den offenkundigen Provisorien, mit denen Schröder sich jetzt über die nächsten Landtagswahlen zu retten versucht, die zu Recht übel genommen werden. Belastungen würden ertragen, zähneknirschend zwar, aber jeder weiß inzwischen, dass die Kassenlage der Sozialsysteme und die Haushaltsnot rigoroses Umsteuern erfordern. Da jetzt aber wieder nur mit weiteren Steuer- und Beitragsbelastungen geflickschustert wird, geht die Grundakzeptanz für das rot-grüne Regierungshandeln verloren. Schröder ist mit seiner Koalition in einer tiefen Vertrauenskrise. Und kein Ausweg ist in Sicht. Für ihn nicht und für das Land auch nicht.

Gruß
Trader
Schröders Woche Trader
Trader:

Trübe Stimmung....

 
16.11.02 10:53
#4
Schröders Woche 854395www.faz.net/imagecache/...479F-9182-752F660488DE}picture.jpeg" style="max-width:560px" >

Gruß
Trader
Schröders Woche RonMiller
RonMiller:

zehn könnte ich an den fingern o. T.

 
16.11.02 11:39
#5
aufzählen, die hier in den letzten tagen vor der
wahl noch für die roten gepuscht haben....zum
teil haben sie sich verkrochen, der rest erwähnt
davon wohlweißlich nichts mehr in seinen threads;
ich werde mich hüten, hier namen zu nennen -
diejenigen wissen genau,wen ich meine.
das schlimme ist, daß es nicht mal demagogen,dumme
und ahnungslose waren;
Schröders Woche MadChart
MadChart:

@Ron:

 
16.11.02 11:48
#6
Manche werden eben leider erst aus Schaden klug. Ungerechterweise haben alle den Schaden, nicht nur die, die jetzt nix mehr sagen...


Viele Gruesse

MadChart
Schröders Woche wachstum
wachstum:

Schroeder

 
16.11.02 12:05
#7
Ich bin gespannt, ob es Gabriel und den Gewerkschaften bei der Landtagswahl in Niedersachsen wieder gelingen wird, mit den duemmlichen Parolen und einer Sozialneidkampagne das (Wahl-)volk wieder ueber den Tisch gezogen bekommt. Hoffentlich haben einige aus der letzten Bundestagswahl etwas gelernt. Dann haette es wenigstens noch etwas Gutes gehabt.

Schröders Woche Kicky
Kicky:

Kanzler und SPD im freien Fall

 
16.11.02 12:13
#8
Nach einer Umfrage des ZDF verlieren der Kanzler und seine SPD in der Wählergunst. Würde acht Wochen nach der Bundestagswahl erneut gewählt, könnte die Opposition regieren

käme die SPD nur noch auf 34 Prozent (Oktober: 38 Prozent). ,die CDU auf 44%.,die Grünen auf 9%.Schröder stürzte in der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer in der Gunst der Wähler vom zweiten auf den siebenten Platz und erreichte mit einer Zustimmung von plus 0,2 nach Angaben des ZDF den
schlechtesten jemals für ihn gemessenen Wert.
Kommentar in der Welt:
es sind nicht unpopuläre, aber notwendige Strukturentscheidungen, die dem Volk seine frisch gewählte Regierung verleiden. Es sind die Unwahrhaftigkeiten des SPD-Wahlkampfes in Verbindung mit den offenkundigen Provisorien, mit denen Schröder sich jetzt über die nächsten Landtagswahlen zu retten versucht, die zu Recht übel genommen werden. Belastungen würden ertragen, zähneknirschend zwar, aber jeder weiß inzwischen, dass die Kassenlage der Sozialsysteme und die Haushaltsnot rigoroses Umsteuern erfordern. Da jetzt aber wieder nur mit weiteren Steuer- und Beitragsbelastungen geflickschustert wird, geht die Grundakzeptanz für das rot-grüne Regierungshandeln verloren. Schröder ist mit seiner Koalition in einer tiefen Vertrauenskrise
Schröders Woche Kicky
Kicky:

peccata sum:ich habe sie auch gewählt

 
16.11.02 12:24
#9
Anstieg des Rentenbeitrags auf 19,5 Prozent
In der SPD, so Fischer, würden die Nerven blank liegen.
Die Erhöhung des Rentenbeitrags ist Teil eines Notprogramms, mit dem Rot-Grün die Milliardenlöcher in der Renten- und auch der Krankenversicherung kurzfristig stopfen will.Anstieg des Rentenbeitrags auf 19,5 Prozent wurde gegen die Ablehnung durch die Grünen beschlossen
Dazu wird die Bemessungsgrenze, bis zu der Beiträge anfallen, von 4500 Euro (Ost: 3750) auf 5100 Euro (Ost: 4275) angehoben. Die Reserven der Rentenkassen werden von 80 auf 50 % einer Monatsausgabe gesenkt. Ohne diese beiden Notmaßnahmen hätte der Beitragssatz sogar auf 19,9 % steigen müssen,
Das milliardenschwere Sparpaket im Gesundheitswesen  sieht eine Nullrunde für die Ärzte, Zwangsrabatte für die Pharmabranche und einen Beitragsstopp für die Krankenkassen vor. Für die Versicherten wird das Sterbegeld halbiert und der Wechsel zu einer Privatkasse erschwert.
Fraktionsvize und frühere Gesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) sagte voraus, der durchschnittliche Kassenbeitrag werde trotz der Maßnahmen von 14 auf 14,3 % steigen. Ähnlich sehen dies auch die Kassen selbst.Trotz Schmidts Sparpaket steigen Beitragssätze auf breiter Front
Barmer und DAK erhöhen auf 15 Prozent
Die SPD rächt sich dabei - unter schwachem Protest der Grünen - an vielen Bürgern, die sie mit Sicherheit nicht gewählt haben, den so genannten "Besserverdienern".
Ihnen wird ein Zusatz-Rentenbeitrag von rund 100 Euro im Monat aufgebürdet. Die damit erzielte Beitragsdämpfung macht gerade 0,1 Prozentpunkte aus. Doch wichtiger war es, der eigenen Klientel ein Signal in Richtung noch mehr "soziale Gerechtigkeit" zu geben.

Institut: Bis zu 200 Euro pro Monat mehr Sozialbeiträge. Forderungen nach längerer Lebensarbeitszeit
Berlin – Die von der rot-grünen Koalition im Bundestag durchgesetzten Notgesetze zur Stabilisierung der Renten- und Krankenkassen belasten Arbeitnehmer und Unternehmen im nächsten Jahr zusammen mit 9,1 Mrd. Euro. Dies hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ausgerechnet.
Nach IW-Angaben erhöhen sich die monatlichen Höchstbeiträge zur Sozialversicherung im kommenden Jahr pro Monat um 199,58 Euro im Westen und um 170,58 Euro im Osten. Jeweils die Hälfte davon müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen. Insgesamt steige der Prozentsatz des Bruttolohnes, der in die Sozialversicherungen fließe, von 41,3 auf 42,1 Prozent.

http://www.welt.de/daten/2002/11/16/1116wi368725.htx
Die Reform der Ökosteuer 2003 belastet Wirtschaft und Privathaushalte mit 1,4 Mrd. Euro zusätzlich.Alleine die Mehrkosten für die erhöhte Bessteuerung bei Gas führen zu jährlichen Mehrkosten von ca 50Euro je 3-Personenhaushalt,dies insbesondere im Osten,wo weitaus mehr Haushalte mit Gas heizen.

Rürup will radikalen Kurswechsel

Bert Rürup ist der Persönliche Berater von Bundeskanzler Schröder und Vorsitzender der neuen Regierungskommission zur Reform der Sozialsysteme.Seien reformvorstellungen:Langfristig sollten so genannte Kopfpauschalen das lohnabhängige Beitragssystem ersetzen, sagte er der Tageszeitung "Darmstädter Echo" (Donnerstag). Er bekräftigte seine Forderung, das Rentenalter ab 2011 schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen.
"Derzeit ließe sich das Gesundheitssystem mit einer Kopfprämie von 200 Euro im Monat finanzieren - bei einer beitragfreien Mitversicherung von Kindern", sagte Rürup. Die Prämie könne auch für Beamte und Selbstständige erhoben werden. Für Geringverdiener müsse es allerdings einen steuerlichen Ausgleich geben. Der Arbeitgeberanteil werde steuerfrei ausgezahlt. Dadurch sei das Kopfprämien-Modell wesentlich beschäftigungsfreundlicher. "Ohne eine solche Umstellung sind die Reformmöglichkeiten des derzeitigen Systems relativ begrenzt", sagte der Wissenschaftler.Das Gesundheitswesen leide an fehlendem Wettbewerb. Deshalb will Rürup die Kassenärztlichen Vereinigungen abschaffen. Stattdessen sollten Krankenkassen mit Ärzten und Krankenhäusern direkt Preise aushandeln. Dies müsse mit dem «Hausarztprinzip» kombiniert werden. "Das heißt: kein teurer Facharztbesuch ohne entsprechende Überweisung", erläutert Rürup. Denkbar sei auch die Einführung einer Praxisgebühr von 10 Euro für jeden nicht präventiven Arztbesuch. "Das wäre ein Anreiz, Bagatellkrankheiten wieder verstärkt selbst zu behandeln."
Patienten-Chipkarte, transparente Arztrechnungen und eine Positivliste für Medikamente sollten ebenfalls eingeführt werden, um teure Doppeluntersuchungen und Therapien zu unterbinden. Auch beim Arzneimittelvertrieb sieht der Wissenschaftler "massiven Deregulierungsbedarf". Die Liste reiche von der Aufhebung der Preisbindung über die Zulassung des Internethandels bis zur Möglichkeit, Apothekenketten zu bilden. Durch mehr Wettbewerb werde es auch bei den 300 Krankversicherungen zu einem Konzentrationsprozess kommen.
HANDELSBLATT, Donnerstag, 14. November 2002, 11:50 Uhr
Die Grünen-Rentenexpertin Thea Dückert sagte, die Rürup-Kommission sei „gut beraten, wenn sie sozial verträgliche Einstiegsmodelle in eine längere Lebensarbeitszeit entwickele. Zum Vorschlag Rürups, die Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre anzuheben, sagte Dückert, es sei wichtig, das tatsächliche Renteneintrittsalter von derzeit 60 Jahren zu steigern. Auf die Zahl, die im Gesetz stehe, komme es nicht an. Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag begrüßte den Rürup-Vorstoß.

Eigenheimzulage:
Dass man Leute eher an ihren Taten als an ihren Worten erkennt, wussten weise Menschen schon lange, bevor Gerhard Schröder Bundeskanzler wurde. Und dass die rot-grüne Regierung die Eigenheimzulage antasten würde, war den Fachleuten entgegen den anders lautenden Beteuerungen vor der Wahl ebenfalls klar.
Denn allein im kommenden Jahr überweisen die Finanzämter rund 10,7 Milliarden Euro an Haus- oder Wohnungsbesitzer
Das Forschungsinstitut Empirica hat nachgerechnet: Rund die Hälfte aller Haushalte verliert den Anspruch auf die Eigenheimzulage. Das entspricht auch etwa der Größenordnung der geplanten Einsparungen. Nach Ansicht der betroffenen Branchen ist eines besonders bedenklich: Gerade Schwellenhaushalten, die mit ihrem Geld gerade so über die Runden kommen, werde der Einzug in die eigenen vier Wände durch die rot-grünen Reformpläne erheblich erschwert
schlechter als nach der seit 1996 bestehenden Regelung fahren praktisch alle. Denn wer ein Haus kauft, muss schon neun Kinder haben, um von der Neuregelung zu profitieren. Und wer baut, wäre schon auf die Klontechnik angewiesen: Um nicht schlechter gestellt zu werden, müssten sage und schreibe 48 Kinder her.
Der Familie mit einem Kind fehlen gut 12 000 Euro im Vergleich zur bisherigen Förderung, wenn sie ein neues Eigenheim bezieht. Kauft sie eine gebrauchte Immobilie, dann beträgt die Lücke immerhin noch gut 2 000 Euro.
Da viele Geldinstitute die Eigenheimzulage wie Eigenkapital behandeln, verstärkt sich der Negativeffekt noch. Denn je weniger Eigenkapital zur Verfügung steht, desto teurer wird der Kredit. „Bau- oder Kaufwillige werden also zweifach belastet“, sagt Baufinanzierungsexperte Heinrich Bockholt.
Der Professor an der Fachhochschule Koblenz hat die negative Hebelwirkung der Kürzungen am Beispiel einer Familie mit zwei Kindern, die ein Haus baut, berechnet. Sie bekommt künftig 11 920 Euro weniger Eigenheimzulage als bisher. Wenn sie nun einen Kredit über 100 000 Euro über 25 Jahre mit einem Zins von 6,0 Prozent bedient und abbezahlt und die Zulage jeweils als Sondertilgung einsetzt, addiert sich die Belastung schon auf 19 302 Euro. Steigt das Zinsniveau langfristig auf rund acht Prozent, muss die Familie noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Schröders Woche 854432    
Schröders Woche mod
mod:

Die Daten der Misere waren

 
16.11.02 12:55
#10
schon im Sommer 2002 bekannt.
Zeuge: Metzger (Grüne, MdB a.D.) im Fernsehen.

Das wundert mich nicht bei dem
Instrumentarium der mittelfristigen Finanzplanung.
Im Bundesfinanzministerium sitzen fähige Beamte.
Die haben allerdings nach 16 Jahren Kohl das
falsche Parteibuch und deshalb hört keiner auf sie.
Schröders Woche post
post:

würden wirklich noch 34% die roten, und 9%die

 
16.11.02 13:06
#11
grünen umfaller wählen?  wundere mich schon ein wenig!  
Schröders Woche calexa
calexa:

Brauchst Dich nicht zu wundern

 
16.11.02 18:23
#12
99% der Bevölkerung denkt nicht. Schau Dich einfach mal um....

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Schröders Woche Schepper
Schepper:

Der Staat braucht Geld

 
16.11.02 22:20
#13
bittschön, woher nehmen?
Vorschläge? Mangelware.
Ja was jetzt? Heidelberger Druck (proxi)?

Oder: Alte, Arbeitslose, Alleinerziehende,
Geringverdiener - wärs so recht?

Im übrigen greift der Eichel (gegen meine Überzeugung)
gerade bei den oben genannten Gruppen zu !!!

Hier aber, in dieser Einsiedelei, erdreisten sich die
Geldbesitzer, die Gegner der Aktiensteuer
und Neidhammel der Nation ihre lädierten
Ergüsse als Weckruf für alle anderen anzupreisen.

Pfui Deibel.
Meine aufrichtigste Verachtung.

Ergebensten Gruß
Schepper
Schröders Woche Amateur
Amateur:

nepper-schepper-bauernfänger

 
16.11.02 22:27
#14
geld ist genug vorhanden-das zauberwort heißt vernünftig WIRTSCHAFTEN  
Schröders Woche TK-ONE
TK-ONE:

Das Proletariat wollte Rot-Grün

 
16.11.02 23:22
#15
nun haben sie 4 Jahre lang den Käs (wir natürlich auch)....und was kommt bis dahin?

Wahrscheinlich steht wieder ein "Rechter" auf und propagandiert den
"Marsch auf Berlin"

Wir werden noch tolle Demos erleben...

Gruss TK
Schröders Woche Schnorrer
Schnorrer:

@TK-ONE: Bist Du irgendwo Politprofessor?

 
17.11.02 01:24
#16
Deine Aussagen stimmen mich in einem Maße milde und nachdenklich zugleich, so als ob der große Gott Erleuchtung auf mich herniedergefahren wäre und gesagt hätte: "Höre auf TK-ONE, denn er ist der Messias".

Ich frage mich: bin ich würdig, Deine Postings zu lesen, bin ich würdig, einzugehen unter Deinem Dach der Weisheit, ist es würdig und recht, wenn ....

Den Rest kannst Du Dir denken, Du A....gesicht.
Schröders Woche neo andersson
neo andersson:

endlich hat mal eine regierung den mut

 
17.11.02 10:22
#17

die notwendigen sparmassnahmen anzugehen, und was wird versucht?
die kreditaufnahme der vergangeheit gut zu reden.

woher soll denn das geld kommen? WOHER?

seit begin der brd wurden immer mehr schulden aufgetürmt und die bezahlung immer in die zukunft verlegt. unsere enkel sollen gefälligst für unseren luxus bluten.
nun sind wir leider die generation der enkel und wir bluten. so einfach ist das.

euer gejammer erinnert mich an leute, die an der steckdose lecken und hinterher das e-werk hassen.

es gibt nur noch vier möglichkeiten:

1) wir führen einen anständigen eroberungskrieg mit ordentlich beute, dann sind wir die finanziellen probleme los. das lässt sich aber nur schwer mit einer menschlichen grundhaltung und dem grundgesetz vereinbaren.

2) wir kommen zu einem wirtschaftlichen aufschwung. das ist mit dieser jammerlappen generation, die immer alles auf die politik schiebt, nicht zu bewerksteligen. hier heult sich lieber jeder zu, anstatt einfach den beitrag zu leisten, denn er leisten kann. und als peinlich ausrede muss dann halt die jeweilige regierung für die eigene faulheit/unlust herhalten.

3) wir sparen mal anständig. das können wir aber nur, wenn uns jemand dazu zwingt, denn diese grundlegende kaufmännische minimalweisheit haben irgenwie alle vergessen. sparen ist scheisse, solange man es selber machen soll. also sparen bei staatsausgaben ja, aber bitte nur in den bereichen, in denen es mir nicht schadet.

4) wir erhöhen die beitragsätze und steuern, um wenigstens unseren enkel bessere startbedingungen zu schaffen, als uns. wenn jeder in der kneipe säuft und jeder sagt, der nächste zahlt, ist entweder irgenwann die kneipe platt, oder irgendjemand zahlt sich dumm und doof. letzteres werden wohl wir sein. aber das ist weniger die schuld des aktuellen wirtes, als die schuld der bisherigen säufer.

4 jahre lang hat rot grün keine regierungsrechtfertigung geliefert. erst jetzt zeigen sie so etwas wie rückrat und führungskraft indem sie die schritte durchssetzen, die sich nie jemand getraut hat.aus angst, der politische gegner würde dies ausnutzen und der wähler würde dies nicht verstehen. natürlich ist der rest der politschen landschaft zu feige oder zu blöde staatsmännische größe zu zeigen und die notwendigkeit der schritte zu bestätigen. hier hätte die cdu profil gewinnen können. aber die zicken ja lieber rum.

witzig wird dadurch aber die übernächste bundestagswahl:
rot/grün wird verlieren, weil sie getan haben, was nötwendig für das überleben des staates ist. da die cdu wahlkampf dagegen betreibt, kann sie die schritte eigentlich nicht aufrecht erhalten. sollte nicht zufällig das wirtschaftwunder bis dahin eingetreten sein, werden die aber genau das gleiche machen müssen, was sie bis dahin verteufelt haben, denn noch mehr schulden machen geht nicht. nun wird der wähler dann aber richtig ausrasten.
und dann kommt irgendein arsch, der das volk richtig belügt ( also einer, der sagt, wir müssten unsere eigene rechnungen nicht bezahlen und so ein zeug ) und alle werden es glauben ( denn die etablierte politik hat es ja auch jahrelang erzählt) und dieser jemand wird sich nicht mit sparen oder beitragserhöhungen helfen wollen. und dann bin ich mal gespannt, wohin uns unsere eigenen lügen dann führen werden. werden wir dann auch mit waffengewalt die "freiheit" in die welt bringen um hinterher "wirtschaftliche aufbauhilfe" zu leisten? dumm genug sind wir erwiesenermaßen.

in diesem sinne
Schröders Woche mod
mod:

In dem Riesen-Machwerk "Bundeshaushalt"

 
17.11.02 10:49
#18
gibt es unzählige Möglichkeiten des Einsparens,

ohne dass einerseits die Konjunktur

und andererseits die Leistungsträger unserer
Wirtschaft beeinträchtigt würden.

Allerdings wäre das eine Fleissaufgabe
für Sachkundige.


Schröders Woche mod

Habt Ihr eine Vorstellung vom

 
#19
Bundeshaushaltsplan 2002 und seiner Höhe in €?

Dazu:

"Wie hoch ist der bundesdeutsche Beitrag zum Wetterbeobachtungssystem im Nordatlantik? Mit welchen Einnahmen aus Geldbußen und Geldstrafen rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr? In rund 2800 Seiten Anlagen zum Haushaltsgesetz werden alle Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland aufgelistet. Unterteilt in Einzelpläne gibt der Bundeshaushaltsplan Auskunft über die Finanzen. Bisher war diese zentrale Grundlage unseres Staates nur kostenpflichtig erhältlich. Als gebundene Ausgabe in zwei Bänden wog das Papier mehrere Kilo.

Ab sofort soll jeder User den Bundeshaushaltsplan online unter www.recht.makrolog.de einsehen können. So werde man nachschlagen können, welche Einnahmen und Ausgaben für 2002 geplant seien. Um sämtliche Dokumente online einsehen zu können, muss der Anwender jedoch die Software CPC Viewer installieren.

www.recht.makrolog.de
 


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