Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche

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Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche denkidee
denkidee:

Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche

 
25.07.05 21:56
#1
Streit um TV-Duelle vor Bundestagswahl
Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche

Kanzler gegen Herausforderin: Experten sehen Schröder bei einem Rededuell vor laufenden Kameras im Vorteil. (Reuters) Hamburg - Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will trotz der verkürzten Wahlkampfzeit zwei Fernsehduelle mit seiner Herausforderin Angela Merkel (CDU). "Zwei Debatten haben sich bewährt", sagte Regierungssprecher Thomas Steg am Montag in Berlin. Hintergrund der Äußerung ist ein Bericht der "Bild am Sonntag" ("BamS"), wonach Merkel nur einem Duell zustimmen möchte. Das Blatt hatte sich dabei auf einen namentlich nicht genannten Berater der CDU-Chefin berufen.

"Das Interesse der Bürger ist offensichtlich"

Steg verwies darauf, dass im Bundestagswahlkampf 2002 die beiden Fernsehduelle zwischen Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) von jeweils etwa 15 Millionen Zuschauern verfolgt worden seien. Das Interesse der Bürger sei offensichtlich, und Schröder sei "ausdrücklich bereit, an zwei Debatten teilzunehmen". Es sei allerdings Sache der Sender, dies zu organisieren.

Die "BamS" hatte berichet, die Union wolle sich nur auf ein Streitgespräch im Fernsehen einlassen, weil der Wahlkampf so kurz sei. "Mehr ist ganz einfach zeitlich nicht drin", zitierte das Blatt den Merkel-Berater. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte der Zeitung, er wolle zwei Duelle. Zwei große Studios in Berlin-Adlershof sind der Meldung zufolge bereits fest gebucht.

Experten erwarten Schröder als Sieger

Führende Meinungsforscher vertreten die Meinung, dass die Rededuelle Schröder mehr nutzen würden als Merkel. Der Mainzer Parteienforscher Jürgen Falter sagte: "Wenn sich der leichte Abwärtstrend der Union in den Umfragen fortsetzt, könnte das TV-Duell sogar die entscheidenden ein bis zwei Prozent zu Ungunsten von Schwarz-Gelb bringen, zumal sich gerade unentschlossene Wähler besonders stark vom Ausgang eines solchen Zweikampfes beeinflussen lassen."

Auch der Göttinger Parteienforscher Peter Lösche sieht Schröder bei einem Rededuell vor den Kameras im Vorteil. "Der Medien-Kanzler Schröder wird wahrscheinlich selbstsicherer und staatsmännischer auftreten als Frau Merkel", meinte er. "So kann er bei den Zuschauern Sympathie-Punkte sammeln und als Sieger der Auseinandersetzung erscheinen." (md/dpa/ddp/AFP)  
Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche ottifant
ottifant:

Och- nicht schon wieder

 
25.07.05 21:59
#2
Es langt doch wenn der Horschti im TV ist.
Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche Timchen
Timchen:

Hochwasser hat sich doch auch bewährt

 
25.07.05 22:09
#3
und das grösste Aufholpotential hat Schröder ja im Osten.
Ist die Bestellung schon raus ?
Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche SchwarzerLord

Einzige Chance

 
#4
Es ist ja immerhin seine einzige Chance, die SPD zum Abschied noch über 30% zu hieven. Denn labern kann der gute Mann ja. Dabei immer die wichtige, staatstragende Mine aufsetzen. Und sich schon in Allgemeinplätzen verschwafeln.

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Der 22.5.05 geht in die deutsche Geschichte ein. Er läutete das Ende der rotgrünen Agonie und die mit dieser Regierung verbundenen Fehlentscheidungen ein ... Deutschland atmet auf, bald befreit von der rotgrünen Last!  Schröder ausdrücklich für zwei Streitgespräche 2028175



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