Schmiergeldaffäre,Siemen s droht Prozesswelle

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Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle Frigide F.
Frigide F.:

Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle

 
03.08.08 11:14
#1
Schmiergeldaffäre
Siemens droht Prozesswelle
Dem Siemens-Konzern steht in Griechenland offenbar eine Fülle von Schadenersatzklagen ins Haus. Die Athener Staatsanwaltschaft will allein 40 Manager anklagen.


Die Siemens-Korruptionsaffäre beschäftigt die Justiz seit langemDer griechische Telefonkonzern OTE verlangt nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ von Siemens Auskunft über die Ergebnisse der internen Untersuchungen und hat deshalb beim Landgericht München Klage eingereicht. Auf der Grundlage dieser Informationen wolle OTE in einer weiteren Klage Schadenersatz geltend machen. ZUM THEMA
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So steht die Siemens-AktieNach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaften in München und Athen habe Siemens jahrelang Manager und Mitarbeiter von OTE bestochen, um einen Großauftrag für den Ausbau des Telefonnetzes in Griechenland zu erhalten und zu hohe Preise abrechnen zu können. OTE habe demnach 1997 mit Siemens einen Rahmenvertrag abgeschlossen, der eine Milliarde Euro wert sei. Laut Dokumenten von Siemens, die der Zeitung vorliegen, sollen mindestens 75 Millionen Euro Schmiergeld geflossen sein. Ein Vorstand von Siemens-Griechenland habe schon 2006 bei einer internen Befragung erklärt, mit Bonuszahlungen für das OTE-Management habe man eine günstige Abrechnungspraxis sicherstellen und hohe Renditen erzielen können. In solche Dokumente soll OTE jetzt Einblick verlangen.

Klagen sollen personalisiert werden

Auch in Griechenland könnte die Schmiergeldaffäre bald ein gerichtliches Nachspiel haben. Anfang Juli hatte die Athener Staatsanwaltschaft Klage wegen des Verdachts der Bestechung und Geldwäsche erhoben. Bislang war die Klage allgemein gegen „jeden Verantwortlichen“ gerichtet. Die Staatsanwaltschaft versuche jetzt, die Klagen zu personalisieren, berichtete die Athener Zeitung „To Vima“ am Samstag. Bis Ende August würden Klagen gegen fast 40 Personen erwartet. Unter den möglichen Angeklagten sei auch einer der Chefs von Siemens-Griechenland, von dem sich das Unternehmen nach einer „Lawine von Enthüllungen“ 2007 getrennt habe. Im Visier der Justiz seien auch mehrere Angestellte der OTE, hieß es.

Zudem könnte die Regierung in Athen Geldstrafen gegen Siemens-Griechenland wegen der Zahlung von Schmiergeldern verhängen. Die Möglichkeiten dafür werden zurzeit nach den Worten des griechischen Regierungssprechers Theodoros Roussopoulos geprüft. Zudem könnten Athen und OTE Schadenersatz fordern. Die Staatsanwaltschaft soll ausreichende Beweise unter anderem im Zusammenhang mit dem Siemens-Auftrag für das Überwachungssystem bei den Olympischen Spielen 2004 gefunden haben. Insgesamt sollen rund 100 Millionen Euro geflossen sein, auch in die Kassen griechischer Parteien.

Börsenaufsicht im Nacken

Auch von anderer Seite droht Siemens Ungemach: Im Streit um die Haftung früherer Konzernvorstände halten Experten eine schnelle Einigung für unwahrscheinlich. Der Freiburger Rechtsgelehrte und Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe, Professor Hanno Merkt, rechnet mit einem langen Schadenersatzprozess gegen die elf früheren Vorstände und hält eine außergerichtliche Einigung für wenig wahrscheinlich. Die US-Börsenaufsicht SEC erwarte eine angemessene Reaktion, sagte Merkt der „WirtschaftsWoche“. Sollte die SEC den Eindruck gewinnen, dass nur pro forma durchgegriffen wird, könnte die zu erwartende Strafe gegen die Siemens AG erheblich höher ausfallen.


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Die Siemens AG habe nach dem Gesetz die Wahlfreiheit, ob sie den Gesamtschaden bei einem der ehemaligen Manager geltend macht oder beispielsweise ein Elftel bei jedem. In jedem Fall sei das Siemens-Verfahren wegweisend für die deutsche Unternehmensrechtsprechung. „Der deutsche Aktienmarkt verlangt nach einem Lehrstück“, sagte Merkt, der auch Sachverständiger bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) und für den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages ist. ast/dpa
www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...sswelle_aid_321981.html
Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle Frigide F.
Frigide F.:

Wird es jemals Zeiten geben

 
03.08.08 11:17
#2
wo die Manager nicht mehr schmieren?
Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle Uschibär
Uschibär:

@Frigide

 
03.08.08 11:20
#3
Die Konzerne haben die Gelder für solch Sachen doch schon längst mit eingeplant!
Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle Frigide F.
Frigide F.:

Sowas find ich ne bodenlose Frechheit!

 
03.08.08 12:36
#4
Schmiergelder fließen,es kommt eines Tages raus,dann wird denen der Prozess gemacht und das Urteil immer dasselbe:Geldstrafe und max Bewährungsauflage.
FRECHHEIT!!!
Schmiergeldaffäre,Siemens droht Prozesswelle Uschibär

Wo lebst Du?

 
#5
So machen's doch alle. :-) Uuuuuuuund die Chefs rubbeln sich die Hände. :-)


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