Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus

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Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus

20
06.07.09 13:26
#1

denn jetzt versucht er sich nach unendlichen Fehlern beim Publikum anzubiedern - und sein Kabinettskollege Guttenberg steht ihm in nichts nach, allerdings hat der bisher erst maximal 1% soviel Scheisse produziert wie Steinbrück - vermutlich weil er erst so kurz dabei ist.

Niemand hat weltweit so geschlafen wie der Steinbrück und einen unfähigen Bafin-Aufseher Sanio machen lassen, was der wollte, z.B. die Banken über Zweckgesellschaften, die mit 0% Eigenkapital arbeiten, die Eigenkapitalunterlegung der Banken herunterfahren lassen. Und nun der Steinbrück, der Guttenberg und einer der unfähigsten und publicitygeilsten Professoren Deutschlands, namens Gehrke, den Banken Zwangskredite verordnen.

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben heute darauf hingewiesen, dass sie in 2009 schon 6% bzw. 2,5% mehr Kredite vergeben haben - und deren Marktanteil dürfte zusammen bei 75% liegen. Es ist einfach Schwachsinn zu behaupten, dass Kreditinstitute für 1% bei der Bundesbank anlegen und des zinslos herumliegen lassen - das lernt verleicht der Gehrke seinen Studenten gelehrt, deshalb gab es vermutlich so viele Flaschen in den oberen Banketagen. Fakt ist, und da hat der Bundesbankpräsident Weber recht, dass Kredite in der Vergangenheit für schlechte Adressen zu billig waren. Wenn die voraussichtliche Ausfallsquote bei ganz schlechten Schuldnern 5% und bei sehr guten Schuldnern 0,25% ist, dann muss der Kredit an Schuldner mindestens 4,75% teuer sein und noch etwas mehr, da er auch höheren Überwachungsaufwand verursacht. Eine der wichtigsten Ursachen für die momentane Krise ist ja gerade, dass keine rísikoadäquaten Zinsen von Schuldner verlangt wurden. Und daher ist es eine Schande für Deutschland, dass ein unfähiger Finanzminister, ein mit Eierschalen hinten der Ohren herumlaufender Wirtschaftsminister und ein ausschließlich pulicitygeiler sich als Oberprofessor darstellender Schwätzer derart produzieren.
Moderation
Zeitpunkt: 06.07.09 20:12
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Libuda:

Was ich nicht nachvollziehen

3
11.07.09 19:25
#19
kann ist, dass bisher keine Staatsanwaltschaft gegen die Begründer von Zweckgesellschaften, die ohne Eigenkapital arbeiten, wegen Umgehung des Eigenkapitalvorschriften ermittelt bzw. je ermittelt hat.

Niemand kommt auf die Idee, Bankräuber nicht mehr zu verfolgen, wenn sie überhand nehmen - obwohl sie sicher sehr viel weniger Schaden anrichten als die Schöpfer von Zweckgesellschaften. Das produziert einen unglabulich moral hazard: weltweit rüsten die Bängster schon wieder zu neuen Straftaten.
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Libuda:

Nonnenmacher ohne Bonuszahlung schmeissen

2
12.07.09 22:12
#20
www.welt.de/wirtschaft/article4105965/...onen-zusaetzlich.html
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Libuda:

Hier kann man zum Thema weiterlesen

 
12.07.09 23:24
#21
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Libuda:

Die Amis lesen bei Libuda mit - Steinbrück leider

 
31.07.09 23:51
#22
nicht:



finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=

Obwohl ich nur indirekt für Beschränkungen bin, nämlich die Märkte so zu gestalten, dass Bängster nicht mit dem Eingehen von großen Risiken, für das dann Lieschen Müller und Joe Sixpack haften müssen, Geld verdienen, sondern nur mit dem Erbringen von Leistungen.
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Libuda:

Eine deutschen Cuomo würde Steinbrück verhindern

 
01.08.09 12:44
#23
www.faz.net/s/...47B30103F94ACCBD14~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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Libuda:

Fragt Eure Bundestagskandidaten

 
01.08.09 15:18
#24
was sie von einem "Say on Pay" halten - und lasst Euch dabei nicht von deren faulen Ausreden verarschen, die vermutlich von den "Drei-Pünktchen-Männchen und -Weibchen" kommen.

Wirtschaft
Samstag, 01. August 2009

Gegen Exzesse bei Manager-Boni
US-Kongress zieht Grenzen ein
Nach der öffentlichen Entrüstung über hohe Bonus-Zahlungen in staatlich gestützten Firmen hat das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Manager-Boni verabschiedet. Der Deutschland-Chef von Goldman-Sachs verteidigte Manager-Boni.
Kongress-Präsidentin Nancy Pelosi will mit Grenzen für Managergehälter eine neue Finanzkrise verhindern.
(Foto: AP)
Die Kongress-Abgeordneten billigten mit 237 zu 185 Stimmen die Vorlage, die den Beinamen "Say on Pay" (etwa: Mitsprache bei der Bezahlung) trägt. Aktionäre sollen danach alljährlich über die Bezahlung der Manager des betroffenen Unternehmens abstimmen können, allerdings ist das Votum nicht bindend. Die staatlichen Aufsichtsbehörden sollen zudem Vergütungen kappen können, sofern sie diese für schädlich halten. Dies schließt Boni ein, die "zu unangemessenen Risiken verleiten" und "Sicherheit und Bonität" der betroffenen Unternehmen gefährden oder "negative Folgen für die wirtschaftlichen Umstände oder finanzielle Stabilität" haben könnten.

"Der Kongress hat bei seinen Bemühungen um eine Reform der Arbeitsweise der Wall Street einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht", sagte die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. So solle künftig eine neue Finanzkrise verhindert werden.

Senat könnte Gesetz stoppen

Über die Vorlage muss als nächstes der US-Senat entscheiden, wobei der Ausgang der Abstimmung offen ist. Voraussichtlich werden die Senatoren nicht mehr vor ihrer einmonatigen Sommerpause votieren, die am kommenden Freitag beginnt. US-Präsident Barack Obama und seine demokratischen Verbündeten hatten angekündigt, angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise strikter gegen die Geschäftsmethoden in der Finanzbranche vorzugehen. Von republikanischer Seite hat ihnen das den Vorwurf eingebracht, sich unangemessen stark in die Wirtschaft einzumischen.

Erst am Donnerstag hatte New Yorks Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo einen Bericht vorgestellt, nach dem große US-Banken ihren Angestellten 2008 enorme Boni zukommen ließen. Mitten in der Finanzkrise überstiegen die Bonus-Zahlungen einiger Wall-Street-Schwergewichte demnach den Gewinn der Firmen.

Milliardenboni im Visier
Banker von Goldman Sachs erhielten im vergangenen Jahr im Schnitt den höchsten Bonus.
(Foto: REUTERS)
Zu den kritisierten Banken zählen Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die allesamt hohe staatliche Hilfen kassiert hatten. Allein Goldman Sachs schüttete dem Bericht zufolge vergangenes Jahr 4,8 Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) Boni an Führungskräfte aus - mehr als das Doppelte des Gewinns von 2,3 Milliarden Dollar. Goldman Sachs hat wegen der Finanzkrise zehn Milliarden Dollar staatliche Nothilfe erhalten.

Der Deutschland-Chef von Goldman Sachs verteidigte die Zahlung hoher Boni an die Angestellten des Instituts. Nicht die Höhe der Boni sei das Problem, sondern der Grund für die Gewährung von Boni, sagte Alexander Dibelius der "Wirtschaftswoche". Es habe "vielerorts falsche Anreizsysteme" gegeben, die nun geändert werden müssten, "damit nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln belohnt wird".

Die Mitarbeiter von Goldman Sachs bekämen den variablen Anteil ihrer Vergütung zu einem großen Teil in Aktien, die mehrere Jahre gehalten werden müssten: "Daher sind die Mitarbeiter automatisch am langfristigen Unternehmenserfolg interessiert."

nne/AFP
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Libuda:

Dem kann man nur zustimmen

2
01.08.09 23:08
#25
was man da im vorstehenden Posting lesen kann, denn Bängster sind nicht einmalig, sondern es gibt viele von ihre Sorte. Und da Angebot und Nachfrage den Preis regeln, sind die hohen Vergütungen lächerlich - sie sind das Ergebnis von kriminellen Kartellpraktiken, die in der Geschichte der Marktwirtschaft einmalig sind. Angebliche besondere Leistungen von Bängstern bestehen im wesentlichen darin, dass sie besondere Risiken eingehen. Da Lieschen Müller und Joe Sixpack als Steuerzahler und auch die Aktionäre der Banken dann die Scheisse auslöffeln müssen, ist es dringend geboten, dass die Bängster beinhart reguliert werden.


"Aktionäre sollen danach alljährlich über die Bezahlung der Manager des betroffenen Unternehmens abstimmen können, allerdings ist das Votum nicht bindend. Die staatlichen Aufsichtsbehörden sollen zudem Vergütungen kappen können, sofern sie diese für schädlich halten. Dies schließt Boni ein, die "zu unangemessenen Risiken verleiten" und "Sicherheit und Bonität" der betroffenen Unternehmen gefährden oder "negative Folgen für die wirtschaftlichen Umstände oder finanzielle Stabilität" haben könnten.

"Der Kongress hat bei seinen Bemühungen um eine Reform der Arbeitsweise der Wall Street einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht", sagte die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. So solle künftig eine neue Finanzkrise verhindert werden."
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Libuda:

Glücklicherweise ist Geithner nicht so blöd wie

 
02.08.09 21:38
#26
sein deutscher Kollege Steinbrück.

Mit diesem Baustein wäre uns die Krise vermutlich erspart geblieben:

www.faz.net/s/...DDA0BF3A19DB4678C6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Immerhin muss man dem jetzigen Finanzminister Geithner zugestehen, dass er dies schon lange vor der Krise immer wieder in seiner Eigenschaft als Boss der New Yorker Fed forderte - mein Kompliment. Denn auch Libuda fordert ja seit vielen Jahren mehr Regulierungen für Bängster, hat aber diese wichtige Element eines zentralen Kontrahenten bei Kreditderivaten zwar nicht übersehen, ist aber davon ausgegangen, dass die Sicherheiten auf freiwilliger Basis gewährleistet seien. Libuda hat hier die Gier und Blödheit der Bängster noch unterschätzt, obwohl er in diesen beiden Punkten den Bängstern schon so viel zutraute, wie niemand anders auf deutschen Boards. Interessant ist, dass die deutschen Bankprofessor-Dilettanten auch nicht mit einem Wort vor der Krise das Problem der zentralen Gegenpartei bei Derivaten thematisiert haben  - oder habt ihr etwas vom sich allwissend aufspielenden Gehrke oder dem wichtigtuerischen Zopf-Bankrprofessor-Dillentant aus Frankfurt, dessen Name mir gerade nicht einfällt, dazu etwa gehört?

Was heute wieder übersehen wird ist, dass mit diesem Baustein unser Finanzsystem auf einem sehr viel sicheren Boden steht. Unsicherheit verschwindet, Risikoprämien sinken, zukünftige Ertrage werden mit niedrigen Zinssätzen auf den heutigen Zeitpunkt abdiskontiert und die Kurse von Aktien steigen.

Aber diese Kette ist überhaupt noch nicht in den Kursen enthalten.
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Libuda:

Steinbrück, Amussen und Sanio schmeissen

 
21.08.09 23:03
#27
Nur dumme Sprüche kamen, als Libuda hier erstmals postete, dass die Bankensanierung den Staat nicht kostet, sondern er Geld verdient, wenn  er das geschickt anfängt. Die Schweiz und die USA werden dabei auch einen großen Reibach machen, wie jetzt das Beispiel der UBS zeigt. Allerdings darf man sich dabei nicht blöd anstellen wie Steinbrück, Asmussen und Sanio:

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...Berg/556316.html
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Mathou:

Großbritannien erhebt Sondersteuer auf Banker-Boni

 
09.12.09 23:28
#28

Hoffe das wird mal auch woanders modern.

 

Regierung weist Banker in die Schranken

Auch wenn in Großbritannien das Bankgewerbe zeterte und klagte, Finanzminister Darling ließ sich nicht beeindrucken und legte eine Sondersteuer für Banker-Boni fest. Das macht sich gut vor den Wahlen im Frühjahr und hilft dem Haushalt, der noch immer unter der Rezession ächzt.

Von Barbara Wesel, RBB-Hörfunkstudio London

Das ist die Maßnahme, auf die die britische Öffentlichkeit gewartet hat: Finanzminister Alastair Darling kündigte an, er werde ab sofort eine Sondersteuer auf Banker-Boni erheben. Die Tatsache, dass eine Reihe britischer Großbanken nach der Rettungsaktion mit Milliarden an Steuergeldern zu Beginn des Jahres bereits wieder meint, Spitzenboni zahlen zu müssen, führte zu einem Sturm der öffentlichen Entrüstung.

Banker drohen mit Rücktritt

Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061929 Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061929 [Bildunterschrift: Darling ließ sich von den Klagen der Banker nicht beeindrucken. ]
Das Wort Banker wurde einmal mehr zum beliebten Schimpfwort. Besonders viel Chuzpe zeigte die Royal Bank of Scotland (RBS). Das Unternehmen war nur durch massives Eingreifen des Staates vor der Pleite gerettet worden. Hunderte Milliarden fauler Kredite sind im Garantieprogramm der Regierung geparkt. Die RBS will aber jetzt wieder 1,5 Milliarden Pfund an ihre Investmentbanker ausschütten. Schließlich hätten die im ablaufenden Jahr wieder satte Gewinne gemacht. Wenn die Regierung solche Zahlungen verbieten wolle, werde die ganze Management-Etage der RBS zurücktreten, so drohten die Bankchefs.

Finanzminister unbeeindruckt

Schluss damit, sagte dagegen Finanzminister Darling: "Ich lasse den Banken die Wahl: Sie können ihre Gewinne benutzen, um ihre Kapitalausstattung zu verbessern. Aber wenn sie darauf bestehen, bedeutende Vergütungen auszuzahlen, dann hole ich davon etwas für den Steuerzahler zurück. Ich habe beschlossen, ab heute eine Sondersteuer von 50 Prozent auf alle Bonuszahlungen zu erheben,  die 25.000 Pfund überschreiten."

Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061929 Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061929 [Bildunterschrift: Im Londoner Banker- und Versicherungsviertel sorgt die Sondersteuer für Ärger. ]
Seit Tagen schon heult und wehklagt der britische Bankenverband dagegen. Solche Sondersteuern, sagt Angela Knight, seien "populistisch, politisch motiviert und haben einen Strafcharakter". Da hat sie in allen drei Punkten Recht. Aber die Regierung von Gordon Brown steht im Frühjahr vor Neuwahlen. Eine populäre Maßnahme zur Bestrafung von Bankern kommt ihr da gerade recht.

Laufen die Banker weg?

Das Bankgewerbe klagt darüber hinaus, alle guten Leute würden aus London abwandern, wenn sie keine Boni mehr bekämen: Wir haben schon ein paar Unternehmen in den letzten zwei, drei Jahren  gesehen, die ihren Hauptsitz wegverlegt haben, sagt Knight. Einzelne Banker sagten, sie könnten überall arbeiten. Doch gibt es weltweit Jobs für 5000 Spitzenbanker aus Großbritannien? Die Regierung hat jedenfalls beschlossen, sich über diese Drohung derzeit keine Sorgen zu machen, zumal die Sondersteuer ja vom Arbeitgeber, den Banken, bezahlt werden muß.

Einnahmen dringend nötig

Die Lage der britischen Wirtschaft ist zudem noch immer düster: Sie ist in diesem Jahr um 4,75 Prozent geschrumpft. Großbritannien steckt als letztes Land der G7 noch in der Rezession. Auch deshalb will der Finanzminister harte Einschnitte bei den Ausgaben weiter aufschieben. Im nächsten Jahr soll die Neuverschuldung erneut steigen. Erst  nach 2010 sollen Einschnitte greifen, die am Ende dazu führen, dass die auf 80 Prozent des Bruttonationalproduktes kletternden Schulden der öffentlichen Hand in vier Jahren wieder um die Hälfte gesenkt werden.

 

Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Mathou
Mathou:

ein ähnlicher Artikel dazu aus der Welt

 
09.12.09 23:43
#29

 http://www.welt.de/wirtschaft/article5480334/20-000-Banker-werden-zur-Sondersteuer-gebeten.html

Britische Boni-Abgabe

20.000 Banker werden zur Sondersteuer gebeten
 
(9)    
Von Tina Kaiser   9. Dezember  2009, 18:53 Uhr
 

Die britische Regierung nimmt den Bankern ab einer gewissen Summe die Hälfte ihrer umstrittenen Boni ab. Mit dieser Sondersteuer läutet die Labour-Regierung bereits den Wahlkampf ein. Das zusätzliche Geld in der Staatskasse können die Briten gebrauchen: Das Vereinigte Königreich macht noch mehr Schulden.

 
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061971
Foto: Getty Images/Getty Images Europe
       

Mittagspause im Bankenviertel Londons: Nach Schätzungen sind 20.000 Banker in Großbritannien, auch die Mitarbeiter ausländischer Geldhäuser, von der Boni-Abgabe betroffen, die bis April 2010 gelten soll

   
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Umfrage

                       

Sollte in Deutschland nach britischem Vorbild eine Abgabe auf überzogene Banker-Boni erhoben werden?

 
Ja
   
Nein
       
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90%
Ja
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus 7061971
10%
Nein
340 abgegebene Stimmen

Der britische Schatzkanzler Alistair Darling hat die harte Phase des Wahlkampfs eingeläutet. Fünf Monate vor den Unterhauswahlen kündigte Darling eine einmalige Sondersteuer für die Finanzbranche an. Mit einem Satz von 50 Prozent sollen die Bonustöpfe der in Großbritannien ansässigen Banken besteuert werden. Betroffen sind auch in London tätige Angestellte ausländischer Institute.

Boni bis zu 25.000 Pfund (27.500 Euro) sind von der Steuer ausgenommen. Das Gesetz tritt sofort in Kraft und gilt nur bis April 2010. Laut Schätzungen des britischen Finanzministeriums wird die Sonderabgabe 20.000 Banker betreffen.

Rund 550 Millionen Pfund (608 Millionen Euro) will die Regierung durch die Steuer einnehmen und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einsetzen. Außerdem hofft Darling, dass die Banken weniger Gewinne ausschütten und stattdessen ihre Kapitalbasis stärken.

In erster Linie dürfte Darling mit der neuen Einnahmequelle jedoch Wählerstimmen gewinnen wollen. Viele Briten sind wütend, seit bekannt wurde, dass jeder britische Haushalt mit durchschnittlich 40.000 Pfund durch die Banken-Rettungen belastet ist. Diese Zahl veröffentlichte vergangene Woche der britische Rechnungshof.

Großbritanniens eigentliches Problem – ein Schuldenberg von neun Billionen Pfund – dürfte durch die Bankersteuer kaum kleiner werden. Wie Darling bei der Vorstellung seines Haushaltsberichts sagte, muss die Regierung in diesem Jahr eine Rekordsumme von 178 Milliarden Pfund (197 Milliarden Euro) an Krediten aufnehmen – drei Milliarden Pfund mehr als geplant.

Auch für das kommende Jahr ist keine Erholung in Sicht. Darling musste die avisierte Neuverschuldung auch für 2010 um drei Milliarden Pfund auf 176 Milliarden Pfund nach oben korrigieren. Nach Berechnungen der OECD wird Großbritannien 2010 mit einem Defizit von 13,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) das Industrieland mit der höchsten prozentualen Neuverschuldung sein.

Ökonomen sind alarmiert, denn selbst in der großen Währungskrise der 70er-Jahre stieg das Defizit nie höher als sieben Prozent des BIP. Mehrere Ratingagenturen warnten bereits, Großbritannien könnte sein AAA-Kreditrating verlieren.

Die Investmentbank Morgan Stanley veröffentlichte in der vergangenen Woche einen Bericht, nachdem Großbritannien als erste der G10-Nationen in eine Schuldenkrise stürzen könnte. Durch die verminderte Kreditfähigkeit des Landes könnten die Kosten für Darlehen auf über fünf Prozent Zinsen steigen – das entspricht in etwa dem Niveau von Griechenland und wäre deutlich schlechter als Italien, Mexiko oder Brasilien.

Wohl um Großbritanniens Gläubiger zu beruhigen, kündigte Darling ein neues Schuldentilgungsgesetz an. Die Regierung verpflichtet sich demnach, das Defizit des Landes bis 2014 zu halbieren. Wirkliche Einschnitte dürften aber erst 2011 und damit nach der Wahl umgesetzt werden. Von den Kürzungen betroffen sein werden alle Ressorts außer Schulen, Krankenhäuser und die Polizei. Laut Berechnungen der „Financial Times“ müssen alle anderen öffentlichen Bereiche mit Budgetkappungen von rund 14 Prozent bis 2014 rechnen.

Angesichts der Prognosen steckt Finanzminister Darling in der Zwickmühle. Einerseits müsste er dringend sparen – andererseits befindet sich Großbritannien im Gegensatz zu den meisten westlichen Ländern noch immer in der Rezession. Die Wirtschaft schrumpfte mit minus 4,75 Prozent in diesem Jahr deutlich mehr, als ursprünglich von Darling vorausgesagt. 2010 soll die britische Wirtschaft dagegen um ein bis 1,5 Prozent wachsen.

Deutliche Einschnitte in den kommenden Monaten könnten dieses Wachstum allerdings verhindern, fürchtet Darling. Einige Möglichkeiten, wie Geld in die Kasse kommen soll, hatte er daher schon in den vergangenen Wochen angekündigt.

 

So wird die Einkommensteuer für Spitzenverdiener im April 2010 von 40 auf 50 Prozent erhöht. Im Januar bereits steigt die vorübergehend gesenkte Mehrwertsteuer zurück von 15 auf 17,5 Prozent. Die Regierung veröffentlichte außerdem eine Liste von 18 Staatsunternehmen, die zum Verkauf stehen. 16 Milliarden Pfund will der Schatzkanzler dadurch einnehmen.

 
 
1 von 7
 
Die dicken Boni der staatlich gestützten US-Banken
                             
Millionenboni an die Manager trotz Milliardenhilfe vom Staat – auch in den USA sorgt das Vergütungssystem der Banken für Empörung. Hier einige Beispiele der Zahlungen in großen Banken:
 

 

Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus oliweleid
oliweleid:

Schön,

 
10.12.09 07:08
#30
wenn Merkel doch nur Eier in der Hose hätte, würde es bei uns sowas vielleicht auch bald geben...
oliweleid
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Warum bei dem jeder Wähler Pickel bekommen

 
27.06.11 16:20
#31
sollte, hat Euch Libuda schon vor zwei Jahren erzählt:

www.ftd.de/politik/deutschland/...k-keine-pickel/60070350.html

Dass er allerdings der Lieblingskandidat der Finanzterroristen ist, die seinen Wahlkampf sicher mit Geld vollscheißen werden, steht außer Frage.
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus potzblitzzz
potzblitzzz:

Birne Reloaded...

 
27.06.11 17:20
#32
Deutschland hat ein Faible für unsympathische Kanzlerkandidaten...
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus king charles
king charles:

der

 
27.06.11 17:28
#33
kann es
Grüsse King-charles
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Bist Du etwa der Ackermann-Sepp

 
27.06.11 18:17
#34
oder doch nicht?
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus BarCode
BarCode:

So schlecht

 
27.06.11 18:47
#35
haben Steinbrück/Merkel die Krise gar nicht gemanaged. Was hier an Lobeshymnen über die USA gesungen wird, gilt nur unter Auslassung eines wesentlichen Aspekts: Was uns die HRE und die Landesbanken sind, sind den Amis Fanny Mae und FreddieMac, wo man letztlich jede Menge Müll der Banken eingesammelt hat und die den Steuerzahler der USA, so schätzt man derzeit, am Ende etwa 260 Mrd. Dollar kosten werden.

Der Bund, so schätzt man, kommt alles in allem mit ca. 20 Mrd. effektiven Finanzinstituts-Rettungskosten davon, die Länder sind noch nicht absehbar, weil man nicht weiß, wie die Landesbanken und ihre Bad-Banks am Ende dastehen.

Jedenfalls ist es - neben den dramatischen (auch konjunkturellen) Folgekosten der Krise, die sich in der Gesamtverschuldung der Staaten spiegeln, wo die USA auch wesentlich heftiger gebeutelt sind - keineswegs so, dass hier das deutsche Krisenmanagement den Vergleich mit den USA scheuen müsste.

Persönliche Aversionen gegen Herrn Steinbrück helfen der Erkenntnis keinesfalls auf die Sprünge.
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus mod
mod:

Hätte man

2
27.06.11 19:05
#36
HRE pleite gehen lassen und die sozialen Folgekosten alimentiert,
wäre alles billiger geworden, und den Banken hätte man einen hörbaren
Warnschuss verplättet.
Aber daran hatte der Strippenzieher im Hintergrund, Jörg Asmussen,
kein Interesse.
Erst hat er die Krise mitverursacht ("Wir brauchen freie Finanzmärkte ohne
staatliche Reglementierung"), dann spielte er den Feuerwehrmann.
Merkel und Steinbrück waren allein Marionetten des Bankensektors,
allen voran Ackermann.
Die regieren seit eh Deutschland wirklich.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Die Flasche lebt

 
30.09.11 09:18
#37
Publicitygeilheit statt Leistung:

nachrichten.t-online.de/...riechenland-sagen/id_50225726/index
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Und seinen Freund Sepp auch

 
15.10.11 11:59
#38
Lex Sepp schnellstens verabschieden, denn die Möglichkeit, dass mit einer Mehrheit von 25% der Stimmen das Verbot des Übergangs vom Vorstandsvorsitzenden zum Aufsichtsratsvorsitzenden ausgehebelt werden kann, ist völlig überflüssig - und vor allem im Bankbereich absurd, da die Meute der Finanzterroristen sowie untereinander über sich selbst abstimmt. melden
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Schlimmer Kandidat

 
30.09.12 01:13
#39
mit diesen besonders schlimmen Sünden:

Erste Sünde: Steinbrück hat unter Assistenz von Ackermann die deutschen Banken in einer Weise mit Geld zugeschissen, dass Deutschland wohl das weltweit einzige Land auf der Welt ist, das an der Bankenrettung nichts verdient. Daher ist es dreist, unanständig und heuchlerisch , dass er jetzt Merkel und Schäubele, die weltweit am ersten in Regierungspositionen die Finanzterroristen mit sinnvollen Vorschlägen angriffen, dieses wichtige Thema zu klauen versucht.

Zweite Sünde: Zusammen mit dem in volkswirtschaftlichen Sichtweisen unfähigen hesssichen Ex-Minsiterpräsidenten Koch hat Steinbrück die Abgeltungssteuer in der jetzigen Form verbrochen, die Deutschland auf  lange Sicht enormen Schaden zufügen wird. Denn diese Reform stellt Zinserträge, die sehr viel weniger Risiken beinhalten, steuerlich besser als Erträge aus Aktien, die mit höheren Risiken verbunden sind - das ist weltweit einmalit . Und das alles, weil die beiden ökonomisch verblödeten Koch und Steinbrück tatsächlich glaubten, dass in Deutschland in den letzten 60 Jahren Kursgewinne steuerfrei gewesen seien. Soviel Blödheit und Dummheit in Regierungsverantwortung ist einfach nur schlimm.
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Steinbrück als Kandidat ist deshalb ein schlimmer

 
30.09.12 10:12
#40
Unfall, weil er selber und andere Dummköpfe (zu denn in diesem Fall leider auch Helmut Schmidt gehört) glauben, dass der Steinbrück von Ökonomie irgendeine Ahnung habe - das ist, wie die obigen Beispiele zeigen, aber absolut nicht der Fall.

Steinbrück ist leider nur ein ahnungsloser Dummschwätzer und Dampfplauderer, selbst wenn viele seiner geklauten Ansichten zu den Finanzterroristen, die er zu seiner Amtszeit mißachtete wie kaum jemand anders auf der Welt, zutreffen.
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Besonders schlimm finde ich, dass der Schwachkopf

 
30.09.12 20:59
#41
Steinbrück damals die Postsparguthaben unsere Omas und Opas dem Ackermann-Sepp als Fraß zum Spekulieren hinwarf, was ein extremer Widerspruch zu dem von ihm heute propagierten Trennbanken-System ist, das auch meines Erachtens zumindestest einer Diskussion wert ist, obwohl man gleichartige Effekt auch anders erreichen kann (Einschränkung des Eigenhandels, höhere Eigenkapitalquoten für Mischbanken, höhere Eigenkapitalquoten mit zunehmender Bilanzsumme, Holdinglösungen usw.)
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus Libuda
Libuda:

Und auch diese Ausführungen aus der vorletzten

 
07.10.12 10:51
#42
Euro am Sonntag treffen zu:

"Warum sich ein NRW-Ministerpräsident sich nicht früher an das Schleifen der Westdeutschen Landesbank machte und ein Milliardengrab zuließ, wirkt bei seiner heutigen Schelte allerdings anstößig."
Schmeisst die unfähige Flasche Steinbrück raus anjab

Hast recht, der Typ geht garnicht

 
#43

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