Russland: 200! Schulkinder entführt! o. T.

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Russland: 200! Schulkinder entführt! o. T. Cashmasterxx
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Russland: 200! Schulkinder entführt! o. T.

 
01.09.04 09:25
#1
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01.09.04 09:26
#2
GEISELNAHME

Bewaffnete stürmen südrussische Schule

Bewaffnete Männer haben an einer Schule in der Stadt Beslan in Nord-Ossetien mindestens 200 Geiseln genommen. Auch eine zweite Schule in der Region soll von Geiselnehmern besetzt sein. Inzwischen kam es zu einem Feuergefecht mit der Polizei.

Moskau - Zurzeit lieferten sich Miliz und Geiselnehmer einen Schusswechsel, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Dabei ist nach Angaben der Polizei mindestens ein Mann getötet worden. In der Schule "Nummer 2" befinden sich laut "Interfax" 200 Kinder und einige Erwachsene. Der Nachrichtendienst "Nowosti" meldete, dass keines der Kinder verletzt sei.

Augenzeugen berichteten, die Geiselnehmer hätten die Schüler in einer Sporthalle zusammengetrieben. Die Kidnapper - unter ihnen auch Frauen - tragen offenbar Sprengstoffgürtel. Ein Sprecher des Inlandsgeheimdienstes FSB, Ismel Shaov, sagte, es handele sich um insgesamt 17 Geiselnehmer.

Laut nicht bestätigten Meldungen befindet sich die zweite Schule "Nummer 6" ebenfalls in der Hand von Geiselnehmern. Der heutige Mittwoch ist der erste Schultag in Russland, an dem traditionell die Eltern ihre Kinder zur Schule begleiten. Über die Motive der Kidnapper wurde bislang noch nichts bekannt. Mit der Leitung der Geiselbefreiung ist General Michail Pankow aus dem Innenministerium beauftragt.

Die Stadt Beslan befindet sich etwa 15 Kilometer nördlich von Wladikawkas, der Hauptstadt Nord-Ossetiens, das an die Konfliktrepublik Tschetschenien grenzt. In Tschetschenien kämpfen radikal-moslemische Rebellen gegen die Zugehörigkeit der Republik zu Russland. Sie haben wiederholt Anschläge in Russland verübt.  
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News

 
01.09.04 11:24
#3
01.09.2004 10:48


50 Kindern gelang Flucht aus besetzter russischer Schule


Moskau (dpa) - Nach dem Überfall maskierter Terroristen auf eine Schule im Nordkaukasus ist etwa 50 Kindern die Flucht aus dem Gebäude gelungen. Das meldete die Agentur Itar-Tass. Bis zu 25 Terroristen hatten am Morgen mit schweren Waffen und Sprengstoffgürteln die Schule gestürmt. Nach jüngsten Behördenangaben sind insgesamt etwa 200 Schüler, Lehrer und Eltern in der Gewalt der Geiselnehmer. Die Zahl der Kinder wurde mit 120 angegeben. In ersten Berichten war von 400 Geiseln die Rede.




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aktuell

 
02.09.04 11:38
#4
KAUKASUSGeiselnahme in russischer Schule dauert anDas Geiseldrama in einer Schule im russischen Nordkaukasus geht weiter. Auch knapp 24 Stunden nach dem Überfall zeichnet sich kein Ende ab. Zahlreiche Angehörige verbrachten die Nacht im Regen vor dem umstellten Gebäude. Die Zahl der Geiseln wird inzwischen offiziell mit 354 angegeben. Terror in Russland: Familien bangen um gekidnappte Kinder AFPBeslan: Russische Spezialkräfte haben die Schule weiträumig abgeriegeltBeslan/Moskau - Unter den Geiseln sind 132 Kinder, viele von ihnen Erst- und Zweitklässler, wie ein Sprecher der nordossetischen Regierung sagte.Am Morgen lehnten es die Geiselnehmer ab, die Festgehaltenen freizulassen. Auch das Angebot, unbehelligt zu fliehen hätten die Terroristen nicht angenommen, teilte der Polizeichef der Teilrepublik Nordossetien, Kasbek Dsantijew, in Beslan mit. Geführt wurden die Verhandlungen vom Kinderarzt Leonid Roschal, der schon 2002 bei der Geiselnahme militanter Tschetschenen im Moskauer Musical-Theater den Gefangenen geholfen hatte. Die Gespräche wurden um 3.00 Ortszeit abgebrochen. Viele Angehörige der Geiseln verbrachten die Nacht trotz heftigen Gewitters und Regens in der Nähe des weiträumig abgesperrten Schulgeländes im nordossetischen Ort Beslan. Nach Angaben der Behörden wurden die Verhandlungen mit den Terroristen in der Nacht fortgesetzt. Wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass berichtete, lehnten die Angreifer auch am zweiten Tag das Angebot ab, den Geiseln Wasser und Lebensmittel zu gewähren. Die Kinder seien von den erwachsenen Geiseln getrennt worden, heißt es aus der nordossetischen Regierung. Weitere Einzelheiten wurden aber nicht bekannt.Augenzeugen berichteten aus Beslan, dass während der Nacht immer wieder Schüsse aus Maschinenpistolen vom abgesperrten Schulgelände zu hören gewesen seien. Was es damit auf sich habe, sei aber unklar, hieß es. Angehörige der Geiseln beklagten in diesem Zusammenhang auch die mangelnde Information durch die russischen Behörden.SPIEGEL ONLINEDie Stadt Beslan befindet sich etwa 30 Kilometer nördlich von Wladikawkas, der Hauptstadt Nord-Ossetiens, das an die Konfliktrepublik Tschetschenien grenztDie Geiselnehmer halten seit Mittwochmorgen Schüler, Eltern und Lehrer in der Turnhalle der Schule in Beslan in der Gewalt. Sie hatten die Schule während der Feierlichkeiten zum Beginn des Schuljahres gestürmt. Nach dem Überfall auf die Schule kam es zu einem Feuergefecht. Nach jüngsten Behördenangaben vom Donnerstagmorgen wurden 16 Menschen getötet. Die Kidnapper fordern die Freilassung tschetschenischer Kämpfer und den Abzug der russischen Truppen aus Tschetschenien. Unklar ist noch immer die Identität der Täter. Ein Vertreter des tschetschenischen Rebellenführers Aslan Maschadow wies im Internet eine Verwicklung in die Tat zurück. Die islamistische Gruppe Islambuli-Brigaden hat sich zu der Tat bekannt. Diese hatte auch die Verantwortung für die Entführung zweier russischer Flugzeuge übernommen, die am Dienstag vor einer Woche mit 90 Insassen abgestürzt waren. Experten zweifeln jedoch an den Angaben der Gruppe.Sicherheitsrat verurteilt TerrorakteAPBanges Warten: Verzweifelte Mütter hoffen auf Nachricht von ihren KindernDer Weltsicherheitsrat in New York forderte die sofortige und bedingungslose Freilassung der Geiseln. Das höchste Uno-Gremium war auf Drängen der russischen Regierung kurzfristig zusammengetreten. Auch die jüngsten Bombenanschläge in Moskau sowie die auf zwei russische Passagierflugzeuge wurden verurteilt. Ferner forderte der Rat alle Staaten auf, Russland bei der Verfolgung und Bestrafung der Täter zu unterstützen.  
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#5
KAUKASUS

Geiselnahme in russischer Schule dauert an

Das Geiseldrama in einer Schule im russischen Nordkaukasus geht weiter. Auch knapp 24 Stunden nach dem Überfall zeichnet sich kein Ende ab. Zahlreiche Angehörige verbrachten die Nacht im Regen vor dem umstellten Gebäude. Die Zahl der Geiseln wird inzwischen offiziell mit 354 angegeben.

Terror in Russland: Familien bangen um gekidnappte Kinder






AFP
Beslan: Russische Spezialkräfte haben die Schule weiträumig abgeriegelt
Beslan/Moskau - Unter den Geiseln sind 132 Kinder, viele von ihnen Erst- und Zweitklässler, wie ein Sprecher der nordossetischen Regierung sagte.

Am Morgen lehnten es die Geiselnehmer ab, die Festgehaltenen freizulassen. Auch das Angebot, unbehelligt zu fliehen hätten die Terroristen nicht angenommen, teilte der Polizeichef der Teilrepublik Nordossetien, Kasbek Dsantijew, in Beslan mit. Geführt wurden die Verhandlungen vom Kinderarzt Leonid Roschal, der schon 2002 bei der Geiselnahme militanter Tschetschenen im Moskauer Musical-Theater den Gefangenen geholfen hatte. Die Gespräche wurden um 3.00 Ortszeit abgebrochen.

Viele Angehörige der Geiseln verbrachten die Nacht trotz heftigen Gewitters und Regens in der Nähe des weiträumig abgesperrten Schulgeländes im nordossetischen Ort Beslan. Nach Angaben der Behörden wurden die Verhandlungen mit den Terroristen in der Nacht fortgesetzt. Wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass berichtete, lehnten die Angreifer auch am zweiten Tag das Angebot ab, den Geiseln Wasser und Lebensmittel zu gewähren. Die Kinder seien von den erwachsenen Geiseln getrennt worden, heißt es aus der nordossetischen Regierung. Weitere Einzelheiten wurden aber nicht bekannt.

Augenzeugen berichteten aus Beslan, dass während der Nacht immer wieder Schüsse aus Maschinenpistolen vom abgesperrten Schulgelände zu hören gewesen seien. Was es damit auf sich habe, sei aber unklar, hieß es. Angehörige der Geiseln beklagten in diesem Zusammenhang auch die mangelnde Information durch die russischen Behörden.



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Die Stadt Beslan befindet sich etwa 30 Kilometer nördlich von Wladikawkas, der Hauptstadt Nord-Ossetiens, das an die Konfliktrepublik Tschetschenien grenzt
Die Geiselnehmer halten seit Mittwochmorgen Schüler, Eltern und Lehrer in der Turnhalle der Schule in Beslan in der Gewalt. Sie hatten die Schule während der Feierlichkeiten zum Beginn des Schuljahres gestürmt. Nach dem Überfall auf die Schule kam es zu einem Feuergefecht. Nach jüngsten Behördenangaben vom Donnerstagmorgen wurden 16 Menschen getötet. Die Kidnapper fordern die Freilassung tschetschenischer Kämpfer und den Abzug der russischen Truppen aus Tschetschenien.

Unklar ist noch immer die Identität der Täter. Ein Vertreter des tschetschenischen Rebellenführers Aslan Maschadow wies im Internet eine Verwicklung in die Tat zurück. Die islamistische Gruppe Islambuli-Brigaden hat sich zu der Tat bekannt. Diese hatte auch die Verantwortung für die Entführung zweier russischer Flugzeuge übernommen, die am Dienstag vor einer Woche mit 90 Insassen abgestürzt waren. Experten zweifeln jedoch an den Angaben der Gruppe.

Sicherheitsrat verurteilt Terrorakte



AP
Banges Warten: Verzweifelte Mütter hoffen auf Nachricht von ihren Kindern
Der Weltsicherheitsrat in New York forderte die sofortige und bedingungslose Freilassung der Geiseln. Das höchste Uno-Gremium war auf Drängen der russischen Regierung kurzfristig zusammengetreten. Auch die jüngsten Bombenanschläge in Moskau sowie die auf zwei russische Passagierflugzeuge wurden verurteilt. Ferner forderte der Rat alle Staaten auf, Russland bei der Verfolgung und Bestrafung der Täter zu unterstützen.  


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