Rüttgers besucht Nokia und spricht

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Rüttgers besucht Nokia und spricht Scontovaluta
Scontovaluta:

Rüttgers besucht Nokia und spricht

7
16.01.08 16:12
#1
Gerade auf n-TV.
Er droht mit dem Unternehmen mit Imagegschaden und Konsequenzen auf dem großen Handymarkt D!
24 Beiträge ausgeblendet.
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Rüttgers besucht Nokia und spricht Pate100
Pate100:

ich hab ein samsung

 
17.01.08 15:30
#26
und davor ein siemens...:-)
Rüttgers besucht Nokia und spricht chartgranate
chartgranate:

edle,aber reichlich

2
17.01.08 15:36
#27
naive Sozialromantik knappi,das ist nicht böse  gemeint.Es gibt in solchen Sachen kein "Wir" das zusammenhält......und wenn Du selbst ein paar hundert Menschen für diese Idee begeistern könntest wäre das noch nicht mal ein Sandkorn in der Wüste.
Im Gegenteil,eher werden so manche der Entrüsteten nochmal schnell ein paar Aktien nachlegen und wenigstens so am Unabänderlichen profitieren.Bloody Money? Who cares......
Welche Aktie ist in 2007 mit am schärfsten maschiert? VW......hm,war da nicht auch was ?????
Das Sozialverhalten ist nicht nur in Finnland teilweise schwer gestört,keine Angst.
Es gibt kein "Wir" aus Verbrauchersicht das den Lauf solcher Dinge verändert.
Rüttgers besucht Nokia und spricht Depothalbierer
Depothalbierer:

prognose: es wird auch in 10 jahren noch keine

 
18.01.08 09:06
#28
vernünftigen gesetze für solche fälle geben.

irgendwer aus rüttgers club sitzt doch bestimmt bei nokia im aufsichtsrat.

ps:werde auch in zukunft das handy kaufen,welches das meiste fürs geld bietet.
Rüttgers besucht Nokia und spricht Scontovaluta
Scontovaluta:

Und das Schlimmste daran: Politiker, die meinen an

 
18.01.08 09:09
#29
globalen Entscheidungen etwas ändern zu können und den großen Beschützer mimen...bah!



Rüttgers besucht Nokia und spricht Depothalbierer
Depothalbierer:

zu 25: das sozialverhalten und das bildungssystem

 
18.01.08 09:32
#30
in finnland ist ausgezeichnet, wenn man es mit deutschland vergleicht.

und ich wette, da hätte nokia so eine show auch nicht abziehen können,weil subventionen an mehr auflagen gebunden sind...
Rüttgers besucht Nokia und spricht Wärna
Wärna:

na ich weiß nicht

 
18.01.08 10:40
#31
wer weiß, wann das finnische Nokia-Werk in Salo dran ist...
Rüttgers besucht Nokia und spricht Thomastradamus
Thomastrada.:

Politiker halt!

2
18.01.08 11:38
#32
Dass Beamte soviel Ahnung von Wettbewerb haben wie Ameisen von der Raumfahrt versteht sich von selbst und wird ja bereits innerhalb D sichtbar:
Energiemarkt
Mineralölmarkt
Krankenkassensystem
Schulsystem

Wie sollen die die globale Welt verstehen!?!
Hauptsache, es bringt Wählerstimmen - und das Schlimme: die meisten derer, die Ihre Kreuzchen machen dürfen sind beschränkt genug zu glauben was die Politiker ihnen sagen bzw. meist versprechen. Selbst wenn sie selbst verbockt haben was sie später anprangern...

Gruß,
T.
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Rüttgers besucht Nokia und spricht aktienbär
aktienbär:

passend

 
18.01.08 12:05
#33
Rüttgers ist seit 2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen,
vorher war er seit 2000 in NRW Oppositionsführer.

Er ist an allem, was vor 2005 in NRW geschah, schuld
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Rüttgers besucht Nokia und spricht Triloner
Triloner:

heuchlerische Streicheleinheiten vom............

 
18.01.08 12:52
#34
vom "Landesvater ".

tja, jetzt gibts auch keine Gewerbesteuereinhamen mehr............
darum gehts doch in wirklichkeit ,oder ?

Arbeitslose was ist das denn ?
Man muss erst ein Tal durchschreiten, bevor man einen Berg erklimmt.
Rüttgers besucht Nokia und spricht Jorgos
Jorgos:

Hätte er besser singen sollen ?

 
18.01.08 12:55
#35
:;))
Rüttgers besucht Nokia und spricht cicco
cicco:

..ich wünsche den Nokia -Beschäftigten viel Glück.

2
18.01.08 12:59
#36
..aber die Grabesrede von dem Politiker Trottel ist der Gipfel der verhöhnung..
Rüttgers besucht Nokia und spricht Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Rüttgers ist selbst Betrüger

7
18.01.08 13:03
#37
Rüttgers ist selbst Betrüger“ von Daniel Lenz
Freitag 18. Januar 2008, 09:11 Uhr

Die deutschsprachige Wirtschaftpresse verfolgt weiterhin die Diskussion um den Nokia-Abzug aus Bochum. Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer zieht ordentlich vom Leder – gegen NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (Foto: Landtag NRW). „Standortentscheidungen sind unternehmerische Entscheidungen par excellence“, meint der Handelsblatt-Chef, und Handys seien eben „industrielle Massenware, produzierbar an jedem Ort der Welt.“ Rüttgers ereifere sich über „Subventionsbetrug“ – „Dabei sind Rüttgers und Co in Wahrheit selbst Betrüger – weil sie den Menschen etwas vorgaukeln, was es nicht mehr gibt: staatliche Garantien auf Dauerarbeitsplätze.“

Am Ende prognostiziert Ziesemer: „Die hochsubventionierte Chip-Industrie im Raum Dresden wird in einigen Jahren das gleiche Debakel erleben.“ Der Tagesspiegel fragt ironisch: „Ist Jürgen Rüttgers im Wahlkampf? Oder bewirbt er sich für die goldene Ehrennadel der IG Metall?“ Das Schwadronieren über Subventionsheuschrecken sei Unsinn. „Nokia hat sich an die Gesetze und Auflagen gehalten und ist mitnichten verpflichtet, auf alle Zeiten in Bochum Telefone zu bauen. Globalisierung ist Freiheit“. Die Financial Times Deutschland kommentiert: „Das Werk in Bochum mag profitabel sein. Für Nokia ist es aber nicht profitabel genug. 16 Prozent Rendite hat der Konzern seinen Investoren versprochen - obwohl die 20 Prozent fordern. Die Rendite ist kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel um Erfolg.“ Die Welt schreibt, dass Nokia vielleicht eine „Subventionsheuschrecke“ ist, doch der „verblendete Retter“ Rüttgers verkenne, dass Deutschland von der Erweiterung der EU profitiere. Im Interview mit dem Deutschlandradio erklärt der SPD-Europapolitiker Martin Schulz, die Bochumer Werksschließung sei „Manchester-Kapitalismus in Reinkultur“. EU-Mittel seien nicht geflossen – wenn das der Fall wäre, dann würde er den Aufstand proben. Spiegel Online zeigt, wie Rumänien Nokia mit einem nagelneuen Industriepark lockt.
MfG

Knappschaftskassenvampir
Rüttgers besucht Nokia und spricht Scontovaluta
Scontovaluta:

Was meint eigentlich unsere Reisekanzlerin dazu?

 
18.01.08 13:31
#38
Hat jemand was von "Jet-Angie" dazu gehört? Zumindest ist doch ihre blitzsaubere Arbeitslosenstatistik in Gefahr...
Rüttgers besucht Nokia und spricht chartgranate
chartgranate:

bei Themen

 
18.01.08 14:21
#39
wo man at the first Step nicht mit einem klaren "jein" oder "vielleicht",oder einfach nur dezent schweigen ,agieren kann hält Sie sich ja immer erstmal geflissentlich raus und lässt erstmal alle anderen sich den Mund verbrennen.Never change a winning style....
Rüttgers besucht Nokia und spricht Talisker
Talisker:

Das Thema muss erstmal

 
18.01.08 15:37
#40
derart abgehangen sein, dass sie ihre Lieblingsfloskel anbringen kann:
"..., und das ist meine tiefste Überzeugung, ..."
Bis dahin braucht es eben Zeit.
Gruß
Talisker
Bitte warten Sie kurz, während Ihre Daten vorbereitet werden.
Rüttgers besucht Nokia und spricht Scontovaluta
Scontovaluta:

Auch Merkel besucht Nokia und spricht...

 
18.01.08 23:25
#41
Merkel: Geprächsbedarf mit Nokia wegen Werksschließung

Freitag, 18. Januar 2008, 13:18 Uhr 

 

  

Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den finnischen Handyhersteller Nokia zur Offenlegung seiner Motive für die angekündigte Werksschließung in Bochum aufgefordert.

Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg sagte am Freitag in Berlin: "Das Vorgehen des Unternehmens wirft aus Sicht der Bundeskanzlerin noch viele Fragen auf und es ist das Interesse der Bundesregierung, diese Fragen zu klären und Auskunft von dem Unternehmen zu erhalten." Zurzeit konzentrierten sich alle Anstrengungen, auch der Regierung, darauf, "möglichst viel für den Standort und möglichst viel für die Beschäftigten herauszuholen", sagte er.

Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums ergänzte, es würden weiter mit allen Beteiligten Gespräche geführt. Zu den Details wollte er sich nicht äußern. Steg sagte, es gebe einen Gesprächs- und einen Informationsbedarf: "Es ist schon wichtig, die genauen Motive zu erfahren." Für Aufrufe zum Boykott von Nokia-Produkten habe die Kanzlerin Verständnis. Nokia hatte in dieser Woche überraschend die Schließung des Werks mit rund 2300 fest angestellten Mitarbeitern angekündigt.

 

  

Rüttgers besucht Nokia und spricht 2teSpitze
2teSpitze:

Warum besuchen die

 
19.01.08 09:13
#42
alle Nokia? In Zeiten von Handys kann man sich doch die Wege sparen.

Aber Spaß beiseite. Die Besuche können die sich schenken. Und das wissen die auch. Müssen aber den guten Schein wahren. An der Entscheidung von Nokia wird es (leider!!!) nichts zu rütteln geben.
Wo nicht gesät wird, kann man auch nicht ernten!

MfG

Spitze
Rüttgers besucht Nokia und spricht 310367a
310367a:

wieso???geht doch ganz einfach

 
19.01.08 09:40
#43
firmen, die hier subventioniert wurden und ins ausland abwandern bekommen strafzölle bei der einfuhr ihrer ware.wäre sinnvoll, aber nicht eu konform.
aber egal.....ob aeg telefunken(waren in manila)oder andere unternehmen....sie kommen wieder.
gruss
310367a
Rüttgers besucht Nokia und spricht Pantani
Pantani:

Wie ist das ?

2
19.01.08 09:47
#44
Geiz ist Geil.
Das sind die Auswirkungen.
Rüttgers besucht Nokia und spricht 310367a
310367a:

richtig pantani

 
19.01.08 09:52
#45
die bürger fordern tieftspreise....leider wird das am lohnzettel auch zu sehen sein...die unternehmen wollen darauf auch tiefstpreise.
vor 25jahren hat ein videorecorder mir 2 kopfsystem 15-18.000 schilling gekostet bei uns
da wurde geld verdient....auf ag und auf an seite. heute kriegt man einen dvd player um 35 euro...wie soll das gehen ohne billige arbeitsplätze
gruss
310367a
Rüttgers besucht Nokia und spricht Ölriese
Ölriese:

Nokia ist überall

 
19.01.08 13:01
#46
manager-magazin.de, 18. Januar 2008, 15:18 Uhr
www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...8,529478,00.html

KOMMENTAR

Nokia ist überall

Von Andreas Nölting
Die Verlagerung von rund 2000 Arbeitsplätzen von Bochum nach Rumänien durch den Handyhersteller Nokia sorgt weit über das Ruhrgebiet hinaus für Unmut. Angesichts des rüden Vorgehens der Finnen kein Wunder. Die Boykottaufrufe deutscher Politiker sind dennoch nichts mehr als verlogener Populismus.

Danke, Horst Seehofer! Sie werfen mutig Ihr Nokia-Handy auf den Müll und setzen so ein deutliches Zeichen gegen die menschenverachtende Standortpolitik des finnischen Telefonkonzerns. Und auch Sie, werter SPD-Fraktionschef Peter Struck, Sie haben sofort Ihr Büro gebeten, Ihnen ein politisch unbedenkliches Handy zu besorgen. Vielleicht ein ausrangiertes Siemens-Solidaritätsgerät? Ein verblichenes Motorola aus schönen Flensburger Tagen? Oder etwa ein hippes Apple iPhone? Steve Jobs ordert immerhin den Touchscreen in Deutschland bei Balda (das allerdings längst die Produktion nach China verlagert hat).

© DDP
Aus für Bochum: Die Schließung des Nokia-Werks sorgt weit über das Ruhrgebiet hinaus für Unmut
Und vor allem Sie, Ministerpräsident und Arbeiterführer Jürgen Rüttgers. Wie Sie sich vor den Kameras sofort in die Reihen der demonstrierenden Nokia-Arbeiter geworfen und gegen die finnischen "Subventionsheuschrecken" gewettert haben, das ist schon große Klasse, das zeigt Ihren unermüdlichen Einsatz für den Standort Deutschland, Ihre Solidarität mit den gebeutelten Globalisierungsverlierern.

Klar, die Verlagerung von mehr als 2000 Arbeitsplätzen aus dem Ruhrgebiet nach Rumänien erzürnt die Politiker. Und auch die Art, wie die finnischen Konzernoberen ihre Entscheidung heimlich vorbereitet und dann knallhart kommuniziert haben ist rüde und ungeschickt. So darf ein Weltkonzern eine so folgenreiche Entscheidung nicht begründen. Das ist ein Kommunikations- und Management-Gau, der Konsequenzen haben sollte.

Und doch sind die Äußerungen von Seehofer, Struck und Co. sowie der angedrohte Nokia-Boykott einfach nur albern, populistisch und durchweg verlogen. Die Politiker erwecken so die Hoffnung, dass sich Weltkonzerne (und auch Mittelständler) in ihren Standortentscheidungen an patriotischen Kriterien orientierten und in nationalstaatlichen Grenzen dächten. Schlimmer noch. Sie erzeugen bei den Bundesbürgern die Illusion, dass sich einfache Produktion wie das Montieren von Handys durch Subventionen und medialen Druck noch in Deutschland halten ließen. Das allerdings ist weltferne Industrieromantik.

Gerade ein Exportweltmeister wie Deutschland lebt vom freien Welthandel und den daraus resultierenden Standortentscheidungen. Volkswagen etwa überlegt wegen des starken Euros ein Werk in den USA zu bauen. BMW und Daimler wollen Produktion nach Asien verlagern. Der urdeutsche Konzern Siemens hat im Ausland längst mehr Mitarbeiter (und Aktionäre) als hierzulande. Und das niedersächsische Dax-Unternehmen Continental hat gerade die profitable Reifenproduktion am Stammsitz in Hannover-Stöcken dichtgemacht, um lieber demnächst in und für Osteuropa einen 9,90-Euro-Reifen zu produzieren.

So bitter die Verlagerungen für die Beschäftigten in Deutschland auch sind, sie sind ökonomisch unausweichlich. Nur durch das ständige Optimieren der Produktionskosten können auch die "deutschen" Konzerne, von denen in Wahrheit längst viele mehrheitlich in ausländischem Eigentum sind, ihre Existenz im Globalisierungswettlauf sichern und zumindest die Hightech-Arbeitsplätze hierzulande ein wenig sicherer machen.

Statt über die "Bild"-Zeitung medienwirksam ihr Nokia-Handy einzustampfen, sollten die deutschen Politiker daher für bessere Standortbedingungen sorgen. Sie sollten sich nicht nur dem populistischen Thema Mindestlöhne widmen, sondern endlich darangehen, etwa die hohen Lohnneben- und Bürokratiekosten zu senken. Und sie sollten die unsinnige Subventionierung von antiquierten Produktionen, die sich sonst in Deutschland nicht rechnen, überdenken. Der Subventionswettlauf in Europa vernichtet wertvolle Staatsgelder, die besser gleich für die Senkung von Unternehmensteuern eingesetzt werden könnten.

Denn es gibt natürlich auch weiterhin Hoffnung für den Standort Deutschland. Viele Mittelständler etwa aus dem Maschinenbau beweisen, dass auch hier noch geforscht und produziert werden kann, weil sie sich einen derartigen technischen Vorsprung erarbeitet haben, dass ihre Produkte nicht billiger im Ausland nachgebaut werden können.

"DDR-Handy": Politisch opportune Kommunikation für empörte Politiker
Bliebe nur noch die Frage, welches politisch opportune Handy Seehofer und Struck künftig nutzen könnten?

Unsere gesamte Redaktion hat sich Gedanken gemacht und leider keine Alternative gefunden. Samsung, Sony, Motorola - alle produzieren in Asien. Blieben nur das Festnetz und die deutsche Lösung: Siemens-Geräte und die Deutsche Telekom mit ihrem Festnetz als Provider. Doch so könnte Rüttgers vor den Toren in Bochum nicht von der "Bild"-Zeitung angerufen werden.

Ein Kollege allerdings ist im Internet auf eine politisch sehr interessante Alternative gestoßen: Das sogenannte "DDR-Handy" (siehe Foto). Ob es tatsächlich einmal in Planung war oder gar hergestellt worden ist, wissen wir nicht*. Doch das ließe sich schnell ändern - mit Subventionen aus dem Westen in die neuen Länder.

* Vielen Dank an alle Leser, die uns prompt über Folgendes aufgeklärt haben: Beim "DDR-Handy" handelt es sich um Funkgeräte der Typen UFT 721 (r.) und UFT 727, die bei der Volkspolizei der DDR im Einsatz waren. Schade, also doch keine politisch korrekte Lösung und keine Handy-Alternative für Seehofer, Struck, Rüttgers und Co.


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Rüttgers besucht Nokia und spricht Thomastradamus
Thomastrada.:

Als die Telekom z.B. angekündigt hat,

 
21.01.08 10:22
#47
zig tausende der Arbeitsplätze auszulagern, gab's da auch derartige Politiker-Pilgerreisen? Kann mich nicht erinnern, auch wenn das allgemeine Gschrei schon groß war. Aber vielleicht hab ich's nur nicht so extrem wahrgenommen wie im Moment.

Statt zu lamentieren sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, was man selbst für Fehler gemacht hat (und vermutlich immer noch macht).

Gruß,
T.
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Rüttgers besucht Nokia und spricht kiiwii
kiiwii:

Boykott der Populisten

 
21.01.08 10:29
#48
Boykott der Populisten

Von Holger Steltzner

Der neue Feind sitzt im Norden. Er führt die Kapitalismuskarawane aus Deutschland weg, er ist eine Subventionsheuschrecke, ein Steinzeitkapitalist, ein Investitionshopper, er ist unanständig, ein Lump, ein Ausbeuter. Diese Auswahl aktueller Beschimpfungen zeugt von der wortschöpferischen Kraft deutscher Politiker, ihrem Willen, Manager und Unternehmen zu verunglimpfen, und ist ein weiterer Beleg für das abnehmende Verständnis der Spitzenpolitiker für marktwirtschaftliche Prinzipien. Die Empörung gipfelt im Aufruf: Boykottiert Nokia! Die Bundeskanzlerin muss erklären, warum sie ihr Handy nicht zur Seite legt. Der Gesundheitsminister Seehofer (CSU) hat sein Nokia demonstrativ auf den Müll geworfen, dem SPD-Vorsitzenden Beck kommt diese Marke nicht mehr ins Haus, und der SPD-Fraktionsvorsitzende Struck hat sein Büro gebeten, ihm ein politisch korrektes Mobiltelefon zu besorgen.

Was ist passiert? Der finnische Konzern Nokia will die letzte deutsche Fabrik für Mobiltelefone schließen und die Produktion nach Rumänien und Ungarn verlagern. Als Grund nennt der Weltmarktführer für Mobiltelefone nicht allein die hohen Arbeitskosten in Deutschland. Weil diese weniger als fünf Prozent der Produktionskosten ausmachen, wäre das auch wenig glaubwürdig. Ausschlaggebend sei vielmehr die Weigerung der Zulieferbetriebe gewesen, sich wegen der hohen Kosten rund um die Fabrik anzusiedeln. In Bochum gehen nun leider 2300 Arbeitsplätze verloren. Ein Jahr vorher hatte Motorola seine Handyfabrik in Flensburg dichtgemacht, wiederum ein Jahr zuvor BenQ die von Siemens übernommenen Standorte in München und Kamp-Lintfort geschlossen. Dieselbe Entwicklung wird für die mit vielen Steuermillionen subventionierte Chipindustrie im Osten Deutschlands erwartet.

(...................... )

Das passiert ständig und überall. Täglich sticht im innerdeutschen Wettbewerb zwischen kommunalen Gewerbegebieten ein Bürgermeister eine Nachbargemeinde aus. Ebenfalls täglich treffen deutsche Firmen auf der ganzen Welt Standortentscheidungen, schließen oder eröffnen neue Fabriken und nehmen oft auch Steuergeschenke der Gastländer mit. Wie wäre es, wenn jedes Mal zum Boykott deutscher Produkte aufgerufen würde? Der Exportweltmeister Deutschland bliebe auf seinen Maschinen, Autos und anderen Waren sitzen, aus dem Aufschwung würde ein Absturz, aus dem Strom der Gewerbesteuermilliarden ein Rinnsal, und die Arbeitslosigkeit schnellte wieder nach oben.


Aber die Nokia-Fabrik in Bochum habe doch Gewinn gemacht, wird eingewandt. Darf man Arbeitsplätze von einem zum anderen Ort verlagern, nur um den Profit zu steigern? Natürlich. Genauso wie man die Wohnung wechseln darf, wenn man woanders günstiger mieten kann. Möglichst hohe Renditen und möglichst billige Produkte sind oft zwei Seiten derselben Medaille.

(................)

Die Boykottaufrufe von deutschen Politikern sind populistisch und gefährlich.

(.................)

mehr:

http://www.faz.net/p/...18B9A278A9FECE3941~ATpl~Ecommon~Scontent.html




Text: F.A.Z., 21.01.2008, Nr. 17 / Seite 1
MfG
kiiwiipedia
Rüttgers besucht Nokia und spricht 3911930
I don't like Pizzass
Rüttgers besucht Nokia und spricht unruhestand
unruhestand:

15000 Teilnehmer protestieren in Bochum gegen Noki

 
22.01.08 16:57
#49
16:00 Uhr: 15.000 Teilnehmer bei Protest gegen Nokia-Schließung
Bochum: In der Stadt sind heute rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die geplante Schließung des Nokia-Werks zu protestieren. An der Demonstration nahmen nicht nur Beschäftigte des Handy-Herstellers teil, sondern auch Mitarbeiter von VW, Ford und Opel. Sie hatten sich um fünf vor zwölf zu einem Sternmarsch in der Bochumer Innenstadt getroffen. IG-Metall-Chef Huber kündigte auf einer Kundgebung massiven Widerstand gegen das Vorhaben des finnischen Handy-Konzerns an. Er warf der Unternehmensführung vor, das Werk aus Profitsucht schließen zu wollen und appellierte an das Management, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Quelle:www.br-online.de/news/aktuell/
Wissen ist Macht,
nichts Wissen macht auch nichts
Rüttgers besucht Nokia und spricht buran

alles schon zu spät

 
#50
wenn dann sollen die nach Rumänien hinterher ,Schluss aus basta!

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