Rettet die Mädchen.

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Rettet die Mädchen. taos
taos:

Rettet die Mädchen.

4
04.12.08 12:08
#1
Mehr als 300 Mädchen fliehen vor Zwangsbeschneidung

Massenflucht vor einem grausamen Ritual: Mehr als 300 kenianische Mädchen haben in Kirchen oder Krankenhäusern Schutz vor ihrer Zwangsbeschneidung gesucht. Jetzt kümmern sich Behördenmitarbeiter um sie.
Nairobi - Im Dezember ist in den Siedlungsgebieten der Massai traditionell die Zeit, in der junge Mädchen als Zeichen des Übergangs zum Erwachsenenleben beschnitten werden, wie die Zeitung "The Standard" am Donnerstag berichtete.

In den vergangenen Jahren haben Frauen- und Kinderrechtler auch in Kenia verstärkt auf die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Mädchen hingewiesen, deren Genitalien beim traditionellen Initiationsritus verstümmelt werden.

Verschiedene Hilfsorganisationen organisieren im Massailand zusammen mit Schulen alternative Initiationsfeiern, in denen die Mädchen in die Welt der Frauen aufgenommen werden.

Viele Mädchen, die sich gegen eine Beschneidung wehren, werden sozial geächtet. Er gab zudem in der Vergangenheit eine Reihe von Fällen, in den die Mädchen gegen ihren Willen in ihren Dörfern festgehalten wurden und sich dem schmerzhaften Ritual unterwerfen mussten.


Quelle: Spiegel online
Taos

Eine Partei, die Leute wie Clement unwürdig behandelt ist nicht wählbar.
Rettet die Mädchen. lassmichrein
lassmichrein:

Bitte zukünftig die Quelle vollständig angeben.

 
04.12.08 12:10
#2
Danke :)

Einmalige Serviceleistung: www.spiegel.de/panorama/0,1518,594356,00.html
Und der Herr sprach zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."

Und ich lächelte und war froh... Und es KAM schlimmer !!
Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

Die Frau vom Lafontaine rettet die Mädchen doch

 
04.12.08 12:11
#3
schon länger !
Sie hat doch irgendso eine AKtion wie "Rettet den Kitzler" ins Leben gerufen !
Rettet die Mädchen. fh86
fh86:

solche Schweine!

7
04.12.08 12:11
#4
die Beschneidung hat nur den Hintergrund, das Frauen keine sexuelle Empfindungen mehr haben.
Scheiß Patriachische Macho-System!

(Die Ausdrucksweise bitte ich zu entschuldigen bin in Rage)
Sei gierig wenn die anderen ängstlich sind. Sei
ängstlich, wenn die anderen gierig sind.
W.B.
Rettet die Mädchen. lassmichrein
lassmichrein:

Blöde Witze über sowas zu machen ist ja mal

6
04.12.08 12:12
#5
unterste Schublade !

Meine Meinung.....
Und der Herr sprach zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."

Und ich lächelte und war froh... Und es KAM schlimmer !!
Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

...mit der Frau vom Lafontaine, Christa Müller,

2
04.12.08 12:16
#6
das sollte eigentlich kein blöder Witz sein. Sie ist wirklich mal in einer Talkshow aufgestanden und hat, so meine ich, "Rettet den Kitzler" als Slogan genannt. Mitlerweile ist sie ja in Kritik geraten, weil sie die Beschneidung der Mädchen mit der Krippenbetreuung gleich setzt.
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,530378,00.html
www.intact-ev.de/news/Nachrichten-2002.pdf
Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

...das Thema Beschneidung würde ich nie durch Witz

4
04.12.08 12:18
#7
e verniedlichen. Wahrscheinlich hat sich hier meine Meinung über Frau Müller ein bisschen mit dem Thema vermischt.
Daher kam es bei vielen falsch an !
Jetzt dürfte ich mich aber verständlich und eindeutig ausgedrückt haben !
Rettet die Mädchen. lassmichrein
lassmichrein:

Ups, sorry, jorgos...

 
04.12.08 12:19
#8
Das mit dem Slogan hat sich für mich wie ein saublöder Witz deinerseits angehört....

Würd bitte jemand den schwarzen in #3 ausgleichen ?

Danke :)
Und der Herr sprach zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."

Und ich lächelte und war froh... Und es KAM schlimmer !!
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Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

Die Sendung mit Frau Müller habe ich noch sehr prä

 
04.12.08 12:21
#9
sent im Kopf, leider finde ich kein Video auf YouTube. Ich fand sie die ganze Sendung so peinlich, da sie das eigentlich wichtige Thema der Zwangsbeschneidung derart lächerlich rüberbrachte. Dabei meint sie es eigentlich auch gar nicht so, denn sie scheint sie diesbezüglich auch vor Ort zu engagieren.
Aber sie hat wohl auch eine zu egozentrische Art und man hat das Gefühl, dass sie sich dabei wahnsinnig toll findet.
Rettet die Mädchen. fh86
fh86:

es ist ja gut wenn sich jemand dafür einsetzt

 
04.12.08 12:25
#10
meiner Meinung nach ist das wichtigste den Menschen dort eine vernünftige Bildung beizubringen.
Dann passieren solche Sachen gar nicht mehr.
Es ist noch viel mit Aberglauben verbunden. So gibt es zum Beispiel die den Aberglauben , dass man seine HIV-Infektion heilen kann indem man mit eine Jungfrau schläft
Die Folgen brauch ich wohl nicht zu erklären!
Sei gierig wenn die anderen ängstlich sind. Sei
ängstlich, wenn die anderen gierig sind.
W.B.
Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

NOch einmal zu Frau Müller:

3
04.12.08 12:26
#11
"Christa Müller vergleicht den Kampf gegen die Beschneidung mit jenem gegen die Fremdbetreuung: "Diesen Vergleich wage ich, denn bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um Körperverletzung, bei der Krippenbetreuung in einigen Fällen um seelische Verletzung - und die ist manchmal schlimmer als Körperverletzung."

Das sie die Genitalverstümmelung nur auf die Körperverletzung reduziert zeigt doch, dass sie sich mit der Thematik nicht ausreichend beschäftigt hat. Wenn es sich "nur" um Körperverletzung handeln würde, wäre es schlimm genug, aber ich denke gerade die seelischen Verletzungen, die eine solche Beschneidung langfristig erzeugt, ist das größte Problem.
Sonst könnte man eine Vergewaltigung auch als Körperverletzung abhaken  !!
Rettet die Mädchen. Jorgos
Jorgos:

Hintergrundinfos:

 
04.12.08 12:31
#12
de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien


"Der Eingriff wird ohne medizinische Gründe ausgeübt, ist meist mit starken Schmerzen verbunden und kann schwere physische und psychische Schäden verursachen.


...Crista M. unter Wikipedia:

de.wikipedia.org/wiki/Christa_M%C3%BCller
Rettet die Mädchen. elgreco
elgreco:

Das ist wie im Dorfwirshaus

 
04.12.08 12:53
#13
Alle sind sich einig und nicken mit den Koepfen, weil sie es eben besser wissen, was fuer die anderen gut und besser ist. Selten in einm Thread so viel Einigkeit getroffen, ist das nicht verdaechtig?

Die katholische Kirche verfuettert an ihre Glaeubigen den Leib des Herrn in Form von Hostien! Schon mal aufgeregt?

Sich in Sachen einmischen, wo man keine Ahnung hat = Stammtisch!
Rettet die Mädchen. etküttwieetkütt
etküttwieetkütt:

sind die Hostien etwa auch in

 
04.12.08 17:56
#14
den Menschenrechten verewigt????

Für Gewalt gibt´s nie ne Entschuldigung!!!!
Rettet die Mädchen. Kalli2003
Kalli2003:

Genitalverstümmelungen tgl. 8000 Mädchen betroffen

 
05.02.09 16:59
#15
unglaublich ... auch in Deutschland :((
 
Donnerstag, 5. Februar 2009
GenitalverstümmelungenTäglich 8000 Mädchen betroffen


Täglich werden weltweit mehr als 8000 Mädchen an ihren Genitalien beschnitten. Darauf wies das UN-Kinderhilfswerk UNICEF zum "Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung" an diesem Freitag hin. Obwohl die Genitalverstümmelung fast überall verboten ist, sei sie noch in mindestens 26 afrikanischen Ländern und im Jemen verbreitet.
 
"Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung, auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt", sagte die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Maria von Welser, in Köln. Dank verschiedener Aufklärungskampagnen wachse jedoch in vielen betroffenen Ländern der Widerstand gegen die schmerzhafte und oft lebensgefährliche Beschneidung.
 
In vielen Staaten unter Strafe

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte, auch in Deutschland würden Mädchen und Frauen Opfer von Genitalverstümmelungen. "Wir dürfen nicht aus falsch verstandener Toleranz die Augen davor verschließen", mahnte sie. Seit mittlerweile zehn Jahren unterstütze das Ministerium Aufklärungsprojekte in West- und Ostafrika. In vielen Ländern stehe Genitalverstümmelung mittlerweile unter Strafe. Der afrikanische Staat Benin habe sich 2005 in einer landesweiten Zeremonie von dieser Praxis losgesagt.
 
Der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christoph Strässer, und Berichterstatterin Angelika Graf erklärten: "Genitalverstümmelung ist eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen, die Frauen und Mädchen angetan werden kann." Auch in Deutschland lebten etwa 30.000 betroffene oder bedrohte Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft. Die Politiker forderten mehr Aufklärung in Familien und die Förderung von Projekten.

 

Da ich Kölschtrinker bin, müsst ihr alles bierernst nehmen, was ich poste!
Rettet die Mädchen. angelam
angelam:

pariarchich, macho??

2
05.02.09 17:09
#16
das schräge ist ja, dass es vor allem frauen sind, die die mädchen unter druck setzen und alles versuchen, dass die beschneidung durchgeführt wird.
ich weiß, was ich am 04.04. machen werde
Rettet die Mädchen. angelam
angelam:

oh gott, was hat meine tastatur da ausgespuckt -

2
05.02.09 17:28
#17
ihr wißt schon, was ich meine
ich weiß, was ich am 04.04. machen werde
Rettet die Mädchen. lassmichrein

:)Genitalverstümmler verlieren Verjährungsschutz:)

 
#18
WEIBLICHE BESCHNEIDUNG

Genitalverstümmler verlieren Verjährungsschutz

Wenn Mädchen beschnitten werden, kommen die Täter oft straffrei davon - weil die Straftat meist verjährt ist, bevor die Opfer bereit sind, sich zur Wehr zu setzen. Jetzt hat der Bundestag die Frist deutlich verlängert. Doch vielen Abgeordneten geht die Strafgesetz-Verschärfung längst nicht weit genug.

Hamburg - Als die Entscheidung fiel, waren die Reihen im Bundestag noch erstaunlich gut besetzt. Immerhin war es weit nach Mitternacht, als Punkt 20 auf der Tagesordnung zur Abstimmung stand - der Gesetzesentwurf zur Genitalverstümmelung, der weiblichen Beschneidung. Die Große Koalition boxte ihn mit ihrer Mehrheit durch, zusammen mit 42 anderen Punkten als Teil der zweiten Opferrechtsreform.

[...]

Es war die letzte Chance auf eine Regelung vor der Bundestagswahl, und streitig war ohnehin nichts mehr. In den Ausschüssen hatten sich die Abgeordneten zuvor auf die wesentliche Neuerung geeinigt: eine schärfere Verjährungsfrist.

Eine einfache Körperverletzung verjährt in Deutschland nach fünf Jahren, eine gefährliche nach zehn Jahren. Praktisch bedeutete dies bei Genitalverstümmelungen, dass die Straftat oft schon verjährt war, bevor die Mädchen in einem Alter waren, um sich zur Wehr zu setzen. Dies wird sich künftig ändern. Die Verjährungsfrist soll erst dann einsetzen, wenn Mädchen das 18. Lebensjahr erreicht haben. So bekommen sie die Möglichkeit, sich als Erwachsene gegen das ihnen widerfahrene Unrecht zu wehren - die Verjährung schützt den Täter nicht länger. Vergleichbares gilt schon jetzt für Fälle von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigungen.

Weiter unter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,634026,00.html

Geld allein macht nicht glücklich !!

Es sollten zusätzlich auch Aktien, Gold und Grundstücke sein ! ;)


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